Archiv für 10. Juli 2019

Hoffnung für Deutschland

Zum dritten Male zitterte die Kanzlerin in der Öffentlichkeit. Aller guten Dinge sind Drei sagt der Volksmund. Hoffen wir das Beste für Deutschland.

Schlechte Menschen

Und was waren das noch für Zeiten, als das Politbüro vermeldete, dieser und jener wäre von seinem Amt aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. In einem Falle half sogar mal ein Marschall nach. Shukow hieß der wohl. Da kann Deutschland der Kanzlerin nur dankbar sein, daß sie, in Sturm und in Brand, das Steuer fest in der Hand hält um das Schiff am Eisberg zu versenken. Kann man nur hoffen, daß sie durch wiederholtes Schütteln nicht vom Kurs abkommt.

Mehr Hetze geht ja wohl kaum

Rentner Eins

Wir sollten Senioren in Gefängnisse stecken. Sie würden jeden Tag eine Dusche bekommen, es gäbe Videoüberwachung, falls etwas passiert. 3 Mahlzeiten am Tag, Zutritt zu einer Bücherei, einen PC, einen Fernseher, Fitnessstudio, Ärzte vor Ort und kostenlose Medizin.

Rentner Zwei

Steckten wir Kriminelle in Altenheime, würden sie kalte Mahlzeiten, nachtruhe um 19 Uhr, 2 Duschen die Woche und kleinere Räume haben. Außerdem müssten sie 4000 € Miete bezahlen. Es ist ziemlich traurig, daß wir Kriminelle besser behandeln als unsere Eltern.

Etwas übertrieben aber im Grunde richtig. Ein Staat, in dem der Verbrecher höher geschätzt wird als der rechtstreue Bürger.

Die Sachsen waren es

Über die Schlacht von Königgrätz wird am 10.07.1866 in der Österreichischen Presse geschrieben:

Mährisch Trübau, 7. Juli. (Von unserem Spezial-Correspondenten.) Der furchtbare kampf vom 3. Juli entspann sich westlich von Königgrätz bereits um 7 Uhr Morgens. Ich kann Ihnen als Augenzeuge hauptsächlich nur das Unglück des ersten Corps und der mit diesem vereinigten Sachsen schildern, die zusammen den linken Flügel der ganzen Armeeaufstellung zu bilden bestimmt waren.

Durch die Bistritz vom Feinde getrennt, nahmen diese Truppen jene Stellung gegen halb 10 Uhr morgens ein. Kaum war die Position eingenommen und die Details besorgt, so begann der Angriff des Feindes. Die Sachsen, unseren linken Flügel bildend, wurden nach hartnäckigem Kampfe zurückgedrängt und zogen sich in Richtung Tischowitz und Ribsko zurück. Der Feind dies benützend, überschritt anstandslos die Bistritz und drängte durch die Gewinnung der Höhen, welche die Sachsen räumten, in unserer linken Flanke mit Ungestüm vor. – Dadurch waren wir schon in der Front und der linken Flanke beschäftigt.

Tja, sagt der Blogwart, nach einer verheerenden Niederlage werden immer Schuldige gesucht. Das Zündnadelgewehr, die Sachsen, der Feldzeugmeister Benedek, als Kommandierender der Österreichischen Armee,  und eigentlich hat man alles richtig gemacht, hätten nur die Sachsen standgehalten, wäre Benedek entschlossener und durchsetzungsfähiger gewesen oder hätten die Preußen das Zündnadelgewehr nicht gehabt.

Wenn man sich die Zeitungen von damals so anschaut, dann haben die österreichischen Journalisten das Fell des Bären bereits verteilt, bevor dieser überhaupt erlegt werden konnte. Und mit jedem weiteren Tag des Feldzuges wurden die Gesichter länger und länger. Enttäuschte Hoffnungen. Den sächsischen Truppen wurde übrigens auch von den Preußen bescheinigt, standhaft, tapfer und professionell gekämpft zu haben.

Und die Truppen des Vielvölkerstaates Osterreich-Ungarn ebenso. Nur taugen Massenangriffe mit dem Bajonett  eben nicht als Heilmittel gegen das Schnellfeuer von Zündnadelgewehren.  Und es wäre der deutsche Schulmeister gewesen, der die Schlacht von Königgrätz eigentlich gewonnen hätte. Heißt, die Preußen waren gebildeter und die einfachen Soldaten und Unteroffiziere handelten auch dann im Sinne ihres Auftrages, wenn bereits alle eigenen Offiziere gefallen waren. Kann heute nicht mehr passieren. Bei dem Bildungsnotstand.

In Rußland ist es wirklich schlimm

In Rußland ist es wirklich schlimm, da wachsen den jungen Dingern Pflanzen aus dem Kopf. Wie „Rußland heute“ dokumentiert.

Grün

Daß das noch kein deutsches Medium aufgegriffen hat, irritiert den Blogwart doch etwas. „So schlimm ist es unter Putin! Menschen werden verpflichtet, Gemüse auf dem Kopf anzubauen. Tragen die deutschen Sanktionen späte Früchte?“ Was macht eigentlich der Herzinger? Hat er DIE WELT schon durch Ableben erlöst? Aber eigentlich ging es ja nur um das junge Mädchen. Der Blogwart ist ein Mann und findet Gefallen an den Schönen. Was natürlich diskriminierend gegenüber den weniger Schönen ist. Kann er nichts für.

DIE WELT hat in ihrer Geschichtsabteilung das bekräftigt, was das „Panzermuseum“ auf youtube schon als Vortrag hatte. Die Panzerschlacht bei Prochorowka war ein einziger Russenfake, was die angebliche Schlacht, ihren Ablauf und den Sieg der Sowjetarmee betrifft. Im sowjetischen Mehrteiler „Befreiung“ fuhren die Panzer zu Hunderten ineinander, wurden heldenhaft die Wehrmachtspanzer vernichtet, freilich nicht ohne daß hier und da mal ein T-34 liegenblieb, keilten sich die ausgebooteten Besatzungen im Nahkampf und am Ende waren so viele Panzer der Wehrmacht zerstört, daß diese sich zurückziehen mußte. Tatsächlich gab es Fünf Wehrmachtspanzer als Totalausfall bei Hunderten sowjetischen Panzerverlusten. Grund: Der kommandierende Sowjetgeneral hatte einen eigenen Panzergraben übersehen, der in der eigenen Angriffsrichtung lag. Jetzt rudelten die sowjetischen Panzer und Stumgeschütze vor dem eigenen Panzergraben herum, wurden abgeschossen und keiner traute sich zu melden, daß es da ein Hindernis gab oder wenn er sich traute, hieß es „Vorwärts!“ Kein Grund, dieses Versagen nicht als Sieg zu feiern. Und heute ist die Lüge über die von der Sowjetarmee gewonnene Panzerschlacht historische Wahrheit.

Was den Blogwart zum Genossen Sarrazin bringt. Obwohl bereits von seinem Genossen Karl Kautsky nach Ende des Ersten Weltkrieges widerlegt,  fäkte Genosse Sarrazin auf der Achse der Juten:

„In den Jahren vor 1914 brachte sich das Deutsche Reich unter seinem unsicheren und geltungssüchtigen Kaiser Willhelm II. leichtfertig in eine Isolation, aus der die Niederlage des Ersten Weltkriegs erwuchs. 25 Jahre später vollendete Adolf Hitler das Ungemach, Deutschland ging in Schande unter.“

Also entweder ist der Mann so ungebildet oder er lügt aus festverwurzeltem sozialdemokratischem Kaiserhass. Daß jemand „Deutschland schafft sich ab“ geschrieben hat, ist also noch kein Beleg dafür, daß er an Fakten interessiert ist. Da kann der Blogwart nur sagen: Die Einwanderung von Millionen Menschen, die sich schneller als Deutsche vermehren, die sich nicht bilden wollen, sondern die auf HARTZ IV ihre Karrieren gründen, ist keineswegs der Tod des deutschen Sozialstaates. Diese Einwanderung und Demografieentwicklung bereichert uns. Sie macht unser Leben REICHER und BUNTER.

„Sputnik“ das Organ der der Sowjetunion nachtrauernden deutschen,  linken Journalisten und des Waffenschwanzvergleiches zwischen Rußland und den USA, äußert sich ebenfalls empört zu Prochorowka:

Bei der Einschätzung der Kampfverluste gibt es in verschiedenen Quellen starke Unterschiede. Nach Angaben des Militärexperten der Militärakademie des Generalstabs der russischen Streitkräfte Waleri Makowski wurden von 670 Panzern und Selbstfahrlafetten der Roten Armee, die am Gegenangriff bei Prochorowka teilnahmen, 470 Einheiten Panzertechnik verloren. Die Deutschen hatten den Verlust von 50 von 490 Einheiten Panzertechnik zu verzeichnen.

Ein Sieg sieht anders aus.

So was will ich auch

Kennt jemand noch den von Otto Walkes: „Seit ich ein Bildchen vom Heiligen Christopherus an meiner Orgel habe, bin ich noch mit keiner anderen Orgel zusammengestoßen.“? Damals konnte Otto noch so etwas sagen, denn es lief unter Komik und Spaß. Heute würde es unter Aberglauben laufen und viele Agitatoren und Nachahmer finden.

No heisst No

Das da soll vorgeblich hungrige Wölfe davon abhalten, Schafe zu reißen. Mal davon abgesehen, daß Wölfe dazu einen Beipackzettel benötigten, um aus diesem Bildchen den Aufschrei „Bitte packe mich jetzt nicht und friß mich nicht ohne mein Einverständnis“ herauszuinterpretieren, stellt sich jetzt doch die Frage: Und was ist mit denen, die so einen Aufkleber nicht tragen? Dürfen die dann zerfetzt werden und sind selber schuld? Ei gewiß doch!

Es dient ja auch nicht dazu, die Wölfe zu zähmen. Nein, das deutsche Schaf soll sich in Sicherheit wiegen wenn es so ein Dingens trägt. Die, die noch nicht so lange hier leben, können sich dem Opfer in aller Ruhe nähern und es dann packen. Denn: „Seit ich ein Bildchen vom Heiligen Christopherus an meiner Orgel habe, bin ich noch mit keiner anderen Orgel zusammengestoßen.“

 

 


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