Aufstand der Generale

Aufstand der Generale. Geht gar nicht. Außer gegen den Gottseibeiuns. Oder Trump in Amerika. Oder Putin in Rußland. Oder in der Türkei gegen Erdogan. Oder im Iran gegen die Ajatollahs. Sonst aber nicht. Keine Gewalt gegen Frauen! Außer durch Zugezogene. Dann gehört es zu ihrer Kultur. Das muss man achten. Vielleicht sollte die Bundeswehr doch verstärkt unter Muselmanen rekrutieren? Wie gesagt, dann gehört es zu ihrer Kultur.

Aufstand der Generale

Das muss auch mal gesagt werden.(Neue Warthe am Inn, 19.08.1944)

Streng, aber gerecht! Der Volksgerichtshof übt seine Praxis trotz seines umfassenden Namens nur für einen verschwindenden Bruchteil des deutschen Volkes aus. Der Grund dafür ist der relativ enge Kreis von Straftaten, die von ihm beurteilt werden. Infolgedessen herrscht vielfach auch noch eine erhebliche Unklarheit über sein Wesen und seine Aufgaben.

Hierzu äußerte sich im „Reich” Oberstaatsanwalt Volk. Seinen Ausführungen entnehmen wir den Abschnitt, der sich mit dem strafrechtlichen Tatbestand der Wehrkraftzersetzung befaßt. Es heißt dazu: „Was den Tatbestand der Wehrkraftzersetzung anlangt, so  sollen überängstliche oder vielleicht auch mit einem schlechten Gewissen auf diesem Gebiete begabte Volksgenossen gemeint haben, daß man nur „etwas” zu sagen brauche, um sich flugs vor den Volksgerichtshof gestellt und zum Tode verurteilt zu sehen. Daß eine der ­ artige Betrachtungsweise vor der Wirklich ­ keit nicht standhalten kann, versteht sich wohl von selbst. Wer seinem bedrängten Herzen einmal durch Schimpfen Luft macht, wird nicht gewärtigen müssen, als staatsfeindlicher Meuterer vor dem Volksgerichtshof erscheinen zu müssen. Wer freilich systematisch, etwa aus politisch bedingter Feindseligkeit gegenüber dem nationalsozialistischen Staat und seiner Führung, gar noch unter dem Einfluß der feindlichen Rundfunk- oder Flugzettelpropaganda, die geschlossene Abwehrfront des kämpfenden und leidenden Volkes zu erschüttern versucht, wer, kurz gesagt, im totalen Kriege Gehorsamsverweigerung und Meuterei treiben will, der muß die schwerste Strafe auf sich nehmen.

Er kann und darf im Zeichen des totalen Krieges nicht anders behandelt werden als der Soldat, der vor dem Feinde fahnenflüchtig wird oder zu ihm überläuft und ehr- und pflichtvergessen den Kameraden in der Schlacht im Stich läßt. „Nun wohl”, so wird man vielleicht einwenden, „für den absichtlichen Hetzer mag das berechtigt sein; muß aber auch der, der im Einzelfalle sich dazu hat hinreißen lassen, zersetzende Aeußerungen zu tun, mit dem ­ selben Maße bemessen werden?” An der Schwelle des sechsten Kriegsjahres muß das deutsche Volk seine gesammelten Anstrengungen vereinigen, um den Ansturm seiner Feinde Trotz zu bieten, ln einem solchen Augenblick kann keine verantwortungbewußte Staatsführung dulden, daß auch nur einer, sei es aus Unmut, Feigheit, Angst oder anderen persönlichen Gründen, durch sein Beispiel in Wort und Haltung andere anzustecken droht, und damit einen Infektionsherd bildet, dessen Gifte zersetzend und lähmend in den abwehrwilligen Gesamtorganismus des Volkes ein ­ dringen können.

Das Beispiel des französischen Heeres im Jahre 1917 ist nicht nur lehrreich als Beweis dafür, wie weit eine solche nicht rechtzeitig erkannte und bekämpfte defaitistische Stimmung selbst eine sonst tapfere und bewährte Armee durchsetzen kann. Lehrreich ist es auch insoweit, als es zeigt, daß nur rücksichtsloses Durchgreiten die einmal zerrissenen Bande der Disziplin wieder knüpfen kann. Jeder verständige Volksgenosse aber wird einsehen, daß es besser ist, rechtzeitig ein sich bildendes Geschwür auszuschneiden, als zu warten, bis nur noch wahllose Massenexekutionen, wie sie Clemenceau einst befahl, das Gespenst des moralischen und militärischen Zusammenbruchs einer ganzen Nation zu bannen vermögen.

Damit soll keinem unterschiedlosen Ueber-einem-Kamm- Scheren solcher Fälle das Wort geredet sein. Die Praxis der Reichsanwaltschaft und des Volksgerichtshofes hat nicht allein stets darauf Bedacht genommen, sich ein möglichst vollständiges Bild der Persön ­ lichkeit des Täters zu schaffen; sie prüft und berücksichtigt auch, ob nicht außer ­ gewöhnliche Umstände, wie etwa der unlängst erlebte Kriegsverlust eines nahen Angehörigen oder ein schwerer Bombenschaden durch die mit ihnen verbundenen seelischen Erschütterungen einen sonst einwandfreien Volksgenossen, einmal vorüber ­ gehend aus der Bahn geworfen und zu einem ihm persönlichkeitsfremden Handeln veranlaßt haben.”

Ist die Bundesrepublik Deutschland derzeit im Kriege? Außer gegen das eigene Volk natürlich.

4 Responses to “Aufstand der Generale”


  1. 1 hildesvin 18. Juli 2019 um 20:39

    Frankoberta 17. Juli 2019 at 21:37
    Der Unterschied zum 3. Reich: Heute werden dem Volk keine kriegstreibenden Parolen eingetrichtert …
    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    Wenn zu OT oder aus naheliegenden Gründen: Good riddance.
    Wenn aber nicht: Vor die Wahl gestellt, Bosheit oder Blödheit als Motiv für diese Äußerung anzunehmen, würde ich mich für die Bosheit aussprechen, mit der Begründung, daß so blöde niemand sein kann, jedenfalls ab einem gewissen Alter.

  2. 2 Tante Lisa 18. Juli 2019 um 22:19

    Werter Karl Eduard,

    erneut hast Du ein wahrliches Fundstück aufgetan – herzlichen Dank!

    Bei vitzli gab ich bereits heute nachmittag einen Hinweis auf Deinen obigen Artikel, notierte dazu meine Betrachtungsweise anhand von Fallbeilspielen, die der geneigte Leser über nachstehender Pfadangabe nachzuvollziehen herzlich eingeladen ist. 🙂

    Ein Text von Frankstein: Jetzt will der Jens uns pieken
    (Überschrift des Artikels)

    https://vitzlisneuer.wordpress.com/2019/07/18/ein-text-von-frankstein-jetzt-will-der-jens-uns-pieken/#comment-15532

  3. 3 Waffenstudent 19. Juli 2019 um 09:30

    Ein Kollaborateur berichtete im TV von den Hinrichtungen:

    „Die Hinrichtungsakten lagen aufeindergestapelt und sollten von oben nach unten abgearbeitet werden. Wenn aber zuoberst die Akte einer ganz bedeutenden Person lag, wurde diese Akte von ganz oben nach ganz unten, auf den Boden des Aktenstapels geschoben und ein weniger bedeutender Volksgenosse wurde hingerichtet!“

  4. 4 hildesvin 21. Juli 2019 um 19:16

    Franz 21. Juli 2019 at 18:55
    Was ist das nur für ein jämmerlicher kaputter Staat. Polizeibekannter Serbe*. Warum befindet sich dieser Dreck noch in Deutschland?
    Diese ermordete Frau, ihr Ehemann und ihre Tochter sind alles Opfer unserer unfähigen Regierung.
    ++++++++++++++++++
    Nachsicht wegen OT:
    1.: Warum …? Warum ist die Banane krumm …
    2.: Von wegen „unfähig“. Oh heilige Einfalt, die sind zu allem fähig, aber nicht un~
    3.: Nie und nimmer *Serbe sensu strictu.


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