Archive for the 'Politik' Category

Noch einer

Kann ja sein, die vorgestellten Frauen, die für ihre Heimat kämpfen, sind Symptome des „Hauses das Verrückte macht“, der Blogwart findet es jedenfalls bemerkenswert.

Patriotismus

Was will uns dieses Video sagen? Fragt der Blogwart. Jedenfalls ist es politisch völlig unkorrekt. Wir Deutschen könnten das besser. Ein nasal vorgetragenes Heulsusenlied, unterlegt mit Bildern, in denen Deutsche auf dem Bauch kriechen oder güldene Pflastersteine putzen. Was dieser Russe macht, geht gar nicht. Vor allem, daß da nur weiße, begeisterte Slawen zu sehen sind. Hellhäutig und blond. Keine Neger und anderes Volk. Wo bleibt da, fragt der Blogwart, die multikulturelle Gerechtigkeit? Offenbar ist der Interpret ein schlimmer Rassist und Nazi.

Eingeschüchterte Bevölkerung

Wir können die Krim nicht Putin überlassen. Weil die Bevölkerung dort unterdrückt wird. Wie man sehen wird. Oder man muß blind sein.

Was die Massenmedien schreiben könnten

Wenn sie nicht den Auftrag hätten, die deutsche Bevölkerung zu belügen:

Perspektiven der Armeen beider Seiten für die Winterkampagne

Die Seiten bereiten sich auf die Winter-Kampagne vor.

Die UA schafft eine “Groisman-Linie” Mariupol-Wolnowacha-Kurachowo-Konstantinowka-Artjemowsk. Eine Ersatzline für die Verteidigung ist Slawjansk-Kramatorsk-Grenze zum Dnepropetrowsker Gebiet – Berdjansk. Alles weist darauf hin, dass die UA schon nicht mehr fähig ist zu aktiven Angriffshandlungen. Die kampffähigsten Einheiten haben in der Sommerkampagne erhebliche Verluste an Menschen erlitten. 12-15 tausend Tote (das sind alle – Armee, Polizei, Rechter Sektor usw.). Genauso viele Schwerverletzte. Deserteure gibt es viele, und ihre Zahl wird steigen. Und das sogar ohne Kämpfe. Die regulären Einheiten der Armee haben schwere Verluste in ihren Kadern, das Hauptproblem ist die fehlende Technik.

Die Technik wird wahrscheinlich zum Hauptkriterium der Kampffähigkeit der ukrainischen bewaffneten Kräfte. Mit viel Mühe kann man Leute noch zusammenkratzen. Natürlich nicht mehr von der Qualität und Zahl wie im Frühling. Aber man kann es. Aber die Technik ist schon aus den Lagern rausgeholt. Wenn die NA eine Atempause erlaubt, kann in der Sommerkampagne beschädigte Technik zurückkommen. Aber auch das reicht nicht für die Ausrüstung aller Abteilungen. Hinzu kommt, dass schon bis zur Hälfte der Kämpfer der ersten Linie aus Teilen zweiter Klasse besteht (Territorialbataillone, Rechter Sektor).

Aber auch das ist nicht das Hauptproblem der unkrainischen Armee und Polizei. Es ist der katastrophale Fall der Kampfmoral. Ilowaisk hat die ukrainische Armee endgültig gebrochen. Gigantische Verluste (1,5 – 2 tausend nur Tote), offener Verrat des Kommandos, das hat zu unkorrigierbaren Folgen geführt: Das wurde zur Norm. Die Mehrheit der UA sind Leute, die vor mehr als einem halben Jahr mobolisiert wurden. Wütende, betrogene, enttäuschte. Diese Leute den Winter über in den Schützengräben zu halten wird unmöglich sein. Die moralische Zersetzung durch das sinnlose (nach Meinung der Soldaten) sitzen in den Schützengräben, während die Familie in die Armut abrutscht, wird schon zum Winter zu massenweisen Dersertationen führen. Der für Ende Herbst erwartete Staatsbankrott beendet die Versorgung der Armee (die Freiwilligen können von der verarmten Bevölkerung nichts mehr bekommen, und zentralisiert bekommt die Armee schon jetzt faktisch nichts mehr, mit Ausnahme von Sprit und Munition). Und sie verschwindet. Wie die Armee des Zaren im Winter 1917-1918 verschwunden ist. Aus denselben Gründen.

Hier weiterlesen.

Der Blogwart wird einen Teufel tun, über den Wahrheitsgehalt dieser Analyse zu orakeln. Fakt ist aber, daß die ukrainischen Streitkräfte bisher die Hucke vollbekommen haben, bis zur Einschätzung des Lügenmauls Poroschenko, daß die überwiegende Kampftechnik der ukrainischen Armee zerstört oder erbeutet wurde, und daß die Streitkräfte Neurusslands professioneller, entschlossener und motivierter kämpfen ist keine Frage. Da können Obama, Merkel und die deutschen Lügenmedien zetern, wie sie wollen, sie haben offenbar auf das falsche Pferd gesetzt. Jetzt bleiben ihn nur noch Diffamierungen Rußlands und Putins und die Hoffnung auf einen Boxer, der die dortige Regierung durch Straßenkrawalle stürzt. Vielleicht melden sich ein paar deutsche grüne Aktivisten. Oder der Herzinger. Das wäre doch was.

Putin macht Poroschenko die Waffen kaputt

Die Russen waren es 1Die Russen waren es 2Bild: Poroschenko meldet massive Waffenverluste, die ihm die eigenen Bürger zerstört oder weggenommen haben. Und die der Westen, also Deutschland, ersetzen soll. Das schickt seine Streitkräfte mit unbrauchbarer Ausrüstung in den Einsatz. Das Geld bekommen die Asylbetrüger und EU – Pleitestaaten. Und das ist auch gut so. Sagt der Blogwart. Ohne farbige Menschen würde es den Deutschen noch viel dreckiger gehen.

 

Der Volkspolizist der es gut mit mir meint

Wo hast Du denn Deinen Vater 1913

er bringt mich hinüber. Er ist unser Freund. Ja, das waren noch Zeiten. Meint der Blogwart. Da waren die Rollen klar verteilt. Hier die Guten und da die Bösen und die Bösen waren die Räuber und Verbrecher und auf jeden Fall der Klassenfeind und seine Handlanger. Der Gute hingegen, das war der Leutnant vom Schwanenkiez oder die Genossen, die während der Serie „Polizeiruf 110“ auf Jagd nach dem notorischen Arbeitsbummler gingen, der, wenn er mal arbeitete, auch gleich das volkseigene Gut veruntreute, um seinen Partykeller damit auszubauen.

Heute hingegen ist das schwierig. Da heißt es senibel sein. Ist es politisch korrekt, den Omar, Murat und den Kemal zu verhaften, nur weil sie gerade den Laden hinter einem ausrauben, nicht ohne die Inhaberin schwer zusammenzuschlagen,  oder sollte man eher dem Kevin Schulze eine gepfefferte Strafe aufbrummen, der mit einem Fahrrad fährt, dem die vorschriftsmäßige Beleuchtung fehlt und die Klingel? Der gewissenhafte, staatstreue  Beamte wird sich für Letzteres entscheiden, ist ihm doch die Karriere näher als der Grund, aus dem er mal Polizist geworden ist.

Der Bürger aber, der in seinem eigenen Blute liegt, kann immerhin Genugtuung daraus ziehen, wenn ihm der Beamte unter vorgehaltener Hand zuflüstert: „Wissen Sie, eigenlich hätte ich die Drei ja verhaftet, die sie ausgeraubt und niedergeschlagen haben, aber am Abend wären sie wieder frei und guter Dinge und damit wäre ja keinem geholfen.“ Und da kann auch der Blogwart nur zustimmend nicken.

Bild: Aus „Sport und Salon vom Mai 1913“. Der Blogwart fand das Foto gut und der Text hat sich irgendwie von selbst ergeben. 🙂

Wir Antisemiten

Mark Twain liest

Über Drohnen parliert der Abgeordnete Ahlwardt auf der Sitzung des Deutschen Reichstages am 15. Dezember 1897. Zu finden in den *Reichstagsprotokollen*. Durch den Blogwart gekürzt. So was dürfte heute keiner mehr im Bundestag sagen, ohne nicht seine Immunität und seine Freiheit zu verlieren.

„… Ich habe die Anschauung, daß die Drohnen im Deutschen Reich in der Hauptsache Personen sind, die gar nicht zum deutschen Volksstamm gehören. Sie wissen, daß man uns Antisemiten vielfach religiöse Intoleranz vorwirft. Auf diesem Boden steht niemand von uns Antisemiten; wir bekämpfen den Juden nicht  seiner Religion wegen. Wir halten vielmehr dafür, daß die Juden eine Volksrasse bilden, die in ihren geistigen Eigenschaften und auch in ihrem Empfinden so sehr von dem deutschen Volke abweicht, daß ein dauerndes Zusammenleben beider Volksrassen uns, die edlere, zum Untergange führen muß. Die Germanen stehen auf dem Boden der Arbeit; die Arbeit ist eine Rasseneigenthümlichkeit derselben, und so weit sie die Deutschen in der Geschichte zurückverfolgen, immer haben dieselben die Arbeit, das Schaffen der Werthe, deren sie bedurften, als nothwendig anerkannt und sind dabei glücklich gewesen. Es ist durchaus falsch, wenn man den Anhängern einzelner Parteien vorwirft, sie ständen nicht auf dem Boden der Arbeit. Arbeiten wollen die Anhänger aller Parteien, soweit sie Deutsche sind; wenn sie unzufrieden sind, so sind sie mit der Vertheilung der Arbeitsprodukte oder mit der übertriebenen Belastung unzufrieden. Dagegen gehören die Juden einer Volksrasse an, die nicht auf dem Boden der Arbeit steht. (Heiterkeit.)

Inn allen Zeiten haben die Juden die Arbeit zu meiden gesucht; nur zwangsweise, wo es nicht anders ging, haben sie sich zeitweise der Arbeit zugewendet. Das zeigt sich durch die gesamte jüdische Geschichte. Um ohne Arbeit das Dasein erhalten zu können, haben sie die hier eingeborene, arbeitende Volksklasse geknechtet und unterdrückt. (Heiterkeit.)

Die Juden sind stets bemüht, Anderen das abzunehmen, was diese durch die Arbeit geschaffen haben. In dieser Kunst, Anderen das abzunehmen, was sie durch die Arbeit geschaffen haben, sind die Juden allerdings nicht nur uns, sondern allen Völkern der Welt überlegen. Unter diesen Umständen halten wir allerdings die antisemitische Bewegung nicht nur für berechtigt, sondern für eine Notwendigkeit. Wir Antisemiten halten uns für berechtigt, wenn auch nicht alle, so doch die meisten Übelstände, die gegenwärtig unseren Volkskörper bedrücken, auf das Judentum zurückzuführen, resp. auf den jüdischen Geist, der sich in unserem Volke nach und nach verbreitet hat. Ich will damit nicht sagen, daß die Germanen, von den Juden befreit, nun etwa fehlerlose Menschen wären. Das wird in absehbarer Zeit überhaupt nirgendwo stattfinden, und ich glaube, es wäre auch nicht einmal wünschenswerth; aber die edle Grundlage der eingeborenen, edlen germanischen Rasse würde zur Geltung kommen, während sie jetzt unter dem fremden Geist erstickt wird, der ganz und gar anderer Richtung und anderer Gestaltung ist.

Als wir Germanen noch nicht beeinflußt waren von dem jüdischen Geist – wir müssen da allerdings in der Geschichte so weit zurückgehen, als es uns möglich ist – haben die schlimmsten Eigenschaften sich nicht gezeigt, die sich jetzt unterm Einfluß des Judenthums und des jüdischen Geistes bei uns entwickelt haben. Ich will Ihnen zur Würdigung des Judenthums nur eine Thatsache vor Augen führen, die für sie alle, auch wenn Sie nicht auf meinem Boden stehen sollten (Heiterkeit), – lachen Sie nur darüber, meine Herren, die Sie um Herrn Singer sitzen – das Lachen des Herrn Singer ist mir gegenwärtig schon zu einer Ehre geworden – ich sage, wenn Sie auch nicht auf antisemitischem Boden stehen, so müssen Sie sich eine Thatsache gleichwohl allen Ernstes vor Augen führen: die Juden sind als Gäste zu uns gekommen, sie sind hier ohne Einladung erschienen, ich möchte sagen, sie haben sich bei uns eingeschlichen – ohne Besitz; denn das, was sie mitbrachten, dürfen Sie als Besitz kaum ansehen. Gegenwärtig besitzen die Juden in unserem Vaterland ungefähr die Hälfte des Nationalvermögens. Es ist das ja nur schätzungsweise auszusprechen, weil statistische Berichte fehlen. – meine Herren, wenn Sie sich solche vielhundertfachen Millionäre ansehen, wie wir sie hier in Berlin haben, dann frage ich: verdanken diese Leute ihrem Geist, ihrem Geschick, ihren Leistungen für die Menschheit diesen großen Besitz?

… Sehen Sie sich doch diesen jüdischen Besitz einmal an, wie er sich im Handumdrehen vor Ihren Augen bildet. Der Großvater kam als völlig besitzloser Mensch über die Grenze; der Enkel ist Geheimer Kommerzienrath, Baron und vielhundertfacher Millionär geworden! Können Sie das mit Ihrem Gerechtigkeitsgefühl in Einklang bringen, daß ohne jede Gegenleistung für die Gesammtheit solcher Besitz sich anhäuft? Dazu bildet das gesamte Judenthum eine Einheit, eine Organisation im Staate, und zwar eine Organisation, die fest und unverbrüchlich zusammenhält. Sie alle bilden gegenüber den Juden nur einzelne Personen, haben aber als solche mit einer festen Organisation zu kämpfen. Die Juden haben sich in alle Kreise gedrängt, sie haben überall ihre Abgesandten, und überall wirken sie zerstörend und betäubend, überall wirken sie unfriedenstiftend, und das Letztere ist hier vor allen Dingen ins Auge zu ziehen. …

 – Daß der einzelne Jude nicht zu bekämpfen ist, habe ich ja schon gesagt; es ist selbstverständlich, daß man ihn nur als Mitglied seiner Rasse zu bekämpfen hat. – Das größte Wort in der Judenfrage hat Napoleon I. gesprochen, als er sagte: die Juden sind staatsrechtlich zu behandeln und nicht zivilrechtlich! Darin, meine Herren, glaube ich, liegt die falsche Auffassung, die wir so vielfach von der JUdenfrage haben, daß wir die Juden lediglich zivilrechtlich behandeln wollen. Meine Herren, das Judenthum ist uns gegenüber genau so ein fremdes Volk, wie etwa Franzosen oder Russen uns gegenüber fremde Völker sind, nur mit dem Unterschied, daß Franzosen, Russen ec. wenigstens zu derselben Volksrasse gehören, während die Juden Angehörige einer ganz fremden Volksrasse sind, die ich Ihnen vorhin schon in der Grundlage ihres Wesens geschildert habe. Es ist nicht zu behaupten, daß jeder Jude alle verwerflichen Eigenschaften haben müsse. In persönlichen Eigenschaften, in denen wir ja auch sehr verschieden sind, sind auch die Juden verschieden; aber in den Rasseeigenschaften, in denen wir uns gleichen, gleichen sich die Juden auch, und eben bezüglich dieser Rasseeigenschaften werden uns die Juden so gefährlich, daß wir an eine Erlösung vom Judenthum denken müssen. …

Bild: 1897 Mark Twain hält eine humoristische Vorlesung im Goldgräberlager. Die auch für viel Heiterkeit sorgt.


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