Archiv für Februar 2017

Terror heißt jetzt Unfall

amok

Nach dieser Sache in Heidelberg, wo jemand in mehrere Fußgänger gerast ist, müssen wir uns doch ernsthaft und besorgt fragen, war das schon Terror? Oder nur ein Ruf um Hilfe? Oder nur ein Unfall? Zeigt der Merkelsommer 2015 immer noch späte Folgen? Oder werden die Vorfälle einfach nur falsch benannt?

Der Vorschlag, Vergewaltigte sollten besser Erlebende genannt werden, war schon ein richtiger Schritt in die Richtung, in die uns das Merkelregime haben will. Das mit dem Weihnachtsmarkt in Berlin, da hätte die Regierung gleich reagieren müssen, statt „Terror, Terror“ zu rufen. Unfälle passieren nun mal und es sitzt sich im Sommer wesentlich wohler, im Außenbereich der Gastronomie, wenn man weiß, das Fahrzeug, das da genau auf den Cafebereich zurast, ist nur ein Amokfahrer. Glück gehabt.

Letztendlich ist das sowieso ein Problem der Autofahrer, denn es sterben wohl mehr Menschen bei Verkehrsunfällen, als bei Amokfahrten. Freuen wir uns also auf die wärmere Jahreszeit, gefüllte Boulevards und Cafes. Deutschland hat so viel gutzumachen, an der Welt, da sollte kein Opfer zu gering erscheinen.

Yellowfacing

Es ist zwar schon etwas her aber der Blogwart bringt es dennoch, weil es so schön sympthomatisch ist für eine Gesellschaft, die keine echten Probleme mehr wahrhaben will und sich stattdessen mit erfundenen herumschlägt. Das Model Karlie Kloss hat sich dafür entschuldigt, sich als japanische Geisha verkleidet zu haben, fotografiert worden zu sein und das Foto wurde dann veröffentlicht.

yellowfacing

Wo ist jetzt der Aufreger?

Der Aufreger liegt darin, daß es Menschen gibt, die behaupten, wenn sich Weiße wie Andersfarbige kleiden oder ihre Haare so tragen oder ihre Haut schminken, dann wäre das rassistisch, dann würden sie dadurch deren Kultur stehlen und mißbrauchen. Furchtbar. Ganz furchtbar. Von Blackfacing hat der Blogwart ja schon gehört. Aber von Yellowfacing noch nicht.

Und es sind natürlich nicht die Neger in Afrika, die sich aufregen oder die Asiaten in Asien, es sind behämmerte Weiße und unter Weißen aufgewachsene Farbige, die sich zum Beschützer der Unterdrückten aufspielen, nach dem Motto: „Jetzt wollt Ihr denen auch noch die Identität nehmen!“

Wo Japan ja nur seine Identität hat, nicht. Diese Armen Mensche da, in ihren Bambushütten, wie sie den Dreck nach Reis absuchen und Karlie Kloss raubt ihnen quasi die Seele.

Und natürlich hat sich Karlie Kloss entschuldigt, denn die Macht der Bescheuerten ist gewaltig und nimmt immer mehr zu.

Komischerweise hat sich noch keiner dieser Leute aufgeregt, wenn Farbige in Hemd und Hose herumspazierten. nachweislich eine Erfindung der Weißen, die in andere Kontinente eingeführt wurde. Oder wenn die unsensibel westliche Technologie nutzen. Und uns damit die Seele rauben, diese Rassisten.

Deutschland nimmt seine Verpflichtungen ernst

Mit Feuereifer geht die Regierung der Bundesrepublik Deutschland daran, die Freiheit Deutschlands jetzt auch in Litauen zu verteidigen, nachdem die Verteidigung der Freiheit Deutschlands am Hindukusch ein nicht so großer Erfolg war. Höflich ausgedrückt.

Wieder einmal steht an den Grenzen Litauens der Russe. Derselbe Russe, der die deutschen Landwirte daran hindert, ihre Waren nach Rußland einzuführen, wegen der deutschen Sanktionen, lügt er. Derselbe Russe, der die Bundeskanzlerin Merkel per KGB-Folter gezwungen hat, die ganze Welt einzuladen. Derselbe Russe, der in Syrien präzise Krankenhäuser, Schulen, und Wohngebiete bombardiert und damit die harten Kämpfer des IS so erschütterte, daß sie aus humanitären Gründen Aleppo verließen, weil sie die russischen Greuel einfach nicht mehr mitansehen konnten. Derselbe Russe, der sich für die NSA ausgab und das Telefon unserer geliebten Kanzlerin abhörte. Der die AfD puschte und vorhat, die Bundestagswahl in Deutschland zugunsten Björn Höckes zu manipulieren. Derselbe!

Und der die Krim annektierte. Denn geschenkt ist geschenkt und wiederholen bekanntlich gestohlen. Jetzt hat Verteidigungsministerin von der Laien aus den Restbeständen der Bundeswehr ganze 3 Leopardpanzer, 3 Bergepanzer und 30 Schützenpanzer „Marder“ zusammenkratzen können, um der litauischen Armee ein stählernes Korsett einzuziehen, damit sie beim ersten russischen Ansturm nicht zusammenbricht. Wie ein Koloss auf tönernen Füßen. Das, meint der Blogwart, wird den Russen zittern machen.

deutschland-eilt-litauen-zu-hilfe

Bild: Natürlich soll von deutschem Boden niemals wieder Krieg ausgehen. Von litauischem Boden war aber nie die Rede. 

Nach zehn Jahren unermüdlicher Kämpfe verließ die Sowjetarmee Afghanistan. Später rückte die Bundeswehr ein und schlug die Besieger der Sowjetarmee, indem sie Brücken baute und Schulen, die die Taliban dann wieder abbrannten. Trotz zähen Ringens unserer tapferen Soldat_innen am Hindukusch, darf der Blogwart wohl mit Recht sagen, daß die Freiheit in Deutschland, die ja am Hindukusch verteidigt wurde,  enorm abgenommen hat. Inzwischen gibt es sogar Erscheinungen, wie diese Selbstmordattentate. Kein Beleg für eine erfolgreiche Freiheitsverteidigung also. Aber Defätisten, die überall ein Haar in der Suppe finden,  gibt es ja immer.

Nun also Litauen. Wie will aber eine Armee, wir gehen mal davon aus, daß die Bundeswehr eine Armee ist, die nicht mal mit Burnusträgern, die Kalaschnikows schwingen, fertig wird, gegen eine modern ausgebildete und ausgerüstete Armee anstinken, die noch nicht einmal die Genderideologie verinnerlicht hat? Will sie mit Still – BHs werfen. Oder was?

Über importierte faule Eier

Zuallererst möchte der Blogwart noch einmal bekräftigen, welch hohen persönlchen Mut Frau Petry und auch die anderen AfD-Mitglieder bisher aufgebracht haben, da sie Pöbeleien, Unterstellungen, Angriffe auf ihr Eigentum und ihre körperliche Unversehrtheit in Kauf nehmen und nahmen. Damit sind sie mutiger als dieser und mancher Tastenschläger. Tastenschläger, die es schon immer gewußt haben, im absaufenden Kahn sitzen,  und die die Leute verhöhnen, die die Lenzpumpe bedienen oder die versuchen, die Brücke unter ihre Kontrolle zu bringen, weil da die Schiffsführung volle Kraft auf den Eisberg zuhält. Die die Absaufenden verspotten, weil die noch Hoffnung haben.

Und Lutz Bachmann hat völlig Recht, wenn unsere Sorgen überhaupt noch Gehör finden sollen, dann muß man die unterstützen, die unseren Sorgen Gehör verschaffen. Oder man hält sich raus und jammert weiter oder spottet, bis das eisige Wasser über einem zusammenschlägt. Es gibt keine andere Alternative, als die Alternative. Weil nur die genügend Wählerstimmen auf sich vereinen kann, um ordentlich Krach zu schlagen.

Zudem ist die völlige propagandistische Kehrtwende des Merkelregimes – die Grenzen sind immer noch offen – nur auf das Wirken der AfD zurückzuführen, nicht auf das von Tastenschlägern, wie dem Blogwart oder Verhöhnern eines Volkes, das es immer noch nicht geschafft hat, die Geschichte der Juden aufzuarbeiten, das beim Wort Holocaust unbehaglich guckt und nach der Arbeit in Ruhe gelassen werden will.

Wenn da jetzt jemand wegen der Hormone oder um sich als sichere Kantonistin anzudienen, die Lady Macbeth gibt, sollte die nicht vergessen, daß es Wählerstimmen braucht, um ihr einen kuscheligen Abgeordnetensitz im Bundestag zu verschaffen. Und ob sie bei derartigen Meuchelorgien das nächste Mal noch im Landesparlament sitzt, bleibt noch abzuwarten.

 

 

Gerechtigkeit hat einen neuen Namen

Frauen können weniger heben als Männer, diese sterben dafür früher. Blinde hören schlechter als Lahme. Kindermund tut FakeNews kund. Und wer nur als freie Mitarbeiterin beschäftigt ist, bekommt nicht dasselbe Gehalt wie ein festangestellter Kollege mit mehr Arbeitsjahren. Und hat den Studenten an der Wiege gesungen, daß sie nicht mal jemand zum Erdbeerpflücken haben will?

Allerorten schreit die Ungerechtigkeit in Deutschland: „Ich bin schon allhier“ und da nützt es auch nichts, daß bald der Kongolese im Kongo über das Stadtparlament in München abstimmen soll, geht es nach der Integrationsbeauftragten  der SPD.

Aber nun kommt Martin Schulz. Und Martin Schulz sagt: Zeit für mehr Gerechtigkeit. Zeit für Martin Schulz.

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Und was ist, fragt der Blogwart, mit den anderen 82 Millionen Einwohnern Deutschlands, die auch alle noch nicht Bundeskanzler sein durften? Die hätten es sich doch zweifellos aus Gründen der Gerechtigkeit auch verdient. Warum dieser Schulz? Dieser EU Bürokrat, der das Gehalt eines Bundeskanzlers gar nicht mehr nötig hat. Warum nicht Fritz Meyer, 64, arbeitsuchend? Der aber bis 63 immer in die Sozialsysteme eingezahlt hat. Nur ist er dummerweise kein Syrer, der aus Afghanistan kommt und seine Papiere verloren hat und nur das Smartphone retten konnte. Auf der gefährlichen Reise durch mehrere sichere Drittländer. Warum nicht der?

Frauke Petry in der Nestbauphase

Hat Hagen Grell Recht? Baut Frauke Petry gerade ein Nest für den künftigen klenen Petry und verrät damit die Interessen der Wähler der AfD? Biedert sie sich dem Mainstream an, um einen Versorgungsposten im Bundestag zu bekommen? Und beißt sie Björn Höcke weg, weil der dem Abgeordnetenmandat im Weg steht? Möglich wäre es. Hagen Grell hat dazu eine klare Meinung.

Der Blogwart übrigens auch. Als Frau Petry wegen der durch die Medien verfälscht dargestellten Äußerungen Petrys zum Schußwaffengebrauch angegangen wurde, da war die Dame empört. Und mit Recht. Als dasselbe Spiel mit Björn Höcke getrieben wurde, da ist sie ihrem Kollegen in den Rücken gefallen. Was soll man davon halten?

Boulevard

kann-man-sich-schuetzen

Unglaublich! Die sympathische Lena, diese, ähm, Sängerin, wird seit geraumer Zeit mit Nacktfotos deutscher Politiker erpresst! „Angefangen hat es ganz harmlos“, plaudert die 25jährige, „da hatte ich im Posteingang eine Mail mit dem Betreff: Neues von der Bundeskanzlerin. Interessiert wie ich bin, habe ich die Nachricht natürlich geöffnet und kam dann bald zwei Stunden nicht mehr aus dem Badezimmer, in dem ich mich immer und immer wieder übergeben mußte. Wer verschickt so etwas?“

Lenas Augen schimmern feucht. Es fällt ihr schwer, darüber zu reden.  „Dem ersten Angriff folgten weitere. Es war ekelhaft, aber die Nachrichten hätten ja auch Wichtiges enthalten können, nicht? Die junge Frau schnieft laut. „Ich bin fix und fertig, wissen Sie? Inzwischen will der unbekannte Versender dieser Obszönitäten Geld dafür haben, daß er mir dieses Ekelzeug nicht mehr schickt. Kann man da nichts gegen tun?“

Doch, sagt der Blogwart. Die Mailadresse wechseln. Oder nicht jede Mail öffnen. Auch nicht, wenn  „Wichtige Mitteilung von Martin Schulz“ im Betreff zu lesen ist. Da muß man sich eben zusammenreißen.


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