Frauke Petry in der Nestbauphase

Hat Hagen Grell Recht? Baut Frauke Petry gerade ein Nest für den künftigen klenen Petry und verrät damit die Interessen der Wähler der AfD? Biedert sie sich dem Mainstream an, um einen Versorgungsposten im Bundestag zu bekommen? Und beißt sie Björn Höcke weg, weil der dem Abgeordnetenmandat im Weg steht? Möglich wäre es. Hagen Grell hat dazu eine klare Meinung.

Der Blogwart übrigens auch. Als Frau Petry wegen der durch die Medien verfälscht dargestellten Äußerungen Petrys zum Schußwaffengebrauch angegangen wurde, da war die Dame empört. Und mit Recht. Als dasselbe Spiel mit Björn Höcke getrieben wurde, da ist sie ihrem Kollegen in den Rücken gefallen. Was soll man davon halten?

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22 Responses to “Frauke Petry in der Nestbauphase”


  1. 1 feld89 15. Februar 2017 um 09:22

    Hat dies auf volksbetrug.net rebloggt.

  2. 2 Blond 15. Februar 2017 um 10:52

    Was soll man davon halten?

    Vielleicht doch keine Alternative für Deutschland?
    (Weil die selbe Mentalität wie bei den „großen“ Parteien vorherrscht?)

  3. 3 Adebar 15. Februar 2017 um 11:34

    Björn Höcke ist einer der wenigen Politiker der AFD, den ich wählen würde. Die AFD in den alten Bundesländern taugt nichts, dort finden sich die selben Opportunisten wie bei den Altparteien am oberen Rand.

    Da wähle ich lieber eine radikale rechte Partei wie z.B der III.Weg, Die Rechte oder die NPD. Und wenn die nicht antreten, dann wird ungültig gewählt. Die Israel-Lobby bekommt auf jeden Fall nicht meine Stimme.

  4. 4 Adebar 15. Februar 2017 um 15:48

    Für Interesierte, auf „unser-mitteleuropa.com“ findet sich eine Stellungsnahme der AFD Sachsen-Anhalt zum Ausschlussverfahren von Höcke.

  5. 5 Unke 15. Februar 2017 um 16:33

    Persönlich habe ich der Petry nicht über den Weg getraut. Nie.
    Man müsste aus der AfD sämtliche ex-FDPler rauswerfen. Mal als Beispiel.

  6. 6 Frolleinwunder 15. Februar 2017 um 21:48

    @Adebar: warum wollen Sie Ihre Stimme dem VS geben? Dann ist die Ungültig-Wahl in der Tat die bessere Option.

  7. 7 San Andres Couple 16. Februar 2017 um 00:10

    Petry lässt kaschern, äh sich holoformieren!

    Die Vorsitzende sucht eine Annäherung ihrer Partei an Israel

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/24528

  8. 8 Adebar 16. Februar 2017 um 09:04

    @Frolleinwunder

    Glauben Sie etwa das der VS nicht auch auf die AFD angesetzt ist? Dann kennen sie unser System aber schlecht.

    Die NPD dürfte in der Führungsetage 100 Prozent spitzelfrei sein, sonst wäre es überhaupt nicht zum Verbotsverfahren gekommen.

    Der III. Weg ist eine Kaderpartei, dort werden die Leute vor Parteieintritt auf Herz und Nieren getestet, unter der Rubrik Mitgliedschaft schreibt der III.Weg:

    „Das Bekenntnis zu unserem Selbstverständnis, sowie eine charakterliche Eignung ist Grundvoraussetzung für die feste Mitgliedschaft in unserer Partei. Wir wollen kein Sammelbecken für Selbstdarsteller und Egozentriker sein und ebenso wenig liegt uns daran, in inneren Richtungsstreits zu verfallen. Aus diesem Grund bieten wir unseren Interessenten eine Fördermitgliedschaft an, in deren Rahmen man sich gegenseitig kennenlernen kann. In der Zeit dieser Fördermitgliedschaft kann sich jeder Interessent selbstverständlich in der parteipolitischen Arbeit bei uns und vor allem im zuständigen Stützpunkt einbringen. Das fördert ein gegenseitiges Kennenlernen und die Einbindung des Förderers in das aktive Parteileben. Bei einer Übereinstimmung des idealistischen Fördermitglieds mit unserem Selbstverständnis, sowie einer aktiven Teilnahme am Parteigeschehen, steht einer Mitgliedschaft freilich nichts im Wege.“

    Auch in der Partei „Die Rechte“ sind größtenteils nur verdiente Kameraden vertreten. Wenn ein Parteimitglied durch Wahlen ein politisches Amt erhält z.B. als Stadtabgeordneter oder als Landtagsabgeordneter, dann ist er verpflichtet seine Bezüge an die Partei abzugeben. Der Abgeordnete behält nur soviel von den Abgeordnetenbezügen, wie er vorher auch zum Leben hatte, dadurch wird verhindert das sich Postenjäger in die Partei einschleichen. Außerdem wird von den Parteimitgliedern erwartet, daß sie sich an den verschiedenen politischen Aktionen wie z.B. Infostände, Flugzettelverteilung, Demonstrationen usw. beteiligen. Auch hier gilt das Motto Klasse statt Masse.

  9. 9 Tante Lisa 16. Februar 2017 um 16:03

    Werter Adebar,

    herzlichen Dank für Deine umfangreichen wie interessanten Ausführungen 🙂

  10. 10 Frolleinwunder 16. Februar 2017 um 19:35

    @adebar: selbstverständlich ist der VS und wer weiß noch alles auch in der AfD unterwegs. Nur glaube ich, dass die Zeit vorbei ist, in der Einzelne durch gezielte Provokationen die Kontamination der Gesamtpartei mit den Schmuddelkindern von ganz weit rechts noch herstellen können, nicht umsonst steht jeden Tag in der Zeitung, dass die AfD doch gaaaaaaanz böse weit rechts sei. Versucht wirds dennoch.
    Die NPD ist jetzt spitzelfrei, das glaube ich auch. Thema ist aber erledigt.
    Beim III. Weg fällt mir ein, dass da doch ein Herr Eminger mitspielt, dessen Zwillingsbruder Andre doch in München angeklagt ist, aber wohl nicht so richtig und deswegen in der Berichterstattung kaum vorkommt und einige Aktenteile komischen Verdacht erzeugen. Stichwort Phantombild Katzenfrau.
    Die Rechte will ich nicht beurteilen; aber da die gesamte Szene (wie die linksradikale auch) geradezu durchseucht ist von Zuträgern, seien sie aus den Klubs, den extrem politischen oder der Hooliganszene, kann ich mir nicht vorstellen, dass dort eine saubere Elite am Werk ist. ist ja auch verständlich, kaum einer von denen ist wegen der sozialen Ausgrenzung alles Nationalen in der Lage, auf Dauer den Lockungen der Dienste zu widerstehen, wenn man das durch genügende wirtschaftliche Ausgrenzung gut vorbereitet. Da reicht manchmal schon eine Kündigung eines Arbeitsverhältnisses und ein Strafverfahren wegen eines einschlägigen Deliktes. Es helfen dann auch die sicher gut gedachten Methoden, die Sie geschildert haben, nicht. Das Schöne beim Zuträger ist ja, dass er wirtschaftlich so unabhängig ist, auf Mandatsbezüge kaum angewiesen zu sein, wirklich unabhängig aber auch nicht werden kann.
    Ganz unabhängig von der Frage, welche Relevanz den diese Vereinigungen politisch haben. um deutlich zu werden: Was hilft es, wenn man die reine Lehre vertritt, aber bei 4 oder 5 Prozent landet, weil das keinen interessiert oder die Leute (ob berechtigt oder nicht) Angst vor der Wiederkehr des Immerbösen haben?

  11. 11 Gucker 16. Februar 2017 um 20:19

    „selbstverständlich ist der VS und wer weiß noch alles auch in der AfD unterwegs“

    Wir sind uns dessen sehr bewusst und versuchen uns untereinander auszutauschen und zu informieren. Natürlich kann ich für nix garantieren
    aber wir versuchen auf uns aufzupassen. Was hier passiert ist ein sehr erfolgreiches Experiment. Zum ersten Mal ist eine politische Kraft
    entstanden, die von Deutschen für Deutsche gegründet wurde.

    Habt einfach Vertrauen, diese Partei hat es verdient. Wenn wir es nicht
    schaffen sollten, ist es ohnehin zu spät. Natürlich können wir verlieren,
    aber nicht ohne Kampf.

    Mit Mut zur Wahrheit, evtl sogar auf Umwegen …

  12. 12 hildesvin 16. Februar 2017 um 22:55

    Habt einfach Vertrauen, diese Partei hat es verdient. ————–
    Weder Vertrauen, noch irgendein Verdienst. Die haben Juristen noch und nöcher zur Hand, lassen aber Holz auf sich hacken. Einen Mumbo-Jumbo haben sie auch schon – sehet her, wir sind keine Rassisten.
    Der Affenzirkus zwischen P/P und Höcke geht einem auch gehörig auf die Nervenketten.
    Ich werde sie dennoch wählen – aber nur, falls die Bibeltreuen Christen nicht antreten sollten. Das walte Wotan.

  13. 13 Frolleinwunder 17. Februar 2017 um 00:00

    Ach Leute, der Gucker hats dich richtig beschrieben: eine Partei, gegründet von Deutschen für Deutsche, nicht alles stimmt schon und wer weiß, welche Motive bei der Gründung ausschlaggebend waren. Jedenfalls ist es geschafft, dass eine gesunde Idee vom Deutschsein auch bei der Dame aus Sachsen zu erkennen ist.
    Aber nochmal, das kann nicht das einzige und beherrschende Thema sein; viele Leute haben andere Probleme. 70 Jahre Umerziehung sind kein Pappenstiel!
    Wer die Leute jetzt da abholt, wo die Themen auf der Straße liegen, kann bei Erfolg und gewisser Machtposition auch anfangen, die großen Themen anzugehen, die Ursache für diese kranken Willkommensklatschereien sind.
    Und, die Juristen in dem Haufen sind machtlos bei der ebenfalls seit Jahrzehnten geschleiften Rechtsprechung. Die Schmähkritik, das einzige Korrektiv bei „Meinungsäußerungen“ ist quasi tot. Und so dämlich, falsche Tatsachen zu offensichtlich zu behaupten, sind die linksgrünen nicht mehr. Ein gewisses Maß an Martyrerhaltung gehört nun mal auch dazu.

  14. 14 vitzli 17. Februar 2017 um 03:53

    was man davon halten soll, liest man bei mir. ich gebe das stichwort „pianisten“. statt anstand eben.

    naja, nix für ungut, lol.

  15. 15 Gucker 17. Februar 2017 um 08:46

    „Der Affenzirkus zwischen P/P und Höcke“

    Ja, ohne wenn und aber. Wobei wir eine Volkspartei sind oder mindestens sein wollen. Die hat oder darf mehrere Flügel haben. Wissen wohl noch nicht alle …

    „Die haben Juristen noch und nöcher zur Hand, lassen aber Holz auf sich hacken“

    Hier ein Holzhacker bei der Arbeit:

    http://www.rbb-online.de/imparlament/berlin/2017/16–februar-2017/16-februar-2017—6–Sitzung-des-Berliner-Abgeordnetenhauses/dr–gottfried-curio–afd—top3-2.html

  16. 16 Adebar 17. Februar 2017 um 10:55

    @Frolleinwunder

    „Beim III. Weg fällt mir ein, dass da doch ein Herr Eminger mitspielt, dessen Zwillingsbruder Andre doch in München angeklagt ist, aber wohl nicht so richtig und deswegen in der Berichterstattung kaum vorkommt und einige Aktenteile komischen Verdacht erzeugen. Stichwort Phantombild Katzenfrau.“

    Selbst wenn es so sein sollte das der eine Emiger ein V-Mann war (Was ich nicht glaube), so frage ich mich was das mit dem anderen Bruder zu tun hat? Zumal der eine in Sachsen und der andere in Brandenburg wohnte. Kollektivschuld?

  17. 17 Frolleinwunder 17. Februar 2017 um 14:33

    Nein; nur Vorsicht. Bei Zwillingsbrüdern umso mehr.
    Dass A.E. zur falschen Zeit am falschen Ort war, die Erklärung glaube ich nun wirklich nicht. Oder hat er auch nur die falsche Frau gehabt, die nicht nur durch die Polizei mit dem falschen Kerl auf dem Sofa erwischt wurde, sondern noch mit falschen anderen Kerlen die falschen Informationen ausgetauscht hat? Ohne dass er das weiß?
    Das sind mir zu viele Zufälle. Aber dennoch, mag sein dass der III. Weg nicht verseucht ist und für Kollektivschuld habe ich nichts übrig.

  18. 18 Unke 17. Februar 2017 um 18:05

    Gucker, die Argumentation hat gleich mehrere Pferdefüße. Schon „Partei“ ist eine widerliche Institution und nur zusammen mit „gelenkten“, d.h. repräsentativen Massendemokratien zu sehen; eine Staatsform (genauer die Form eines Staatskadavers), die zutiefst verachtenswert ist. Später vielleicht mehr.

  19. 19 hildesvin 17. Februar 2017 um 21:27

    @ Gucker: Zweiter Versuch auf Feuerfuchs – trotzdem erlauben – geht auch nicht, aber Wurscht. „rbb“ ist ohnhin das letzte Erbrochene. Ich sprach vom: Auf- sich- Holz- hacken- lassen, und nicht vom Holzhacken – und letzteres geht aber auch anders. Die wollen diese Unerbetenen „integrieren“ (Phrasenalarm!)? Bin unangenehm berührt. Und diesen Kunta Kinte oder wie er heißt, hätte sich die AfD übrigens auch in die Haare schmieren können.

  20. 20 Gucker 17. Februar 2017 um 23:32

    @hildesvin 17. Februar 2017 um 21:27
    „Ich sprach vom“

    Ohne Frage hast du Recht. Verzeih, daß ich dich als Eselsbrücke benutzt habe, bot sich aber gerade idealerweise dazu an.

    Und solltet du mit diesem „Kunta Kinte“ nicht meinen lieben Freund
    Dr. Curio gemeint haben, wäre ich gerne einverstanden.

  21. 21 FX9799 19. Februar 2017 um 21:17

    Sagt mal,
    hat das noch keiner begriffen,
    daß die AfD ein CDU- Ableger ist.
    Die haben immer so abgestimmt,
    wie der Systemblock.
    Selbst nachsehen bei Abgeordnetenwatch.
    Das ist eine Pseudopartei.
    Das Spielchen haben die schon so oft getrieben.
    Und immer wieder fallen alle darauf rein.

  22. 22 Karl Eduard 20. Februar 2017 um 09:04

    Es gibt drei Möglichkeiten:
    1) Nicht wählen und jammern und die Trottel nennen, die wählen.
    2) Eine Partei wählen, die nirgendwo einzieht und in der Öffentlichkeit nicht vorkommt – außer im Verbotsverfahren.
    3) Das Prinzip Hoffnung, die ja zuletzt stirbt


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