Archiv für 25. Juni 2019

Hunger und Durst im Kessel

Twitter ist doch was Feines. Hier beschwert sich ein Eingekesselter über die mangelhafte Versorgung.

Der Kessel von Stalingrad

Der Blogwart meint, waren diese ganzen Geschichtsstunden über die Zeit von 1933 – 1945 völlig nutzlos? Wenn es nicht nur um die Huldigung nicht-deutscher Opfer gegangen wäre, dann hätte dieser Marquard sich doch daran erinnern können, daß die Versorgung der 6. Armee im Kessel von Stalingrad miserabel war, weil das der Zweck dieses Kessels war, die deutschen Truppen von Verpflegung, Munition und Ersatz abzuschneiden, um sie zu zermürben und sturmreif zu machen.

Und wer in fremdes Territorium eindringt, dort also Hausfriedensbruch begeht, was er als Demonstration beschönigt, dem muß doch klar sein, daß er da nicht mit Catering rechnen darf.

Man stelle sich mal vor, wie General Paulus von den einschließenden Sowjet – Truppen fordert, die 6. Armee zu versorgen, es würde schließlich Grundrechte geben, wie die regelmäßige Mahlzeit laut Heeresdienstvorschrift, die Ration Glühwein und einen neuen Kampfsatz Munition.

Kann man sich nicht ausdenken. Außer bei der herangewachsenen Generation Greta.

 

Als Sextourist in Thailand

Ein Mieter hier fliegt jedes Jahr mehrere Monate nach Thailand. Dafür arbeitet er, neben seiner Rente, das ganze Jahr über zusätzlich. Immerhin muß er bei der Einreise nachweisen, daß er kein Armutsfall ist. Ganz im Gegenteil zu Deutschland.

Von den männlichen Verheirateten wird er neidvoll bespöttelt, von den weiblichen Hässlichen wird er gehasst, weil die nicht unter der Kategorie hübsch rangieren. Ja, der Blogwart weiß, es sind die inneren Werte, die eine Frau begehrenswert machen, weshalb deutsche Feministinnen so aktiv für Kopftuch und Burka streiten. Weil sich der, nennen wir ihn mal Klaus, ab und an über das Angiften der Verheirateten und den Hass der Hässlichen beim Blogwart beklagte, meinte der, sag ihnen doch, daß Du in Thailand Entwicklungshilfe leistet. Du fährst da als Entwicklungshelfer runter, nicht als Urlauber. Und dann noch vom eigenen Geld. Du hilfst einer Frau, eine Zeit lang ein besseres Leben zu führen, unterstützt ihre zahlreiche Familie und die dortige Wirtschaft. Und im Gegenzug bekommst du das angenehme Gefühl, gemocht zu werden, ohne Meckern und Zicken. Und wenn das in beiderseitigem Einvernehmen geschieht, ist das doch ideal.

Der Klaus hat so mehrere Monate im Jahr nette Gesellschaft, die ihn für diese Zeit schätzt, ein angenehmes Klima und Preise, für die er in Deutschland nicht mal zwei Wochen Urlaub machen könnte. Mal davon abgesehen, daß er als alter, weißer, toxischer Mann die Erwartung einer gegenderten weiblichen Anspruchstellerin sowieso niemals erfüllen könnte, schon gar nicht im Alter seiner thailändischen Geschäftspartnerin.

Aber, sagt der Blogwart, ganz schlimm, diese sexuelle Aubeutung. Gerade im Westen. Jetzt soll ja eine Journalistin nach 20 Jahren gemerkt haben, daß sie der Donald Trump, mit dem sie in einem Kaufhaus gemeinsam eine Umkleide betreten hat, weil sie einen Body anprobieren wollte, im Beisein des Donald,  vergewaltigt hat. So etwas kann man sich nicht ausdenken, ausser, man ist eine Frau.

Body

Body: Symbolbild. Möglich, daß die vor 20 Jahren züchtiger waren. Mit langen Ärmeln, Beinen und blickdicht. Aber immer noch Unterwäsche!

Klar, man lädt jemanden ein, den man zuvor nie sah, eben imKaufhaus traf, gemeinsam  Unterwäsche anzuprobieren. Also die Frau probiert, damit der Mann zusieht.  Und Journalistin. Warum? Ist ja keine normale Handlung, außer frau will etwas von diesem Mann. (Wieso fällt dem Blogwart da spontan Brüderle ein?) Und nach 20 Jahren fällt frau ein – ups, ich bin vergewaltigt worden. Der Blogwart fragt sich bloß, woran sie das nach 20 Jahren gemerkt hat.

Aber: Es muß einer Frau in der heutigen Zeit gestattet sein, im Beisein eines dazu eingeladenen Mannes die Unterwäsche zu wechseln, ohne vergewaltigt zu werden und das erst nach 20 Jahren zu merken!

An Israel ranwanzen wird nicht honoriert

AfD-Abgeordnete werden offenbar grundsätzlich nicht von der israelischen Regierung empfangen.

schreibt Sputnik mit Blick auf den Besuch hessischer Landtagsabgeordneter in Israel. Schuld sei deren Geschichtsverständnis. Na, wer hätte das gedacht? Ist aber auch logisch, wenn Leute behaupten, diese 12 Jahre, in der die deutschen Juden an der Teilnahme am Aufbau des Nationalsozialismus in Deutschland gehindert wurden, seien im Vergleich zu den 1000 Jahren deutscher Geschichte lediglich ein Vogelschiß, die kratzen bei diesen Leuten, die von den 12 Jahren immerfort profitieren, an der Existenzgrundlage. Und sich als AfD an Israel ranzuwanzen, in der Hoffnung, man wäre nun kein böser Nazi mehr, die ist sowieso vergebens. Die Fahne Israels zu schwenken, ist nun mal kein Ablassbrief.

Und noch ein Filetstück aus dem Jahre 1948, Juni. Zu finden über „anno Österreich“ . Der Westen führt die Westmark ein, als Reaktion auf eine Währungsreform in der sowjetischen Besatzungszone. Menschen, die als „geistig Schaffende“ beschrieben werden, demonstrieren für volle Bäuche. Die wußten schon damals nicht, daß wegen Demonstrationen nicht mehr Möhren auf dem Feld wachsen oder sich die Anzahl der Rouladen – und Schnitzelträger, der Rinder und Schweine,  vermehrt. Sondern, daß so etwas erarbeitet werden muß.  „Geistig Schaffende“ eben. Hier Studenten. Und damals war das noch richtig eine Hungerzeit.

Hungerdemonstration München 1948

Bild: Knapp vor Beginn der Währungsreform in Westdeutschland, als die erregte Spannung in der Öffentlichkeit ihren Höhepunkt erreicht hatte, kam es in München zu umfangreichen Demonstrationen, die von den geistig Schaffenden als „Auftakt weiterer außergewöhnlicher Mittel“ bezeichnet wurden, um gegen ihre Notlage und darüber hinaus gegen die Not aller Hungernden in Deutschland (zu) protestieren. …


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