Neuer Traditionserlass für die Bundeswehr

Wie die Fake News berichten, wird nach dem Skandal, daß Bundeswehrsoldaten Vorbilder unter denen suchen, die mittels militärischer Leistung die Feinde in Schrecken versetzten, nun hart von Ursula von der Laien durchgegriffen. Kämpfende und siegende Soldaten können für die Bundeswehr keine Vorbildfunktion mehr liefern. Schon gar nicht, wenn es deutsche sind. Zuverlässige Quellen, die nicht genannt werden können, berichten, daß künftig die Teletubbies das sein werden, an denen sich deutsche Soldaten orientieren sollen, wenn sie Orientierung benötigen.

Das Rote symbolisiert nicht etwa das Blut, das deutsche Soldaten in der Vergangenheit vergossen, heute vergiessen und morgen auf Befehl des herrschenden Regimes vergiessen müssen, sondern den Gedanken der sozialen Dienstgerechtigkeit, der unter Ursula von der Laien konsequent gelebt wird, der allerdings da aufhört, wo es ans Töten und Sterben geht. Frauen auch hier – zuletzt. Grün verkörpert Mutter Erde und den Willen zum Schutz der Natur und der Umwelt, angefangen vom Feuern mit biologisch abbaubarer Munition, dem strikten Mülltrennen, bis hin zu strengen Abgasnormen, die Handfeuerwaffen, große Kaliber, Schiffe, Flugzeuge, Hubschrauber, Panzer – und Panzerkampfwagen, LKW und Unterseeboote zu bestehen haben, ehe sie die Truppe verwenden darf. Vor dem Gefecht, so melden es Fake News, wird das Gelände nach Tieren und Kleinstlebewesen  abgesucht und diese in Sicherheit gebracht. Menschen gelten weiterhin als Kollateralschaden.

Lila steht für den Geist, daß auch in der Bundeswehr alle denkbaren Geschlechter, Religionen und Hautfarben dienen können und ihren Bedürfnissen und Ängsten gilt die Größte Sorge unser Ministerin. Schnellstmöglich werden truppennahe Safespaces eingerichtet, in denen Rekruten zukünftig ihre Ängste verarbeiten. Jedem Soldaten seinen Sozialpsychologen zuzuweisen, hat oberste Priorität.

Das Gelbe erinnert den Soldaten daran, daß Alles ein Ende hat. Nur die Wurst zwei. Etwas profan. Wie der Blogwart meint.

Nur die Russen sind etwas zurück. Kein Wunder!

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6 Responses to “Neuer Traditionserlass für die Bundeswehr”


  1. 1 frankdd 9. Mai 2017 um 17:23

    Es muß noch noch die Arbeitszeit im Krieg in einem Tarifvertrag geregelt werden unter Einbeziehung der Teilzeitsoldatinnen, des Personalrates und allen anderen Gedöns.

  2. 3 Elbgermane 9. Mai 2017 um 18:52

    Es stellt sich natürlich insbesondere ( aber nicht nur ) bei den Fährdienstleistenden der Marine die Frage nach der Implementierung eines neuen modernen Unternehmensleitbildes, welches z.B. das Arbeiten in Teilzeit und die Kita-Betreuung auf See oder auch unter Gefechtsbedingungen funktionierende Gendertoiletten auf den fahrenden Einheiten über und unter Wasser ausreichend berücksichtigt. Schiffsnamen wie Rommel, Lützow und Mölders ( wie sie leider noch die unselige Bundesmarine bis Anfang der 90er kannte ) gehören durch eine noch zu beauftragende und großzügig finanziell ausgestattete zivilgesellschaftliche Stiftung aufgearbeitet, das Ergebnis den Menschen die schon länger hier leben dann ( z.B. in einer Wanderausstellung zur Bundeswehr ) kommuniziert.

    Für die Luftwaffe gilt ähnliches. Noch heute gibt es z.B. die Geschwader Boelcke, Immelmann und Richthofen, die sich in ihrer Namensgebung auf chauvinistische weiße Männer aus Deutschlands zweitmiesester Zeit berufen. Namen z.B. von People of Colour oder von Künstlern sucht man vergebens auf den Rümpfen der Flugzeuge. Warum nicht ein Jagdgeschwader nach Mahatma Ghandi benennen ? Deutschlands Schulen machens vor : http://www.nelson-mandela-schule-kirchdorf.de

    Vom Heer möchte ich nicht reden. Ursula von der Leyen hat hier eine schwere Aufgabe, ist doch die Tätigkeit z.B. eines heutigen deutschen Panzergrenadierbataillons per se unendlich geschichtlich belastet allein dadurch, daß es existiert. Denn Panzergrenadiere wurden quasi von „ihm“ erfunden, vorher waren es Infanteristen. Oder Auftragstaktik – hier braucht es ein besseres Unternehmenskonzept, welches Unternehmensberater sehr gern für wenig öffentliche Mittel erstellten ( „bottom up, top down“ – toll ! ) . Und gar nicht zu reden vom MG 3. Das auch nur zu erwähnen wäre nämlich ein Gedankenverbrechen.

  3. 4 Elbgermane 9. Mai 2017 um 19:21

    oh…ein faux pas ! Streiche Lützow, setze Lütjens….

    http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Personenregister/L/LuetjensG.htm

  4. 5 Tante Lisa 10. Mai 2017 um 00:19

    @Elbgermane, den 9. Mai 2017 um 19.21 Uhr

    Genannt sei auch Herr Dr. Wigand Wüster * 11.08.1920 † 29.01.2017.

    Als Soldat noch ohne Doktorhut, aber mit Stahlhelm.

    Herr Oberleutnant Wüster ließ sich in den Kessel von Stalingrad fliegen, als er bereits reichlich zu kochen begann; er überlebte das Intermezzo und konnte so seine Erinnerungen aufzeichnen für sich und seiner Nachwelt. Dieses Jahr wurde er vom Herrgott Abberufen und folgte seinen Kameraden nach.

    Hier ein Auszug, ein Teil eines Abschnittes:

    Ein Kanonier wurde von einem Granatsplitter im Bauch getroffen und ins Badehaus geschafft. Unser Sanitäter befreite ihn mit Spritzen von seinen Schmerzen. Eine Überlebenschance hatte er nicht, schon gar nicht unter diesen gegebenen Umständen. Selbst auf den Verbandsplätzen unter ärztlicher Notversorgung wurde auch nur noch elend verreckt. Wenn mein Kanonier doch nur möglichst rasch sterben würde, damit er nicht so lange leiden muß, dachte ich [Anmerkung Tantchen: Der Kanonier verstarb unter Schmerzensschreien, wie im Fortlauf des Abschnittes berichtet wird].

    Nachmittags flachte das Feuer der Russen ab. Von Westen näherten sich feindliche Panzer. Rechts von uns befand sich ein Erdhügel über einem Wasserreservoir der Stadt, der von einer fremden Infanterie-Einheit besetzt war. Linker Hand war niemand. Dort hatte man schon kapituliert.

    Vor meiner Batterie wurde in Sichtweite ein russisches Geschütz in Stellung gebracht. Wir vertrieben es mit ein paar Granaten.

    Ein Panzer näherte sich und feuerte eine Granate in die Nähe des Badehauses. Ohne Befehl sprang der Geschützführer, Unteroffizier Fritze, mit seinen Leuten an die Haubitze und bekämpfte den Panzer im Direktbeschuss. Sogar ein Hiwi russischer Herkunft war aus freien Stücken dabei und machte den Ladekanonier. Bei dem sich entwickelnden Duell war uns der Panzer mit seiner höheren Feuergeschwindigkeit im Vorteil, brachte aber keinen Volltreffer zuwege. Vor Nahtreffern schützte der Ringwall. Fritze hatte schließlich Erfolg, traf den Turm des T 34 mit einer 10,5 cm-Granate. Ich hatte den Volltreffer mit meinem Fernglas beobachtet und schickte die Geschützbedienung in Deckung zurück, doch überraschend fuhr der Panzer wieder an und begann erneut zu feuern. Unser Volltreffer hatte ihn durch seine starke Panzerung wohl nicht erledigt. Beim zweiten Volltreffer hatten wir auch kein Glück. Panzergranaten hatten wir nicht mehr und die normalen Granaten schlugen meist nicht durch. Erst der dritte Treffer brachte endlich den ersehnten Erfolg. Er schlug am Heck des T 34 ein und der Motor des Kollos geriet in Brand.

    Es hatte mich völlig überrascht, mit welcher Selbstverständlichkeit meine Leute noch kämpften. Die erfolgreichen Kanoniere freuten sich fast wie Kinder, schienen ihre hoffnungslose Situation für einen kurzen Augenblick zu vergessen.

    Als nach einiger Zeit ein weiterer Panzer auftauchte, ein noch gewaltigerer der KW-Klasse, setzte ich vorsorglich zwei Geschütze auf ihn an. Auch diesen KW schafften wir ohne eigene Verluste zu erleiden.

    Quellenangabe:

    http://www.sowares.com/stalingrad/stalingrad-wiegand-wuester.htm

  5. 6 Tante Lisa 10. Mai 2017 um 00:33

    Werter Karl Eduard,

    vielleicht sollten die vier Figuren der obigen Abbildung dem geneigten Leser in Aktion veranschaulicht werden. Wie darf er sich sonst die Errungenschaften der Bundeskriegsministerin – Pardon – Bundesverteidigungsministerin vorstellen 😉

    Ursulas Sturmtruppen greifen an: Teletubbis in den Steppen von Stalingrad 🙂

    Statt mit Blasmusik wird mit der Panflöte getaktet 😀

    Und Bröder scheint mal wieder in Zivil mitspielen zu wollen und kämpft mit seinen Waffen, indem er Moralsalven verschießt, mit Heißer Luft als Treibladung; doch er wird immer wieder niedergemacht, einmal von einen Uniformierten und dann noch einmal von einen endlich aufgewachten Bundesbürger?

    Teletubbies Attack Garry’s Mod!


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