Archiv für 13. Juni 2019

Die Katze

Nur eine Katze. Irgendwo im Bild.

Willst Du Dein Herz

Gegen das Denunziantentum

Gegen das DenunziantentumWeil es so schön ist, wird es wieder hervorgekramt. Hervorhebungen vom Blogwart. Das war, glaubt der Blogwart sich zu erinnern, aus einem der „Zeitungszeugen“.

Berlin, 28. April.

In letzter Zeit mehren sich wieder die Anzeichen verwerflichen Denunziantentums. Die Nachprüfung der bei der Polizeibehörde wegen angeblich staatsfeindlicher Äußerungen erstatteten Anzeigen ergibt sehr oft, daß die Anzeigen ausschließlich persönlichen Streitigkeiten entspringen und daß es sich um Äußerungen handelt, die teilweise viele Monate zurückliegen Namentlich werden bei Hausstreitigkeiten die Gegner oft politisch verdächtigt.

Der Reichsminister des Innern hat daher die Landesregierungen ersucht, den Polizeibehörden erneut eine scharfe Bekämpfung dieses Denunziantentums zur Pflicht zu machen. Die Neufassung des § 164 des Strafgesetzbuches durch das Gesetz vom 26. Mai 1933 gibt die Möglichkeit, mit hohen Gefängnisstrafen gegen die des nationalsozialistischen Staates unwürdige Erscheinung leichtfertiger Angebereien wirksam vorzugehen.

Jetzt kann sich jedermann denken, warum sich das, also die scharfe Bekämpfung des Denunziantentums, nie mehr wiederholen darf, in Deutschland. Da könnte ja jeder kommen, der mich hindern will meinen Nachbarn als Rassisten anzuzeigen und Volksverhetzer, weil der Arsch wieder mal auf meinem Parkplatz parkt. Ein Wiederholungstäter!

Was hätten sie damals eigentlich mit dieser, ähm, Frau Kahane gemacht, die das ja nun stiftungsmäßig betreibt? Festungshaft zum Schreiben ihrer Memoiren?

Hätte der Reichsminister des Inneren eine Denunziantenstiftung finanziert, wäre er schön aus dem Schneider gewesen. Aber Internet war damals ja noch ganz schön Neuland.

Arm aber DDR – Deutsch

Fakenews:

„Milchkanne, Eier und Mehl als Hochgefühle am Sonntag. Butterbrot und ein langer Fußweg zur Schule waren meine Kindheit. Mitte der 80er Jahre sah ich die deutsche Ostseeküste als NVA-Marinesoldat das erstmals und durfte durch das Land fahren.“

Hat youwatch mit dem Titel

Wir waren arm, aber doch deutsch

von einem Blog übernommen, dessen Autor 1965 das Licht der Welt erblickt haben soll. In Sachsen. Das liest sich allerdings wie wie der Erlebnisbericht der Elterngeneration. Ist also Fake!

Unsereiner, also vier Jahre jünger, hatte immer, beide Eltern arbeiteten, Schulbrote mit den verschiedensten Wurstbelägen, die oft im Papierkorb landeten, weil der Bäcker, bei dem es die Streuselkuchen zu 10 Pfennigen gab, nahe an der Schule lag,  oder weil  – kein Appetit und nach Hause wollte man das Zeug nicht wieder bringen. Und die Schwester ebenso. Maximal wurde getauscht untereinander. „Was hast denn Du drauf?“  Und kein Mitschüler saß mit Hungerödemen und traurigen Augen „nur“ mit Butterbroten herum. Das war vielleicht so, als Teddy Thälmann noch zur Schule ging, der solidarisch seine Mitschüler fütterte, wie die DDR-Heldenverklärung verlauten ließ. Oder um 1953 bis zum August  1961.

Villa Bacho

Wir waren so arm, damals, wir hatten nicht einmal Stolpersteine zum Polieren. Das ist es, was uns bis heute traumatisiert hat.

Und was heißt, langer Fußweg zur Schule? Hundert Meter? Fünfhundert Meter? Einen Kilometer? Zwei? Darüber hinaus gab es bereits Busverkehr. Wahrscheinlich auch in Sachsen. Oder das Fahrrad. So um 1973. Von Mifa oder Diamant. Wer also in diesen kleinen Dingen „flunkert“, wie kann der erwarten, daß der Rest geglaubt wird? Klar, wurde niemand mit dem Trabi, Wartburg oder Shiguli zur Schule kutschiert, dafür war das Auto viel zu schaden und wer Laufen oder Radeln konnte, tat das auch, gelangweilte Helikoptermütter gab es auch nicht. Die Eltern ließen uns Kindern die lange Leine, Hauptsache, die Hausaufgaben wurden gemacht, das Zeugnis stimmte und was auf dem Dorf so anfiel oder im Haushalt, blieb nicht liegen.

Und das mit der Milch, dem Mehl und den Eiern, die Sonntags Kinderaugen leuchten ließen – , ja, wie, als Kuchen oder Eierkuchen vielleicht, doch nicht als Hauptmahlzeit! Wen wollen die da verscheissern? Gab es keine Kartoffeln, kein Schnitzel, keinen Klops, keine Roulade, keine „Stippe“, keine Bockwurst, keinen Fisch, sondern nur „arme Ritter“? Von welchem Land ist da die Rede? Doch nicht von der DDR ab 1965 und folgende.

Auch 1983 gab es bereits die Deutsche Reichsbahn der DDR mit der man zu Spottpreisen auch von Sachsen an die Ostsee fahren konnte. Auch mit Zelt! Oder als Tramper. Da benötigte man nicht mal einen Ferienplatz des FDGB! Wer als junger Mensch, also vor dem Wehrdienst, noch nicht an der Ostsee war, um das weite, weite Meer zu sehen, es muß ja nicht mal der Balaton gewesen sein, der sollte das im Rückblick nicht in solchem Jammerton vortragen.

Es gab im Übrigen keine NVA-Marinesoldaten, es gab Matrosen, Maate und Offiziere der Volksmarine, selbst im zum Küstenverteidigungsregiment umgemodelten Mot-Schützenregiment. Was jemand, der zum Wehrdienst an Bord oder an Land einberufen wurde, hätte wissen können. Immerhin 18 Monate vertane Lebenszeit mit äußerst kargem Urlaub und wenig Ausgang.   Aber das ist nur ein wenig Erbsenzählerei und, wo es um das Große, Ganze geht, da macht ja ein wenig Seemannsgarn nichts aus. Oder?

Die Wahrheit gesagt hat der Blogbetreiber nur in einem Punkt. Die Bevölkerung der DDR hatte sowohl Heimat, wenn auch sozialistisch, als auch Vaterland und die Jugend wurde dazu angehalten, die Heimat zu schützen und zu verteidigen.

Daß es in der Praxis damit nicht weit her war, die Umweltvernichtung hingenommen wurde, versucht wurde, die DRK, GST und den Wehrdienst zu umgehen, steht dabei auf einem ganz anderen Blatt.

Scheiss aufs Grundgesetz

„Scheiss aufs Grundgesetz.“ Gestern hatte der Blogwart eine ruhige Diskussion mit einem „Wessi“ darüber, warum er, der Blogwart,  kein ÖR mehr konsumiert. Grund war, daß  Zeit überbrückt werden musste und er nach den letzten Fußballergebnissen gefragt wurde. Und da hat der Blogwart eben gesagt, aus Gründen schaut und hört er nicht mehr, weil die ÖR wie die Aktuelle Kamera der DDR  geworden sind, nur ohne das Korrektiv Westfernsehen. Und dann ging es um die AfD. „Wie kann man nur einer Partei erlauben, die menschenverachtend, rassistisch usw. …“

Wie sein Besucher denn darauf kommt, hat der Blogwart gefragt? Wie seine Meinung zustande kommt? „Es kommt doch in den Nachrichten.“ Hat Er jemals selbst im Internet recherchiert, ganze Texte gelesen oder die Beiträge im Bundestag gehört? Nein, aber Er weiß, daß es so ist.

Und dann hat der Blogwart darauf hingewiesen, daß sein Besucher gar keine eigene Meinung hat, er hat die Meinung der Medien, Nachrichten und Kommentare übernommen. Völlig unkritisch.

Worauf sein Besucher ausführte, aber einer Partei, die so rassistisch, menschenfeindlich usw. agiere, der sollte verboten werden, diese Ansichten öffentlich zu vertreten. Worauf der Blogwart meinte, gesetzt den Fall, es wäre so, was sagt denn das Grundgesetz dazu? Zur Demonstrations – und Meinungsfreiheit?

„Ja aber trotzdem.“ Scheiss aufs Grundgesetz eben.

Und sein Besucher war kein Dummer. Ein intelligenter Mensch in gehobener Stellung mit dem Lieblingsargument: „Was wird Euch denn durch die Flüchtlinge weggenommen?“

Da kann man nichts mehr zu sagen als  „vernagelt bis zum jüngsten Tag“. Die Frage, ob sein Besucher denn auch die Wohnungstür ausgehängt hat und seinen Monatslohn in Scheinen auf dem Küchentisch liegen hat, damit Bedürftige nicht länger bedürftig sein müssen und was er denn verliert, wenn er plötzlich mehrere ungebetene Mitbewohner hat, die von seinem Geld leben wollen, hat er dann nicht mehr gestellt. Da gibt es wahrscheinlich eine  Schranke in den Synapsen, die verhindert, sich damit zu beschäftigen.

Das Erschütternste war aber die Überzeugung daß, wenn er zur Montagsdemo in Dresden gehen und die dort Demonstrierenden nach ihren Motiven fragen würde, ganz ruhig und freundlich, sie ihm die Fresse polieren würden. Weil die das so machen, weil,  ARD und ZDF haben es so berichtet.

Wie gesagt, dumm ist er nicht, nur völlig gehirngewaschen.

Maschendrahtzaun

 

Solange die AfD solch arme, spärlich bekleidete Menschen, die wie Sina B. (Symbolbild und Symbolname) aus dem Takatukkaland vor regulärer Arbeit geflohen ist, elendig an den EU-Außengrenzen verhungern und verdursten lassen will oder gar nach Takatukkaland zurückführen , anstatt sie und ihre Familie und Nachkommen für immerdar in Schland zu versorgen, sollte diese Partei gar nichts mehr dürfen! Da stimmt der Blogwart mit ganzem Herzen zu. Denn was verlieren wir denn durch die Aufnahme von Sina B. ?


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