Das Mädchen am Brunnen

das-meer

Schnurre aus dem deutsch-österreichischen Krieg. Aufgezeichnet von Theodor Fontane in seinem Werk über den deutsch-deutschen Krieg 1866. Die Preußen marschieren nach Österreich-Ungarn hinein und die Zunge klebt den Soldaten am Gaumen denn es ist Hochsommer.

„Auf diesem Marsche kam Folgendes vor. Im Dorfe Samsin umdrängte eine Masse Soldaten den Brunnen und wollte eben den Eimer an die Lippen setzen, als eine Stimme rief: „Trinkt nicht, der Brunnen ist vergiftet.“ bestürzt ließen die Durstigen den Eimer los und stellten ihn unter wahren Tantalusqualen auf die Erde. Da trat ein junges Mädchen, eine Deutsch-Böhmin, aus dem verlassen geglaubten Hause und schritt, halb mitleidig, halb entrüstet, durch die dichten Gruppen feindlicher Soldaten auf den Brunnen zu. Schweigend nahm sie einem Infanteristen das Trinkgeschirr aus der Hand, schöpfte aus dem Eimer und trank; der vorwurfsvolle Blick, den sie mit hochgeröteten Wangen auf ihre Umgebung warf, war beredter, als tausend Worte. Wie die Verschmachteten in der Wüste, tranken nun die Leute.“

Bild: Hätte so ausgesehen haben können. Die Deutsch – Böhmin. Nur anders gekleidet. Ohne offenes Haar und ohne Meer im Hintergrund. Der Blogwar weiß es nicht. Auch nicht, was weiter aus ihr wurde. Ist auch egal. Er hat nur eine Begründung gesucht, obiges Bild zu zeigen. Was ihm auch gelungen ist.

2 Responses to “Das Mädchen am Brunnen”


  1. 1 Hessenhenker 9. November 2016 um 10:39

    Der geneigte Betrachter dankt.

  2. 2 Blond 10. November 2016 um 06:37

    Schöner Bild-zeige-Grund!
    Noch schöneres Bild!
    Und super-schöne Schönheit auf dem Bild!
    Ist bestimmt unecht (gefakt)!


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