An Israel ranwanzen wird nicht honoriert

AfD-Abgeordnete werden offenbar grundsätzlich nicht von der israelischen Regierung empfangen.

schreibt Sputnik mit Blick auf den Besuch hessischer Landtagsabgeordneter in Israel. Schuld sei deren Geschichtsverständnis. Na, wer hätte das gedacht? Ist aber auch logisch, wenn Leute behaupten, diese 12 Jahre, in der die deutschen Juden an der Teilnahme am Aufbau des Nationalsozialismus in Deutschland gehindert wurden, seien im Vergleich zu den 1000 Jahren deutscher Geschichte lediglich ein Vogelschiß, die kratzen bei diesen Leuten, die von den 12 Jahren immerfort profitieren, an der Existenzgrundlage. Und sich als AfD an Israel ranzuwanzen, in der Hoffnung, man wäre nun kein böser Nazi mehr, die ist sowieso vergebens. Die Fahne Israels zu schwenken, ist nun mal kein Ablassbrief.

Und noch ein Filetstück aus dem Jahre 1948, Juni. Zu finden über „anno Österreich“ . Der Westen führt die Westmark ein, als Reaktion auf eine Währungsreform in der sowjetischen Besatzungszone. Menschen, die als „geistig Schaffende“ beschrieben werden, demonstrieren für volle Bäuche. Die wußten schon damals nicht, daß wegen Demonstrationen nicht mehr Möhren auf dem Feld wachsen oder sich die Anzahl der Rouladen – und Schnitzelträger, der Rinder und Schweine,  vermehrt. Sondern, daß so etwas erarbeitet werden muß.  „Geistig Schaffende“ eben. Hier Studenten. Und damals war das noch richtig eine Hungerzeit.

Hungerdemonstration München 1948

Bild: Knapp vor Beginn der Währungsreform in Westdeutschland, als die erregte Spannung in der Öffentlichkeit ihren Höhepunkt erreicht hatte, kam es in München zu umfangreichen Demonstrationen, die von den geistig Schaffenden als „Auftakt weiterer außergewöhnlicher Mittel“ bezeichnet wurden, um gegen ihre Notlage und darüber hinaus gegen die Not aller Hungernden in Deutschland (zu) protestieren. …

3 Responses to “An Israel ranwanzen wird nicht honoriert”


  1. 1 Unperson 25. Juni 2019 um 10:02

    Dieses tragische Schicksal eint sie irgendwie alle: Die Konservativen, Verfassungspatrioten, Neurechten usw. – vom „Stahlhelmflügel“ der CDU, über Republikaner, FPÖ, Pro-Bewegung, usw. bis zu Frauke Petry und Co.

    Keiner von ihnen wurde, bzw. wird jemals müde, seine Abscheu vor jeglichem Nationalismus, Rassismus und Andisämitismus, vor dem fliegenden Spaghettimonster, vor den pöhsen zwölf Jahren (ob Fliegenschiß, oder nicht) und völkischen Weltanschauungen überhaupt, sowie seine unbedingte, brüderliche und „unverbrüchliche“ Solidarität mit dem Judenstaat, bei jeder sich bietenden Gelegenheit, feierlich zu bekunden. Sie sind alle Profitänzer, und der Abgrenzungseiertanz ist ihre Königsdisziplin.

    Alle erhoffen sie sich dadurch das Wohlwollen ihrer (((Vorgesetzten))), vom Zentralratten-Rat, über Washington und Jew York, bis nach Tel Aviv; doch niemals werden ihre Hoffnungen erfüllt. Immer bleibt das Stigma des judenvergasenwollenden Rächzextremisten an ihnen haften.

    So viel unerwiderte Liebe und Lernresistenz in all den Jahrzehnten – und kein Ende in Sicht … 😦

    Beinahe könnten sie einem Leid tun – diese „Cuckservativen“, aber nur beinahe. 😛

  2. 3 Unperson 27. Juni 2019 um 03:45

    @Karl Eduard

    Sei doch bitte so nett – und schick dieses widerliche, alte, vergammelte 68er-Furunkel wieder zur Hölle, wo es hergekommen ist!

    Soll der ganze Zinnober denn wieder von vorn anfangen?

    Immer und immer und immer wieder – solange, bis Du frustriert die Segel streichst???

    SO will es dieser ekelhafte Sabbergreis!

    Nur deswegen is der schon wieder hier – mit dem wasweisichwievieltausendsten depperten Pseudonym.
    Ich hab ja gehofft, er wäre inzwischen im Altersheim verreckt, aber das war latürnich für’n Arsch.

    Der alte Drecksack ist eine Foren-zerstörende Seuche!!!!!!


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