Archive for the 'Deutsch – Dänischer Krieg' Category

Eine Siegesfeier

Am 4. Mai 1864 ist in unserer Hauptstadt ein Fest gefeiert worden, welches allen denen, die es erlebt haben, einen hoch erhebenden Eindruck hinterlassen wird. Die Siegeszeichen, welche preußischer Heldenmuth dem Feinde auf den Düppeler Schanzen abgerungen hat, wurden im Triumphzug durch das mit der Siegesgöttin geschmückte Brandenburger Thor in die Hauptstadt Preußens eingebracht. …    … setzte sich gegen 2 Uhr der Triumphzug vom Hamburger Bahnhofe nach dem Brandenburger Thor in Bewegung.

Alle Straßen, durch die er kam, waren mit preußischen Fahnen geschmückt und von einer dichtgedrängten Zuschauermenge besetzt, welche die Trophäen und ihre Begleiter mit einem anhaltenden, weithin schallenden Hoch empfing.  …   Unaufhörliches Hurrahrufen empfing dann den König und den Zug, als derselbe durch das Brandenburger Thor einzog und sich dem Pariser Platz und den Linden nahte. Tausende und abertausende von Menschen hatten sich theils auf dem Platz, theils auf der Promenade unter den Linden eingefunden. Schwarz-weiße Fahnen wehten von den Gebäuden und alle Fenster waren dicht mit Menschen besetzt, die mit den lautesten Zurufen ihre Theilnahme bekundeten. …

Die Mannschaften waren in voller Feld-Ausrüstung und zeigten ein überaus frisches, kräftiges Ansehen. Viele von ihnen trugen die (meist von ihnen selber) eroberten Danebrogs, und Allen waren Helm, Säbel und Bajonett durch die Hände patriotischer Damen mit Kränzen und Blumensträußen auf das reichste geschmückt. Fortwährend auf dem Marsche flogen ihnen aus den Zuschauerreihen   und den Fenstern noch Kränze zu und wurden von ihnen auf die Bajonette gesteckt. Der Jubel beim Erscheinen dieser Mannschaften war in der That unbeschreiblich und begleitete sie auf dem ganzen Marsche. …  *Preussische Amtspresse 11.05.1864*

Bild: Unpatriotische Dame, der es leider nicht vergönnt war, Bundespräsidentin der Herzen zu werden, was keiner mehr bedauert, als der Autor. 

Düppeler Schanzen gefallen

Endlich. Freiheit, Demokratie und westliche Werte auch in Dänemark durchgesetzt! Heute, vor 147 Jahren wird die starke Befestigung der Dänen, die Düppeler Schanzen,  von den Koalitionstruppen genommen und das Selbstbestimmungs- sowie die Menschenrechte der Schleswig – Holsteiner durchgesetzt. Das hindert Dänemark  aber nicht, sich zum Ende des Ersten Weltkrieges an Deutschland zu bedienen, wenn jemand krank und schwach auf der Straße liegt, dann kann man ihn ja ruhig fleddern, werden sie sich gedacht haben. Und immerhin sind die Dänen heute  unsere Freunde, wie die Polen, Engländer und Amerikaner. Na, die Franzosen sowieso. Deren innigste Freunde unter den Kaffeehaus- und Redaktionsstubenschwätzern sind immer noch sauer, daß Napoleons deutsches Kontingent beim Feldzug in Rußland so mickrig ausgefallen ist, man stelle sich vor, der hätte gesiegt, da wären doch gleich die Bauern befreit  und Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit eingeführt worden, wie in Frankreich. Und weil es ja auch in Libyen um Menschenrechte und Freiheit geht, hat nun auch der Vize von Bin Laden, bekannt für seine Liebe zu westlichen Werten, zum Kampf gegen Gadaffi aufgerufen, da sind wieder alle die Freiheitsbewahrer in einer Koalition versammelt.  *Die Preussische Amtspresse* berichtet vom 19.04.1864:

Die Düppeler Schanzen sind am 18. April des Morgens nach hartem Kampfe erstürmt worden. Der Sturm war für diesen Tag bestimmt erwartet. Schon vor mehreren Tagen waren die Compagnieen, welche den Sturm unternehmen sollten, von jedem Bataillon eine ausgeloost worden und die Mannschaften, welche der gefahrvollen Ehre theilhaftig werden sollten, hatten sich dazu durch den gemeinsamen Genuß des heiligen Abendmahls in ernster Weise vorbereitet. Am 18., Vormittags um 10 Uhr, so war dem Könige gemeldet, sollte der Sturm beginnen, und so ist es in der That geschehen. Schon Mittags vor 12 Uhr waren die ersten entscheidenden Siegesnachrichten hier. …

Und vom 22.04. 1864:  Ein französischer Offizier, Kämpe vom Malakoff und Solferino, sah mit Bewunderung die Arbeit der Preußen; begeistert rief er aus: »Mit solchen Truppen nehme ich die Welt«. Die Vorbereitungen zum Sturm waren auf das Sorgfältigste getroffen. Die Pioniere waren eingeübt im schnellen Wegräumen, die Soldaten im Ueberwinden der Hindernisse. Woll- und Heusäcke und Matratzen waren in Vorrath gehalten, um die erwarteten Pfähle und spanischen Reiter oder Wolfsgruben zu bedecken. Schon lange zuvor war Alles genau vorher bestimmt und die Leute hatten Zeit gefunden, sich mit dem Gedanken an ihre Bestimmung vertraut zu machen. Jeder Sturmkolonne war ein Pionier-Kommando, so wie 1 Offizier und 20 Mann freiwillige Artilleristen beigegeben. Schon in der Nacht 12 Uhr verließen einzelne Abtheilungen ihre Cantonnements. Früh um 9½ Uhr war alles vorbereitet und kaum waren die braven Stürmer noch zu halten, als mit dem Schlage 10 Uhr das Signal Vorwärts gegeben wurde. Wie durch Zauber belebte sich das Terrain vor den Schanzen. Aufgelöst in Tirailleurketten, voran die Führer, die Pioniere und das Häuflein Artillerie, stürmte die ganze Linie ohne Aufenthalt, untermengt mit den Trägern der Matratzen und Wollsäcke. Vorher hatte der Kanonendonner seine größte Höhe erreicht, mit einem Male schwieg er; nur die Gammelmarker Batterieen donnerten ohne Aufhören ihr Schwanenlied. Die öden Wälle des Feindes wurden munter, das Geknatter der dänischen Gewehre übertönte die Hurrahs vor ihnen. Eilig liefen die dänischen Artilleristen zu den immer noch bereit stehenden Geschützen und schickten ihren Eisenhagel noch einige Male in die Reihen der Unserigen. Eine athemlose Menge sah auf den Dünther Höhen dem erregenden Schauspiel zu; der greise Marschall, der Kronprinz nebst Gefolge, zahlreiche Offiziere der österreichischen Armee, Beamte, Soldaten und Civilisten harrten klopfenden Herzens auf die Erfolge der Unseren. Todtenstille herrschte. »Rolf Krake«, der mächtige »Skiold« daneben und die ganze feindliche Flotte, Alles war vergessen und starr hafteten die Blicke an den preußischen Linien. Auf einmal aber flog ein donnerndes Hurrah über die Lippen, von dem Hügel des Marschalls kams herüber und Alle fielen ein: Hurrah, Hurrah! die erste preußische Flagge wehte von der Communication zwischen 2 und 3, dann von der Schanze 6, dem riesigsten der Werke. Aber noch donnerte Schanze 4 und 2; 1 und 3, dann 5 sind unser, abermals Hurrah! Noch immer halten sich 2 und 4. Nun aber wogt eine dunkle Masse droben auf 4. Ein kurzer Kampf und dann kündet das Schwarz-Weiß den Sieg. Schanze 2, würdig ihres Rufes, ist die letzte des rechten Flügels! Am wildesten tobte der Kampf um die Schanzen 8 und 9 und 7. Noch lange drang sein Getöse zu uns, doch auch diese Werke mußten fallen! Offenbar war der Feind überrascht. Allein wacker war die Gegenwehr. Der Feind, obwohl besiegt, hat sich die Anerkennung seiner Ueberwinder erworben. Mancher brave Däne konnte nur durch den Tod besiegt werden, namentlich die Kanoniere, welche zum Theil bis auf den letzten Mann bei den Geschützen blieben. …

Was uns natürlich betrüben muss. Auch in dieser Darstellung wird die Leistung der türkischen Regimenter bei der Erstürmung der Düppeler Schanzen verschwiegen, die mit Schellenbaum und klingendem Spiel zum Sturm auf die Befestigungen vorrückten, unablässig „Allah ist größer!“ rufend. Der Islam, das wissen wir aus dem Munde des obersten Geschichtenerzählers, ist Teil unserer islamisch-jüdisch-christlichen Geschichte, die Juden damals in den Streitkräften, konnte man übrigens auch an den Fingern abzählen. Daß feindliche Truppen tapfer und heldenhaft gekämpft hätten, das wird man in heutigen Berichten vergebens suchen. Feindliche Truppen sind zumeist irgendwelche Scheusale, wenn sie nicht gerade die Freunde und Brüder unserer Friedensbewegten sind, die brutal, hinterhältig und feige sind und meistens unerwartete Dinge tun, wie anzugreifen oder sich nicht zerschlagen lassen. Der Niedergang der Intelligenz ist allüberall zu beobachten.

Nicht endender Jubel

Die Amtspresse Preussens bringt den offiziellen Bericht zu den Ereignissen im Deutsch – Dänischen Krieg. Die Vorbereitungen der Einschiffung der Truppen und des Übersetzens wurden von Zivilisten geleistet, heute stünden die unter Führung der Ex-Bischöfin Käßfrau und der DIE LINKE mit Schildern herum: „Krieg ist keine Lösung!“, „Lasst uns drüber reden!“ „Dänen und Dänen lassen!“ oder „Kein Blut für Heringe!“ – Oder der Herr Fischer, Ex-Steinewerfer und Ex – Außenminister, würde fordern: „Bombt die Dänen in die Wikingerzeit zurück, nie wieder Auschwitz!“  Und ARD und ZDF würden viertelstündig den schwerverwundeten Preussen zeigen und in die Kamera betroffen fragen, ob es das wert war, von Verbrüderungszenen mit den gefangenen Dänen mal ganz abgesehen. (Die Einnahme der Insel Fehmarn.) Die holsteinsche Küste war von der ganz nahen (zu Schleswig gehörenden) Insel Fehmarn aus schon wiederholt mit feindlichen Landungen heimgesucht worden. Die in Holstein stehenden preußischen Truppen haben sich nun nicht begnügt, die Küste gegen die Erneuerung solcher Versuche zu schützen, sondern haben den Spieß umgekehrt und sind von der Ostspitze Holsteins aus selber nach Fehmarn übergesetzt.

Die nächste Veranlassung zu diesem Unternehmen war, daß die Dänen, wie man erfahren hatte, auf Fehmarn Pferde, Fourage u. s. w. von den Einwohnern erpreßten, auch eine bedeutende Kriegssteuer eintrieben. Am 15ten Abends wurden nun alle irgend aufzutreibenden Boote nach dem Fährhause gebracht, welches Fehmarn gegenüber liegt, und kurz nach Mitternacht setzten mittels derselben 3 Compagnieen des 48. Infanterie-Regiments über die eine Viertelmeile breite Meerenge. Rabenschwarze Nacht lag auf dem Meere, der Sturm raste und wuchs mit jeder Stunde. Derselbe hatte zugleich den Wasserstand in der Meerenge so niedrig gemacht, daß die Einschiffung äußerst schwierig wurde. Die Boote, selbst die kleinen, welche höchstens 4 Mann faßten, konnten nicht an die Landungsbrücke gelangen, Es mußten Wagen in die See geschoben und mit Brettern belegt werden, um eine Brücke zu bilden, über welche je 3 Mann an die gegen 200 Schritt weiter liegenden größeren Boote gebracht werden konnten. Ebenso mußte nachher am jenseitigen Ufer eine Strecke, Anfangs bis an die Hüfte, durchs Wasser gegangen werden, (Und das im März!) um an den Strand zu kommen.

Während noch 2 Compagnieen im Uebersetzen begriffen waren hatte die eine bereits die Uferwache auf Fehmarn (einen Unteroffizier und 6 Mann) überfallen und gefangen genommen. Dies war eigentlich die Ursache, weshalb von dem Unternehmen bei der Heftigkeit des Sturmes nicht überhaupt Abstand genommen wurde. Dennoch kamen auch die letzten 2 Compagnieen glücklich hinüber, und ohne Aufenthalt drangen nun die Preußen bis zum Städtchen Burg vor. Mit Umsicht und kräftigem Entschluß überfiel Hauptmann v. Mellenthin von der 8. Compagnie den Ort und nahm dort die ganze Besatzung, die größtentheils noch in Betten lag, gefangen. Im Ganzen sind bei dem Unternehmen gefangen genommen 4 Offiziere und 109 Mann, außerdem einige Matrosen, die sich in den Häfen am Lande befanden. Eine kleine Lärmkanone, Dreipfünder, wurde an der Strandwache vorgefunden. Die von den Dänen requirirten 20 Pferde wurden den Einwohnern zurückgegeben. Der Verlust auf unserer Seite war: 1 Mann schwer, 2 leicht und einige ganz unbedeutend durch Säbelhiebe verwundet.

Die Bewohner der Insel empfingen die Preußen mit nicht endendem Jubel und wetteiferten, den Truppen Wagen anzubieten, um sie in die Quartiere zu befördern. Die Truppen sprachen ihre Anerkennung über die tüchtigen Schiffer aus, welche mit den größten Anstrengungen sie durch den Sturm auf die Insel hinübergeführt hatten.

Der kühne Handstreich der Preußen erregte bei den Bewohnern Fehmarns um so größere Bewunderung, als man wußte, daß 2 dänische Kanonenboote im Fehmarsunde stationirt waren, um eine etwaige Landung zu verhindern. Diese Boote hatten jedes etwa 10 Schüsse abgegeben, doch ohne Erfolg. Wegen des Donners der brandenden Wellen hatte man das Schießen auf der Insel nicht einmal gehört.

Durch die Besetzung Fehmarns durch unsere Truppen werden nicht nur die Bewohner vor weiterer Belästigung durch die Dänen, namentlich vor Aushebung, geschützt, sondern die Dänen auch an der Festsetzung in dieser für einen Flankenangriff auf Holstein günstigen Stellung gehindert.

Seegefecht bei Jasmund

Schleswig Holstein. Über das erste Seegefecht, welches ein Teil der preussischen Marine gegen die an Zahl und Kanonen weit überlegene dänische Flotte in der Ostsee geliefert hat, hat der Kapitän zur See, Jachman aus Swinemünde, d. 17. Abends folgende offizielle Anzeige gemacht.

„Eurer konigl. Majestät Schiffe „Arcona“, „Nymphe“ gingen heute von Swinemünde nach der Divenow und von dort nach Arcona, ohne dänische Kreuzer zu treffen. Um 12 1/2 Uhr bekam ich 7 dänische Schiffe in Sicht, nordöstlich von Arcona, und der Kapitän Kuhn, welcher mit der „Loreley“ von Thiessow aus zu mir stiess, meldete mir, daß die Schiffe Fregatten seien. Ich gab den Befehl, die Kanonenboote unter Land zurückzuziehen und griff mit der „Arcona“, „Nymphe“ und „Loreley“ in einer offenen Ordnung den Feind an, welcher sich mittlerweile sammelte und in zwei Kolonnen rangierte. Als ich mich dem Feind näherte, stellte sich heraus, daß der Feind uns ein Linienschiff, zwei Fregatten, zwei Korvetten und einen Panzerschoner entgegenführte, sämmtlich Schraubenschiffe. (Also Schiffe, die mit Dampfkraft fuhren und nicht nur auf den Wind angewiesen waren.)

Um 2 Uhr eröffneten unsere Schiffe das Feuer, das bald von den Dänen erwidert wurde, worauf sich ein laufendes Gefecht bis 5 Uhr fortsetzte und die Dänen „Arkona“ und „Nymphe“ bis vor Swinemünde verfolgten.  Der Verlust auf ihnen sind 5 Tote und 8 Verwundete, darunter schwer verwundet der erste Offizier Eurer Majestät Korvette, Lieutenant Berger, welcher im Beginn des Gefechts an meiner Seite getroffen wurde. Eurer königl. Majestät gereicht mir zur besonderen Ehre, melden zu können, daß Offiziere und Mannschaften sich während dieses Engagements tapfer und kaltblütig benommen haben. Von der „Loreley“ ist mir noch keine Meldung zugegangen, sie ist nach Thiessow zurück. Die erste Division Kanonenboote konnte nur einen sehr entfernten Teil am Gefecht teilnehmen und dürfte keine Verluste haben. Das dänische Geschwader war dem unsrigen in jeder Hinsicht weit überlegen, dürfte aber ähnliche Verluste erlitten haben.“

In einem Bericht der Nat.-Ztg wird das Verhältnis der beiden Streitkräfte folgendermaßen  geschätzt: Die Dänen hatten nach mäßiger Berechnung 1 Schrauben – Linienschiff mit 64 Kanonen, 2 Schrauben – Fregatten, zusammen mit 84 Kanonen, 2 Schrauben – Korvetten, zusammen mit 28 Kanonen, 1 Panzerschoner mit 3 Kanonen, Summa 179 Kanonen. Preußischerseits standen gegenüber: Die Schrauben – Korvette „Arcona“ mit 28 Kanonen, die Schrauben – Korvette „Nymphe“ mit 13 Kanonen, die Aviso „Loreley“ mit 2 Kanonen. Hierzu die 13 Kanonen der ersten Flotillendivision gerechnet, welcher jedoch ein näherer Anteil nicht gestattet war, so ergibt dies in Summa 56 Kanonen. – Die drei obengenannten Fahrzeuge hatten überdies noch keine Schießübungen abhalten können und vorher keinen scharfen Schuß getan.

Einem Bericht der Ostsee-Ztg. aus Swinemünde d. 17. entnehmen wir noch Folgendes: „Die „Arcona“ nahm zuerst den Kampf auf, die „Nymphe“ folgte. In der Entfernung wurden 6 unserer Dampfkanonenboote gesehen, konnten sich aber nicht am Gefechte beteiligen. Nach etwa 3stündigem Kampfe, in dem mit Vollkugeln, später mit Granaten geschossen wurde, zogen sich unsere Schiffe, der Übermacht weichend, zurück und deckte die „Nymphe“ den Rückzug der „Arcona“. Die „Nymphe“ zählt 2 Tote und 2 Verwundete; die „Arcona“ 3 Tote und 2 verwundete, zu welchen Letzteren auch der Lieutenant I. CL. Berger gehört. Die Takelage der Schiffe ist arg mitgenommen. Die „Nymphe“ hat an der Backbordseite ca. 12 Schuss, grösstenteils matte Kugeln; (12 Treffer aus ermatteten Kugeln, die ihre Wucht verloren hatten, die Entfernung muß also ziemlich groß gewesen sein.) sie erhielt eine glatte Lage von dem Linienschiff und der Fregatte gleichzeitig. Die „Arcona“ ist wenig beschädigt, sie erhielt nur drei leichte Schuß. Die „Nymphe“ hatte den härtesten Standpunkt, indem sie gleichzeitig mit 3 Fregatten und dem Linienschiff engagiert war; es wurden drei Boote derselben, Stützen ec. zerschossen und der Schornstein beschädigt; das stehende und laufende Taugut, wurde mitunter von den feindlichen Kugeln erreicht; doch steht die Beschädigung nicht im Verhältnis zu der Masse der Geschosse. Die Reparatur wird 8 Tage in Anspruch nehmen.

– Die Loreley“ war auch im Gefecht. –  Die Kommandanten und Offiziere haben während der Affaire die größte Kaltblütigkeit an den Tag gelegt und ist der Mut und die große Ruhe, mit der die Mannschaft die Befehle vollzog, hervorzuheben. – Trotz des so ungleichen Kampfes haben die Dänen dennoch eine Lektion bekommen, da unsere Kanoniere gut getroffen haben. Die Beschädigungen der feindlichen Schiffe nicht zu ermitteln, doch bemerkte unsere Mannschaft zu zwei Malen Feuer auf dem Linienschiff; eine Granate ist der einen feindlichen Fregatte vom Bug aus durch das ganze Schiff gefahren. Viele feindliche Kugeln gingen weit über unsere Schiffe hinweg.“

– Wie der Preuß. Staatsanzeiger berichtet, ist der Kapitän zur See Jachmann, für die im Gefecht bewiesene Tapferkeit vom Könige sofort  zum Contre – Admiral ernannt worden.  *Coburger Zeitung 21.03.1864* Bild: Vordergrund eine preußische Korvette und der Avisor „Loreley“, die Breitseiten mit der dänischen Marine austauschen.

Aus dem Hinterhalt erschossen

Nein, diese Schlagzeile betrifft nicht die Bundesregierung oder die fälschlich  geheissene Opposition, obwohl diese Nachricht viel Freude unter der deutschen Bevölkerung hervorrufen würde. Natürlich auch viel Trauer, Entsetzen, Betroffenheit und Empörung, allerdings nur bei den Betreibern von Anlagen für erneuerbaren Humbug, den Zentralräten und all jenen, die durch tätige Mithilfe der Parteien der NATIONALEN FRONT Deutschlands ihr tägliches Auskommen haben, ohne dafür jemals produktiv tätig  sein zu müssen, wo es reicht, Frau oder Migrant zu sein oder anderer Hautfarbe. Doch erst die gute Nachricht.

Telegramme. Hamburg, 16. März. (1864) Die Börs. = Halle“ meldet aus Heiligenhafen, 15. d.: „Die Insel Fehmarn wurde heute früh 51/2 Uhr von den durch Bootsführern bei Sturmwetter übergesetzten Preußen genommen. Die ganze dänische Besatzung, über 100 Mann, sowie der Kommandeur des Kanonenbootes wurden gefangen. Zweifellos eine großartige militärische Leistung, wie viele dabei ertrunken sind, steht nicht dabei, immerhin mußte damals noch gerudert oder gesegelt werden und die Marine, so vorhanden,  fuhr Schiffe mit Herzen auch Eiche, nicht aus Wehleidigkeit.

Schleswig Holstein. (Vom Kriegsschauplatze.)  Aus Beile, 11. März, schreibt ein Berichterstatter der „Hamb. Nachr.“ Als ich Abends 7 1/4 Uhr zur Stadt fuhr, knallten wenige Schritte vor meinen Pferden aus dem ersten Hause rechts an 10 – 12 Flintenschüsse und es fielen 3 Dragonerpferde, 1 Vorspannpferd und zwei Mann von Hessen – Infanterie wurden stark verwundet. Hierauf stürzten 5 – 6 Mann zum Hause, erbrachen die Tür und nach 2 Minuten brachten sie drei Soldaten und zwei Zivilisten heraus. Nur der angeborenen Gutmütigkeit des Steyrers konnten diese Elenden ihr Leben verdanken, denn solch eine Tat gehört in die Kategorie des Meuchelmordes.

Gestern früh wurden 4 Mann vom 18. Jägerbataillon plötzlich nach dem Krankenhause gebracht und der Arzt nimmt eine Vergiftung an. Gestern Nachmittag zwischen 3/4 und 4 Uhr wurden zwei ziemlich gut gekleidete Fanatiker im bewußtlosen Zustande nach der Wache getragen. Sie hatten aus einem neben dem Verbandhause gelegenen Hause am hellen Tage auf österreichische Soldaten geschossen, sind jedoch beim Ergreifen schon halb tot geschlagen worden. (Ach Du meine Güte, was würde heute die investigative Presse dazu sagen? Zum Halbtotsschlagen, daß die auf Soldaten am Verbandsplatz geschossen haben, ist ja o.k. – und, wie Kommentator Prosemit bemerkte, erstaunlich , daß bei den Nazi – Monarchen damals, sogar die feindliche Zivilbevölkerung noch ihre Waffen behalten durfte, bis nach diesen Vorfällen. Während die heutigen Volksvertreter dem Volk, das sie verkaufen, zutrauen, die Waffen gegen sie zu wenden und deshalb nur noch Jäger und Polizisten Waffen führen dürfen.)

So ereignen sich noch mehr solcher Fälle, welche die Langmut des österreichischen Feldherrn auf die schwerste Probe stellen. Ein vorgestern Nachmittag erschienenes Plakat desselben fordert sämmtliche Einwohner der Stadt auf, jede Waffe und Munition binnen 24 Stunden abzuliefern. Wenn das Treiben des dänischen Fanatismus so fortdauert, wird der Feldmarschalllieutenant v. Gablenz gezwungen sein, durch die strengsten Maßregeln ein warnendes Beispiel zu statuieren. *Freitag 18. März 1864*

Da am Sonntag, trotz des atomaren Niederschlags, die Bürger Sachsen – Anhalts aufgerufen sind, ihr Vertrauen den Kandidaten der NATIONALEN FRONT zu schenken, also ihre Zustimmung abzugeben, für weiter steigende Benzin- und Energiepreise, weil der erneuerbare Energienhumbug mit Steuergeldern subventioniert wird, für weitere Verzögerung des Baus der A 10, damit Igel und Hase nicht beeinträchtigt werden, für weitere Abwanderung junger Deutscher, weil der Migrant hier umsonst leben darf und auch seine Kinder und Enkel und nachziehenden Stämme, für weitere Ausbreitung des demokratischen Sozialismus, 40 Jahre Diktatur haben nicht gereicht, für Absenkung von Renten, für mehr Unsicherheit und Kriminalität –  erinnert der Blogwart daran, unbedingt die Parteien wieder zu wählen, die Beschriebenes zwar nicht im Programm haben, da wären sie mal ehrlich, aber in der Praxis bewirken! Wer also zukünftig weniger Geld in der Tasche haben will und zusehen, wie seine Kinder und Enkel abwandern, ins Ausland, oder den Westen, während sich hier Integrationsunwillige ausbreiten, wie die Alien in Evolution, gibt den Kandidaten der NATIONALEN FRONT seine Stimme, wer nicht, der NPD! Die ist zwar verschenkt, weiß Holger Hövelmann (Innenminister und SPD) , weil er sie gleich nach dem Einzug in den Landtag verbieten lassen will, das macht die Demokratie in Deutschland aus, aber es kann diese Leute kurzzeitig das Fürchten lehren. Der Blogwart tut es jedenfalls. Da wählt er taktisch.

Manche Alien reagieren auf Hitze, andere auf Sozialhilfe.

Ansonsten ist hier vorerst Funkstille. Und wer Links versendet, darf nicht klagen, wenn sie im Spam – Filter hängen, den zu selektieren erst einmal keine Gelegenheit ist.

Noch was, da nun der Völkerbund, also die UNO, gesagt hat, jedermann darf Libyen bombardieren, wenn er nur die Richtigen trifft, weil der Völkerbund, verzeihung, die UNO, ausnahmslos von den GUTEN gebildet wird, die also das moralische Recht dazu haben, bedauert der Blogwart, über keine eigenen Flugzeuge zu verfügen. Das wär doch mal was. Außerdem sehen die aus der Luft sowieso alle gleich aus. Wehende Burnusse, ulkige Kopfwickel und eine Flinte in der Hand, fast wie in Afghanistan. Da ist es aber abscheulich! Vor allem, wenn sie da so um geklaute Tanklastzüge herumwimmeln, da hätte der Pilot sein Flugzeug erst landen müssen und die Herren Taliban bitten, sich von den Damen und Herren Zivilisten abzusondern, die den Herren Taliban die Benzinkanister schleppen. Danke. Wann die UNO beschliesst, Deutschland darf bombardiert werden, wenn  das Sozialgeld für die facharbeitenden Sozialgeldempfänger gestrichen wird, ist noch offen, es kommt aber mit Sicherheit. Viele unserer Freund, die uns umgeben, werden dann ein Hühnchen mit uns zu rupfen haben. Wer mag schon seinen Gläubiger?

 

 

Dänisch für Anfänger

Aus dem 1864er Krieg gegen Dänemark: (Wie unsere Soldaten dänisch sprechen.) In einem Briefe vom Kriegsschauplatze heißt es: Unseren Truppen gelingt sonst Alles ganz vortrefflich, auch das, was ihnen noch neu und ungewohnt ist; nur mit dem Studium des Dänischen will es nicht so recht vorwärts. »Kaste Vaabene hort, Danske!« und »eller J skal döe Danske!« (Werft die Waffen fort, Dänen! oder Ihr seid des Todes, Dänen!) Diese dänischen Worte soll regelmäßig jeder Soldat gelernt haben, aber sie wollen den Soldaten durchaus nicht in den Kopf. Weil aber das letzte Wort (Danske) am besten von den Leuten behalten wurde, ist ein Füsilier des 35. Infanterie-Regiments auf den sinnreichen Gedanken gekommen, sich mit den Dänen durch den Ruf zu verständigen: »Kusch‘ Dich, Danske, oder ich schieß Dich todt, Danske!« Dieses eigenthümliche Dänisch, erfunden bei der großen Rekognoszirung am 22. Februar, ist von den Soldaten mit Jubel aufgenommen und bald sehr beliebt geworden. *Preussische Amtspresse 09.03.1864*

Sterben muß sich wieder lohnen!

Während im hohen Norden oder tiefen Süden deutsche Soldaten ihr Leben geben, damit die Bundesregierung vor Amerika ein wenig herumprotzen kann, hat dieselbe den Soldaten das Weihnachtsgeld gestrichen, denn die Bundesregierung spart immer auf Kosten derer, die die Werte schaffen oder sie verteidigen, um das Geld dann den Türken, Griechen oder Portugiesen zu geben, gerne auch mal Frankreich, Italien oder Rumänien.

Für das Vaterland zu sterben, muß sich aber wieder lohnen! Und wenn  der Papa oder auch die Mama sich im Regierungsauftrag mit den moderaten Taliban herumschiessen , dann sollte es wenigstens nicht am Gelde fehlen, um den zukünftigen Waisen eine kleine  Weihnachtsfreude zu machen. Auch im folgenden werden wieder die Leistungen der muslimischen Truppen 1864 innerhalb der deutschen Armee bewußt verschwiegen, es ist eine Schande!

Forsbüll bei Flensburg, 28. Februar. Ein Turnerbrief – Lieber Freund! Zeit und Tinte mangeln mir, ich teile Dir daher mit Bleistift kurz die Vorgänge der beiden letzten Tage mit. Am 20. Februar zogen wir auf Vorposten auf; ich war zum Patrouillendienst kommandiert. Die ersten Patrouillen am Tage und während der Nacht liefen ohne besonderes Interesse ab, nur daß zuweilen einzelne Schüsse fielen. Gegen Morgen des 21., so um 5 1/2 Uhr, kam unser Leutnant und fragte, wer mit ihm eine Patrouille bis dicht an den Feiind ausführen wolle. Ich ging natürlich gleich vor, mit mir noch drei Andere, dazu suchte sich unser Leutnant noch acht Mann aus und fort ging es. Dabei sei bemerkt, daß der rechte Flügel der preußischen Postenstellung sich an den Flensburger Meerbusen lehnte und sich über Brunsnis, Gabelgat, Schmöl bis nach der Straße, die nach Sonderburg führt, zog, und daß die Feldwache zwischen Schmöl und Rübel auf der Straße, die nach Rübel führt, lag.

Wir teilten uns in zwei Patrouillen, jede sechs Mann stark, die erste sollte auf der Straße nach Sonderburg vorgehen , wir anderen ungefähr 1000 Schritte von der Sonderburger Straße abbiegen, um drei Gehöfte abzusuchen, von denen das erste 600 Schritt, das zweite 400 Schritt und das dritte 200 Schritt von den dänischen Vorposten entfernt lag, während sich die feindliche Postenkette an dem Saume eines Wäldchens (Büffelkoppel genannt) entlang zog. Wir sechs Mann gingen nun im Sturmschritt nach dem ersten Hause heran, riefen mit gespannten Gewehr den Wirt heraus und frugen ihn, ob Danskes da wären; er verneinte es; alle Morgen gegen 5 Uhr käme zwar eine dänische Patrouille daher und bliebe eine halbe Stunde dort, jetzt aber wären sie eben wieder zurückgegangen. Der Wirt mußte uns darauf alle Kisten und Kasten, Ställe und Scheunen aufschließen, aber wir entdeckten nichts. Bis 1/4 nach 6 Uhr blieben wir noch in diesem Gehöft, sodann schlich sich ein Mann nach dem andern zur zweiten Wirtschaft bis auf 50 Schritt heran und dann ging es im Sturmschritt bis zum Hause. Hier wiederholte sich der frühere Vorgang mit dem Wirte; auch er sagte, daß die feindliche Patrouille zurückgegangen sei. Nun kam der Hauptauftrag, das letzte Haus abzusuchen, den Feind aus dem Walde zu locken und zu sehen, wie stark derselbe im Walde stecke.

Unsere andere Patrouille war inzwischen bis auf 300 Schritt (auf der Straße nach Sonderburg) an die Waldlisiere herangerückt.. Von unseren Leuten mochte keiner ohne weiteres vorgehen; da bat ich den Leutnant, als Spitze gehen zu dürfen. Mittlerweile war es hell geworden. Nachdem ich meinen Kameraden nochmals Lebewohl gesagt, kroch ich auf dem Bauch bis auf 25 Schritt bis zum letzten Gehöft, aber da fiel plötzlich ein Schuß, die Kugel schlug kaum drei Zoll von mir ein, jetzt sprang ich auf und lief im schnellsten Trabe heran, während die anderen fünf Mann ebenfalls eifrig nachrückten.

Die Tür des Hauses war verschlossen, wir schlugen sie ein und sahen gerade den letzten Dänen sich aus der Hintertür des Hauses entfernen. Auf die Frage nach der Zahl der dagewesenen Dänen nannte der Wirt fünf Mann, drei von uns rannten nun hinterher ; während drei andere das Haus absuchten. Ich kam zuerst an der  Hintertür an, gab einen Schuß ab, worauf sich der letzte Danske nach dem rechten Fuß faßte, Au! schrie, das Gewehr wegwarf und hinter den anderen hinkte; indessen war noch ein Kamerad herangekommen, der schoß ebenfalls auf einen fliehenden Dänen, welcher die Arme in die Luft werfend, umfiel und auf der Stelle tot sein mußte, denn er rückte und rührte sich nicht mehr.

Die ganze feindliche Postenkette hatte sich zurückgezogen. Wir wollten gern die beiden Gewehre holen, aber da hörten wir laute Kommandorufe und eine ganze feindliche Kompanie  zeigte sich am Waldsaum. Unsere drei anderen Kampfgefährten waren jetzt mit der Absuchung des Hauses fertig geworden, so standen wir nun sechs Mann hoch an den Fenstern des Hauses postiert. Die Dänen liessen einen ganzen Zug gegen uns ausschwärmen; ein lebhaftes Feuer entstand, dann rückte die dänische Kompanie im Sturmschritt heran. Eine Salve unserer sechs Gewehre stürzte vier Mann nieder, worauf sich die Dänen im vollständigen Galopp zurückzogen, denn sie mochten meinen, alles stände von uns besetzt. Zwei Mann ließen wir als Posten zurück, während wir vier Anderen uns von dem Bauern einen strammen Kaffee kochen ließen. Langsam zogen wir uns alsdann zurück … *Die Presse 06.03.1864*

 

Bild 1: Bundeskanzlerin Merkel prüft höchstselbst die Einsparmöglichkeiten beim Kantinenessen der in Afghanistan kämpfenden Truppe. „Wenn die Portionen kleiner würden“, so die Kanzlerin, „könnten die Griechen, zum Beispiel, noch früher in Rente gehen – oder wir hätten mehr Grundstoff zur Herstellung von E 10. Das ist uns eine Herzensangelegenheit.“ Die Soldaten danken ihr die Fürsorge mit Liebe, Zuneigung und Hochachtung und würden sich viel lieber heute als morgen von moderaten Taliban totschiessen lassen. Danke, Kanzlerin.

Bild 2: Brauchen dringend das Weihnachtsgeld der deutschen Soldaten zur Anschaffung modischer Kleidung und um ihre Familien um weitere moderate Taliban zu vergrößern. Unsere Soldaten finden das sozial gerecht. So tragen wir unsere ewige Schuld ab, sagt der Bundespräsident.

Bild 3: Notleidender Parlamentarier, muß auf der Straße sitzen, weil das Geld für die Miete fehlt. Bundeswehrsoldaten verzichten deshalb gerne auf Zulagen, während sie für die Verbreitung der Demokratie in Afghanistan fallen, die dieser Parlamentarier in Deutschland beseitigt. Wenn in Afghanistan die Meinungs- und Demonstrationsfreiheit herrscht, die dieser Parlamentarier in Deutschland energisch abschafft, und noch Bundeswehrsoldaten übrig sind, können sie das auch in Deutschland tun. Westliche Werte durchsetzen.

 


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