Bahlsen-Erbin will nicht vom Sozialstaat leben – Netz ist sauer!

Netz empört

Da hat sich die 25jährige aber geschnitten, die die Millionenerbin des Bahlsenvermögens ist. Anstatt die Welt mit der Aussage zu erfreuen, wie sehr sie sich schämt, daß die Bahlsenfamilie von Zwangsarbeitern profitiert hat, die in Kriegszeiten Verpflegung für die deutschen Soldaten produzierten, also auch für die Großeltern der heute Empörten, damit die an der Front nicht vom Fleische fielen, freut sie sich, daß sie in der Lage ist, eine Jacht zu kaufen oder zwei. Ja, sie findet sogar den Kapitalismus gut. Igittigitt!

 

Apropos Zwangsarbeiter:

„Verordnung über die Einsatzbedingungen der Ostarbeiter. Vom 25. März 1944.“

Abschnitt II

Beschäftigungsbedingungen

§ 2 Arbeitsentgelt

Für die Ostarbeiter gelten die gleichen Lohn – und Gehaltsbedingungen wie für sonstige ausländische Arbeitskräfte. Ostarbeiter erhalten ein Arbeitsentgelt nur für tatsächlich geleistete Arbeit.

Zwangsarbeit und gleichzeitige Lohnzahlung schließen sich aus.  Entweder jemand wird durch Druck und Strafandrohung gezwungen, Arbeit zu verrichten, dann wird die nicht gut sein und liegt nicht im Interesse des Betriebes und der Wirtschaft, weil beim Zwangsarbeiter jegliche Motivation zu guter Arbeit fehlt, außer der Angst vor Strafe oder jemand meldet sich freiwillig zur Arbeit, weil er damit hofft, sich und seine Familie in schweren Zeiten durchzubringen. Er ist dann aber kein Zwangsarbeiter mehr.

Die Bahlsen-Erbin soll sich also dafür entschuldigen, daß ihre Familie geholfen hat, daß ihre „Zwangsarbeiter“ den Krieg überleben konnten. Na so was aber auch.

6 Responses to “Bahlsen-Erbin will nicht vom Sozialstaat leben – Netz ist sauer!”


  1. 1 alphachamber 15. Mai 2019 um 08:46

    Das einzige was sich in der BRD noch ‚verkaufen‘ laesst sind Demut und Reue – es ist die neue Religion.

  2. 2 feld89 16. Mai 2019 um 14:00

    Hat dies auf volksbetrug.net rebloggt.

  3. 3 peter 16. Mai 2019 um 14:34

    damals musste man sie „zwingen“. Heute sind sie freiwillig hier ;-p

  4. 4 Ehrengard Becken-Landwehrs 16. Mai 2019 um 18:13

    WAS bitte hat eine 25 jährige mit dem Verhalten ihrer Vorfahren zu tun?! Soll sie jetzt in Sack und Asche rumlaufen, nur weil hier einige vor Neid platzen?!
    Ich hoffe, sie läßt sich von niemandem erpressen und nötigen und wünsche ihr viel Glück, daß sie sich gegen unverschämte Forderungen stellt.
    Unfaßbar, daß die Geldgier der Forderer, die längst alle nichts mehr damit zu tun hatten, außer den Betroffenen, nicht aufgeben und den Hals nicht voll bekommen!
    Ich schlage vor, daß auch die Deutschen, deren Vorfahren einst auch zu „Zwangsarbeiten“ gezwungen wurden, an die jeweiligen Länder ihre Forderungen stelle.Es zwaren zwar auch nur ihre Väter und Großväter, aber da inzwischen heute schon Enkel und Urenkel Forderungen stellen ist das nur gerecht.
    Wie heißt es doch bei den Menschenrechten der UNO: Gleiches Recht für alle. Oder gilt das nicht für Deutsche?!

  5. 5 vitzli 18. Mai 2019 um 02:31

    ehrengard

    ein bischen genießt sie aber schon die früchte. darauf einen keks!

  6. 6 vitzli 18. Mai 2019 um 02:49

    KE: „Zwangsarbeit und gleichzeitige Lohnzahlung schließen sich aus.“

    keineswegs.


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