Wer den Wal hat hat die Qual

Der Kampf um die gefüllten Futtertröge der Demokraten geht weiter, der Platz wird eng, da neue Konkurrenten am Freßnapf aufgetaucht sind, jetzt heißt es, tief in die Phrasenkiste zu greifen, um den Wähler darin zu bestärken, daß man selbst nicht das Unheil ist oder es gar angerichtet hat.

Keine ZeitNaßforsch umwirbt die CDU den Wähler damit, 2016 nicht zu experimentieren, wie es aber 2017 aussieht oder 2018, darüber schweigt sie sich aus. Aber wir wissen ja, Alles ist alternativlos, wir schaffen das und die CDU hat Recht, weil sie recht hat. Die Rechte am CDU Wahlkampfplakat hat der MDR.

Dildos für AfrikaFür die SPD tritt Katrin Budde an. Sie plakatiert, daß es Zeit für Katrin Budde ist. Katrin Budde, die in der Vergangenheit mit der umstrittenen Aktion „Dildos für Afrika“ aufgefallen war, bringt sich als Macherin und Gerechtigkeitsikone ins Spiel. Sie fordert gleiche Chancen und irgendwas mit Löhnen. Daraus kann ihr niemand einen Strick drehen. Auch nicht daraus, daß sie glaubt Anspruch auf einen Sitz im Parlament zu haben, wo sie dann von den Steuern der Leute lebt. Die Menschen entwickeln ja die ulkigsten Ideen, um ihre Hobbys zu finanzieren.

Ein Land für AlleFest geschlossen, an der Seite der Bundeskanzlerin, steht in Sachsen-Anhalt Ulf Gallert für DIE LINKE. Die Partei, die aus der SED hervorgegangen ist, jener, die ihr Volk einmauerte und einen rigorosen Schußwaffengebrauch gegen Flüchtende durchsetzte, hat eine erstaunliche 180 Grand Wende hingelegt. Während auf ihren Veranstaltungen der Ortsverbände bewährte Genossen davon berichten, wie der Antifaschistische Schutzwall den Frieden sichern half, inklusive dem Erschießen von Personen, die sich den Anordnungen der Grenztruppen der DDR widersetzten, hat die Genossen in Landes- und Bundespartei eine völlige Amnesie befallen, was diesen Punkt ihrer Vergangenheit betrifft. Auch hier haben sie sich vollkommen gewendet und die Verteidigung der eigenen Landesgrenzen als krude Theorie ewiggestriger Hetzer und Fremdenfeinde abgetan. Bravo.

Auch was die Forderung von Marx angeht,  „Proletarier allerLänder vereinigt euch“, herrscht absolute Verwirrtheit. Marx hat zwar gefordert, daß sich die Proletarier aller Länder vereinigen sollen, daß sie dazu sämtlichst nach Deutschland reisen um hier von den deutschen Proletariern und Bauern ausgehalten zu werden, das hat er nicht gemeint.

Ulf Gallert will jedenfalls Sachsen-Anhalt für alle öffnen, oder was ist mit dem Slogan „Ein Land für alle“ gemeint?

PolizeiNicht partizipieren werden die Brandstifter. Die werden abgeschoben. Aber nur, wenn sie unterm Hakenkreuz daherkommen. Antifaschisten erhalten natürlich weiterhin Landesfördermittel. Irgendwer muß ja die Drecksarbeit machen und für die Beschaffung neuer Polizeifahrzeuge sorgen. Das nennen sie dann Wirtschaftskompetenz.

Ein Leben vor dem SchnitzelDIE GRÜNEN segeln weiter auf dem bewährten Kurs der Menschenverachtung und sorgen sich mehr um das Tierwohl als um das Wohl derer, die die Folgen ihrer Politik auszubaden haben. Sie verbrämen ihre Arbeit am Genozid des Deutschen Volkes als Tier oder Naturschutz und  mahnen bessere Integrationsarbeit an, als würden die seit Jahrzehnten existierenden Parallelgesellschaften in Deutschland nicht von ihnen mitverschuldet sein.

Die Menschen in Sachsen – Anhalt haben derzeit keine anderen Sorgen, als ihren Nahrungsmitteln Wellnessoasen einzurichten, ihnen beim Reifen für den Schlachter vorzulesen oder liebevoll den Juchtenkäfer zu streicheln. Daß ihre Spitzenpolitiker an der Seite der alternativen Merkelpolitik stehen, muß vor der Wahl ja nicht auch noch plakatiert werden. Auch nicht, daß die „alternativen“ oder „regenerativen“ Energien, der Tierwelt größten Schaden zufügen. Jedenfalls stimmt es, daß die Sonne keine Rechnungen stellt. Das machen immer noch die Stromversorger.

Und die FDP? Ach, schreiben wir nicht darüber. Jeder weiß, daß die FDP sich immer an den Meistbietenden verkauft hat. Nach den Wahlen.

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2 Responses to “Wer den Wal hat hat die Qual”


  1. 1 Waffenstudent 27. Februar 2016 um 11:00

    So wird Deutsches Recht klammheimlich durch Intrigeninselrecht ersetzt

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/02/26/deutsche-boerse-unterliegt-kuenftig-britischem-recht/

  2. 2 hhaien 27. Februar 2016 um 13:50

    Im Wesentlichen teile ich die Meinung, das die Linken sich zu stark den Westparteien angenährt haben. Die damalige Vereinigung mit den West-Linken kann man kritisch sehen.

    Was die Meinung zur DDR betrifft, so ist diese doch zu oberflächlich. Aus folgenden Gründen:
    1.) Schußwaffengebrauch an der Grenze
    Die Genze war militärisches Sperrgebiet, schließlich trennte sie 2 verfeindete Militärblöcke. Eine ähnliche Regelung gab es übrigens auch in Östereich, wie ich vor etlichen Jahren mal herausfand. Auch da konnte in militärischen Sperrgebieten von der Schußwaffe Gebrauch gemacht werden, wenn man sich weigerte, sich kontrollieren zu lassen bzw. stehen zu bleiben. Wie sich vor kurzem auf Grund der Äußerung der einen AfD-Politikerin herausstellte, gibt es in Deutschland an der Grenze auch eine Regelung zum Schußwaffengebrauch. Allerdings war das bisher kaum erforderlich, weil die gesetzlichen Bestimmungen fast so milde waren, wie beim früheren Reiseverkehr zwischen der DDR und der CSSR, es war nur ein Personalausweis notwendig.
    2.) Was die sogenannte »Einmauerung« betrifft, so sollte man da zwischen Grenzsicherung und Reisefreiheit trennen. Ich würde es mal als objektive und subjektive Rechte bezeichnen. Nach dem objektiven Recht hat jeder Staat das Recht seine Grenze so zu sichern, wie er es im Interesse seiner Bürger und zur Durchsetzung der Gesetze für erforderlich hält, sei es auch durch Mauern. Das gab es ja nicht nur in der DDR, sondern z.B. auch in Israel, oder in der USA zu Mexiko.
    3.) Natürlich sollte jeder Bürger im Normalfall das Recht zur freien Ein- und Ausreise haben. So wie ich las, gab es das in der DDR auch teilweise. Zumindest ab der 70-er Jahre soll es wohl die Möglichkeit gegeben haben einen Ausreiseantrag zu stellen, um nach einer gewissen Dauer das Land verlassen zu können. Das das teilweise nicht einfach war und man wohl teilweise mit Schikanen, z.B. Verlust des Arbeitsplatzes, rechnen mußte, ist eine andere Sache.
    4.) Auch Einschränkungen in der Reisefreiheit gab es, obwohl teilweise auch organisierte Westreisen möglich waren, auch vor Eintritt des Rentenalters, nur nicht für jeden. Das hatte aber nicht nur politische Gründe, sondern vor allem wirtschaftliche. Man sollte nicht vergessen, das die DDR-Mark nicht frei konvertierbar war, weshalb sogar die Urlaubsreisen der DDR Bürger ins sozialistische Ausland für die DDR wirtschaftlich nicht einfach waren. Das erfuhr man allerdings erst nach der Wende. Wenn man Bürger reisen läßt, brauchen sie auch die Währung der Reiseländer. Schenken tut ihnen diese im Normalfall keiner. Selbst das frühere Begrüßungsgeld war nicht so reichlich. Wenn der Staat aber selber zu wenig hat und diese Devisen meistens für die Volkswirtschaft braucht, inkl. Kaffee-Kauf, oder gelegentlich Südfrüchte für die Bevölkerung, kann er den Bürgern auch nicht so viel zum Reisen zur Verfügung stellen.
    5.) Nach der Wende erfuhr ich auch, das die BRD ihr damaliges »Wirtschaftswunder« mit Hilfe gutausgebildeter ostdeutscher Fachleute geschafft hatte, die man rüber lockte. Die DDR hatte also die Kosten und die BRD den Nutzen. So ähnlich ist es auch heutzutage, wenn man vom Exportweltmeister BRD spricht, auch dieser Export geschieht zu Lasten der Wirtschaft der anderen Länder. Die mangelnde Reisefreiheit, bzw. die angebliche Einmauerung, damals hatte daher vorwiegend wirtschaftliche (finanzielle) Gründe. Natürlich beruhten diese wirtschaftlichen Ursachen wiederum auf politischen Gründen, auf die Unfähigkeit der Wirtschaftsentwicklung. Aber das war ja nicht nur ein Problem damaliger Gesellschaftsordnungen.

    6.) Übrigens war ich damals in der DDR auch kein Staatsfreund und wollte 1983 selber in den Westen, was mir 6 Monate einbrachte. Obwohl der Straftatbestand meiner Meinung nach noch nicht erfüllt war, war eine Berufung erfolglos. Nach der Wende hatte ich aber die Zeit und die Möglichkeit durch viele Informationen, mir eine eigene Meinung zu bilden. Dadurch sehe ich die DDR etwas unkritischer und die BRD kritischer. So verschieden waren und sind sie zumindest politiusch gesehen nicht. Auch die BRD ist nicht nur meiner Meinung nach auf dem besten Weg in einer neue Diktatur. DDR 2.0 – wie manche sagen. Nur damals hatte man wenigstens noch die Absicht etwas für die Menschen zu tun, wenn auch mit falschen Mitteln.

    Ansonsten bin natürlich auch der Ansicht das das Angebot an wählbaren Parteien eigentlich »alternativlos« ist und zwar im wortwörtlichen Sinne. Es fehlt eine echte Alternative. Auch die AfD ist im Grunde genommen keine, sondern höchstens eine kurzfristige Übergangslösung.


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