Das fehlende Komma

„Hängen kann man nicht laufen lassen.“ Frank-Walter Steinmeier hat immer nur seine Pflicht getan. Als sie jetzt jemanden gesucht haben, an dem sich später der Volkszorn austoben kann, ist die Wahl auf Frank-Walter Steinmeier gefallen. Nach dem Anderen die Risiken wohl bewußt geworden sind. Und sie dankend ablehnten. So viel rudimentäre Schläue und Überlebensinstinkt war da noch. Wenn Frank-Walter Steinmeier Bundespräsident werden sollte, dann wird er Nachfolger eines Deutschenhassers, der überall totgetretene Andersfarbige erspähte, nie aber ein Wort des Bedauerns für die Opfer des eigenen Volkes über die Lippen brachte. Bis zuletzt.

Es wird nicht leicht, solch Verkommenheit noch zu übertreffen aber Frank-Walter Steinmeier wird sich bemühen. Denn er kann und wird nicht zurückgehen auf den Stand vor Gauck. Demzufolge wird er zum zweitverhasstesten Politiker werden müssen. Aber Frank-Walter Steinmeier wird auch hier seine Pflicht tun. Nur wird ihm diese Ausrede am Schluß nicht helfen. Pflichterfüllung gilt in Deutschland schon lange nicht mehr als Entlastungsgrund.

Hat sich Frank-Walter in seinem Vorleben mit Hasspredigern gemein gemacht? Wir wissen nicht, ob die Jüdin Esther lügt, wie gedruckt, es könnte aber so geschehen sein. Und nur darauf kommt es ja heute an. Und wenn Frank-Walter Steinmeier ferndiagnostiziert, ein von Taliban entführter Deutscher sei, von Kugeln durchlöchert, einfach den Strapazen beim Wandern erlegen, dann war das eine läßliche Notlüge, um die guten Beziehungen zu den Taliban nicht zu gefährden.

Der Musiker und Vorzeige-Muslim Muhabbet soll den Mord an Theo van Gogh befürwortet haben … Das wahre Gesicht des Mustermuslims, glaubt man der Frankfurter Journalistin Esther Schapira, ist von Hass und Fanatismus verzerrt. Schapira war Muhabbet vor ein paar Wochen anlässlich einer Preisverleihung in Berlin begegnet. Die TV-Reporterin erhielt an jenem Abend den Prix Europa für ihren Film über die Ermordung des niederländischen Regisseurs und Islamkritikers Theo van Gogh. Muhabbet, so berichtet Schapira, habe ihr gesagt, van Gogh habe doch „Glück gehabt“. Wäre es nach ihm gegangen, „hätte er ihn erst mal in den Keller gesperrt und noch gefoltert“. Die Journalistin will von dem Unicef-Botschafter auch gehört haben,dass seiner Meinung nach die Publizistin Ayaan Hirsi Ali, die mit van Gogh den Film „Submission“ gedreht hatte, ebenso den Tod verdiene. Focus.

Video: Frank-Walter Steinmeier hatte schon immer ein gutes Gespür für Menschen, was ihn dann zum Außenminister qualifizierte.

Als solcher hofierte er regelmäßig Regierungen, wie die in Kiew oder Ankara, die ihr eigenes Volk mittels der Streitkräfte dezimieren. Seine Mahnungen an Kiew, die Minsker Vereinbarungen einzuhalten, waren  ebenso von Erfolg gekrönt, wie Aufrufe an russischen Staatschef Putin, die nichtvorhandenen, russischen, regulären Streitkräfte aus der Ostukraine abzuziehen, wie an Erdogan, nicht alle seine persönlichen Feinde einzusperren. Zumindest nicht gleich. Und auf einmal.  Flammende Mahnungen an Assad, weniger Fassbomben abzuwerfen brachten die gemäßigte syrische Opposition zwar nicht davon ab, Menschen die Köpfe abzuschneiden oder lebendig zu verbrennen, sie waren aber eine nette Geste.

Wir können sicher sein, daß er das Amt als Bundespräsident, so ihn nicht vorher noch die Erkenntnis im Schlaf überrascht, ähnlich kompetent ausfüllen wird. Und nur darauf kommt es doch an.

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