Polizeigewerkschaft ist helle

fuehrerscheinentzug-fuer-killerclowns

Da selbsternannte und sogenannte Reichsbürger das Reich der Kanzlerin auf Erden nicht anerkennen, sollen sie künftig ohne Führerschein Auto fahren. So, laut Meldung, die Gewerkschaft der Polizei. Oder einer ihrer vielen Vertreter, dem gerade ein Mikro vor das Gesicht gehalten wird.

Das ist nur logisch, sagt der Blogwart, erkennen sie doch auch die Legitimität Deutscher Polizisten nicht an. Es ist also egal, ob jemand, der sich selbst zum Reichsbürger ernannt hat, von Gestalten gestoppt wird, die sich für legitimiert halten, sogenanntes Recht zu vertreten, um nach dem Führerschein zu fragen oder von den Bremer Stadtmusikanten. In den Augen von Reichsbürgern handeln beide unbefugt.

Zwangsweise wird aber auch den Reichsbürgern die Mehrwert – oder Mineralölsteuer beim Einkauf und Tanken abgezogen. Erhalten die dann eine Rückerstattung? Also wenn wir schon so argumentieren wollen. Immerhin werden ja auch die von den Reichsbürgern nicht anerkannten Polizeigewerkschaftströten von den Reichsbürgersteuern, die diesen entzogen werden, finanziert. Oder nicht?

Wäre es da nicht besser, auch Polizeigewerkschaftssprechern würde der Führerschein entzogen? Wegen gefährlicher Intelligenzdefizite? Oder was auch immer.

Die Polizei hat ja nun bedauerlicherweise beim Versuch, einem Waffenbesitzer legale Waffen zu entziehen, Verluste zu beklagen gehabt. Die Polizeigewerkschaft ist sich aber sicher, ohne Führerschein hätte der Reichsbürger seine Waffen nicht verteidigt. Da hätte der gebrochen dagesessen, als das Überfallkommando kam, und gejammert: „Herrje, keinen Führerschein aber ein Auto. Was mach ich nur, was mach ich nur.“ Und schwups, wäre wieder ein Deutscher wehrlos gewesen und hätte einem Einbrecher Kaffee und Kuchen anbieten müssen, um ihn wohlwollend zu stimmen.

Nach und nach kommt ja nun auch heraus, was Polizisten von denen halten, die sie schützen sollen. „Sie sind doch aus Köln, na, da müssen Sie doch wissen, daß man Köln nicht betreten kann.“ Überspitzt ausgedrückt.

Aber so deutlich kann man das den Leuten doch nicht ins Gesicht sagen! Vor allem, wenn der Staatsfunk heile Welt verkündet. Sollte sich damit die Gewerkschaftströte der Polizei befassen? Vielleicht den Führerscheinentzug für Grabschfudschies fordern oder den Entzug der Duldung? Nein! Das wäre ja wie Generalverdacht und der ist maximal gegenüber Deutschen zulässig.

Jetzt hat ein Killerclownopfer seinen Killerclown niedergestochen. Mit einem Messer. Zum Glück ist der Killerclown außer Lebensgefahr und kann seine Clownerie bald wieder fortsetzen. Die Experten raten, wegzulaufen oder die Polizei anzurufen, die dann, irgendwann, vielleicht kommt. Und dann rät, „wenn Sie wissen, daß es Killerclowns gibt, na, wir müssen uns schon sehr wundern, daß Sie dann hier unterwegs sind.“ Und „Was wollen Sie überhaupt hier?“

Wäre ein Polizist dabei verletzt worden, müßte eine Polizeigewerkschaftströte selbstredend den Führerscheinentzug bei Killerclowns anregen. Aber was, wenn die gar kein Auto haben?

Bild: „Geben Sie mal Ihren Führerschein ab, Herr Clown. „Aber ich hab doch gar keinen.“ „Dann machen Sie gefälligst die Fahrerlaubnis, Sie Ignorant!“

Advertisements

1 Response to “Polizeigewerkschaft ist helle”



Comments are currently closed.



Oktober 2016
M D M D F S S
« Sep   Nov »
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31  

Blog Stats

  • 2,006,625 hits

Archiv


%d Bloggern gefällt das: