Archive for the 'Geschichte' Category

Bahlsen-Erbin will nicht vom Sozialstaat leben – Netz ist sauer!

Netz empört

Da hat sich die 25jährige aber geschnitten, die die Millionenerbin des Bahlsenvermögens ist. Anstatt die Welt mit der Aussage zu erfreuen, wie sehr sie sich schämt, daß die Bahlsenfamilie von Zwangsarbeitern profitiert hat, die in Kriegszeiten Verpflegung für die deutschen Soldaten produzierten, also auch für die Großeltern der heute Empörten, damit die an der Front nicht vom Fleische fielen, freut sie sich, daß sie in der Lage ist, eine Jacht zu kaufen oder zwei. Ja, sie findet sogar den Kapitalismus gut. Igittigitt!

 

Apropos Zwangsarbeiter:

„Verordnung über die Einsatzbedingungen der Ostarbeiter. Vom 25. März 1944.“

Abschnitt II

Beschäftigungsbedingungen

§ 2 Arbeitsentgelt

Für die Ostarbeiter gelten die gleichen Lohn – und Gehaltsbedingungen wie für sonstige ausländische Arbeitskräfte. Ostarbeiter erhalten ein Arbeitsentgelt nur für tatsächlich geleistete Arbeit.

Zwangsarbeit und gleichzeitige Lohnzahlung schließen sich aus.  Entweder jemand wird durch Druck und Strafandrohung gezwungen, Arbeit zu verrichten, dann wird die nicht gut sein und liegt nicht im Interesse des Betriebes und der Wirtschaft, weil beim Zwangsarbeiter jegliche Motivation zu guter Arbeit fehlt, außer der Angst vor Strafe oder jemand meldet sich freiwillig zur Arbeit, weil er damit hofft, sich und seine Familie in schweren Zeiten durchzubringen. Er ist dann aber kein Zwangsarbeiter mehr.

Die Bahlsen-Erbin soll sich also dafür entschuldigen, daß ihre Familie geholfen hat, daß ihre „Zwangsarbeiter“ den Krieg überleben konnten. Na so was aber auch.

Monologe über die Justiz

Kulturbonus

16.11.1941 … „Heute: auf der einen Seite blödsinnig harte Urteile, wo das ganze Volk eine Handlung versteht; auf der anderen Seite eine unangebrachte Milde. … Bei gewissen Rohheitsdelikten ist es das gleiche. Fangen, einsperren, auslassen, überwachen, wiedereinfangen; wie die Jägerei das Wild hegt, um es bei Gelegenheit umbringen zu können, so hegen die Juristen die Unterwelt. …Ein Gericht schlägt mir die Begnadigung eines Kerls, der ein Mädchen, das von ihm schwanger wurde, in den Wannsee geworfen hat, mit dem Bemerken vor, der Mann habe das aus Angst vor dem unehelichen Kind getan! Ich habe dabei festgestellt, daß alle, die so etwas taten, bisher immer begnadigt wurden, in Hunderten von Fällen! Das ist aber doch die größte Rohheit! …

08.02.1942: … Die praktische Auswirkung der Gesetzesanwendung faßt der Jurist nicht ins Auge! Aber der Verbrecher kennt die Praxis der Justiz, auf seine Sachkenntnis baut er seine Handlungen auf. Wenn die darauf kommen, daß man bei Beraubung von Zügen allenfalls ein paar Jahre Zuchthaus kriegt! Man bekommt ein geregeltes Leben, sagen die sich, wenn es schlecht geht; … alles ist schön, hygienisch, kein Mensch wird einem etwas tun, dafür bürgt der Justizminister. …

20.08.1942: … Justiz ist kein Selbstzweck. Sie dient der Erhaltung der menschlichen Gesellschaftsordnung, eines Organismus, dem wir Kultur und Fortschritt verdanken. Richtig ist jedes Mittel, das diesem Zweck nützt. … Es ist nicht die Aufgabe der Justiz, milde oder hart zu sein. Es ist einfach ihre Aufgabe, diesem Zweck zu genügen.

02.09.1942: … Der Richter vertieft sich immer mehr in die Seele der Gauner als in die Seele der Opfer.“

Der der diese Monologe führte, führte als Führer Deutschland von 1933 bis 1945 und wie jeder sehen kann, haben wir noch dieselbe Justiz über die sich Herr Hitler damals schon aufgeregt hat. Und mit Sicherheit ist das heute, wie auch gestern, antifaschistischer Widerstand, den unsere Richter Tag für Tag aktiv leben. Voller Zivilcourage.

Unsere Befreier in Sachsen – 1813

… daß, ungeachtet der deutschen Gesinnung der Bewohner des Landes, in ihren Beziehungen zu den Truppen der Verbündeten mancherlei Mißlichkeiten nicht ausbleiben konnten. Nicht wenig trug hiezu bei, daß die moskowitischen Gäste durch nähere Bekanntschaft nicht eben gewannen. Die Naturkindschaft der Kosaken, Baschkiren und Kalmüken offenbarte sich oft dergestalt, daß die guten Sachsen  darob sich entsetzten. Und mehr noch die schönen Sächsinnen, denn die Gefühle dieser Natursöhne äußerte sich keineswegs so zart und empfindsam in dem angeblichen Kosakenliede: „Schöne Minka, ich muß scheiden“ – welches dazumal in deutschen Landen überall gesungen und gedrehorgelt wurde. „Sah man – berichtet der dresdener Augenzeuge – wie die rohe Begierde, von keinem Anstandsgefühle gezügelt, selbst auf offener Straße ehrbare Frauen und Jungfrauen durch unzüchtige Ausbrüche empörte und dem Auge der kindlichen Unschuld Gefahr brachte, so mochte man es nicht für Übertreibung halten, wenn die Bewohner der umliegenden Dörfer erzählten, daß die jungen Bauernmädchen selbst in Schornsteinen Zuflucht suchten, um sich vor Vergewaltigung zu schützen. …

 

*Blücher seine Zeit und sein Leben. Zwölf Bücher in drei Bänden. Von Johannes Scherr. Dritter band. Buch IX – XII. Blücher (1813 – 1819.) Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage. Wohlfeile Volksausgabe. Leipzig Verlag von Otto Wigand. 1865.

Memoiren eines Populisten

Ich las eifrig die sogenannte Qualitätspresse („FAZ“, „SÜDDEUTSCHE“ usw.) und erstaunte über den Umfang des in ihr dem Leser Gebotenen sowie über die Objektivität der Darstellung im einzelnen. Ich würdigte den vornehmen Ton und war eigentlich nur von der Überschwenglichkeit des Stils manches Mal innerlich nicht recht befriedigt oder selbst unangenehm berührt. Doch mochte dies im Schwunge der ganzen Weltstadt liegen.

Was mich aber wiederholt abstieß, war die unwürdige Form, in der diese Presse das Kanzleramt umbuhlte. Es gab kaum ein Ereignis im Kanzleramt, das da nicht dem Leser entweder in Tönen verzückter Begeisterung oder klagender Betroffenheit mitgeteilt wurde, ein Getue, das besonders, wenn es sich um die größte Kanzlerin aller Zeiten selber handelte, fast dem Balzen eines Auerhahnes glich. … Was mir weiter auf die Nerven ging, war der doch widerliche Kult, den die große Presse schon damals mit Amerika und Israel trieb. Man mußte sich geradezu schämen, Deutscher zu sein, wenn man diese süßlichen Lobeshymnen auf die „große Demokratieüber dem Teich und die einzige Demokratie im Nahen Osten zu Gesicht bekam. Dieses erbärmliche anbiedern ließ mich öfter als einmal eine dieser „Qualitätszeitungen“ aus der Hand legen. …

Ich mußte im Anfang staunen, in wie kurzer Zeit es dieser 4. Gewalt im Staate möglich wurde, eine bestimmte Meinung zu erzeugen, auch wenn es sich dabei um die vollständige Umfälschung sicher vorhandener innerer Wünsche und Anschauungen der Allgemeinheit handeln mochte. In wenigen Tagen war da aus einer lächerlichen Sache eine bedeutungsvolle Staatsaktion gemacht, während umgekehrt zu gleicher Zeit lebenswichtige Probleme dem allgemeinen Vergessen anheimfielen, besser aber einfach aus dem Gedächtnis und der Erinnerung der Masse gestohlen wurden.

So gelang es, im Verlaufe weniger Wochen Namen aus dem Nichts hervorzuzaubern, unglaubliche Hoffnungen der breiten Öffentlichkeit an sie zu knüpfen, ja ihnen Popularität zu verschaffen, die dem wirklich bedeutenden Manne oft in seinem ganzen Leben nicht zuteil zu werden vermag; Namen, die dabei noch vor einem Monat überhaupt kein Mensch aber auch nur dem Hören nach kannte, während in der gleichen Zeit alte, bewährte Erscheinungen des staatlichen oder sonstigen öffentlichen Lebens bei bester Gesundheit einfach für die Mitwelt abstarben oder mit solch elenden Schmähungen überhäuft wurde, daß ihr Name in kurzem drohte, zum Symbol einer ganz bestimmten Niedertracht oder Schurkerei zu werden. … Dieses Pack (Sigmar Gabriel) aber fabriziert zu mehr als zwei Dritteln die sogenannte „öffentliche Meinung“, deren Schaum dann die parlamentarische Aphrodite entsteigt.

 … Es ist nicht das Ziel unseres heutigen demokratischen Parlamentarismus, etwa eine Versammlung von Weisen zu bilden, als vielmehr eine Schar geistig abhängiger Nullen zusammenzustellen, deren Leitung nach bestimmten Richtlinien um so leichter wird, je größer die persönliche Beschränktheit des einzelnen ist. Nur so kann Parteipolitik im heutigen üblen Sinne gemacht werden. …

Niemals wird einer dieser Volksvertreter von sich aus der besseren Wahrheit die Ehre geben, um sich dann auch in ihren Dienst zu stellen. Nein, dies wird nicht ein einziger tun, außer er hat Grund zu hoffen, durch eine solche Wendung sein Mandat für eine weitere Session noch retten zu können. Erst also, wenn es in der Luft liegt, daß die bisherige Partei bei einer kommenden Wahl schlecht abschneiden wird, werden sich diese Zierden von Mannhaftigkeit auf den Weg machen und sehen, ob und wie sie zur anderen, vermutlich besser abschneidenden Partei oder Richtung zu kommen vermögen, wobei dieser Positionswechsel allerdings unter einem Wolkenbruch moralischer Begründungen vor sich zu gehen pflegt. …

Überarbeitung in Kursiv. Foto: symbolisch. Die, die schon länger hier leben, bei der Abstimmung über die Zustimmung zur bewährten Politik der Partei und Staatsführung.

 

Anekdoten über Friedrich II

Einem Kolonist, der alle die solchen bewilligte Vergünstigungen, ein Grundstück, ein Haus, eine Kuh und andere zu seinem Etablissement erforderlichen Bedürfnisse erhalten, genügten diese nicht. Er trat den König deshalb selbst an, und da er die Antwort erhielt, man könne mit ihm keine Ausnahme machen, sprach er mit einer Art Trotz: So muß ich mit Frau und Kindern wieder anderswo hinziehen, wo mir`s besser geht. „Da tut er ganz recht daran,“ versetzte Friedrich, und setzte hinzu: „Wüßt ich einen Ort, wo ich`s besser haben könnte, als hier, so ging`ich auch gleich hin.“

Auf einer Reise zur Revue in`s Magdeburgische stieg unterwegs ein Mädchen auf den Kutschenschlag und erzählte ihm, daß ihr Vater, ein braver Offizier gestorben sei, sie nichts zu leben habe und um Unterstützung bitten müsse. „Du mußt heiraten,“ sagte der König: „willst Du nicht?“ O, erwiederte das Mädchen: ich wollt`es wohl, aber ich habe keinen Bräutigam. „Schöne Mädchen, wie Du,“ versetzte Friedrich: „finden Liebhaber, ohne sie zu suchen.“ Im Gespräch legte der König zufällig dem Mädchen die Hand auf das Busentuch und die Bittende küsste sie. „Nun,“ sagte er: „geh nur, ich will für Dich sorgen.“  Er erließ daraufhin eine Kabinetsordre: „Man solle der Tochter des verstorbenen Lieutenants *** einen Brautschatz von zweitausend Thalern zahlen, für wesentlich ihm erzeigte Gefälligkeiten, die er in dreißig Jahren nicht erfahren habe.“

Tag der Nationalen Volksarmee

Die waren mal richtig witzig.

Advent vor 77 Jahren

advent-advent

Da lachen Fritz, Franz, Gustav und Heinz. Sie, die nach der Kriegserklärung Frankreichs 1939, voller Spannung auf den französischen Angriff auf den Westwall warten, würden sich nie träumen lassen, daß 2016 eine deutsche Wehrmacht in aller Welt Frieden, Harmonie und Wohlbefinden verbreitet, und niemand dafür Deutschland in Schutt und Asche legt.

Nun, vielleicht hätte der Führer und Reichskanzler Krieg gegen solche Leute führen sollen, die militärtechnisch und kulturell auf der Stufe des Feudalzeitalters stehen und die weder über eine Luftwaffe noch über eine Kriegsmarine verfügen?

Die Bundeswehr besiegt mit diesem Konzept über 10 Jahre erfolgreich die Taliban in Afghanistan, irgendwelche Kriegsfürsten in Afrika und Flibustier in rostenden Motorbooten.

Vielleicht hat der Führer und Reichskanzler sein Konzept, daß Deutschlands Freiheit an der Weichsel verteidigt wird, auch nicht genug erklärt, dabei hat kein Taliban, als Deutschland dem Krieg gegen den Terror beitrat, auch nur gewußt, wo Deutschland überhaupt liegt.

Wo sie heute aber von George Soros mit Smartphones, einer Wegbeschreibung und der Motivation, für die Vorneverteidigung Deutschlands in Afghanistan  Vergeltung zu üben,  zu Fuß und auf Einladung Angela Merkels nach Deutschland unterwegs sind, sind die ruhigen Zeiten bereits vorbei.

Wenn mancher von uns aber auch fallen mag, wir stehen in Treue fest zu unserer Bundeskanzlerin. Elf Jahre hat sie uns in das Verderben geführt, nun wollen wir uns, kurz vor dem großen Finale, nicht von ihr abwenden. Das wäre einfach Verrat. Wenn nicht schlimmer.


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