Wahlbeteiligung mit schleppendem Beginn

trump

Bild: Wochenlang wurden die Deutschen darauf eingeschworen, den Antichrist (links) zu verhindern und ja für Hillary Clinton zu stimmen. Stellt sich jetzt etwa heraus, wir dürfen an der amerikanischen Präsidentenwahl gar nicht teilnehmen?

Obwohl selbst „Radio Penny live“ seine Einkäufer noch einmal auf die heutige Präsidentenwahl in Amerika einstimmt, scheint der Ansturm auf deutsche Wahllokale bisher auszubleiben. Deutsche, die zur Rettung der Zivilisation ihr Kreuz bei Hillary Clinton machen wollen, wie der Blogwart, müssen  feststellen, daß zur Durchführung der Wahl weder Wahllokale ausgeschildert sind, noch der Weg zu diesen. Die meisten Deutschen scheinen ganz normal zur Arbeit zu fahren, zu den Ämtern, um Sozialleistungen zu beantragen, führen den Hund Gassi oder bleiben einfach Zuhause. Als wäre heute ein Tag wie jeder andere.

War die ganze Arbeit der deutschen Medienelite etwa für die Katz?

Erst gestern noch trommelte Natalie Pyka, auf der Achse der Juten, für Verständnis für Amerika, ohne das die Welt heute völlig anders wäre. Der Irak wäre ein intakter Staat ohne Hunderttausende Tote, Yugoslawien hätte sich vermutlich friedlich aufgelöst, wie es ja auch die Sowjetunion getan hat, in der Ukraine gäbe es keinen Bürgerkrieg und auch die Krim wäre immer noch ukrainisch. Gadaffis Lybien würde das Schlepperunwesen bremsen, die Afghanen und Pakistani könnten unbeschwert Hochzeiten feiern, ohne die Drohnen in der Luft fürchten zu müssen und in Syrien herrschte kein Bürgerkrieg, weshalb es in Deutschland weder die Sylvesternacht in Köln noch die ausufernde Fremdenkriminalität geben würde. Und natürlich würde uns der IS ganz furchtbar fehlen, der seine derzeitige Größe nur durch unermüdliche Hilfen der amerikanischen Regierung und ihrer Lieblingspartner, den Saudis, erreicht hat.

Und heute sind hier, am Tag der über das Schicksal der Welt entscheidet, nicht einmal die Wahllokale ausgeschildert. Wo uns doch laufend geraten wurde, wer, um Himmelswillen, als Präsident der Vereinigten Staaten nicht geht!

Na, vielleicht tut sich ja im Laufe des Tages noch etwas. Wo von uns jeder hochmotiviert wurde, Trump zu verhindern. Jede Stimme in Deutschland zählt. Sagt der Blogwart. Und: Demokratie lebt vom Mitmachen.

2 Responses to “Wahlbeteiligung mit schleppendem Beginn”


  1. 2 ostseestadion 8. November 2016 um 16:47

    Nun. Die Sylvesternacht in Köln hätte es möglicherweise auch so gegeben. Aber eben ohne die dringend benötigten Fachkräfte und Vergefachkräftigungen – Vergefachkräfteleien.


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