Zuerst beginnt der Kopf zu stinken

Bild: Wenn der Kopf des Fisches bereits zu müffeln beginnt, dann ist es Zeit, den Körper desselben vom Kopf zu entfernen. Damit sich die Fäulnis nicht weiter ausbreitet.

Nun, das kann schon einmal passieren, daß jemand wegen Einfallslosigkeit einen Barden anheuert, der zum Einzug in den Bundestag verhelfen soll, weil die eigenen Reden – nun ja. Es kann auch vorkommen, daß man ein Beschäftigungsverhältnis für den angeheuerten Poeten anmeldet und es in Verwirrtheit selbigen Tags abmeldet. Nicht vorkommen solte es aber, daß jemand für 5 Monate den Lohn schuldig bleibt. Das ist dann Gaunerei. Auch, wenn der Kopf dem Irrtum unterliegen sollte, schöngeistige Reimeschmiede ernähren sich vorwiegend von Luft und Liebe. Vorwiegend. Es ist jedenfalls kein Beweis für die Richtigkeit dieser Annahme, daß der unter Vertrag genommene Redenschreiber immer noch lebt.

Zum Schluß: Herr Pretzell ist ein durch und durch ehrenwerter Mann und nach seinen Anlagen besitzt er die besten Voraussetzungen, die Interessen der Enttäuschten im Bundestag zu vertreten. Also auch die des Blogwarts.

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2 Responses to “Zuerst beginnt der Kopf zu stinken”


  1. 1 Gucker 10. April 2017 um 10:13

    Wie ich es hasse, mich über meine Partei, nein über seine Repäsentanten
    ärgern zu müssen, weil diese nicht für Klarheit sorgen,
    oder weil es vielleicht tatsächlich Leichen im Keller gibt.

    Zunächst ist „Herr Pretzell ist ein durch und durch ehrenwerter Mann“ bis
    zum Beweis des Gegenteils. So isses und so solles auch bleiben.

    Der angeführte „Beweis“ zeigt 2 Antwort-eMails mit folgendem Text:
    1. – „Danke, das ist wirklich großartig! Lieben Dank auch von Frauke“
    2. – „Danke, kam gut an“

    Mehr Text ist von Herr Pretzell nicht zu finden. Wenn das für eine Verurteilung reichen soll? Na ja, aber Nein!

    Tatsächlich ist Herr Pretzell ein viel beschäftigter Mann. Im Haupberuf EU-Abgeordneter, nebenbei noch AfD-Chef, dazu noch im Wahlkampf
    und nebenbei Vater/Stief/Ziehvater von 8/9 Kindern.

    Allerdings ist dieser Anlass geeignet, Pretzell zu diskreditieren. Ich an
    seiner Stelle würde dafür mal einen Wahlkampftermin fallen lassen um
    diesen Vorwurf endlich aus der Welt zu schaffen. Leider muß auch ich
    wie alle anderen darauf warten, bis die Angelegenheit geklärt ist.

    Zähneknirschend ….

  2. 2 Gucker 10. April 2017 um 12:35

    Auch „Vitzli“ wundert sich …

    „Eine anonyme Anzeige beim Staatsanwalt, weil Pretzell angeblich keine Sozialabgaben für seine Beschäftigten zahlt. Unter Beifügung eines Arbeitsvertrages mit Herrn Klonovski, dem Petryberater und Vater von 4 kleinen Pianisten. Angeblich hat er seit 5 Monaten keinen Lohn bekommen, also 20.000 Euro.

    Das stinkt, und zwar gegen den Himmel. Eine Anzeige („anonym“, hä?) bringt Verdruß – dem anderen, aber doch kein Geld.

    Warum hat der Pianist nicht seinen Arbeitsvertrag genommen und ist zum Arbeitsgericht gegangen und hat seine Kohle eingeklagt, wie das doch normal wäre? Offenbar war der Verdruß (für Pretzell) wichtiger. Und mit dessen Ehefrau Petry arbeitet er weiter vertrauensvoll zusammen?“

    https://vitzliserben.wordpress.com/2017/04/09/ein-paar-gedanken-zu-pulse-of-europe-michael-klonovski-und-die-getriebenen/


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