Unsere Befreier in Sachsen – 1813

… daß, ungeachtet der deutschen Gesinnung der Bewohner des Landes, in ihren Beziehungen zu den Truppen der Verbündeten mancherlei Mißlichkeiten nicht ausbleiben konnten. Nicht wenig trug hiezu bei, daß die moskowitischen Gäste durch nähere Bekanntschaft nicht eben gewannen. Die Naturkindschaft der Kosaken, Baschkiren und Kalmüken offenbarte sich oft dergestalt, daß die guten Sachsen  darob sich entsetzten. Und mehr noch die schönen Sächsinnen, denn die Gefühle dieser Natursöhne äußerte sich keineswegs so zart und empfindsam in dem angeblichen Kosakenliede: „Schöne Minka, ich muß scheiden“ – welches dazumal in deutschen Landen überall gesungen und gedrehorgelt wurde. „Sah man – berichtet der dresdener Augenzeuge – wie die rohe Begierde, von keinem Anstandsgefühle gezügelt, selbst auf offener Straße ehrbare Frauen und Jungfrauen durch unzüchtige Ausbrüche empörte und dem Auge der kindlichen Unschuld Gefahr brachte, so mochte man es nicht für Übertreibung halten, wenn die Bewohner der umliegenden Dörfer erzählten, daß die jungen Bauernmädchen selbst in Schornsteinen Zuflucht suchten, um sich vor Vergewaltigung zu schützen. …

 

*Blücher seine Zeit und sein Leben. Zwölf Bücher in drei Bänden. Von Johannes Scherr. Dritter band. Buch IX – XII. Blücher (1813 – 1819.) Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage. Wohlfeile Volksausgabe. Leipzig Verlag von Otto Wigand. 1865.

4 Responses to “Unsere Befreier in Sachsen – 1813”


  1. 1 Tante Lisa 19. September 2018 um 19:56

    Orwell 2018. Die Wahrheitssysteme des Merkel-Regimes. Keller eines Regierungsneubaus in der Berliner Prinz-Albrecht-Straße.

    Merkel + Folter + Verhör-Zimmer 101 = Hetzjagd + Glaubens-Vorschrift

  2. 2 Tante Lisa 23. September 2018 um 13:38

    Wiedergabe aus dem obigen Artikel, letzter Satz:

    … so mochte man es nicht für Übertreibung halten, wenn die Bewohner der umliegenden Dörfer erzählten, daß die jungen Bauernmädchen selbst in Schornsteinen Zuflucht suchten, um sich vor Vergewaltigung zu schützen.

    Wenn der geneigte Leser sich derlei Überlieferungen zu Gemüte führet, so sollte doch klar werden, daß die hiesigen Zustände im Lande durchaus noch zu steigern sind – und ja, sie werden gesteigert werden, wenn Michel das Böse sich weiterhin ungehemmt entfalten läßt.

    Und wahrlich nicht wundern sollte es, daß der Jutt uns aus der „dunkelsten Zeit der deutschen Geschichte“ heuer überliefern läßt, er wäre mit Kind und Kegel durch Schornsteine geblasen worden, weil wirklich keiner ihm habe Zuflucht gewähren wollen. Jetzt fehlt nur noch, Aschenbrödel wäre eines der ihren gewesen 😀

    Man lasse sie auf sich wirken, die Bilder aus der „dunkelsten Zeit der deutschen Geschichte“ 😉

    1930er Deutsche Reichsbahn Originalbericht

    Auf das unsere Maiden sich wieder in ihrer Schönheit zeigen können – überall.

    Verstecken werden in sehr naher Zukunft ganz andere spielen – und das ist gut so 🙂

  3. 3 Tante Lisa 23. September 2018 um 13:50

    – Zur allgemeinen Information –

    vitzli (ehemals Vitzliputzlis Vierter, Vitzlis Erben) heißt nun Vitzlis Neuer.

    Der Pfad im Blogroll oder der in der Kommentarleiste (mit vitzlis Emblem) besitzen keine Gültigkeit mehr.

    Gültig aber ist folgender Pfad, der ganz nebenbei an dieser Stelle zu einen der Wichtigsten Artikel führt, und zwar:

    Ein ekliger Jude? Der Volkslehrer im Interview …

    ttps://vitzlisneuer.wordpress.com/2018/09/16/ein-ekliger-jude/

  4. 4 frank dd 23. September 2018 um 19:32

    Da seien die Grünen vor das es hier wieder mehr Schornsteine gibt, die sind nämlich schädlich fürs Klima.


Comments are currently closed.



September 2018
M D M D F S S
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930

Blog Stats

  • 2.270.948 hits

Archiv


%d Bloggern gefällt das: