Keinen Fuß mehr nach Berlin

arbeitsbeschaffungBild: Priorität unter den ersten  Maßnahmen der Sozialisten in Berlin nehmen umfangreiche Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen ein. Arbeitslose werden als Maurer, Drahtzieher, Pioniere und Sicherheitsposten ausgebildet. Im Anfang wird ein sogenannter antifaschistischer Schutzwall um Berlin gebaut, um das Eindringen der Realität in den neuen Arbeiter – und Bauernstaat nicht zuzulassen. Völker der Welt, schaut auf diese Stadt. Und vergesst sie dann. Für immer.

Erst jetzt hat den Blogwart die Angststarre verlassen, die ihn nach dem ungeheuren Wahlerfolg der DIE LINKE in Berlin befallen hatte und er ist in der Lage, es richtig und angemessen zu würdigen. Mangels Twitter, läßt er hier seinen Emotionen freien Lauf:

  • 40 Jahre sozialistischer SED – Mangelwirtschaft haben Berliner immer noch nicht überzeugt. Offensichtlich leben dort die dümmsten Wähler, die immer nach denselben Metzgern rufen. Viel Spaß beim Schlachten..
  • Das wird dem Wirtschaftsstandort Berlin schweren Schaden zufügen. Moment? welcher Wirtschaft?
  • Jetzt haben die Genossen die Chance, den real existierenden Sozialismus zu errichten. Wieder einmal. Das zuvor waren nur Versuche. Der real existierende Sozialismus hatte einfach die Theorie des Marxismus-Leninismus nicht verstanden.
  • Jeder anständige Demokrat sollte nun Berlin verlassen, anstatt sich freiwillig unter die Regierung von Leuten zu begeben, die seit 1917 Hundert Millionen von Menschen abgeschlachtet haben und es heute gerne tun würden, hätten sie die Macht dazu.
  • Nach den ganzen Plakatzerstörungen, tätlichen Angriffen und Sachbeschädigungen gegen konkurrierende Parteien durch Anhänger der DIE LINKE, sind die paar Prozente Zugewinn eine magere Ausbeute. Im Verhältnis zum Aufwand gesehen. LINKE, die sich deswegen auf die Schulter klopfen, wären früher aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten.
  • Keinen Fuß mehr freiwillig nach Berlin. Schon gar nicht zum Urlaub. Erst wenn die Stadt völlig pleite ist, werden sie erkennen, daß man Parolen nicht essen kann.
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2 Responses to “Keinen Fuß mehr nach Berlin”


  1. 1 Frolleinwunder 20. September 2016 um 22:02

    Ach lieber Blogwart, soviel Furor ist nicht ganz gerecht. Berlin war schon immer rot, als die zeitweise größte Industriestadt Europas leider sogar nachvollziehbar. Die Verhältnisse nach dem letzten Krieg sind allerdings etwas diffiziler: im Ostteil der Zuzug staatstragender Mitteldeutscher, die immer noch häufig SED und Nachfolger wählen, im Westen das Treibhaus westsozialistischer Prägung, in dem der wahre Kommunismus durch immer neue Milliarden des westdeutschen Wirtschaftswunders finanziert wurde, jedenfalls bis 1990. Die linken Politschranzen beider Stadthälften haben bis heute nicht gemerkt, dass das Geld für diese Experimente nicht mehr da ist. Insofern sind Ihre einzelnen Punkte fast alle gut analysiert.
    Sieht man sich aber die Wahlergebnisse genauer an, stellt man fest, dass die Linke in den östlichen Bastionen Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf sogar Direktwahlbezirke verloren hat, dort, wo sie sonst unangefochten war. Zugewinne gab es für sie nur im Westen, wo wohl ehemalige Piratenwähler und enttäuschte Sozialdemokraten gewechselt haben. Die sechseinhalb Prozent der FDP wären überall sonst in Mitteldeutschland auch bei blau gelandet. Hier zeigt sich die Halbheit der umerzogenen Westdeutschen, denn niemand benötigt diese Partei.
    Womit Sie allerdings recht haben, ist die Tatsache, dass erst das vollständige Versiegen jedes Geldflusses für linke Nichtsnutze diese Stadt wieder zu dem machen kann, was sie einmal war. Ein Ort von Aufbruch und Ideen, von Wissenschaft und Leistungswillen. Ohne Pamperung von jedem Unsinn mit dem Geld anderer Leute. Es tut weh, dem Verfall zusehen zu müssen. Aber wir sind ja auf dem besten Wege dahin, dass der Länderfinanzausgleich nicht weiter stattfinden wird, wenn alle Geberländer ihren eigenen Willkommensschwachsinn weiter und dauerhaft finanzieren müssen. Erst eine Krise, eine wirkliche Krise birgt den Keim einer neuen Zukunft. Dort wird es wieder Sinn für Wahrheit, Klarheit und dem Schönen geben.

  2. 2 Blond 21. September 2016 um 10:16

    Übrigens gab es mal die unumstößliche Beweisführung, dass in Westberlin der „Westpol“ liegen muss!
    So was gehört geschützt!
    Deshalb ist eine Schutzmauer auch dringend geboten!
    Hihi


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