Das Schweigekartell

In großer ZeitMit tiefer Erschütterung wird in der DIE WELT online berichtet, daß das Große Hauptquartier über die eigenen Verluste der deutschen Truppen, die sie an des Kaisers Geburtstag 1916 erlitten, schwieg.

Ja, da geht einem doch der Hut hoch. Das ist ja wie in besten demokratischen Zeiten 2015/16. Wo der Leser (und der Feind) auch nicht alles wissen muß. Am besten der Leser als Feind.

So schlimm waren die damals, wo heute das Große Hauptquartier, das Bundeskanzleramt, totale Glasnost, sprich: Offenheit lebt. Da werden nicht die Zahlen der Invasoren verschwiegen, noch die Verluste der einheimischen Bevölkerung. Da werden Kosten offengelegt, daß es nur so scheppert und wenn die Kanzlerin unterwegs ist, zum bürgernahen Gespräch, der Schenkelklopfer mußte sein, dann gibt es auf jede Frage eine Antwort. Nämlich immer dieselbe. Alternativlos.

Schade, daß sich diese deutschen Militaristen nicht von der heutigen Praxis der devoten Presse und des Kanzlerrinnenbonkers eine Scheibe abschneiden können. Weil sie tot sind. Die hätten noch jede Menge lernen können.

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1 Response to “Das Schweigekartell”


  1. 1 Senatssekretär Freistaat Danzig 27. Januar 2016 um 10:48

    Hat dies auf behindertvertriebentessarzblog rebloggt.


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