Archive for the 'II. Weltkrieg' Category

Eine gute Frage

StalinJetzt, wo der 1. September wiederkehrt, der Tag, an dem Deutschland die Hälfte der Polen vorm stalinschen Bolschewismus rettete und die Polen  deutscher Herkunft vor dem Genozid durch den polnischen Staat, wird auf dem Blog von Le Penseur sinngemäß die folgende Frage gestellt: Warum erklärten Frankreich und Engeland nur Deutschland den Krieg, nicht aber Sowjetrußland, das sich Polen mit Hitler verabredungsgemäß teilte? Galt das Beistandsbündnis nur für die Verteidigung der polnischen Westgrenze?

Oder ging es nie darum, Polen zu verteidigen, sondern nur darum, eine Staatsführung im Glauben zu wiegen, sie könne ungefährdet einen Krieg provozieren? Haben die Vertreter des polnischen Volkes geglaubt, Polen wäre das Serbien von 1914?

Der Blogwart weiß es nicht. Es ist aber gut, daran zu erinnern, wie schon damals westliche Demokratien ihre Versprechen gegenüber anderen Staaten ernst nahmen. Nämlich gar nicht. Polen wurde bekanntlich vom ersten Kriegstage an im Stich gelassen und während sich  die polnischen Verantwortlichen für den Krieg  ins Ausland absetzten, um bei den Drahtziehern des Krieges um Almosen zu betteln, blutete die polnische Bevölkerung für die Arroganz ihrer Volksvertreter. Aber das sind wir ja von unseren Volldemokraten gewöhnt.

Bild: Stalin. Obwohl Stalin damals bereits zig Millionen Russen, Ukrainer und Angehörige anderer Völkerschaften auf dem Gewissen hatte, wurde er bevorzugter Partner westlicher Demokratien. Selbst der Raub der Hälfte Polens war lediglich ein Kavaliersdelikt.

Deutschland überfällt England

Berlin, 3. September. Die britische Regierung hat in einer Note an die Reichsregierung die Forderung gestellt, die auf polnisches Gebiet vorgedrungenen deutschen Truppen wieder in ihre Ausgangsstellungen zurückzuziehen. Heute morgen um 09 Uhr wurde durch den englischen Botschafter in Berlin in einer herausfordernden Note mitgeteilt, wenn bis 11 Uhr nicht in London eine eine befriedigende Antwort erteilt wird, England sich als im Kriegszustand mit Deutschland befindlich betrachtet.

Darauf ist dem britischen Botschafter folgendes Memorandum übermittelt worden: Die deutsche Reichsregierung hat das Ultimatum der britischen Regierung vom 3. September 1939 erhalten. Sie beehrt sich, darauf folgendes zu erwidern:

1. Die deutsche Reichsregierung und das deutsche Volk lehnen es ab, von der britischen Regierung ultimative Forderungen entgegenzunehmen, anzunehmen oder gar zu erfüllen.

2. Seit vielen Monaten herrscht an unserer Ostgrenze der tatsächliche Zustand des Krieges. Nachdem der Versailler Vertrag Deutschland erst zerrissen hat, wurde allen deutschen Regierungen seitdem jede friedliche Regelung verweigert.  Auch die nationalsozialistische Regierung hat nach dem Jahre 1933 immer wieder versucht, auf dem Wege friedlicher Verhandlungen die schlimmsten Vergewaltigungen und Rechtsbrüche dieses Vertrages zu beseitigen. Es ist mit in erster Linie die britische Regierung gewesen, die durch ihr intransigentes Verhalten jede praktische Revision vereitelte. Ohne das Dazwischentreten der britischen Regierung wäre – dessen sind sich die deutsche Regierung und das deutsche Volk bewußt – zwischen Deutschland und Polen sicher eine vernünftige und beiden Seiten gerecht werdende Lösung gefunden worden. Denn Deutschland hatte nicht die Absicht oder die Forderung gestellt, Polen zu vernichten. Das Reich forderte nur die Revision jener Artikel des Versailler Vertrages, die von einsichtsvollen Völkern schon zur Zeit der Abfassung dieses Diktates als für eine große Nation sowohl als für die gesamten politischen und wirtschaftlichen Interessen Osteuropas auf die Dauer als untragbar und damit als unmöglich bezeichnet worden war. Auch britische Staatsmänner erklärten gerade die damals Deutschland aufgezwungene Lösung im Osten als den Keim späterer Kriege. Diese Gefahr zu beseitigen, war der Wunsch aller deutschen Reichsregierungen und besonders die Absicht der neuen nationalsozialistischen Volksregierung. Diese friedliche Revision verhindert zu haben, ist die Schuld der britischen Kabinettspolitik.

3. Die britische Regierung hat – ein einmaliger Vorgang in der Geschichte – dem polnischen Staat eine Generalvollmacht erteilt für alle Handlungen gegen Deutschland, die dieser Staat etwa vorzunehmen beabsichtigen würde. Die britische Regierung sicherte der polnischen Regierung unter allen Umständen für den Fall, daß sich Deutschland gegen irgendeine Provokation oder einen Angriff zur Wehr setzen würde, ihre militärische Unterstützung zu. Daraufhin hat der polnische Terror gegen die in den einst von Deutschland weggerissenen Gebieten lebenden Deutschen sofort unerträgliche Formen angenommen.

Die Freie Stadt Danzig wurde gegen alle gesetzlichen Bestimmungen rechtswidrig behandelt, erst wirtschaftlich und zollpolitisch mit der Vernichtung bedroht und endlich militärisch zerniert und verkehrstechnisch abgedrosselt. Alle diese der britischen Regierung genau bekannten Verstöße gegen das Gesetz des Danziger Statuts wurden gebilligt und durch die ausgestellte Blankovollmacht an Polen gedeckt. Die Deutsche Regierung hat, ergriffen von dem Leid der von Polen gequälten und unmenschlich mißhandelten deutschen Bevölkerung dennoch fünf Monate lang geduldig zugesehen, ohne auch nur einmal gegen Polen eine ähnlich aggressive Handlung zu tätigen.

Sie hat nur Polen gewarnt, daß diese Vorgänge auf die Dauer unerträglich sein würden und daß sie entschlossen sei, für den Fall, daß dieser Bevölkerung sonst keine Hilfe würde, zur Selbsthilfe zu schreiten. Diese Vorgänge waren der britischen Regierung auf das genaueste bekannt. Es wäre ihr ein Leichtes gewesen, ihren großen Einfluß in Warschau aufzubieten, um die dortigen Machthaber zu ermahnen, Gerechtigkeit und Menschlichkeit walten zu lassen und die bestehenden Verpflichtungen einzuhalten.

Sie hat, im Gegenteil, unter steter Betonung ihrer Pflicht, Polen unter allen Umständen beizustehen, die polnische Regierung geradezu ermuntert, in ihrem verbrecherischen, den Frieden Europas gefährdenden Verhalten fortzufahren.

Die britische Regierung hat aus diesem Geiste heraus den den Frieden immer noch retten könnenden Vorschlag Mussolinis zurückgewiesen, obwohl die deutsche Reichsregierung ihre Bereitwilligkeit erklärt hatte, darauf einzugehen. Die britische Regierung trägt daher die Verantwortung für all das Unglück und das Leid, das jetzt über viele Völker gekommen ist und kommen wird.

4. Nachdem alle Versuche, eine friedliche Lösung zu finden und abzuschliessen, durch die Intransistenz der von England gedeckten polnischen Regierung unmöglich gemacht worden waren, nachdem die schon seit Monaten bestehenden bürgerkriegsähnlichen Zustände an der Ostgrenze des Reiches, ohne daß die britische Regierung etwas dagegen einzuwenden hätte, sich allmählich zu offenen Angriffen auf das Reichsgebiet verstärkten, hat sich die deutsche Reichsregierung entschlossen, dieser fortdauernden und für eine Großmacht unerträglichen Bedrohung des erst äußeren und dann endlich auch des inneren Friedens des deutschen Volkes ein Ende zu bereiten mit jenen Mitteln, die, nachdem die Regierungen der Demokratien alle anderen Revisionsmöglichkeiten praktisch sabotiert hatten, allein noch übrig bleiben, um die Ruhe, die Sicherheit und die Ehre des deutschen Reiches zu verteidigen. Sie hat auf die letzten, das Reichsgebiet bedrohenden Angriffe der Polen mit gleichen Maßnahmen geantwortet. Die deutsche Reichsregierung ist nicht gewillt, infolge irgendwelcher britischer Absichten oder Verpflichtungen im Osten des Reiches Zustände zu dulden, die jenen gleichen, wie wir sie in dem unter britischem Protektorat stehenden Palästina vorfinden. Das deutsche Volk aber ist vor allem nicht gewillt, sich von Polen mißhandeln  zu lassen.

5. Die deutsche Reichsregierung lehnt daher die Versuche durch eine ultimative Forderung Deutschland zu zwingen, seine zum Schutze des Reiches angetretene Wehrmacht wieder zurückzurufen und damit die alte Unruhe und das alte Unrecht erneut hinzunehmen ab.

Die Drohung, Deutschland ansonsten im Kriege zu bekämpfen, entspricht der seit Jahren proklamierten Absicht zahlreicher britischer Politiker. Die deutsche Reichsregierung und das deutsche Volk haben dem englischen Volk unzählige Male versichert, wie sehr sie eine Verständigung, ja eine engste Freundschaft mit ihm wünschen. Wenn die britische Regierung diese Angebote bisher immer ablehnte und nunmehr mit einer offenen Kriegsdrohung beantwortet, ist dies nicht Schuld des deutschen Volkes und seiner Regierung, sondern ausschliesslich Schuld des britischen Kabinetts bzw. jener Männer, die seit Jahren die Vernichtung des deutschen Volkes predigen. Das deutsche Volk und seine Regierung haben nicht wie Großbritannien die Absicht die Welt zu beherrschen, aber sie sind entschlossen, ihre eigene Freiheit, ihre Unabhängigkeit und vor allem ihr Leben zu verteidigen. Die im Auftrage der britischen Regierung von Herrn King Hall uns mitgeteilte Absicht, das deutsche Volk noch mehr zu vernichten als durch den Versailler Vertrag, nehmen wir zur Kenntnis und werden daher jede Angriffshandlung Englands mit den gleichen Waffen und in der gleichen Form beantworten. Berlin, 3. September 1939. Quelle: *Freiburger Zeitung 4. September 1939, Morgenausgabe.*

Bild: Tausende polnische Staatbürger deutscher Nationalität flüchten bis zum 01. 09. 1939 in die Arme der Hitlerdiktatur.

Der Blogwart meint, ob der Überfall auf den Reichssender Gleiwitz, der Sprengstoffanschlag auf das amerikanische Kriegsschiff Maine im Hafen von Havanna, der Tonking – Zwischenfall oder der Scharping – Hufeisenplan, wenn Auslöser für Kriege von Demokratien herbeiphantasiert werden, dann ist das natürlich etwas gänzlich anderes. Denn Demokraten sind vom Volke legitimiert und Herr Scharping deshalb immer noch auf freiem Fuß. Und das ist auch gut so. Man stelle sich nur vor, die würden für ihre Taten haftbar gemacht, kein Mensch würde mehr in die Politik wollen, jedenfalls nicht die Sorte Politiker, wie wir sie haben.

Jedem das Seine

In der *Freiburger Zeitung vom 30. August 1939*, Morgenausgabe, findet sich obenstehendes nette Gedicht, leider ohne Nennung des Autors. Das Gedicht mit „Jedem das Seine“ zu titeln, ist natürlich starker Tobak, wo wir heute wissen, irgendwo über einem Konzentrationslager prangte dieselbe Inschrift. Da hätten sie ruhig einen anderen Text nehmen können. Vielleicht: „Der frühe Vogel fängt den Wurm.“ Oder „Nutze den Tag“. Dann wäre das heute zynisch und menschenverachtend und eine Nazi – Parole. England bringt übrigens seine Truppen in Bereitschaft. Das verwundert etwas, hat der Hitler doch gerade angeboten, über die Polenfrage friedlich zu verhandeln. Kanada mobilisiert bereits. Die haben ja auch einen weiteren Weg nach Deutschland. Natürlich ist alles, was in der Zeitung damals stand, absolute Meinungsmache und schlichtweg Lügnerei. Nur sollte man bedenken, daß der Krieg ja noch gar nicht begonnen hat und ausländische Zeitungen waren durchaus zu erhalten, in denen natürlich auch berichtet wurde. Man sollte dem Reichspropagandaministerium wirklich nicht die Dummheit unterstellen, die heute die Macher von ARD, ZDF und anderen Faktensendern an den Tag legen. In Zeiten des weltweiten Fernsehempfangs und des Internets.

Bild: Jedem das Seine. So ist das jetzt im deutschen Land: Der Hamster kommt nicht mehr zum Raffen, er kann nicht mehr mit gier`ger Hand des Volks Erzeugnis und Bestand in seinen eignen Beutel schaffen! Dies ist das Zeichen großer Tat: Was deutscher Fleiß erzeugt fürs Leben, spannt kein Gewinnler auf sein Rad, es wird zum Segen und zur Saat dem ganzen Volk zurückgegeben! So steuert Umsicht jeder Not und teilt gerecht des Landes Gaben, daß alle Bürger Milch und Brot, von jeder Frucht ihr reichlich Lot und alle satt zu essen haben!  Sei stolz, daß du in diesem Kreis vorsorglich wurdest eingeschlossen! Nun gib dich nicht dem Unmut preis! Wer diese Zeit versteht, der weiß sich eins mit allen Volksgenossen! Das Volk ist alles und das Land! Du bist an Volk und Land gebunden! Sei pflichtig ihm mit reiner Hand, dann werden Volk und Vaterland von keinem Wetter überwunden.

Der Blogwart meint, das mit den Hamstern, der Tier – und Artenschutz war bei den Nazis offenbar schwach ausgeprägt, wo heute Hamsterkot ausreicht, um industrielle Großprojekte zu verhindern. Aber eine schöne journalistische Kostbarkeit, heute würden natürlich Gedichte über Erderwärmung und Klimawandel abgedruckt, weil es das ist, was uns am meisten bewegen sollte.

Parade gucken

Der Blogwart meint: Man beachte auch in den ersten Minuten die Schleifchen, die die Genossen Medwejew und Putin am Revers tragen. Keinesfalls symbolisieren die Schleifchen die Zugehörigkeit zu einer Schwulenorganisation oder stehen für Bettelei um AIDS – Hilfe. Sie drücken hingegen Patriotismus und Vaterlandsliebe aus. Deutsche Politiker würden sich eher vors parkende Auto werfen, als sich ähnliches an die Jacke zu heften. Das wäre doch voll der Holocaust.

Hitler ist zynisch

und demokratieverachtend. Anlässlich der Verhängung der Flugverbotszonen über diverse afrikanische Regimes durch die NATO, erklärte der Führer und Reichskanzler des deutschen Volkes: … Denn es hat sich in diesen Demokratien so allmählich eine bestimmte Praxis herausgebildet: in Demokratien darf zum Kriege gehetzt werden. Dort dürfen fremde Regime und Staatsoberhäupter angegriffen, verleumdet, beschimpft und beschmutzt werden. Denn – dort herrscht Rede- und Pressefreiheit! In autoritären Staaten aber darf man sich nicht dagegen zur Wehr setzen, denn dort herrscht Disziplin. Demnach ist es nur in disziplinlosen Staaten zulässig zum Kriege zu hetzen, wogegen in disziplinierten Staaten die passende Antwort darauf nicht erteilt werden darf: das würde in der Praxis dazu führen, daß in den undisziplinierten Staaten die Völker zum Kriege verhetzt werden, während in den disziplinierten Staaten die Völker gar keine Ahnung haben, was eigentlich um sie vorgeht. … *Tages Post 20.09.1939*

Der Autor meint: Wenn im heutigen, Gott sei Dank, disziplinlosen Deutschland, immer wieder Kaffeehausphilosophen oder mediale Hofnarren ihre Stimmen erheben, die den Einsatz der Bundeswehr, in dieser oder jener Region fordern, wobei sie selbstverständlicherweise davon ausgehen, daß die Bevölkerung dieser Regionen nichts lieber herbeisehnt, als fremde Soldaten vor ihrer Haustür und auf ihren Straßen, dann handelt es sich natürlich nicht um Kriegshetze. Es handelt sich schlichtweg um Ausübung der Rede – und Pressefreiheit.

Bild: Dank des Krieges werden GRÜNE Träume Wirklichkeit. Der Staat regelt, wer wann ein Kraftfahrzeug noch benutzen darf. Keinesfalls ist es Parlamentariern gestattet, mit dem Dienstwagen bis zum Bundestag zu fahren, ihr Fahrrad aus dem Kofferraum zu holen und dann die restlichen 200 Meter im Dienste der Umwelt mit dem Fahrrad zurückzulegen. Auch unsere Schauspieler helfen dem Staat Benzin zu sparen. Hans Thimig fährt auf seinem „Stahlroß“ zur Bühne und macht dies genau so elegant wie in einem Luxuswagen.  Daß er das gezwungenermaßen tut, weil das Gegenteil mit Strafe belegt ist, das muß man ja nicht dazu schreiben.

Und nicht über und nicht unter

andern Völkern wolln wir sein.  Stockholm, 8. September. (1939) „Stockholms Tidningen“ veröffentlicht am Freitag den Bericht ihres Berliner Korrespondenten über den Flug der Auslandspresse nach Bromberg und den furchtbaren Terror, den die Polen in Bromberg ausgeübt haben. Der Bericht hat folgenden Wortlaut:

Bevor die deutschen Truppen Bromberg besetzten, ereignete sich am Sonntag und in der Nacht  zum Montag eine furchtbare Bartholomäusnacht. Ich flog heute morgen zu einem pommerschen Militärflugplatz und setzte dort die Fahrt durch den eroberten Korrodor mit dem Auto fort. Überall waren gesprengte Brücken und menschenleere Gebiete, wo die ersten Kämpfe tobten. Bromberg selbst weist Spuren erbitterter Kämpfe auf. In den Häusern sieht man eine Masse Geschoßeinschläge. Eine unbeschreibliche Schreckensstimmung liegt noch über der Stadt.

Der Sonntag war fürchterlich. Nachdem die polnischen Truppen abmarschiert waren und ehe die Deutschen kamen, fing ein entsetzliches Massaker in der ganzen Stadt an. Die Anzahl der ermordeten und und verstümmelten Menschen – Deutsche und Polen – die unter dem Verdacht standen, deutschfreundlich zu sein – wird ungefähr auf 1000 berechnet. Ich fotografierte selbst einen großen Teil der  großen Leichenhaufen, die noch heute auf den Straßen und in den Wäldern am Rande der Stadt, sowie in den Gärten lagen. Aber die Photografien sind zu entsetzlich und grauenhaft, um überhaupt in den Zeitungen veröffentlicht werden zu können. Selbst die Polen sind vor Entsetzen gelähmt. Was ich heute sah, habe ich niemals während des Weltkrieges erlebt und auch nicht während des schlimmsten Bürgerkrieges in Deutschland, wie zum Beispiel bei dem Kommunistenaufstand in Hamburg und an anderen Orten. Die Menschen sind regelrecht geschlachtet worden.

Den ganzen Tag über sah man heute in Bromberg Feldpolizei Insurgenten mit erhobenen Händen vor sich herführen. Polizei untersucht jeden Winkel von Bromberg und die Truppen säubern die Wälder. In den Kellern hat der größte Teil der Bevölkerung drei Nächte ohne Verpflegung gesessen. Eine Masse von Ihnen wurde jedoch von Insurgenten aufgestöbert und ermordet. Man rechnet damit, daß jetzt noch viele in den Kellern sitzen, weil sie nicht wissen, daß sich die deutschen Truppen in der Stadt befinden. *Freiburger Zeitung 09.09.1939*

Nun, natürlich sind das alles olle Kamellen, ähnliche ollen Kamellen werden aber täglich dazu benutzt, Deutschland politisch zu erpressen. Oder hat schon mal jemand gehört, daß ein deutscher Regierungsschef, deutsche Presse oder ein deutscher Außenminister versucht hat, Polen mit dem Hinweis auf Bromberg den eigenen Wünschen geneigter zu machen? Ein Ding der Unmöglichkeit!  Nicht? Schwamm drüber, über Bromberg und andere Orte! 

Bild: *Wiener Neueste Nachrichten 15.09.1939* Der Autor meint, natürlich muß die Bildunterschrift anders lauten, von heute aus gesehen. SS – Männer und Angehörige der Wehrmacht, denen man dafür Sonderurlaub versprochen hatte, zwingen polnische Frauen, Männer und Kleinkinder, erst ihre Gräber zu schaufeln, um sie dann anschließend zu erschiessen. Leider war Polen damals zu schwach, um Deutschland vom Hitlerfaschismus zu befreien. Die Deutschen konnten so noch bis in den Mai 45 ihre Bluttaten begehen.

Na so was aber auch!

London, 6. September. (1939) In London wird erklärt, daß nach Informationen der britischen Regierung Bombenabwürfe durch deutsche Flieger in Polen im allgemeinen nur auf militärische Objekte vorgenommen werden. Im Unterhaus wurde heute die Regierung befragt, in welchem Maße es in Polen auch Opfer der deutschen Bombenabwürfe unter der Zivilbevölkerung gegeben habe. Unterstaatssekretär Butler erklärte, die Informationen, die bei Lord Halifax vorliegen, erlauben noch keine endgültigen Schlußfolgerungen, aber was man allgemein sagen kann, ist, daß die deutschen Bombenabwürfe gegen militärische Objekte und nicht gegen die Zivilbevölkerung als solche gerichtet sind. …

Bern, 6. September. In einer Besprechung des Feldzuges in Polen schreibt die „Thurgauer Zeitung“ u. a.: Aus Gründen der Propaganda beschränkten sich die polnischen Stellen vorwiegend auf Meldungen über angebliche Bombardierung offener Städte und Dörfer. Die Gerechtigkeit gebietet es zu sagen, daß die Deutschen bis jetzt auf die grauenvolle Bombardierung und Zertrümmerung ganzer großer Städte verzichtet hätten. Weder Warschau, noch Paris noch London seien bis jetzt den befürchteten Massenangriffen deutscher Flieger ausgesetzt worden: in Warschau – dies habe eine englische Agentur bestärigt, seien bis jetzt vorwiegend nur militärische Objekte bombardiert worden. … *Freiburger Zeitung 07.09.1939*

Bild: Zu den bestialischen Geiselmorden in Bromberg. In den Straßen und Gärtnen Brombergs liegen zahllose Leichen. Es sind die bestialisch von den Polen hingeschlachteten Volksdeutschen.

Der Autor meint, schlimm, wie wie bereits schon damals die britische Regierung und auch Schweizer Zeitungen das Propagandageschäft der Nazis besorgten, denn natürlich war der Zweck der deutschen Luftwaffe immer nur darauf gerichtet, Zivilbevölkerung zu bombardieren.  Das weiß heute jeder, der deutsche Bildungsinstitute absolviert hat. Im Übrigen sind das alles olle Kamellen und wir wollen die ganzen Greueltaten, die Polen beging, noch bevor die Deutschen daran gingen, selber welche zu veranstalten, nicht immer wieder unseren polnischen Freunden vorhalten, die uns ja vom Nazi – Regime befreiten. Ein Greuel ist eben nie so gut wie der andere.


Dezember 2019
M D M D F S S
« Okt    
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031  

Blog Stats

  • 2.178.135 hits

Archiv