Was fleucht und kreucht

Wer am Sonntag um 04.00 Uhr in der Frühe ins „Feld“ radelt, hat Gelegenheit Rehlein zu sehen, die am Fahrbahnrand äsen, Hoppelhäschen, die auf der Wiese tollen und eventuell einen Fuchs, der über den Radweg schnürt. Und eine würzige Luft erst! Wenn die Sonne dann erst über den Horizont gekrochen ist, wird es wieder ungemütlich. Sommer eben.

6 Responses to “Was fleucht und kreucht”


  1. 1 Tante Lisa 30. Juni 2019 um 13:30

    Wer Jäger ist, wie Hermann Löns einst war und Karl Eduard womöglich gar ist, der vermag Karl Eduard’s obigen Worte nachzufühlen, gibst es doch nichts schöneres als die morgendliche Pirsch, den morgendlichen Ansitz oder schlicht den morgendlichen Spaziergang oder die morgendliche Radfahrt in den Weiten unserer heimischen Felder und Wälder.

    Dann, wenn der Morgentau dem Rehlein Wasser spendet, schöpft es doch nimmer aus Seen oder Flüßchen.

    Dann, wenn der Has‘ der Häsin nicht weichen mag und ihrer Blume immer mit Näschen und Schwänzchen folgen muß.

    Dann, wenn die morgendlichen Schwaden tanzen, um schließlich der Macht der Sonnenstrahlen erschöpft zu erliegen.

    Jeder hier wird die Jagdgeschichten von Hermann Löns kennen. Er bannte und verewigte die Schönheit unserer Natur mit Worten auf Papier.

    Als Kriegsfreiwilliger fiel er am 26. September 1914 vor Reims mit achtundvierzig Jahren. Seine Gebeine wurden im Jahre 1935 im Heiderkreis bei Walsrode beigesetzt, ehrenhaft und mit einer Urkunde des Reichskanzlers als Beigabe.

    „Er, der Sproß aus altem westfälischen Bauernstamme, gehörte zum Geschlechte derer, die nicht in den Betten sterben können, denen kein sanfter Strohtod‚ mit viel Gezappele und Athereinspritzungen‘ letztes Verlangen ist, sondern die sterben wollen, die Faust am Pfluge oder in der Faust das Schwert.“ — Dr. Friedrich Castelle (1879 – 1954, Schriftsteller)

  2. 2 Waffenstudent 1. Juli 2019 um 10:57

    Wenn bei uns der Hund im Gebüsch stöbert, dann beschweren sich Schwule! Das hatten wir früher so gar nicht!

  3. 3 Unperson 1. Juli 2019 um 11:27

    „Wenn die Sonne dann erst über den Horizont gekrochen ist, wird es wieder ungemütlich. Sommer eben.“

    Nee, nee, neee! Das is nich einfach nur „Sommer“!!!
    Das is ne ganz furchtpar apokalyptische, möntschöngemachte Klimakatastrophe!!! 😆 😛 😀

  4. 4 Günter Siegle 2. Juli 2019 um 15:20

    Wetten, daß dieses „Persönchen“ mindestens 3 unserer Pol.schafft!

  5. 5 Tante Lisa 3. Juli 2019 um 09:59

    @Günter Siegle, den 2. Juli 2019 um 15.20 Uhr

    Etwas genauer bitte! Wer oder was ist bitteschön gemeint?

  6. 6 Tante Lisa 3. Juli 2019 um 10:52

    Werter Karl Eduard,

    meiner Erfahrung und Auffassung nach schließt Du die Pforten Deiner Seiten viel zu zügig.

    Wie gerne hätte ich zu Deinen vorzüglichen Artikeln hie und da das eine oder andere Wörtchen angemerkt.

    Warum denn befällt Dich stets diese Eile, wenn Du Beiträge Deiner Getreuen durchaus für wünschenswert erachtest?

    Als Beispiel wie Vorlage könnte die „Blog-Politik“ von vitzli dienen, der die Pforten seiner Seite mindestens drei Wochen und länger für den geneigten Leser geöffnet hält.

    Denn bedenke bitte, daß bestimmt auch viele Deiner Leser berufstätig oder sonst wie beschäftigt sind und darüber hinaus ist es manchmal durchaus erforderlich, zu den Themen Deiner Artikel zu recherchieren oder dem Gesagten eines Kommentators etwas nachzudenken, bevor man sich einer (erneuten) Eingabe in der Kommentarspalte betätigt.

    Es handelt sich nur um einen Denkanstoß meinerseits, der aber sicherlich vielen hier aus der Seele spricht. 🙂


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