Archiv für 9. November 2016

Madonna muß nächstes Mal effektiver werden

Oder sich schminken.

„Wenn ihr Hillary Clinton wählt, werde ich euch einen Blowjob geben – und darin bin ich wirklich gut“, sagte Madonna nach Angaben des US-Boulevardblatts „Us Weekly“. „Ich nehme mir Zeit, habe viel Augenkontakt, und ich schlucke.“

Offensichtlich hat der Einsatz Madonnas nicht gereicht, es wurden zu wenig Wähler besucht oder deren Frauen hatten etwas dagegen. Es kann aber auch sein, daß die Leute aus Angst ihre Türen erst gar  nicht  geöffnet haben. Wäre ja immerhin möglich.

ungeschminkt

Na, Blogwart, das war aber eben wieder sexistisch und frauenfeindlich. Pfui Deibel. Es kommt doch auf die inneren Werte an. Ich bin sicher, irgendwo hat Madonna auch welche. Irgendwo.

Vielleicht 10 Jahre früher.

Was Trump jetzt tun wird

pokneifen

Was Trump jetzt als Erstes tun wird, glaubt man deutschen Politikern:

  • Frauen in den Po zu kneifen, wird erste Bürgerpflicht.
  • Schwule müssen an den Herd und Frauen in den Knast. (Oder andersherum.)
  • Alle Mexikaner müssen Sombreros tragen. Sombrero wird der neue Judenstern.
  • Der Antimigrantenwall an der Grenze zu Mexiko wird die amerikanische Antwort auf Hitlers Autobahn.
  • Polen soll Kriege, die es im Osten anzettelt, selbst ausfechten.
  • Die Clintons erhalten nur Hausarrest.
  • Medien, die zuvor heftig gegen Trump polemisiert haben, müssen täglich einen positiven Artikel über ihn bringen. Außer Sonntags.
  • Farbige benutzen die Nahverkehrsmittel nur noch außerhalb der Wagen.
  • „Gott schütze Amerika“ wird künftig „Gott schütze Donald“ heißen. So kann sich jeder aussuchen, welcher Donald gemeint ist.

Was er dann tun wird, darüber werden deutsche Talkshows entscheiden.

Bild: Ersetzt in Amerka künftig das „Hello“. Da kommen Zeiten auf uns zu. Ob auch Frauen kneifen dürfen, wird noch ausdiskutiert.

Das Orakel hat versagt

das-orakel-hat-versagt

Bild: Man sollte den Oktopus oder was auch immer in der Redaktion der brandenburgischen Märkischen Allgemeinen steht und dem verantwortlichen Redakteur orakelt, unbedingt in den Ruhestand schicken.

Entweder ist es eine Bildmontage oder die sind in Brandenburg den eigenen Wunschvorstellungen erlegen.

Das Mädchen am Brunnen

das-meer

Schnurre aus dem deutsch-österreichischen Krieg. Aufgezeichnet von Theodor Fontane in seinem Werk über den deutsch-deutschen Krieg 1866. Die Preußen marschieren nach Österreich-Ungarn hinein und die Zunge klebt den Soldaten am Gaumen denn es ist Hochsommer.

„Auf diesem Marsche kam Folgendes vor. Im Dorfe Samsin umdrängte eine Masse Soldaten den Brunnen und wollte eben den Eimer an die Lippen setzen, als eine Stimme rief: „Trinkt nicht, der Brunnen ist vergiftet.“ bestürzt ließen die Durstigen den Eimer los und stellten ihn unter wahren Tantalusqualen auf die Erde. Da trat ein junges Mädchen, eine Deutsch-Böhmin, aus dem verlassen geglaubten Hause und schritt, halb mitleidig, halb entrüstet, durch die dichten Gruppen feindlicher Soldaten auf den Brunnen zu. Schweigend nahm sie einem Infanteristen das Trinkgeschirr aus der Hand, schöpfte aus dem Eimer und trank; der vorwurfsvolle Blick, den sie mit hochgeröteten Wangen auf ihre Umgebung warf, war beredter, als tausend Worte. Wie die Verschmachteten in der Wüste, tranken nun die Leute.“

Bild: Hätte so ausgesehen haben können. Die Deutsch – Böhmin. Nur anders gekleidet. Ohne offenes Haar und ohne Meer im Hintergrund. Der Blogwar weiß es nicht. Auch nicht, was weiter aus ihr wurde. Ist auch egal. Er hat nur eine Begründung gesucht, obiges Bild zu zeigen. Was ihm auch gelungen ist.

Gauck verzichtet auf Selbstverbrennung

blick

Schade. Jetzt, nach der Wahl dieses, ähm, Trump, hätte Joachim Gauck, Bundespräsident des hellen Deutschland ein Zeichen setzen können. Ein flammendes Fanal. Das hätte zwar nichts am Wahlausgang geändert, es wäre aber anständig gewesen. Manchmal werden die Leute eben arg überschätzt.

Bild: Was soll nur aus Joachim Gauck werden, wenn Trump Präsident wird? Kann er sich dann noch sicher fühlen. Sorgenvoll blickt der unter den Migranten beliebte deutsche Bundespräsident aus dem Fenter des Schlosses. Ist das, was da rot aufscheint, der dämmernde Morgen oder der Pöbel, der Fackeln und Mitgabeln schwingt?  Es ist der Morgen. Glück gehabt.


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