Archiv für 18. Juli 2019

Aufstand der Generale

Aufstand der Generale. Geht gar nicht. Außer gegen den Gottseibeiuns. Oder Trump in Amerika. Oder Putin in Rußland. Oder in der Türkei gegen Erdogan. Oder im Iran gegen die Ajatollahs. Sonst aber nicht. Keine Gewalt gegen Frauen! Außer durch Zugezogene. Dann gehört es zu ihrer Kultur. Das muss man achten. Vielleicht sollte die Bundeswehr doch verstärkt unter Muselmanen rekrutieren? Wie gesagt, dann gehört es zu ihrer Kultur.

Aufstand der Generale

Das muss auch mal gesagt werden.(Neue Warthe am Inn, 19.08.1944)

Streng, aber gerecht! Der Volksgerichtshof übt seine Praxis trotz seines umfassenden Namens nur für einen verschwindenden Bruchteil des deutschen Volkes aus. Der Grund dafür ist der relativ enge Kreis von Straftaten, die von ihm beurteilt werden. Infolgedessen herrscht vielfach auch noch eine erhebliche Unklarheit über sein Wesen und seine Aufgaben.

Hierzu äußerte sich im „Reich” Oberstaatsanwalt Volk. Seinen Ausführungen entnehmen wir den Abschnitt, der sich mit dem strafrechtlichen Tatbestand der Wehrkraftzersetzung befaßt. Es heißt dazu: „Was den Tatbestand der Wehrkraftzersetzung anlangt, so  sollen überängstliche oder vielleicht auch mit einem schlechten Gewissen auf diesem Gebiete begabte Volksgenossen gemeint haben, daß man nur „etwas” zu sagen brauche, um sich flugs vor den Volksgerichtshof gestellt und zum Tode verurteilt zu sehen. Daß eine der ­ artige Betrachtungsweise vor der Wirklich ­ keit nicht standhalten kann, versteht sich wohl von selbst. Wer seinem bedrängten Herzen einmal durch Schimpfen Luft macht, wird nicht gewärtigen müssen, als staatsfeindlicher Meuterer vor dem Volksgerichtshof erscheinen zu müssen. Wer freilich systematisch, etwa aus politisch bedingter Feindseligkeit gegenüber dem nationalsozialistischen Staat und seiner Führung, gar noch unter dem Einfluß der feindlichen Rundfunk- oder Flugzettelpropaganda, die geschlossene Abwehrfront des kämpfenden und leidenden Volkes zu erschüttern versucht, wer, kurz gesagt, im totalen Kriege Gehorsamsverweigerung und Meuterei treiben will, der muß die schwerste Strafe auf sich nehmen.

Er kann und darf im Zeichen des totalen Krieges nicht anders behandelt werden als der Soldat, der vor dem Feinde fahnenflüchtig wird oder zu ihm überläuft und ehr- und pflichtvergessen den Kameraden in der Schlacht im Stich läßt. „Nun wohl”, so wird man vielleicht einwenden, „für den absichtlichen Hetzer mag das berechtigt sein; muß aber auch der, der im Einzelfalle sich dazu hat hinreißen lassen, zersetzende Aeußerungen zu tun, mit dem ­ selben Maße bemessen werden?” An der Schwelle des sechsten Kriegsjahres muß das deutsche Volk seine gesammelten Anstrengungen vereinigen, um den Ansturm seiner Feinde Trotz zu bieten, ln einem solchen Augenblick kann keine verantwortungbewußte Staatsführung dulden, daß auch nur einer, sei es aus Unmut, Feigheit, Angst oder anderen persönlichen Gründen, durch sein Beispiel in Wort und Haltung andere anzustecken droht, und damit einen Infektionsherd bildet, dessen Gifte zersetzend und lähmend in den abwehrwilligen Gesamtorganismus des Volkes ein ­ dringen können.

Das Beispiel des französischen Heeres im Jahre 1917 ist nicht nur lehrreich als Beweis dafür, wie weit eine solche nicht rechtzeitig erkannte und bekämpfte defaitistische Stimmung selbst eine sonst tapfere und bewährte Armee durchsetzen kann. Lehrreich ist es auch insoweit, als es zeigt, daß nur rücksichtsloses Durchgreiten die einmal zerrissenen Bande der Disziplin wieder knüpfen kann. Jeder verständige Volksgenosse aber wird einsehen, daß es besser ist, rechtzeitig ein sich bildendes Geschwür auszuschneiden, als zu warten, bis nur noch wahllose Massenexekutionen, wie sie Clemenceau einst befahl, das Gespenst des moralischen und militärischen Zusammenbruchs einer ganzen Nation zu bannen vermögen.

Damit soll keinem unterschiedlosen Ueber-einem-Kamm- Scheren solcher Fälle das Wort geredet sein. Die Praxis der Reichsanwaltschaft und des Volksgerichtshofes hat nicht allein stets darauf Bedacht genommen, sich ein möglichst vollständiges Bild der Persön ­ lichkeit des Täters zu schaffen; sie prüft und berücksichtigt auch, ob nicht außer ­ gewöhnliche Umstände, wie etwa der unlängst erlebte Kriegsverlust eines nahen Angehörigen oder ein schwerer Bombenschaden durch die mit ihnen verbundenen seelischen Erschütterungen einen sonst einwandfreien Volksgenossen, einmal vorüber ­ gehend aus der Bahn geworfen und zu einem ihm persönlichkeitsfremden Handeln veranlaßt haben.”

Ist die Bundesrepublik Deutschland derzeit im Kriege? Außer gegen das eigene Volk natürlich.

Vergangene Sterne

May Moylan. Wer?

May Moylan 1931

Humor 1931 (Die Muskete, 15.10.): Mein Mädel und ich haben eine sinnige Methode herausgefunden,  auf Stadtparkbänken und in Eisenbahncoupes allein zu bleiben. Wir fangen nämlich, sobald sich jemand zu uns setzt, etwa folgendes Gespräch an : »Vor drei Tagen waren wir noch beisammen und heute ist er schon tot.« »Ja, und vorige Woche hat er noch gesagt, er wolle sich impfen lassen.« »Ich werde das morgen tun. Man weiß nie . . .«

Neulich fahren wir vom Semmering nach Wien. Steigt ein behaglicher Herr ein. Wir beginnen unser Gespräch wieder — er rührt sich nicht Wir fangen zu schreien an — vielleicht ist er schwerhörig. Da wendet er sich und meint: »Schauen Sie, man muß nicht so ängstlich sein. Ich war in Indien täglich in Berührung mit Pestkranken und mir ist nichts geschehen. Der eine kriegt’s eben und der andere nicht Auch auf dem Schiff, mit dem ich gestern in Triest ankam . . .« Diesmal stiegen wir aus.

Flieger grüß mir die Sonne

Dann sollen sie Fliegen eben unbezahlbar machen. Geringerverdiener müssen nicht mit dem Billigflieger in die Türkei, Griechenland oder Mallorca, um sich dort zu blamieren. Oder in die USA zum Einkauf. Bleibe im Lande und nähre dich redlich! Wer sich das Fliegen nicht leisten kann, muß eben die heimische Urlaubsindustrie unterstützen. Es gibt sehr schöne Urlaubsgebiete in Deutschland und die, die Fliegen, werden die nicht einmal kennen. Als es das Fliegen mit diesen Möglichkeiten noch nicht gab und den Urlaub zu Spottpreisen in fernen Ländern, da haben die Städter auf dem Land Urlaub gemacht. Es ging auch. Wichtig ist ja der Erholungseffekt und nicht der Wettbewerb „Wer war schon überall auf der Welt“. Der Blogwart kann dieses Gejammer nicht nachvollziehen. Für das Fliegen gibt es keinen Grund, außer man muß es aus beruflichen Gründen. Auch früher hat es weniger und mehr Verdienende gegeben und keiner hat gerufen, „ich will eine sozial gerecht Fliegerei“. Kann ja DIE LINKE zu ihrer Parole machen. Die Frage des sozial gerechten Fliegens. Der Himmel ist für alle da! Dann fliegen eben nur noch die Priveligierten und stürzen hin und wieder vom Himmel. Das hat dann auch sein Gutes. Oder nicht?

Frigidaire Kühlschrank

Urlaub Zuhause. (Symbolbild)

Als die Leute noch nicht bescheuert waren

Als die Leute noch nicht bescheuert waren, hatten sie oft eins bis zwölf oder gar fünfzehn Kinder, die dann auch schon mal in jungen Jahren starben, auch an Krankheiten, gegen die Europäer dann Impfstoffe erfanden. Damals ließen die Eltern ihre Kinder impfen, denn das Risiko, sie durch eine Krankheit zu verlieren, war sehr hoch. Heute nehmen Eltern das Risiko, daß ihre Kinder zu Krankheitsträgern werden, damit andere anstecken, oder an Krankheiten sterben, lächelnd in kauf, weil sie Angst vor Impfschäden haben. Aber mit den Infektionskrankheiten ist es wie mit den Blackouts. Mangelndes Vorstellungsvermögen!

Illustrierte Zeitung vom 22.07.1871:

Die in den Berliner Pockenhäuſern sehr eingehend vorgenommene Untersuchung des von Dr. Struck gegen die Pocken angewendeten Heilverfahrens (Waschungen des Körpers mit rohem Holzessig) hat kein besonders günstiges Ergebnis gehabt. – Zu Willkowyszki in Russisch-Polen ist die asiatische Cholera ausgebrochen und forderte in wenigen Tagen 3 Opfer In Wilna herrscht die Krankheit mehr als vier Wochen und rafft täglich etwa zehn Perſonen hin.

Kaiser Friedrich und sein Hof


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