Archive for the 'Gefangen in Deutschland' Category

FrauInnen und Frauen – so nicht!

Wer sich der Teilhabe der MigrantInnen verweigert, sollte hinterher nicht jammern. Wie richtig festgestellt wurde, ist Integration keine Einbahnstraße und daß „mein Bauch, mein Arsch oder meine Vagina mir gehört“ nun, das waren damals finstere Zeiten, die zum Glück vorüber sind.

Bild: Frauen haben sich von westlicher männlicher Dominanz befreit. Dank tapferer Vorkämpferinnen herrschen heute in Parlamenten, Behörden oder Quotenstellen in Unternehmen, weibliches Einfühlungsvermögen und himmelschreiende Dummheit. Jede Frau darf über ihren Körper frei verfügen, sich den Sexualpartner selber wählen und heiraten oder nicht heiraten, wen sie will, soweit es weiße Männer betrifft. Sich den Nöten von Migranten zu verweigern gilt allerdings als fremdenfeindlich, rassistisch und faschistisch. Solche Reste von kleinbürgerlichem Besitzdenken gehören beseitigt. Am besten sofort und auf der Straße.

Und wieviele Dönermorde?

Bild: Der italienisch – türkische Krieg um Tripolis schwemmt 1912 flüchtige Araber an Europas Strände. Allerdings war das Gutmenschentum um diese Zeit noch sehr unterentwickelt, so daß es weder Richter gab, die arabisches Mord- und Diebesgesindel ausgesprochen milde behandelten, noch ein Sozialsystem, in dem sie sich dauerhaft festsaugen konnten. Zum Glück sind die Zeiten überwunden.

Nach Recherchen des TAGESSPIEGELs haben durch Anhänger Thilo Sarrazins seit der Wende 148 Menschen ihr Leben verloren.  Das sind seit 1989, also in 22 Jahren 148, also pro Jahr 7 Personen, verteilt über das ganze Bundesgebiet und über 365 Tage. Die Gefahr, Opfer von „Rechter Gewalt“ zu werden, ist also ungeheuer hoch und liegt noch weit vor der Möglichkeit, auf der Fahrt zur Arbeit mit dem Auto tödlich zu verunfallen. Das wird jedem einleuchten, der den TAGESPIEGEL liest.

Daß das Bundesinnenministerium nur auf 58 Menschen kommt, liegt daran, daß das Bundesinnenministerium selbst ein Hort des Rechtsextremismus ist. Das ist ja wohl klar. Und die beschönigen die Morde ihrer Gesinnungsgenossen, während der TAGESSPIEGEL das nicht tut. Der ist objektiv.

Nun fragt der Blogwart aber: wieviele Tote kommen auf das Konto der Südländer seit der Wende und nicht, daß er rechtslastige Gewalt kleinreden möchte aber immerhin sind das unsere eigenen Staatsbürger, die wir im Lande dulden müssen, weil das Strafgesetz Verbannung nicht vorsieht,  während zugewandertes Mordgesindel ohne Zuwanderung diese Morde in Deutschland gar nicht hätte begehen können! Das hätte vielleicht im wilden Kurdistan Reisende überfallen und umgebracht. Nicht aber in Deutschland. Wieviele Deutsche könnten also noch leben? Wieviele Frauen hätten nicht ihren Lebenspartner verloren, wieviele Eltern nicht ihre Kinder, wieviele Kinder nicht ein Elternteil. Alleine durch „Südländergewalt“?!

Wir müssen uns aber immer wieder sagen, es ist die höchste Befriedigung für uns Einheimische, von zugewanderten Dönergrillern umgebracht, ausgeraubt, vergewaltigt oder zu Klump getreten worden zu sein, weshalb „Südländergewalt“ auch nicht thematisiert wird, außer sie fallen mal über ein linkes Kneipenprojekt her, dann ist es zwei Zeilen wert, während rechtsextremistische Gewalt, wie der Mord an Mannichl, der Überfall von Phantomnazis auf Rebekka K., das erfolglose Inderlynchen in Mügeln oder die Wasserleiche von Sebnitz, den ganzen Abscheu des werktätigen Volkes und seiner Zentralorgane hervorruft, damit all die Projekte gegen „Rechte Gewalt“ auch in Zeiten der Krise nicht darben müssen, eine fürstliche Apanage für scheidende Bundespräsidenten gibt es eben noch nicht für jeden. Und das ist bedauerlich.

Hängt ihn höher!

Kevin Barth hat es getan. Das, was man in Deutschland nicht tut, wegen des Holocaust und der ewigen Schuld, der Scham,   des ewigen „Asche aufs Haupt streuen“ und der Verpflichtung, die immer weniger neugeborenen Deutschen anzubrüllen: „Du alte Nazisau hast die Juden ermordet!“ Kevin Barth hat offenbar wie ein echter Pirat gesprochen. Ohne sich vorher das Hirn mehrfach zu zermartern, wie es ankommt. Wie es sich auf seinen weiteren Lebensweg auswirkt. Ein Neueinsteiger in die Politik, nach seiner Twitterei zu schließen. Grün hinter den Ohren. So findet Kevin Barth den Juden an sich unsympathisch und nicht den Deutschen oder den deutschen Nazi. Vielleicht den ja auch, aber über den Juden hat er getwittert. Pfui Deibel!

Wie sieht das eigentlich aus, ist es strafrechtlich bewehrt, jemanden oder eine ganze Gruppe pauschal unsympathisch zu finden? Darf jemand Leute nicht mögen? Katholiken, Scientologen, Deutsche, Juden? Erstere gewiß. Letztere nimmermehr. Wegen der Schuld.

Wie hat es denn damals angefangen? Grassierende Unsympathie gegenüber Juden in der ganzen Welt und am Ende sind sie zu Millionen tot. Über die Zahl wird immer noch gestritten, mit Sicherheit wissen wir aber, die Dunkelziffer der wegen Antisemitismus Ermordeten wird jedes Jahr höher, ungefähr in dem Maße, wie die Überlebenden der eigenen Ermordung weniger werden. Wenn dann der Letzte seiner Art gestorben ist, wird man dem „Wider das Vergessen“ wohl mit Klonen abhelfen müssen. Denn daß jemand einmal Auschwitz vergißt und daß die Sicherung des Existenzrechts Israels deutsche Staatsräson ist, das darf nicht sein, weil es eben nicht sein darf.

Und der Blogwart hofft, dieser Kevin Barth hat nun seine Lehren aus seiner Twitterei gezogen. Finde, Kevin, daß die Deutschen Arschlöcher sind und die Nazis, wobei das ist ja eh dasselbe. Beschimpfe die Papstanhänger, erkläre den Scientologen den Krieg, finde die Buddisten zum Kotzen aber sprich niemals, niemals, schlecht über Juden. Und merke Dir eines. So etwas wie eine Antisemitismuskeule, die gibt es nicht in Deutschland. Hier darf jeder twittern was er will. Bis auf bestimmte Themen, die zum sofortigen politischen Ruin führen. Wir leben nämlich in einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und sind froh darüber!

Bild: Wer in den Verdacht kommt, ein Pferdedieb zu sein, hat es im Wilden Westen nicht leicht. Wir, in Deutschland, sind zivilisierter. Hier werden, bis auf unbequeme Richterinnen, keine Leute mehr aufgehängt. Die Hinrichtung erfolgt über die Presse. Tot ist der Deliquent anschließend aber in beiden Fällen.

Hier muß der Blogwart noch einwerfen, daß ihm der Kevin Barth an sich  scheißegal ist. Nicht scheißegal sind ihm aber die politisch Korrekten, die Meinungs- und Tugendwächter, die findet er generell unsympathisch.

Der kleine Unterschied

Was unterscheidet eigentlich das System Merkel vom System Putin? Im Prinzip nichts. Beide sind alternativlos. Der kleine Unterschied besteht nur darin, daß man Putin abnimmt, er wolle nur das Beste für Rußland, während die Bundeskanzlerin für wen auch immer regiert, für Deutschland jedenfalls tut sie es nicht.

Machmal, wenn der Blogwart besonders milde und gütig gestimmt ist, dann stellt er sich vor, die Angehörigen der Bundeskanzlerin würden im Keller des Bundeskanzleramtes als Geiseln gehalten, von den Geheimdiensten unserer Freunde, und nur so erklärten sich die Handlungen dieser Frau. Dann ist er aber, wie gesagt, sehr wohlwollend gestimmt, glaubt an das Gute in Angela Merkel und ist bereit anzunehmen, sie handele unter Lebensgefahr oder mindestens doch unter der Gefahr, ihren Ehemann oder einen nahen Verwandten zu verlieren,  wenn sie jetzt nicht gleich noch ein paar hundert Milliarden Euro Steuergelder zum Fenster rauswirft.

Aber dann sagt er sich wieder, selbst die Kampusch konnte doch aus der Geiselhaft Kassiber schmuggeln und Botschaften um Rettung, warum sollte das dieser Frau dann nicht gelingen, sagen wir mal, auf einem Gipfeltreffen lauthals um Hilfe zu rufen. Oder beim Besuch einer Kopftuchschule. Gut, nach ihrer verbrochenen Politik der Verarmung des deutschen Volkes würde wahrscheinlich niemand reagieren, auch, wo sich die Deutschen ja abgeschafft haben aber dennoch! Sie könnte es zumindest versuchen. Oder nicht? Dann wüßte man wenigstens, es ist nicht der Hass auf Deutschland, der sie antreibt, sondern die blanke Angst.

Bild: 1911: Dank Quotenregelung starten jetzt auch massiv weibliche Piloten in ihren fliegenden Kisten. Da sich aber  in Deutschland, trotz restriktiver Regelungen, bisher nur eine Pilotin qualifizierte, wird die Zahl der männlichen Flugpiloten auf bis einen Flieger reduziert. Er ist homosexuell, geistig und körperlich behindert und seine heimatlichen Wurzeln liegen in Anatolien. Ein voller Erfolg für die Emanzipation und die Gleichstellung aller vorhandenen Randgruppen, die bisher schwer unter der Ausgrenzung der Gesellschaft gelitten haben. 

Wulff bestätigt DIE LINKE

Die Mauer war ein Integrationshindernis und diente vorzugsweise zum Schutz der DDR – Bevölkerung vor dem Fremden. Bundespräsident Wulff mahnt: Ausgrenzung des Fremden, wie in der Deutschen Demokratischen Republik durch einen Antiislamischen Schutzwall, darf es in Deutschland nie wieder geben. Teile seiner bedeutsamen Rede, mit Ergänzungen durch den Blogwart, in Blau gehalten:

… Und wir heute, hier bei uns? Welche Lehren hält die Mauer für unser Gemeinwesen bereit? … Streben wir deshalb zuversichtlich nach noch mehr wirklicher Freiheit in unserem wiedervereinigten Land. Im Gegensatz zur vorgegauckelten. Zum Beispiel, daß man Bücher schreiben darf, ohne seine Stellung zu verlieren oder Demonstrationen durchführen, ohne daß sich Demokraten in den Weg setzen oder mit Steinen schmeissen.

Das heißt heute vor allem: Jedem die Möglichkeit, sich frei zu entfalten! Jedem, auch Trägern einer mittelalterlichen Steinigerkultur, Autoanzündern und arbeitsscheuen sozialstaatabhängigen Plünderern und Brandstiftern.Diese leiden speziell unter dem Argwohn, den ihnen die deutsche Gesellschaft entgegenbringt, insbesondere, wenn sie mit Südländer oder gar nicht beschrieben im Polizeibericht erwähnt werden.

Wir müssen die zu uns Gekommenen besser integrieren und für alle in unserer Gesellschaft noch mehr Entfaltungschancen schaffen. Ja, auch radikalisierte Moslems haben ein Recht auf den Dschihad in Deutschland, das Ausleben ihrer Steinzeitbräuche und jede Menge neuer Moscheen, nicht aber Scientology, denn diese Sekte ist gefährlich, weil sie an das Geld der Mitglieder will, wie der deutsche Staat an das seiner Bürger….

Mehr aus sich zu machen, muss tatsächlich allen möglich sein. So muß der deutsche Staat endlich den Bildungsklau beenden, der Schülern und Studenten die Gehirne leerpumpt und sie hindert, selbst zu lernen und später eine Arbeit aufzunehmen. …  Die Erinnerung an die Leben erstickende Mauer mahnt uns, die Offenheit unserer heutigen Welt und die Präsenz des Fremden in ihr auszuhalten, auch wenn es anstrengend ist. Denn wegen der Präsenz des Fremden in der DDR, da wurde die Mauer überhaupt erst gebaut!

BilD. Darf sich, so mahnt Bundespräsident Wulff, nie wiederholen. Die Ausgrenzung von Fremden, die sich in Deutschland einfach nur entfalten wollen, teilhaben möchten an Brieftaschen oder Sozialleistungen. Wir müssen das aushalten, sagt er, wenn es auch schwer fällt. Warum wir das aushalten müssen, sagt er nicht. Vielleicht als Strafe? Als Buße? Weil am Ende eine Belohnung wartet? Das sind die Lehren aus dem 13. August 1961. Wir müssen den Angekommenen mehr Geld in den Hintern schieben. Keine Ahnung, was Frankreich, Griechenland oder Italien dazu sagen werden. 

Seh ich mir dieses Rindvieh an

Die Rettung der Quadriga

Hier führen fröhliche Bürger und Soldaten die Quadriga heim, die sie dem Freiheitsaktivisten Napoleon entrissen haben, der in Frankreich immer noch als Held und großer Staatsmann verehrt wird, zweifellos eine kulturell unsensible Tat, so würde Deutschland heute nicht mehr handeln, eher würde es fragen: „Die Quadriga? Darf es noch  ein bischen mehr sein?“ Deutschland hat nämlich aus seiner Vergangenheit gelernt. Insbesondere aus der zwischen 1933 und 1945 und daß es davor noch etwas gab, das muß wohl unter den Begriff Geschichtsfälschung fallen.

Jedenfalls, wenn in Deutschland eine Quadriga vergeben wird, wenn auch nur als Preis, dann nur noch an die Würdigsten der Würdigen und nur noch an Staatsmänner, oder auch an Staatsfrauen,  die ernste Prüfungen auf  Herz und Nieren über sich ergehen lassen müssen. Der Preis soll Vorbilder ehren, Menschen, deren Handeln und Denken wertegebunden ist. Schreibt Henry Lohmar von der Märkischen Allgemeinen über die abgesagte Quadriga – Vergabe an Wladimir Putin und fragt gleich nach, welche Werte wohl Putin hat. Und hier liegt der Hase nämlich im Pfeffer. Natürlich hat Putin Werte, nur sind die Werte, die Putins Handeln und Denken bestimmen, nicht die Werte der Deutschen. Das hätte man aber erkennen müssen und festlegen, der Preis soll Vorbilder ehren, Menschen, deren Handeln und Denken an deutsche Werte gebunden ist. Obwohl, das geht ja auch nicht. Deutsche Werte! Welche sollen das sein? Pünktlichkeit, Disziplin, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Fleiß? Seit wir wissen, daß mit diesen Werten auch ein Vernichtungslager betrieben werden kann, haben wir uns davon getrennt und sind froh darüber. Froh auch insbesondere über das, was die Schulen verläßt und mit dieser Schulung nahtlos in die Versorgung durch die Sozialsysteme übergehen kann.

Also, welche Werte? Natürlich geht es um Freiheit, Demokratie und Menschenrechte, gerade die, für die Napoleon bis nach Ägypten losgezogen ist und französische Menschenrechtsaktivisten erst  die angestellten Schweizer Söldner, dann die Königsfamilie, dann die Adeligen zu Zehntausenden, dann die Geistlichen zu Zehntausenden, dann die Königstreuen zu Hunderttausenden und schliesslich die eigenen Schlächter der Ersten Stunde umbrachten. Im Namen von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten. Daß Putin da nicht mithalten kann, das ist ein ernstes Versäumnis, das ihm zu Recht vorgeworfen wird. Auch ist der Verleihungsgrund, der einstige KGB-Offizier habe Stabilität geschaffen, geradezu lächerlich. Stabilität ist nämlich nichts, was sich der aufgeklärte Bürger wünscht. Zum Beispiel, wer wünscht sich schon eine stabile Währung, die seine Rente sicher macht? Oder daß Gesetze auch gelten und zwar nicht von 06.00 bis 24.00, um dann von anderen Gesetzen abgelöst zu werden? Eben noch die Zusage, daß die Kernkraftwerke laufen und – hast Du nicht gesehen – da laufen sie schon nicht mehr!

Stabilität ist Kokolores. Also Humbug.  Jedenfalls kommt sie ganz, ganz weit abgeschlagen hinter  Freiheit, Demokratie und Menschenrechten, wie wir aktuell an einigen nordafrikanischen Staaten sehen.   Wo nämlich die Stabilität zerbombt werden muß, um Freiheit, Demokratie und Menschenrechten Bahn zu schaffen. Die werden derzeit durch islamische Extremisten repräsentiert, was wieder einmal beweist, Islam ist durchaus mit Demokratie und Freiheit kompatibel, man muß nur die Augen zukneifen und ganz laut singen. Und für die Menschenrechte, da hat er sogar eine eigene Erklärung. Ist das nicht toll?

Bis aber Freiheit, Demokratie und Menschenrechte herbeigebombt sind, in Afrika, da mangelt es freilich an der Stabilität.  Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hatte in der vergangenen Woche den Rebellen brutales Vorgehen im Westen des Landes vorgeworfen: Plünderung, Brandschatzung und Überfälle auf Krankenhäuser. Schon zu Beginn der bewaffneten Auseinandersetzungen hatten türkische Bauarbeiter der BBC berichtet, sie hätten in Derna miterleben müssen, wie 80 Arbeiter aus dem Tschad von Aufständischen mit Äxten ermordet worden seien, weil diese sie für Söldner hielten. „Es gab rassistische Ausschreitungen. Häuser wurden angezündet, in denen noch Menschen waren und verbrannten“, berichtet auch ein HRW-Sprecher.

Aber Stabilität, das haben wir nun gelernt, ist nichts, was wir schätzen müssen, weil uns ja diese Instabilität nicht betrifft,  und schon gar nicht ein Grund, Putin mit einer Quadriga zu ehren. Der wird es, sind sich alle Kommentatoren sicher, auch schon irgendwie verkraften. Und das macht uns dann doch wieder alle froh. Weil wir nämlich an stabilen Beziehungen zu Rußland interessiert sind. Immerhin versorgt es uns mit Gas und Öl und einen Bürgerkrieg in Rußland, wie er in Nordafrika tobt, den könnten wir uns aus Gründen der Versorgungsstabilität nicht leisten, jedenfalls nicht, bis die Rebellen in Nordafrika eine Versorgungspipeline nach Deutschland legen werden, was sie gleich, nachdem sie   Freiheit, Demokratie und Menschenrechten zum Sieg verholfen haben, aus reiner Herzensgüte und Dankbarkeit tun werden. Ganz sicher.

Bild: Loveparade um die Quadriga. Wie man sieht, auch hier werden die Sicherheitsbestimmungen gröblichst mißachtet. Feiernde führen spitze Gegenstände mit sich, könnten unter Pferdehufe kommen oder von in die Luft geschleuderten Kränzen verletzt werden. Zeit, daß der Bürgermeister deshalb zurücktritt. Jetzt!

Auftakt zum Massenmord

Unterwegs mit Sicherheit und Ordnung

DIE WELT war unterwegs mit Sicherheit und Ordnung, einem sympathischen Rechtsextremenpärchen, das der Redakteur der WELT als Fotomotiv auswählte, weil es das Anliegen, „Sicherheit durch Recht und Ordnung“ so eindrücklich dem Betrachter näherbringt. Wer von den Fotografierten Sicherheit ist und wer Ordnung, das konnte nicht geklärt werden, es spielt auch gar keine Rolle, der Zeitungsleser jedenfalls wird von den wärmenden Strahlen der Zuneigung durchflutet, sieht er diese jungen Menschen dafür demonstrieren, daß die, die immer Recht haben, weil sie für das Recht kämpfen, und dabei Gewalttätigkeiten jeglicher Art begehen dürfen, auch in den Genuß der harten Strafen der Gesetze unserer Republik kommen, bislang wurden sie immer wieder enttäuscht nach Hause geschickt, der Rechtsstaat hier ist auch nicht, was er noch nie war!

Während Sicherheit und Ordnung engagiert gegen das Zweiklassenstrafrecht protestierten, verrieten sie dem sie begleitenden WELT – Fotografen die Adresse ihres  Tattoo  – Studio, dort soll, so die Beiden, auch die Bundespräsidentengattin öfter aus- und eingehen, dennnoch hätten sie ihrem Studio die Treue gehalten, Boykott sei nicht so ihre Sache. Hier wären sie, weil es für sie wichtig wäre, nicht immer nur alleine eingesperrt zu werden, das sei einfach sozial ungerecht und auf die Dauer frustrierend.

Daß linke Gegenaufmärschler einem Dreizehnjährigen einen Stein in die Fresse warfen, Polizisten und Verkehrspolizisten verletzten, das sei hier nur am Rande erwähnt. Ob Wolfgang Thierse dieses Mal auch wieder dabei war, um Zivilcourage demonstrieren, das wissen wir auch nicht, was wir aber ganz sicher wissen, von Sicherheit und Ordnung, da wollen wir „Sicherheit durch Recht und Ordnung“ sicherlichlich nicht erkämpft haben. Wir sind schliesslich nicht bei den Maori.

Bild: Sicherheit und Ordnung. Wenn so Sicherheit und Ordnung aussehen, werden sich die WELT – Leser gesagt haben, dann ist mir das linke Chaos doch lieber.  Die Petra Pau sieht auch nicht so tätowiert aus, obwohl, mit ihren Haaren könnte sie auch mal was machen.


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