Landwirte sind knorke

Sie schaffen einem das Essen auf den Tisch, na, nicht ganz, man muß immer noch in den Supermarkt, halten den Wald von den Feldern und Wiesen fern, so daß es hier nicht aussieht, wie zu Herrmanns Zeiten und sind überhaupt Klasse Typen. Außerdem haben sie landwirtschaftliche Großgeräte, die immer für Spass und Spiel sorgen. Wenn man beispielsweie glaubt, es brennt, weil  Schwaden über die Bundesstraße ziehen, dann ist es nur eine Egge, die fröhlich Ackerkrumen in den starken Wind entlässt, die sehen dann endlich mal die andere Straßenseite. Oder wenn jetzt, wenn es morgens noch dunkel ist, der Radler stutzt, was da den Radweg ziert, dann sind es die großen Flatschen Ackerbodens, die sich beim Befahren des Radweges vom Traktorreifen lösten, auf eine Strecke von 50 m, und irgendwo müssen sie ja hin. Oder nicht? Und der Radler wird zu konzentrierter Aufmerksamkeit gezwungen. Er sollte also dankbar sein. Insbesondere, wenn die Ackerkrumen schön hart geworden sind. Man kann doch von den Bäuerlein unmöglich verlangen, den Dreck von der Fahrbahn zu fegen. Den ihr Traktor hinterlassen hat. Immerhin geht es um die Volksernährung. Oder nicht? Das muß uns jedes Opfer wert sein.

2 Responses to “Landwirte sind knorke”


  1. 1 Unperson 24. Oktober 2019 um 16:16

    Ja – ist schon erstaunlich, WAS man so alles vollkommen straflos machen kann, WENN man immer schön brav im System mitschwimmt und ausschließlich NUR solchen „Protest“ äußert, der sich im Rahmen des von (((oben))) angeordneten „Teile-und-herrsche“-Spielchens bewegt. 😯

    Man kann sich bspw. öffentlich nackig machen und dann allerlei Haßtiraden für Abtreibung, Erdrückkühlung, Kastration aller Vertreter des faschistoiden Patriarchats, usw. usf. … und das Aussterben der schädlichen, weißen Köterrasse krakeelen. Als Randgruppenangehöriger, bspw. als Kurde, darf ich einfach mal ne Autobahn blockieren, und Bauern dürfen mit 8-Tonnen-Monstren, die ihnen noch nich mal gehören (sondern der Bank), mal eben ne ganze Großstadt lahmlegen.
    Das geht – latürnich – alles nur mit tatkräftiger Unterstützung der Junta-Tentakeln, auch Behörden genannt (Man überlege sich mal, WIE man DAS ohne deren Beihilfe im Alleingang bewerkstelligen soll, ohne ne gigantische Massenkarambolage auszulösen!).
    In einem halbwegs normalen Rechtssystem gälte das alles als schwerer Landfriedensbruch, Gefährdung von Menschenleben usw. – aber latürnich nicht im freiesten Bematschtenzoo, den es je … (WÜRG)

    Nebenbei: Warum hetzt die Dünnschiß-grüne Junta in Stuttgart eigentlich nicht gleich die Freaky-Fucking-Friday-Kackbratzen, die für’s Klima und die Extinction der eigenen Art töten würden – und die Bauerntölpel, die mit ihren riesigen, Feinstaub erzeugenden (Brrr) Dieselmonstern dafür auf die Barrikaden gehen, daß sie weiterhin Möntschön und Umwelt mit Glyphosat von den Möntschönfroinden von (((Monsanto))) beglücken dürfen, aufeinander los? Wär’ doch ein Riesenspektakel, oder? 😆

    ____

    Aaaaaber …, sich als pöhser Faschist die Visage mit Schuhwichse einzuschmieren und mit nem Transparent, auf dem „Abschieben wird uns keine Sau“ u. dgl. „Hate-Speech“ geschrieben steht, mal eben für ein paar Minuten in nen ganz und gar antifaschistischen Faschingsumzug einzuschleichen …

    https://der-dritte-weg.info/2019/09/wuerzburg-hohe-geldstrafen-wegen-faschingsaktion/

    BOOOAAAHH! DAS ist im toleranten, welt- und arschoffenen Bematschtenzoo ständverselbstlich ein Kapitalverbrechen!!!
    Wo kämen mer denn da hin? Da könnt‘ ja jeder kommen.

  2. 2 Tante Lisa 26. Oktober 2019 um 13:53

    Naja, das Bäuerlein sorgt mittels der großen und ausgehärteten Flatschen auf dem Radweg für ein Bäuerchen des gemeinen Radlers – das hat doch auch was, nicht, werter Karli?!

    hihi


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