Archiv für 31. August 2016

Anti – AfD – Song gegen Taschendiebstahl mit Körperverletzung

DagegenBild: Gut, der Freund ist fast abgekratzt. Aber schlimmer war doch, daß die Rechten den Mordversuch instrumentalisiert haben. Durch böse Postings. An solch Gedankengängen erkennt der Leser linksintellektuelle Kulturschaffende. Der Tod des Freundes wäre ja zu verkraften gewesen aber das Instrumentalisieren, denken denn diese Kriminellen nicht nach? Bevor sie jemandem mit dem Messer die Kehle aufschlitzen.

Jennifer Weist, deren Freund im August 2015  im Beisein der Sängerin(?) überfallen wurde und der nur knapp dem Tode entrann,

Taschendiebstahl gehört in einer Großstadt wie Berlin leider schon beinahe zum Alltag. Und vor allem in angesagten Szenebezirken wie Friedrichshain-Kreuzberg ist die Klauerei nicht selten bandenmäßig organisiert. Vor den Dieben ist auch eine prominente Sängerin wie Jennifer Weist von der Band Jennifer Rostock nicht gefeit. Sie und ein Freund wurden am Wochenende in der Hauptstadt Opfer eines Überfalls auf offener Straße – mit dramatischem Ausgang.

holt nun zum Gegenschlag gegen die AfD aus. Damit sich so etwas, wie in Berlin, nicht wiederholt,

Einer von ihnen zog ein Messer und verletzte meine Begleitung schwer am Hals. Alle Arterien waren schon freigelegt. Es fehlten nur ein paar Millimeter und er wäre direkt auf der Straße in meinen Armen gestorben.

hat die mutige Couragierte einen Song komponiert, der die AfD daran hindern wird, unbescholtene Leute, wie die Jennifer und ihren Freund, künftig zu überfallen und zu verhackstücken.

Moment, die AfD hat die Jennifer gar nicht überfallen, es waren Ausländerbanden. Und die AfD polemisiert ganz böse gegen kriminelle Ausländer. Sie will die von ihrem Wirkungsort entfernen. Vielleicht gar ins Ausland. Womit Berlin sicherer würde. Schlimm!

Ja, da kann man schon verstehen, daß die Jennifer nicht möchte, daß Leuten, die ihrem Freund die Arterien freigelegt haben, etwas Übles geschieht. Und wenn die AfD in die Parlamente einzieht, steht schon zu befürchten, daß über das Thema Ausländerkriminalität zumindest deutlich geredet wird. Vielleicht mag die Jennifer ihren Freund auch nicht so und hofft im Stillen auf eine Wiederholung. Da würde der Blogwart auch sofort einen AfD – Song schreiben. Er ist nur nicht so begabt.

Es gibt nur zwei Möglichkeiten

Titanic

Also, das Schiff sinkt. Die Schiffsführung hat die Ventile geöffnet. Das Wasser strömt ein. Als Passagier gibt es zwei Optionen.

a) Man kann sich hinsetzen und bis ins Kleinste nachweisen, daß der Kapitän, der Erste Offizier und der Ingenieur Verbrecher sind und daß die Titanic unvermeidlich absaufen wird. Denen, die nach Rettung suchen, ruft man zu „Ihr Trottel, Ihr habt das System nicht durchschaut, ja, rennt, lauft, schreit nach Hilfe, bastelt Flöße, inspiziert die Rettungsboote, es ist eh alles vergebens. Betet. Es ist egal, was Ihr unternehmt, das wird Euch nicht vorm Tode retten. Außerdem habe ich den Durchblick. Ihr nicht.“

b) Da gibt es unter den Offizieren der Besatzung eine Fraktion, die ist nicht einverstanden mit dem, was die Genannten angestellt haben. Sie versuchen eine Rebellion gegen den Kapitän und seine Helfer. Sie bitten um Unterstützung, mit dem Versprechen, gelingt der Umsturz, die Flutventile zu schließen und das Wasser zu lenzen. Die Alternative zu a) besteht darin, daß man vom resignierten Objekt zum handelnden Subjekt werden kann, um die bevorstehende Katastrophe einzudämmen oder ihre Folgen zu mildern.

So einfach ist das.

Amboß oder Hammer sein.

Und natürlich besteht immer noch die Möglichkeit, daß diese neue Fraktion nur an die Schnapsvorräte des Kapitäns will, um die letzten Stunden gepflegt besoffen hinzudämmern. Aber sollte der absaufende Passagier deshalb dieser Fraktion seine Unterstützung versagen, weil die sich auch nur als Egoisten entpuppen könnten? Sollte er das, mit der Aussicht, in ein paar Stunden im eisigen Wasser zu erfrieren?


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