Der Führer geht

Der Führer geht, doch seine Generäle bleiben. Darf man das Merkelregime mit den nationalsozialistischen vergleichen? Vor allem, wenn die Zitterpartie so an die letzten Wochen gemahnt, in denen nicht mehr existierende Divisionen und Armeen kühn zu Gegenstößen angesetzt wurden? Natürlich nicht! Weil unterm Merkelregime noch keine Millionen Ihrwißtschonwer ermordet wurden, das läuft erst langsam an und gut Ding will ja Weile haben. Auch hält sich der Blutzoll des eigenen Volkes in Grenzen und es fallen keine Bomben vom Himmel, die flanieren unter uns. Bis sie dann hochgehen. Also nichts Tragisches.

Allerdings, wie sich die größte Kanzlerin aller Zeiten so mit Jasagern umgeben hat, das erinnert dann doch etwas an den amtierenden Kanzler bis 1945 oder an das Politbüro unter Stalin. Jeder ist bemüht, die Wünsche von den Augen und den Lippen abzulesen und wetteifert darum, der treueste Paladin oder Genosse zu sein.  Eine Ursula von der Laien, die die Streitkräfte derart heruntergewirtschaftet hat, hätte das unter Stalin oder diesem Hitler nicht überlebt.

Deshalb ist es gut, daß wir eine parlamentarische Demokratie haben. Dort füllen sich die Versager im Amt die Taschen und anstatt vor den Gewehrläufen eines Erschießungskommandos zu enden oder höflich aufgefordert zu werden, in die dargereichte Zyankalikapsel zu beissen, gibt es den nächsten Versorgungsposten. Das sollte man sich immer vor Augen halten. Diesen Vorteil der parlamentarischen Demokratie, in der das Volksvermögen ohne Konsequenzen verschleudert werden darf.

Und natürlich kann so etwas abgewählt werden. Theoretisch. Praktisch allerdings nicht. Jedenfalls nicht in Deutschland. Weil die Medien sagen, daß das nicht gut wäre und vor allem diese da nicht. Und wenn die Medien das sagen, stimmt es. Auch die Regierung sagt, daß das nicht gut wäre. Man darf den Selbstbedienungskreislauf der Gewählten nicht unterbrechen! Was wird dann aus ihnen? Sollen sie etwas arbeiten gehen? Mit ihren Händen? Mit ihrem Kopf? Wenn sie das könnten, wären sie doch nicht da, wo sie jetzt sind. Es ist eine Frage der Humanität. Unfähigkeit, Faulheit und schiere Böswilligkeit sind kein Grund, ein Land nicht zu regieren!

Freilich, der Bürger käme auch ohne den Bundestag aus, die Minister und Staatssekretäre und fiele morgen ein Asteroid auf Berlin und vertilgte dieses, ginge das Leben fröhlich weiter. Nur nicht in Berlin. Die Arbeiter führen zur Arbeit, die Beamten, Handwerker, Ärzte, Polizisten usw. ebenso. Nichts würde sich ändern. Außer, daß es jede Menge eingespartes Geld geben würde. Wie,  als würde der französische Hof unter Ludwig dem XIV. plötzlich von einer Epedemie bis zur letzten Hofdame ausradiert.

Jeder würde sich freuen, weil das Parasiten am französischen Volk waren, sagen wir heute.  Der Landmann wurde geknechtet, um den Dahingeschiedenen ein Leben in Luxus zu sichern. Weg mit Schaden. Warum dann in einer parlamentarischen Demokratie solche Nichtsnutze durchgefüttert werden müssen, wie Frau Ursula und Genossinen im Geiste? Weil wir eine Herrschaft des Volkes haben. Und das wählt nun mal die Klügsten und Tüchtigsten aus seiner Mitte um es zu vertreten. Was sagt das über das deutsche Volk aus? Der Blogwart weiß es auch nicht.

Glück

„Was weinst Du denn mein Lieber?“ – „Ach, es sind Tränen des Glücks! Ich bin so froh, in einem Lande zu leben, in dem Unfähigkeit und Faulheit belohnt, Fleiß und Tugend aber bestraft werden. Es ist fast wie im Märchen von Frau Holle, nur andersherum. Und wenn es einem nicht passt, dann bekommt er von den Unfähigen, Faulen und Böswilligen den Rat, dahin zu gehen, wo der Pfeffer wächst. Ist das kein Grund, vor Glück zu weinen?“


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