Archiv für 18. November 2016

Interessenvertreter

Das sind Pferde und Ziegen. Hier sieht man nur eine Ziege. Der Rest treibt sich draußen herum. Die Ziege wurde im Pferdestall geboren. Sie ist mit Pferden aufgewachsen. Sie kennt die Pferde. Die Pferde kennen sie.

integrationsbeauftragt

Schön, dachten sich die Pferde. Da unsere Ziege von Geburt an unter uns war, in unserem Stall geboren wurde, mit uns aufgewachsen, ist sie quasi wie ein Pferd für uns. Das qualifiziert sie, unsere Pferdeinteressen zu vertreten. Gegenüber den anderen Ziegen. Außerdem sieht sie wie eine Ziege aus und das könnte das Vertrauen der anderen Ziegen in das Wohlwollen der Pferde stärken. Und gaben ihr Vorschußlorbeeren und einen Posten.

Inga, so hieß die Ziege, weil wir sie nicht Aydan nennen können, erfuhr fortan eine Verwandlung. Nicht äußerlich. Aber sie hatte nun andauernd was zu meckern. Also noch mehr als sonst.  Zuerst kam die Futterfrage zur Sprache. Die Pferde würden immer mehr zu fressen bekommen als Ziegen. Daß das biologisch bedingt wäre und auch die Körpergröße eine Rolle spielt, tat Inga mit dem Hinweis auf Ungleichbehandlung ab und es wäre wohl eine Frage der Rasse. Da schwiegen die Pferde. Auf Rassefragen wollten sie sich nicht einlassen.

Jeden Tag kamen nun neue Klagen von Ingas Seite, daß sich die Ziegen auf dem Hof benachteiligt fühlten, zu wenig Platz hätten usw. und die Pferde sollten sich mal ein wenig anstrengen, um die Ziegen zu integrieren.

Hier muß der Blogwart einflechten, daß die Pferde einem Pferdezuchtbetrieb gehörten, der schnelle, starke und intelligente Pferde heranziehen wollte. Mit der Intelligenz haperte es noch. Wie man an der Wahl der Ziege Inga als Vermittlerin sieht. Die Ziegen waren lediglich angeschafft worden, um Milch und Käse für den Eigenbedarf herzustellen.

Viele Pferde hatten es inzwischen faxendicke mit der Inga, die immer nur die Ziegeninteressen ganz groß herausstrich, nie aber dabei die Pferde berücksichtigte. Also die Interessen der Pferde. Die nicht immer Ziegeköddel in Heu und Hafer vorfinden wollten, weil Ziegen nun einmal gerne dahin klettern, wo sie nichts zu suchen haben.

Schließlich faßten die Pferde Mut und schoben eine junge Stute nach vorn. „Hör mal, Inga,“ sprach die Stute, „sei jetzt bloß nicht zickig aber wieso schlägst Du Dich immer auf die Seite der Ziegen, wo Du doch dafür sorgen solltest, daß die sich hier ein wenig mehr einfügen, um nicht von integrieren zu sprechen.“

Da ließ Inga ihr herzliches, volltönendes Meckern hören: „Weil ich eine Ziege bin. Ihr Schafsköpfe!“

Die Pferde sahen sich an und überlegten, warum sie da nicht gleich darauf gekommen waren. Der Bauer hingegen, dem das lämmermäßig blöde Glotzen der Pferde aufgefallen war, überlegte laut, „vielleicht importiere ich demnächst 5 Löwen, damit die Pferde nicht völlig degenerieren. Ja, das ist eine gute Idee.“

Noch kein Weihnachtsgeschenk?

fuer-den-gabentischWas soll man von Regierungen halten, die Angst vor ihren bewaffneten Wählern haben? Es gibt nichts Fürchterlicheres in Deutschland, als einem Verbrecher Widerstand zu leisten. Zum Beispiel, wenn man von mehreren Angreifern überfallen wird. Oder nur einem. Dann rät einem die Polizei, aufzugeben. Oder die Passanten anzusprechen. Die die Polizei anrufen sollen. Absolut undenkbar ist, eine Waffe zu ziehen. Undenkbar nur für Deutschland. Wobei einige hier gleicher sind.

In Amerika ist das aber normal. Der Gedanke, sich gegen das Ausgeraubt werden, zu wehren. Oder daß Unbefugte Hausfriedensbruch begehen. Man stelle sich mal vor, die staatsfinanzierte Antifa macht Hausbesuch und stirbt nach Überschreiten der Schwelle an zuviel Blei im Körper. In Deutschland ginge das auf keinen Fall. in Amerika schon.

Gegen die Verbreitung legaler Schußwaffen spricht:

  • sie sind böse.
  • es kann zu Unfällen kommen.
  • Menschen könnten dadurch sterben.

Gegen die Verbreitung elektrischer Küchengeräte spricht:

  • es kann zu Unfällen kommen.
  • Menschen könnten dadurch sterben.

Dennoch besitzen die Deutschen jede Menge elektrischer Küchengeräte. Da fragt man sich doch, sind sie sich der Gefahren nicht bewußt oder ist das der Einfluß der mächtigen Elektrogerätelobby? Gut, es hat bisher noch niemand mit einem Milchaufschäumer ein Blutbad angerichtet aber vielleicht sollte dieses Problem einmal angegangen werden?

Im Deutschen Reich bis 1933 war es übrigens normal, daß sich jedermann mit Faustfeuerwaffen versehen konnte, der das nötige Geld hatte. Weder hatten der Deutsche Kaiser Angst, vom eigenen Volk erschossen zu werden, noch die bürgerlich-demokratischen Regierungen danach. Es war nicht die Regel, daß Waffenbesitzer umhergingen und abknallten, was ihnen vor den Lauf kam. Ja, Morde unter Zuhilfenahme von Schußwaffen kamen vor. Auch Selbstmorde. Ist der Mord mittels Messer zivilisierter. Oder der Selbstmord  mit dem Strick?

In Deutschland grassieren jede Menge illegaler Waffen. Illegal bedeutet, sie sind nicht registriert, die Polizei weiß nicht, wer sie besitzt. Sie werden zu Verbrechen benutzt. An Menschen, die das unbewaffnet geschehen lassen müssen. Weshalb die deutsche Politik gebetsmühlenartig das deutsche Waffenrecht verschärfen will. Das die illegalen Waffen aber nicht betrifft. Wer sich illegal eine Waffe beschafft, also gegen das Gesetz, läuft anschließend nicht zur Polizei um sie dort abzugeben. Die deutsche Politik beschäftigt sich also damit, ihre Wähler immer wehr- und hilfloser zu machen, während sich die Verbrecher ins Fäustchen lachen. Sie wird damit zum Lobbyisten der kriminellen Szene.

Hört sich jetzt unglaublich an. Ist aber leider so. Das erklärt auch, warum es zu den Auftrieben der Bundesregierung immer schärfere Sicherheitsmaßnahmen gibt.

Der, ähm, Hitler hat bis 1939, Kriegsbeginn, regelmäßig in der Menge gebadet. Obwohl er ein schlimmer Diktator war. Für den Obama, den Superhelden westlicher Demokratie, machen sie ganze Städte zu Hochsicherheitszonen. So ändern sich die Zeiten.

Opa hat immer gesagt, Leute, die sich der Liebe ihres Volkes sicher sind, brauchen keinen Schutz von Bodyguards. Jedenfalls keine, die sie vorm eigenen Volk schützen. Und Recht hat er gehabt.

Hänsel und Gretel gab es wirklich

zeitdokumentBild: Zum Ende der Hexenzeit drehten mutige Filmemacher Dokumentationen über Hexen, Hexerei und all die Scheußlichkeiten, die sie begingen. Mangels Hexen mußte auf Schauspieler zurückgegriffen werden und die Greuel wurden nachgestellt,  aber was macht das schon, wenn es um die schonungslose Aufdeckung der Wahrheit geht? Wenn diese Flime kein erdrückender Beweis sind – was dann?

Nachdem die der Hexerei Angeklagten ausgiebig gefoltert worden waren, oft monatelang, waren sie bereit, sämtliche Schandtaten zuzugeben, die der Untersuchende hören wollte. Zum Abschluß derselben kam heraus, die Angeklagten hätten regelmäßig mit dem Teufel Buhlschaft getrieben, Blutrituale mit Kindern veranstaltet, Kirchen geschändet und den Heiland verspottet. Und wären auf ihren Besen zum Blocksberg geritten. Weil sie geständig waren, wurden sie nur verbrannt. Was ihnen nach all den Foltern wie eine Erlösung vorgekommen sein muß. Was nicht in der Absicht der Justiz lag.

Seither wissen wir, daß es Hexen gab. Die Geständnisse liegen in schriftlicher Form vor.

Besucher werden heute in rekonstruierte Hexenhäuser geführt, in denen sie erfahren, wozu  Besen, Mörser und Stößel benutzt wurden und blutbefleckte Messer, die in großer Anzahl präsentiert werden. Erschaudernd blicken sie auf Berge von Kinderknochen oder die von Hunden oder Katzen. Als Kinderknochen deklariert. Stumm klagen sie an. Wie auch die Berge von Spielzeug. Und unausgepackten Überraschungseier. Das verstört die jungen Besucher besonders. Der Guide soll Hänsel noch persönlich gekannt haben. Ein feiner Kerl. Sagt er. Und die Gretel war eine ganz hübsche.

Mit der Führung verbunden sind Tondokumente, die das Hexenunwesen genau beschreiben. Manchmal liest man in der Zeitung von ganz alten Leuten,  die von noch älteren Leuten beschuldigt werden, Frauen Besen verkauft zu haben, die sich dann als Hexen betätigten. Die können sich warm anziehen. Denn die Justiz klagt sie wegen Mittäterschaft an. Zum Glück wird heute niemand mehr verbrannt. Wegen des CO2.

Schulklassen werden im Rahmen des Unterrichts zu später gebauten Öfen gekarrt und lernen, daß  Hexen Unschuldige darin gesotten hätten. Lebendigen Leibes. Der Backraum ist etwas klein. Selbst für Kinder. Ein weiterer Beweis des Unmenschlichen an  diesen Leuten, die als Hexe benannt wurden. Wenn sich das Opfer so zusammenkrümmen muß, daß es anatomisch zur Unmöglichkeit wird.

Geschäftstüchtige pflastern auch Stolpersteine für die Opfer dieser Hexen.  „Das Tagebuch von Hänsel und Gretel“ ist immer noch der Hit auf dem Büchermarkt. Mädchen und Jungen können sich wahlweise mit Hänsel, Gretel oder Beiden identifizieren. Wie sie mit Schläue die böse Hexe dazu brachten, selbst auf die Schippe zu steigen. Auch Bildungseinrichtungen tragen ihre Namen.

Natürlich gibt es auch Hexereileugner. Denn wo Licht ist, ist immer auch Schatten. Leider.

Sogenannte Wissenschaftler wollen zum Beispiel Besen untersucht haben, wobei sie zum Schluß kamen, Besen könnten nicht fliegen. Jedenfalls nicht von selbst. Also ohne Triebwerk. Obwohl Hunderte schriftlicher Geständnisse von Hexen das Gegenteil beweisen. Sie bezweifeln auch die Anzahl der Menschen, die durch Hexerei ums Leben kamen. Oder sagen, durch Folter erpreßte Geständnisse wären nichts wert. Oder kommen mit Bevölkerungsstatistiken angelaufen, die belegen, daß im Untersuchungszeitraum kein Hinweis darauf zu finden wäre, daß Menschen in Größenordnungen plötzlich fehlten. Wie dann durch Hexenwerk?

Es gibt noch Böswilligere, die darauf herumreiten, daß erst von 6 Millionen von Hexen geraubter Kinder die Rede ist, dann von 3 Millionen und dann von 2,5 Millionen. Ob sich die Grundregeln der Addition im Laufe der Zeit vielleicht geändert haben? Manche behaupten sogar, so viele Kinder, wie sie die Hexen umgebracht haben sollen,  hätte es damals im Einflußbereich der Hexen gar nicht gegeben und warum es die Mehrzahl dieser toten Kinder  alle bis zur Volljährigkeit gebracht haben und dann auch ihre Rente genießen konnten. Wenn sie nicht zuvor im Alter starben.

Ganz „Schlaue“ fragen, warum die Anzahl der Überlebenden der Zeit der Hexen, die Entschädigungsforderungen stellen, immer größer wird und inwieweit die Urenkel der Kinder, die damals dem Tod von der Schippe gesprungen sein wollen, Anspruch auf Wiedergutmachung haben. Die hätten doch gar nicht gelitten. Ja, nicht mal die Möglichkeit dazu gehabt.

Dann muß die Justiz einschreiten, hart und schnell zuschlagen.

Denn daß es damals Hexen gab und Hexerei, weiß doch jeder! Das ist selbstverständlich. Wie der Sonnenaufgang nach der Nacht. Oder daß die Renten sicher sind. Oder die Deutschen degenerirten, ohne den Import von Millionen Afrikanern, mit denen sie intelligentere Menschen zeugen müßten. Ob die Deutschen wollten oder nicht.

Es gibt die Geständnisse, es gibt die Öfen! Und die rekonstruierten Hexenhäuser. Jeder, der schon mal vor einem Lebkuchenhaus stand, nur erbaut zum Zwecke, arglose Kinder anzulocken, um sie dann zu mästen und zu verspeisen, wird nur Ekel und Abscheu empfinden. Vor den Hexen und denen, die ihre unfassbaren Grausamkeiten leugnen. Behauptungen, diese Häuser aus Zuckerwerk hätten keinem Regen standgehalten und ihre Schokoladenschindeln wären in der Sonne geschmolzen, muss jeder vernünftig denkende Mensch als das erkennen, was es ist. Die Relativierung eines Massenmordes an Unschuldigen. Ja, die Duldung sogar.

Denn wer heute behauptet, Hänsel und Gretel hätten damals versucht, eine Rentnerin um ihre Rente zu bestehlen und hätten, um die Spuren der Tat zu verwischen, die Alte anschließend verbrannt, sich dann diese Geschichte ausgedacht, um von den Eltern nicht den Arsch versohlt zu bekommen und selbst wegen Diebstahls eine Hand zu verlieren, der besteigt mit Sicherheit morgen einen Besen, fliegt damit klimaneutral zum Blocksberg oder nach New York oder läßt die Milch in den Tetrapacks im Supermarkt sauer werden, wenn nicht gar Schlimmeres!

Und das, das Schlimmere,  gilt es immer wieder auf Neue zu verhüten. Schließlich ist der Schoß ja noch fruchtbar. Aus dem das kroch.

Darauf wollte der Blogwart mit gebotenem Ernst hinweisen. Was er auch getan hat.

Dünkel oder Dummheit?

duenkel-oder-dummheit

Ein M. Sattler auf PI haut sich selbstkritisch in die Fresse, weil er Teil einer albernen, nutzlosen Opposition ist. Schreibt er. Es fehlt an Allem. Insbesondere:

  • an Ernsthaftigkeit. Immer noch tollen die AfD-Mitglieder mit Nasen und Hüten durch die Straßen – so wird das nichts!
  • Keine Strategie. Also keinen Plan, wo es hingehen soll. Nicht – mächtig gewaltig. Egon. Und Bier gibt es auch nicht!
  • Von Organisation keine Spur. Mitglieder laufen nur spontan zusammen, um Flashmobs zu bilden. Die Plakate im Wahlkampf haben übrigens die Heinzelmännchen aufgehängt.
  • Keine Struktur. Täglich werden die Vorsitzenden durch Flaschendrehen neu bestimmt. Landesverbände gibt es nicht. Arbeitsgruppen auch nicht.
  • Immer noch hat die AfD keine eigene Sprache gefunden. Klingonisch ist schon vergeben. Was soll aus den Zuhörern werden, wenn sie die Redebeiträge verstehen, weil sie in Deutsch gehalten werden? Ist das zielführend? Nein!
  • Wo ist das Symbol der AfD? Das unverwechselbare? Ohne Sonnenblume, geballte Faust, Hakenkreuz oder Ähnliches, wie sollen die Leute erkennen, daß es sich um Opposition handelt?
  • Keine Stuhlkreise, Ringelreihen, Jungfrauenopfer oder gemeinsames Kerzenhalten, ist es nicht das, was verbindet? Ja! Aber nichts davon ist bei der AfD zu sehen. Pfeifen! Diese Leute.
  • Anstatt die AfD den Höcke-Tag zum Feiertag erklärt, trotten diese Leute in der Masse an diversen Feiertagen stupide umher und unterwerfen sich dem Kalender des Establishments. Pfui!
  • Mannhaftigkeit ist auch nicht zu sehen. Gerade nicht bei den Frauen. Da zählt auch nicht, schon dutzende Male persönlich eingeschüchtert worden zu sein oder daß die Antifa bereits Hausbesuche machte. Laßt mal den Sattler ran, der zeigt, wie das geht.
  • Ständig kommen diese Leute zu spät oder lassen Kongresse platzen, weil sie einfach ihre Termine nicht einhalten. Keine Spur von Verläßlichkeit.
  • Aber wenn auf sie schon kein Verlass ist, dann sollte sich Alice Weidel wenigstens mal spontan in einer Talkshow entkleiden. Das ist es doch, was Opposition ausmacht. Oder nicht?
  • Und daß diese Leute täglich ihre Haut zu Markte tragen – geschenkt.

„Kurz, es fehlt an allem, was eine ernstzunehmende politische Bewegung ausmacht.“ Freuen wir uns auf den zweiten Teil, den M. Sattler noch hinzuschmieren versprochen hat.


November 2016
M D M D F S S
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
282930  

Blog Stats

  • 2.267.955 hits

Archiv