Archive for the 'Lokales' Category

Das Kampfhunde – Gen

Noch ganz unterm Eindruck des Thilo Sarrazin – Buches „Deutschland schafft sich ab“, in dem der Autor mit kruden und verquasten Eugenik – Theorien (Güner Balci) belegt, daß es bis zu 60 Prozent genetische Veranlagungen sind, die ahnungslose muslimische Menschen dazu bringen, Rentnern auf den Kopf zu treten, ihren Ehefrauen, Töchtern oder Schwestern den Hals durchzuschneiden oder nur das deutsche Sozialsystem auszuplündern, will jetzt Holger Hövelmann, Innenminister des Landes Sachsen – Anhalt, einen Schlußstrich ziehen. Seit Sachsen – Anhalt sicherer geworden ist, durch das Anbringen von Noteingangsschildern, die signalisieren, hier hinein können Opfer von rassistischen, fremdenfeindlichen oder faschistischen Übergriffen flüchten, die anderen nicht, hat der Innenminister nur noch damit zu tun, die Nöte der Einwohner zu erlauschen und welche Sorge treibt unsere Menschen am meisten um? Nicht der schlecht bezahlte Job, nicht, daß man auf dem Lande Polizei nur noch aus Märchen und von alten Schwarz – Weiß – Filmen her kennt, nicht alte brüchige Deiche, die einfach noch nicht dran sind, saniert zu werden und die unhöflicherweise beim nächsten Hochwasser brechen könnten, während die hinterm Deich hilflos die Fäuste recken,  nein, es ist die Sorge, von Kampfhunden zerrissen zu werden, die, so zeigen es die Meldungen, es oft noch schlimmer im Osten treiben, als Zuwanderer mit Kenan – Kolat – Hintergrund.

Aber im Gegensatz zu jenen haben Kampfhunde keine Lobby. Kampfhundevertreter mit schön gepflegtem Mazyek – Bart und im passenden Anzug, die unablässig winseln und bellen, Kampfhunde wären nicht so, nur kein Generalverdacht gegen Kampfhunde, es seien nur Einzelfälle und das Zerfleischen von Babys oder  Großmüttern habe mit dem Wesen von Kampfhunden gar nichts zu tun, da hätten die zerfleischenden Kampfhunde und Herr Hövelmann den Kampfhundekodex wohl  falsch verstanden, die sucht man hier in Deutschland vergebens, außer in Tierheimen, wo Zustände herrschen, wie in Guantanamo.

Dabei wissen wir, auch deutsche Schäferhunde haben mal ihren schlechten Tag, sie haben aktiv am Holocaust mitgewirkt, sollten also lieber mal die Schnauze halten, sagt der Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland und der muß das wissen.

Herr Hövelmann aber, ideologisch gestärkt durch die kruden und verquasten Sarrazin – Thesen (Güner Balci) zur Eugenik, will nun das Kampfhundeübel in Sachsen – Anhalt mit dem Gen ausrotten, das es bekanntlich ja nicht gibt. Er schlug vor, für die vier sogenannten Kampfhunderassen Pitbull-Terrier, American Staffordshire-Terrier, Staffordshire-Bullterrier und Bullterrier ein Zucht-, Handels- und Vermehrungsverbot in das Hundegesetz des Landes aufzunehmen, schreibt die Zeitung in ihrer Donnerstagausgabe.

Ein schwerer Schlag für zukünftige alleinerziehende Unterschichtenmütter, die sich nun, statt eines knuddligen Kampfhundes, der bei Bedarf ihr Kind, oder ein fremdes, tot beißt, oder auch sie selbst oder völlig fremde Leute, sich nun einen Schäferhund zulegen müssen, einen  Goldhamster oder ein anderes vierbeiniges Wesen, daß sie herzen und kosen können, während sie ihren Lebensinhalt im Kinderwagen durch die Straßen der Städte schieben. Ob sich so ein Vermehrungsverbot auch Eins zu Eins auf die übertragen läßt, von denen Frau Böhmer (CDU) behauptet, sie bereicherten uns mit ihrer Faulheit und ihren Gewaltakten, das muß sich erst noch zeigen. Kampfhunde haben übrigens keinen Anspruch auf Sozialtransfer. Auf Familienzusammenführung auch nicht.

Integrierte Kampfhunde

Sind sie nicht lieb und süß?  Aber die Medien verschweigen uns ganz bewußt, welch hervorragende Kampfhundevertreter es gibt und sie tragen oft Halstücher! Was sie stolz macht.

Editha kehrt heim ins Reich

Blut und Boden, Knochen und Asche, ein Volk, eine Stadt, eine Herrschergemahlin. Halb Magdeburg kniete unlängst am offenen Sarkophag der Königin der Herzen nieder. Editha, die Frau Otto des I., oder irgend eines anderen Herrschers, wer weiß schon genau Dichtung und Wahrheit zu unterscheiden, kehrte nach einer Kur in den Magdeburger Dom zurück und die Stadt ist im Freudentaumel. Jemand anbeten zu können, in unserer aufgeklärten Zeit, ist , was den Magdeburgern gefehlt hat. Editha, so wurde von der damaligen Presse überliefert, hatte als hochgestellte Persönlichkeit engen Kontakt zum Volk, sie verkörperte die heutige Sozialhilfe, die Tafeln, die Kleiderausgabe des Roten Kreuzes, die Wohlfühlorganisationen, die alle vom Steuerzahler leben, in einer einzigen Person, kein Wunder, daß ihr die Herzen der Magdeburger zufliegen, im Gegensatz zur amtierenden Bundeskanzlerin, aber die ist ja auch noch nicht tot und skelettiert. Sie muß sich also noch etwas gedulden. Und wir auch. Leider.

Und auch Wunder geschahen sogleich. „Als der Transport mit den Gebeinen in der neuen Sargkiste am Vormittag ankam, war ich gerade dabei, den Kilianaltar herzurichten“, sagt Merker. Der dem Lieblingsheiligen Edithas geweihte Altar befindet sich an der Stirnseite des Doms, unmittelbar vor dem Sandsteinsarkophag, in den die sterblichen Überreste Edithas gestern erneut gebettet wurden. „Ich konnte den Sarg mit Edithas Gebeinen fast berühren.“ Worauf sie ihre AOK – Krücken fortwarf, zur nächsten Lotto – Annahme – Stelle eilte und auch den Hauptgewinn gewann, wir hier gönnen es aus ganzer Seele.

Editha wird auch tot künftig so viel Gutes für Magdeburg tun. Nicht nur, daß sie das Christen- und Judentum, den Islam  und den Marxismus – Leninismus als Religion ablösen wird, wenn die Menschen an ihr Grab pilgern, sie wird auch im kommenden und den folgenden klimawarmen Wintern Magdeburg mit Energie versorgen. Die Bedeutung Edithas für die Stadt Magdeburg an der Seite Ottos I. würdigte Oberbürgermeister Lutz Trümper. Allen Magdeburgern sei heute warm ums Herz, so das Stadtoberhaupt, auch wenn man bei den winterlichen Temperaturen im Dom kalte Hände und Füße habe. Und in Zeiten merkelscher Energieverteuerungspolitik wäre das ganz, ganz wichtig, daß wenigstens das Herz warm ist, wenn auch die Hände und Füße frieren, im Märchen vom Mädchen mit den Schwefelhölzern hat das ja auch geklappt. Halle wird davon übrigens nicht profitieren können, die haben ihre eigenen Heiligen.

Zu Gast bei Freunden

«Fuck you! Du bist ein Nazi! Du Faschist! Du und ihr von der Polizei, ihr seid alle nichts. Ich bin Engländerin. Ich stehe über allem, ich bin die Intendantin und du bist nichts!» Was sich auf den ersten Blick so ansieht, wie der Ausbruch eines britischen vom Faschismus Befreier,  sechs Jahre nach Kriegserklärung der englischen Regierung an die Regierung Hitler, ist lediglich die Art einer Besucherin von den Inseln zu sagen, „danke, daß ich hier sein darf, Euer Theater leiten und daß mich Eure Bürger mit ihren Steuergeldern ernähren, denn natürlich trägt sich so ein Theater nicht aus den Einnahmen, was es zu den Zeiten Shakespeares und einer Caroline Neuber noch mußte.

Die Stadt Magdeburg steht derweil hinter der kleinen Engländerin. Der beschimpfte Polizist solle sich mal nicht so haben, schliesslich würde er doch dafür bezahlt, sich beschimpfen zu lassen. Außerdem, Nazis könne Magdeburg nicht in den Reihen ihrer Polizei dulden. So viel ist klar. Das wird Herrn Bullerjahn freuen.

Umzingelt von Nazi – Polizei

und alkoholsierten Mitgliedern der heranwachsen Generation. Gestrandet in Sachsen Anhalt.

Tieraktivist demonstrierte erneut friedlich

Schmerzhafte Bekanntschaft mit einem aggressiven Rehbock hat eine 45-jährige Frau am Sonnabendmorgen in der Usedomer Bäderstraße machen müssen: Wie die Polizei berichtete, griff das Tier die Frau an, die mit ihrem Hund spazieren ging. Zunächst habe der Rehbock zunächst den Hund gescheucht, anschließend attackierte er die 45-jährige und verletzte sie an der Hand. Nach Polizeiangaben soll der Rehbock im Bereich der Stadt Usedom bereits in der Vergangenheit mehrfach durch seine Aggressivität aufgefallen sein. So der NORDKURIER.

Warum der Rehbock trotz mehrfacher Ermahnungen durch die Polizei und Angehörige der Jugendhilfe sich durchgängig so aggressiv verhält, wissen wir nicht. Auch nicht, warum ihn Richter immer wieder auf freien Fuß liessen, obwohl das ortsansässige Tierheim unablässig angeboten habe, eine Arrestzelle zur Verfügung zu stellen. Die örtliche LINKE argumentierte unterdessen mit der kapitalistischen Gesellschaft, deren Ausbeutung selbst die Tiere des Waldes nicht verschont und die nun versuchen, durch solche spontanen und friedlichen Aktionen, Aufmerksamkeit für ihr Anliegen auf sich zu ziehen. Angehörige des NABU formierten spontan Solidaritätslichterketten und forderten ein Recht für Rehe, sich in Wohngebieten aufzuhalten, schliesslich wären zuerst die Rehe da gewesen, wo später die Menschen bauten.

Von Unbekannten wurden mehrere Hochstände umgesägt und Förstern die Kraftfahrzeuge angezündet. Diese Tat wird Tieraktivisten zugeschrieben, Bekennerbriefe trafen bisher nur von den Juso und der Al Kaida ein.

GRÜNE bezeichneten das Auftauchen des bäderbekannten Aktivisten für Säugetierrechte als untrügliches Zeichen für den menschengemachten Klimawandel. Die zunehmende Hitze, die bereits in Indien Tote gekostet habe, würde die Tiere des Waldes aus dem verdorrenden Unterholz treiben, hinein an die Eisstände und Kühlaggregate, hier könnte nur noch mit der Errichtung von weiteren Windkraftanlagen gegengesteuert werden, im Grunde genommen sei es aber schon zu spät.

Inzwischen haben weitere Zeitungen darauf verzichtet, den Rehbock Rehbock zu nennen, vielmehr schreiben sie von einem Tier mit Säugetiermerkmalen, das geschieht, versicherte uns der Pressesprecher der ARD, um andere Rehböcke zu schützen. Spaziergänger werden aufgefordert, einfach die Straßen zu wechseln, sollten sie das Auftauchen von Tieren mit Säugetiermerkmalen beobachten.

Der bekannte Kriminologe Pfeiffer gab inzwischen zum Besten, das starke Auftreten der NPD auf Usedom sei mit dafür verantwortlich, daß immer mehr Rehe gewalttätig reagieren würden, er hätte da eine Studie in der Schublade, die die Stationierung von Truppenteilen der Nationalen Volksarmee auf Usedom, in der Deutschen Demokratischen Republik, das Zwangsregime in den Kindergärten, die im Grunde genommen kleine KZs gewesen seien, und den gehäuften Überfällen durch Rehböcke auf Fremde und Einheimische in einen direkten Zusammenhang bringe.

Kirchenreformatorin Margot Käßmann versicherte, gleich, nachdem sie wohlbehalten vom Hindukusch zurück wäre, wo sie mit den Taliban um gute Jagd beten will, würde sie sich des verirrten Rehbocks, zweifellos ein Gottesgeschöpf, annehmen. Aus dem Vatikan hieß es unterdessen, der Papst habe sich bereits für eventuell vorgekommene Mißbräuche entschuldigt, die Angehörige der katholischen Kirche dem Kitz in seiner Jugend zugefügt hätten. Claudia Roth bemerkte dazu, das würde nicht genug sein, jetzt gelte es endlich, die furchtbarste Organisation seit Gründung der GRÜNEN zu zerschlagen. 6 Millionen vergaste Juden sind genug, rief sie leidenschaftlich.

Auf einer Gewerkschaftversammlung erklärte Michael Sommer die unverbrüchliche Solidarität mit den geschundenen Rehen im Wald, die offenbar für „Eure Krise“ zahlen sollen, Norman Paech forderte ein Ende der unmenschlichen Blockade um Gaza, wo Esel die Regierung bildeten und manchmal, zur Freude der Kinder, als Zebras verkleidet werden. Bei dem, was die Zionisten täglich dem palästinensischen Volk antun, wäre es kein Wunder, daß Rehe auf  Usedom so verzweifelt zurückschlagen würden. Eine Mauer um Usedom zu errichten, wäre keine Lösung. Eine Hilfsflotte wäre bereits im Entstehen.

Der deutsche Islamrat forderte auf, die Religionszugehörigkeit des Rehbocks zu klären, die Wahrscheinlichkeit, daß er Muslim sei, sei aber hoch und kein Wunder, daß er so reagiert, wenn er ausgegrenzt wird. Der Innenminister versprach daraufhin, die Errichtung einer Moschee auf  Usedom anzuregen. Die Genehmigung aus Ankara liegt bereits vor.

Der Rehbock wurde unterdessen auf einer Segeljacht gesichtet. Unter Aufsicht von 5 Sozialpädagogen wird er dort ein halbes Jahr lang warme Gewässer durchfahren, um seine geschundene Seele zu heilen und ihn auf eine Wiedereingliederung in die heimischen Wälder vorzubereiten. Wohl bekommts.

Gewalt ist eine Lösung

Bullerjahn der kann es

Eigentlich wollte ich ja nicht wieder zur Heiligen Margot Käßmann schreiben, die die Menschenwürde der Diebe und Straßenräuber gefährdet sieht, dadurch, daß der  Anführer ihnen die Beute vorenthält.

Als Käßmann von dem Wegfall des Elterngeldes hörte, habe sie sich gefragt, „ob Hartz-IV-Empfänger weniger Würde als andere Menschen haben  „, zitiert die kirchliche EPD-Nachrichtenagentur.

Wir erinnern uns? Elterngeld war das Geld, das durch den Staat anderen Arbeitenden weggenommen wird, die keine Eltern sind, was in der Form von Steuern geschieht, ungefragt, und er gibt es als gütiger König der Diebe denen, die arbeiten, Kinder haben und damit bezahlt werden, damit sie sich um ihre Kinder kümmern, als hätten sie es vorher nicht getan. Nun gehen bekanntlich HARTZ – IV-Familien nicht arbeiten, die leben völlig vom umverteilten Geraubten. Denen nun nicht das zu geben, was zuvor den Arbeitenden gestohlen wurde, das verletzt ihre Menschenwürde. Wenn die Frau nicht reif ist für das Bundespräsidentenamt – wer dann?

Im übrigen haben meine Eltern mich ohne Eltern- und Kindergeld großbekommen. Die Mutti arbeitete und der Vati studierte und komischerweise bin ich nicht im Eisfach gelandet. Meiner Schwerster ging das ebenso. Völlig ohne materielle Anreize brachte sie drei Kinder zur Welt, die  wirtschaftlich eigenständig sind. Ist das nicht erstaunlich?

Jens Bullerjahn, auf seinem Posten als Finanzminister Sachsen-Anhalts vor allem damit beschäftigt, das Risiko für die Kriminellen, erwischt zu werden, zu senken, der kann es.  Eben erst mahnt er noch:

Wir sind wegen unserer enormen Wirtschaftskraft ein reiches Land. Ob die Gelder immer richtig eingesetzt wurden, ist eine andere Frage. Fest steht, dass wir bei fast allen Ausgaben zu wenig auf das Ergebnis geachtet haben. Das muss sich ändern. …

Da geht er schon mit gutem Beispiel voran  und beweist, daß er nicht nur Sparen beherrscht, in dem er mal eben 8 Millionen Euro aus dem Fenster ballern will, sondern auch die kluge Strategie,   in der Krise mit Landesmitteln Arbeitsplätze zu schaffen, nicht bei der Polizei, nicht durch den Bau einer Autobahn, denn er hat ja, wie Frau Joachimsen auch, aus der Geschichte gelernt, sondern durch den Neu/Anbau an sein Finanzministerium, denn im für 870000 Euro sanierten bisherigen Gebäude wurden nun völlig überraschend krebserregende Stoffe gefunden, ob die der Finanzminister höchst selbst ausgelegt hat, damit die Arbeitslosen von der Straße geholt werden können, das weiß nur er allein. Außerdem wären seine Mitarbeiter dann immer gleich in Rufweite, bislang müssten sie telefonisch erreicht werden, wenn der Chef sich mal Zucker oder Milch borgen wollte, bei dem Stand der Versorgung mit Telefonleitungen in Sachsen-Anhalt wäre das fast ein Ding der Unmöglichkeit.

Daß die anderen Parteien nun lauthals protestieren, weil sie Herrn Bullerjahns mächtig gewaltigen Plan nicht verstanden haben, die Yvonnes  innerhalb der Olsenbande, das war doch zu erwarten.

Yvonne über Steuern

Unterm Deckmantel des Innenministers

Schwerer Verfassungsbruch in Dessau. Deutsche Polizisten schützen wieder einmal die Faschisten und müssen Bürger von der Straße tragen, um Platz für die Braunen Bataillone zu schaffen, die da herangetrauert kommen, weil sie der Opfer der Bombenangriffe gedenken, sagen sie, die vor 65 Jahren unter englischen und amerikanischen Bomben fielen und das ist etwas ganz anderes als die Opfer amerikanischer Bomben in, sagen wir mal, Afghanistan. Denen die Sympathie der Linken gehört, weil sie Opfer eines verbrecherischen imperialistischen Krieges sind, während die Dessauer Rüstungsarbeiter und ihre totgebombten Familien es nicht sind. Opfer des imperialistischen Krieges. Sie hätten ja auch die Arbeit in den Flugzeugwerken hinschmeissen können, die Opfer,  und von Hartz IV leben, dann wären sie heute Widerstandskämpfer, deren Zahl von Tag zu Tag wächst. Diese Option hatten die KZ-Häftlinge freilich nicht und auch nicht die Zwangsarbeiter, die unter Zwang an den Flugzeugen und dem Zyklon B basteln mußten und deshalb den Tod verdient hatten.

Und wieder einmal flaggt eine Stadt Bunt statt Braun, was natürlich heisst, Halligalli statt Nachdenken. Jubel, Trubel, Heiterkeit ist auch einfacher als sich damit auseinanderzusetzen, ob die Bombardierung afghanischer Benzinklauer, inklusive der Frauen und Kinder nun ein Verbrechen gegen die Koranschüler ist und warum die Bombardierung Dessaus es nicht sein soll, bei der neben Blogwarten, Ohrenbläsern, verkommenen Zeitungsschmiranten, Denunzianten und nationalsozialistischen Funktionsträgern jede Menge unschuldiger Leute erschlagen wurden. Ja aber hätte man den benzinsüchtigen Taliban nicht die Tanklaster lassen sollen, deren Fahrern sie vorher fachgerecht die Hälse durchschnitten? Auf ihr Versprechen hin, das Benzin nur zum Heizen zu verwenden? Und die nationalen Sozialisten, die wie die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands, der Herr Hövelmann auch angehörte, die alleinige Regierungspartei stellten, waren sie nicht einfach nur fanatische Sammler von Flugzeugen, die ihre Lebensart zu verteidigen trachteten? Wie die Koranschüler auch, die Indien und Pakistan angreifen oder die Südgrenzen der ehemaligen Sowjetrepubliken? Muß man deshalb gleich Bomben werfen? Aber ja doch! Und Scheiß auf Oma, Opa, Kind und Frau. Wenn es nur genug Tote dabei gibt.

Und natürlich kann da ein Innenminister nicht abseits stehen, der, so schreibt es Wikipedia, 1986 an einer der Offiziershochschulen der Nationalen Volksarmee der DDR die Laufbahn eines Politoffiziers, was in früheren Zeiten in der Stellenbeschreibung nationalsozialistischer Führungsoffizier geheissen wurde, studierte, also ein echtes Produkt der sozialistischen Erziehung in der DDR,  ein Einhundertfünzigprozentiger, jemand, dem auch die Realität 1986 nichts anhaben konnte, wo den Sozialismus in seinem Lauf nicht einmal Ochs und Esel aufgehalten haben. O-Ton:

Wenn wir uns den (Grund-)Rechten nicht entgegenstellen,  dann werden sie Mehrheiten organisieren und das muß verhindert werden. Manche Diskussion an manchem Stammtisch ist da nicht ganz ungefährlich.

Ein Innenminister also, Mitglied der SPD, zeigt Gesicht gegen die politische Konkurrenz, die, man mag es kaum glauben, versucht, Mehrheiten zu organisieren, was die Partei Herrn Hövelmanns nie tun würde. Nicht einmal vor Wahlen. Weder mit Fernsehwerbung, Plakaten oder abstrusen Versprechungen. Ein Mann voller Edelmut und Aufrichtigkeit eben, der sich die knapp bemessene Freizeit genommen hat, die ihm das schwere Innenministeramt läßt, so, wie er den ganzen Tag den Umsturz in Sachsen-Anhalt verhindern muß und daß Mehrheiten da organisiert werden, wo sie nicht hingehören.

Und auch Herr Koschig, parteiloser Bürgermeister Dessaus, findet das Gedenken an die Ermordenten sei eine idiotische Geschichte, ob der Volkstrauertag demnächst auf seine Initiative hin wegen Idiotie abgeschafft wird, das liess er offen. Es müssen eben immer die Richtigen trauern. Nicht die Falschen! Und wer die Richtigen sind, das regelt demnächst ein Bundesgesetz.

Bild: Antifaschisten an der Seite von Anhängern kolonialer- postkolonialer und zionistischer Staaten, offenbar eine Provokation, um das ehrliche Anliegen, das Grundrecht in Deutschland, genehmigte Demonstrationen friedlich durchzuführen und politische Mehrheiten abseits der SPD zu organisieren, auszuhebeln, zu diskreditieren. Minister Hövelmann weiß, der Klassenfeind schläft nie, Genossen.

Idiotie

Bist Du Deutscher?

Wer wissen will, wie unsere Zukunft aussieht, ein 27 jähriger Mann türkischer Abstammung demonstrierte es, der seine Opfer streng nach Staatsangehörigkeit und Herkunft selektierte, um sie dann ohne Ansehen des Geschlechtes zu verprügeln. Was besonders die Gleichstellungsbeauftragten und Feministinnen freuen sollte. Die Frage, „Bist du Deutscher“, die er an die Passanten stellte, war keinesfalls als Quizfrage gedacht, wie die Betroffenen schmerzhaft feststellen mussten

Ein 40-jähriger Mann erlitt eine Platzwunde im Gesicht, eine 22 Jahre alte Frau verletzte er mit einem Kopfstoß und Schlägen. Als Polizeibeamte den Täter stellen wollten, griff er diese ebenfalls an und prügelte mit Fäusten auf sie ein.

Wir wissen nicht, ob die wunderbare Frau Böhmer(CDU), wie beim Amoklauf an einer deutschen Schule, besorgt nachfragte, ob Migranten betroffen wären – zum Glück nicht -, wir wissen auch nicht, womit dieser gut integrierte Mann  derart auf die Palme gebracht wurde, daß er vorzeitig zuschlug, noch bevor das allgemeine Erhebungssignal aus Ankara eintraf, mit dem eine Situation geschaffen wird, in der die großartige EU in die Lage versetzt wird, weite Teile Deutschlands für unabhängig vom deutschen Staat zu erklären, wie einst das Kosovo.

Wir wissen nur eines, es war keinesfalls eine Handlung, die geeignet ist, diesen Mann in eine psychatrische Klinik einzuweisen, wo er doch im vollen Bewußtsein handelte. Also seine Opfer erst befragte und sie dann, wenn sie schuldig waren, Deutsche zu sein, bestrafte.

Die türkischen Verbände, wie kann es anders sein, haben derweil eine großangelegte Entschuldigungskampagne angekündigt, in der sie die Deutschen auffordern, sich für die verübten Grausamkeiten gegenüber den in Deutschland hausenden Türken zu entschuldigen.

Wir wollen uns jetzt übrigens nicht vorstellen, wie ein 27  jähriger Deutscher, also blond, blauäugig, hart wie ein Windhund und flink wie Leder,  so auf der Straße auswählt, „bist Du Türke“, und die Betroffenen dann schlägt. Eine Einweisung in die Psychatrie wäre jedenfalls nicht das Ergebnis.

Kenan Kolat bedauert nichts


August 2019
M D M D F S S
« Jul    
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  

Blog Stats

  • 2.156.418 hits

Archiv