Archive for the 'Kultur' Category

Tod den Hybriden

Mischlinge

Also der Blogwart versteht jetzt nicht, warum der Abschuß von rassischen Mischlingen bei Wölfen gut sein soll, die Vermischung verschiedenrassiger Menschen aber befördert gehört. Naja, verstehen tut er es schon aber Schreiben wird er nichts dazu. Eine Wölfin, die sich von einem Hund „schwängern“ läßt, bringt keine Wölfe hervor und auch keine Hunde, sondern irgendetwas dazwischen, das seinerseits nie mehr Hunde oder Wölfe zeugen wird. Weswegen diese Hybriden  aus Artenschutzgründen „herausgenommen“ werden sollen. An der Rampe, sozusagen. Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen.

Geschützt werden soll dabei der Wolf. Nicht der Hund. Da Wölfe derzeit noch die Minderheit in Deutschland stellen und sich der Schäfer ganz dolle freut, wenn seine Schafe vom Wolf gerissen werden. Von Hybriden wäre das fürchterlich! Und die Wolfswelpen auch so niedlich sind.

So was trifft  natürlich auf den Menschen nicht zu. Die sind alle gleich. Gleich gut, gleich intelligent, gleich einfühlsam. Aber wenn das so ist, was unbestritten ist, wieso hat sich dann die Fliegerei in Europa und in dem von ausgewanderten Europäern bewohnten USA entwickelt? Und nirgends sonst?

Fliegen

Warum Micheangelo den Auftrag bekam

Kunst

Man kann das folgende Geschmiere gerne mit hübsch klingenden Worten beschreiben. Es ist aber genau das, was auch Affen können, denen man Farben und Leinwand hinstellt. Oder Kleinkinder.

Vom eigenen Erfolg überrascht

Allein auf einer Insel

Hundstagsphantasie

Hundstagsphantasie

Hundstagsphantasie. Die Sonne brannte in den dunklen Gassen, von Island kam ein gelbes Minimum, die Rose schnitt entsetzliche Grimassen und kehrte sich zum Thermometer um.

Die Sterne flogen auf Raketenschienen, am Himmel hing ein Riesensaxophon, die Blumen sangen mit vervösen Mienen und kletterten herunter vom Balkon.

Aus allen Vögeln strömten süße Düfte, der alte Vater rauschte in dem Wind, die Wolken fegten durch zerfallne Grüfte, im Baume sang ein dickes Elfenkind.

Der Jugend Tage stiegen auf die Leiter, der Unschuld Blütenkranz zog in die Schlacht. Die Zimmerlinde schritt die Gassen weiter, und auf dem Berge hielt ein Seehund Wacht.

Am Bachesrand saß eine Ölsardine und sang ein sommerliches Liebeslied, indessen eine riesige Lawine, aus tiefem Tal zum Bergesgipfel zieht.

Und als sie schließlich schnell und immer schneller beendet ihren ganz verkehrten Lauf, da ging ich leise weinend in den Keller und hing mich an dem Speicherbalken auf. Bob.


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