Archiv für 16. Juli 2019

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Man weiß ja, wie das ist, mit den ganzen Versprechungen …

Noch ein Ansporn

Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

„Flüchtlinge im Osten: Regiert die AfD, wollen viele wegziehen.“

Mal ehrlich, wer über den Grund seiner Einwanderung nach Deutschland, über den Verbleib seiner Papiere, das Herkunftsland, die Anzahl seiner Identitäten usw. lügt, warum sollte der jetzt die Wahrheit sprechen?

Der Krieg ist da

Das österreichische „Das Vaterland“, Zeitung für die österreichische Monarchie,  schreibt am 16.07.1870 (Quelle österreichische Nationalbibliothek) :

Das Unerhörte geschieht! Frankreich beginnt den Krieg, weil es ihm so gefällt; weil es eifersüchtig ist auf die Stellung Preußens, weil es einen gleichberechtigten Staat in Europa neben sich nicht dulden will; weil Napoleon seinen wankenden Thron noch einmal mit dem Nimbus der „Gloire“ um ­ geben und auf diese Weise seine Dynastie befestigen will, und weil die Franzosen sich heute noch ebenso leicht in kriegerischen Enthusiasmus hineinreden lassen, wie einst ihre leichtfertigen Ahnen, die Gallier.

Dies, nichts Anderes, ist der Grund des Krieges, der aller Wahrscheinlichkeit nach in kürzester Zeit ausbrechen, taufende, vielleicht Hunderttausende Menschenleben dahinraffen und das Vermögen vieler Hunderte von Familien vernichten wird! Nicht um den spanischen Thron, nicht um eine eigentliche Machtfrage, nicht um die Wiederherstellung des gestörten europäischen Gleichgewichts handelt es sich, dieser Vor ­ wurf ist durch die freiwillige Resignation des Prinzen Leopold von Hohenzollern entzogen.

Nichts als die persönliche Politik des Kaisers Napoleon und der heillose Chauvinismus ist es, die für den bevorstehenden, voraussichtlich überaus blutigen Krieg verantwortlich gemacht werden müssen.

Indessen darf man auch in diesem Falle das Walten der Vorsehung nicht verkennen. Die geschichtliche Nemesis ist der preußischen Politik aus Schritt und Tritt gefolgt und schlägt sie heute mit denselben Waffen. In der nämlichen Weise, wie heute Frankreich Preußen gegenüber auftritt, handelte das Letztere Oesterreich gegenüber vor vier Iahren. Auch damals war kein zwingender Grund zum Kriege vorhanden; auch damals waren es in erster Reihe ehrgeizige Vergrößerungsgelüste Preußens, welche den un- ­ heilvollen Krieg anfachten, indem jene zu gleicher Zeit uns die Initiative desselben aufzubürden versuchten. Niemand, mit Ausnahme einiger Beust’scher Preßagenten, wagt es heute noch im Ernste, den Grafen Belcredi für jenen Krieg verantwortlich zu machen. Jedermann weiß, daß Preußen bereits die italienisch-preußische Offensiv- Allianz unter allerhöchster -Bewilligung Frankreichs abgeschlossen hatte, als in Oesterreich niemand an einähnliches Attentat Preußens glauben mochte. Preußen hat damals die Pflichten eines loyalen Nachbarstaates mit Füßen getreten, heute thut es Frankreich. Wer Wind gesäet hat, erntet Sturm!

Es ist stets mißlich, Horoskope aufzustellen, am mißlichsten für den Ausfall von Schlachten, der so oft von den unvorhergesehensten und äußerlich unbedeutendsten Zwischenfällen bedingt ist. Die französische Regierung hat den Krieg offenbar seit längerer Zeit vorbereitet und Gramont ist wahrscheinlich dieses Planes wegen an die Stelle des minder willenlosen Daru getreten. Allein auch Preußen hat nichts verabsäumt, um seine Armee schlag ­ fertig zu erhalten. Beide Armeen sind ebenbürtig in Betreff der Zahl, der Bewaffnung, des kriegerischen Geistes, der patriotischen Stimmung. Beiden kommt so ziemlich das gleiche kriegerische „Prestige“ zugute. Frankreich übertrifft Preußen hinsichtlich der Kriegsflotte, allein derselben dürfte in diesem Kriege kaum eine her ­ vorragende Rolle zufallen. Frankreich hofft auf die Mitwirkung Dänemarks, Preußen auf diejenige der deutschen Südstaaten, allein diese beiderseitigen Alliirten werden wahrscheinlich — zu spät auf dem Kriegsschauplatze erscheinen.

Ein Umstand fällt allerdings überaus schwer ins Gewicht: Napoleon muß siegen; ein besiegter Napoleon ist in den Tuilerien fernerhin kaum möglich.‘ Zweifellos wird demnach der Imperator vor der grausigsten Hekatombe nicht zurückschrecken; allein der Sieg ist immerhin in Gottes Hand. Was die Consequenzen des nahenden Völkerduells betrifft, so scheint Frankreich nicht übel Lust zu verspüren. auf Belgien oder wenigstens dessen südliche Provinzen zu seinen Kosten das Princip der Nationalität anzuwenden. Darauf deutet die alarmirte Stimmung in Brüssel hin.

Das siegreiche Preußen verwirklicht sicherlich das deutsche Kaiserreich unter Wilhelm I. von Hohenzollern. Wird Napoleon geschlagen, so ist seine, im Grunde auf dem Kriegsruhm der Familie Bonaparte fußende Dynastie kaum länger haltbar.

Das besiegte Preußen muß für lange Zeit auf die Annectirung der Südstaaten verzichten, ja vielleicht eine definitive Constituirung derselben.als „Südbund“ zulassen. Kleinlich sind die Motive der Tragödie, die soeben beginnen soll, allein man merkt es an der schwülen Atmosphäre im Zuschauerraum, daß es all erschütternden Peripetien nicht mangeln wird und daß das letzte Wort des fünften Actes jedenfalls von welt ­ historischem Klänge sein wird.

Landwehrmanns Abschied

Der Bürgerkrieg kommt so oder so

Erst wenn die Näpfe alle ausgeschleckt sind, werden die Willkommenen merken, daß man Deutsche auch plündern kann. Das wird dann so ablaufen wie in den ehemals von Weißen regierten Staaten in Afrika. Mord und Totschlag und die Regierung schaut, wie auch heute schon, weg. Von der deutschen Jugend ist kein Widerstand zu erwarten. Also in ihrer Gesamtheit. Und sollte sich doch etwas rühren, kommt, Tatütata, die schnelle Eingreiftruppe, um sie hops zu nehmen und sie wegen Rassenhass, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt gegen Andersfarbige einzusperren. Der Rest wird sich in Selbstvorwürfen suhlen, was er alles falsch gemacht hat, weswegen er nun von den Hilfsbedürftigen zusammengeschlagen und ausgeraubt wurde und die Polizei wird müde abwinken. Die ist ja auch schon durchsetzt und hat bereits heute die Anweisung, eher die Opfer zu ignorieren  als die Täter zu verhaften. Man schaue nur nach England.

Selbst wenn, also man darf ja mal träumen, die AfD über 50 % bei Bundestagswahlen bekommen würde, würde es innerhalb der AfD keine Einigung darüber geben, wie man den Zustand, in dem sich Deutschland befindet wieder gedreht bekommt. Der Westflügel ist völlig weichgespült und wird sich auf gut Zureden beschränken wollen, was bisher ja auch nicht geholfen hat. Der Ost – und der Westflügel werden Widerstand in allen Behörden finden, siehe Amerika, und die Medien werden hetzen, bis zum Aufstand der Gesamtlinken, die dann vorgeben, eine neue Höckediktatur beseitigen zu wollen. Die sind ja jetzt schon völlig aus dem Häuschen und schrecken vor Mord nicht zurück.

Da das aber nicht kommen wird, das mit der Mehrheit der AfD im Bundestag, wird es vielleicht hier und da Länderparlamente geben, in denen zwar die AfD prozentual die meisten Stimmen holt, im Vergleich zu anderen Parteien, nur wird ihr das nichts helfen. Denn, wie in Bremen, werden sich die Wahlverlierer zu einer Koalition zusammenschließen und weiter geht es wie bisher.

Und falls wirklich die Vernunft die Oberhand in Deutschland gewinnen sollte, mit einer massenhaften, gewaltsamen Rückführung der Uneingeladenen, so mit richtig häßlichen Bildern, hätte Deutschland das Problem, daß die keiner zurücknehmen würde und daß Deutschland sofort die UNO auf dem Hals hätte und militärische Interventionen, zur Sicherung der Menschenrechte usw.. Und dann hätten wir wieder die Situation vom September 1939 und dieses mal Streitkräfte, die den Namen nicht verdienen.

1939 stand die Bevölkerung allerdings hinter der Regierung, die „Hetzer“ und „Saboteure“ waren neutralisiert und die Medien auf das deutsche Volk geeicht. Und dennoch wurde der Kampf verloren, der gegen die ganze Welt eben nicht zu gewinnen war.

Freuen wir uns auf die Zukunft.


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