Archive for the 'Satire' Category



Dürfen die das

Deutsche spielen Holocaustüberlebende

Bild: Als Holocaustüberlebende ist man schlecht frisiert und ungeschminkt. Noch ein Verbrechen, das ungesühnt blieb.

Der Blogwart fragt, warum eigentlich sollten Angehörige des „Tätervolkes“ nicht ihre Opfer spielen? Das ist ja der Beruf eines Schauspielers. Erfundenes darzustellen. So wie bei „Romeo und Julia“. Oder „Faust“.

Der Blogwart fragt weiter: „Frau Hoss, wie haben Sie es nur geschafft, sich in die Lage einer Holocaustüberlebenden zu versetzen, noch dazu in ein Volk, das so viel Leid über die Welt gebracht hat und noch bringt, verzeihung, noch dazu als Angehörige eines Volkes, das so viel Leid über die Welt gebracht hat und noch bringt?“

Frau Hoss: „Das ist mein Beruf. Menschen zum Besten zu halten. Zu unterhalten.“

Der Blogwart: „Aber ist das nicht irgendwie pietätlos?“

Frau Hoss: „Keinesfalls. Irgendwer muß ja das Deutsche Volk mit der Nase in die Exkremente stoßen. Das ist eben ein Job. Wie der des Bundespräsidenten. Nur schlechter bezahlt. „

Der Blogwart: „Von dieser, ähm, amerikanischen Schauspielerin können Sie das aber nicht sagen.“

Frau Hoss: „Was?“

Der Blogwart: „Daß sie schlechter bezahlt wird.“

Frau Hoss: „Nein.“

Der Blogwart: „Und wenn sie eine stramme Nazisse hätten spielen sollen. So eine arisch-sadistische?“

Frau Hoss: „Zum Glück kann ich mir meine Rollen noch aussuchen. Außerdem hätte ich sie natürlich sensibel gespielt. Eigentlich will sie gar nicht sadistisch sein und ist irgendwie auch im Widerstand. Als Frau. Kann es nur nicht so zeigen“

Der Blogwart: „Ich danke für das fiktive Gespräch.“

Frau Hoss: „Ich nicht.“

Amerikas neue Geheimwaffe

Amerikas neue GeheimwaffeWie aus Washington vermeldet, werden künftig Staaten nicht einfach mehr per Drohnen bombardiert, um sie willfährig zu machen, vielmehr plant das Pentagon, diese Länder, in denen Amerika illegal Krieg führt, mittels riesenhafter Abbilder seiner Demokraten in Angst und Schrecken zu versetzen und dadurch die Ziele zu demoralisieren. Daß auch eine Merkel – Puppe im Bau sei, wurde zur Beruhigung der deutschen Bevölkerung dementiert.

Millionen Japaner auf dem Weg nach Europa

WiphaNach dem verheerenden Taifun Wipha, der, wie Herr Schwanke berichtete, auch die Atomruine (Orginalton Schwanke) Fukushima nicht kalt ließ, machten die ersten japanischen Containerschiffe los, um Flüchtlinge nach Europa, das heißt Deutschland zu bringen. Die Japaner fliehen aus ihrer Heimat, so heißt es in einer  Stellungnahme für das Erste Deutsche Fernsehen, weil die Kolonisation der europäischen Mächte und der Druck der Vereinigten Staaten auf Japan, westliche Werte und Verhaltensweisen zu übernehmen, die traditionelle Lebensweise der Japaner zerstört habe.

Seitdem suchen immer wieder Wirbelstürme, Erdbeben, Großfeuer und gutgemeinte Ratschläge aus den Kreisen alternativer, grüner Deutscher, oder der Kanzlerin,  Japan heim, dessen verzweifelte Menschen es aufgegeben haben, vor diversen Schreinen Reis vom Himmel zu erflehen oder auf die Ankunft caritativer Hilfskolonnen der UNO zu warten. Das Maaß sei voll, so lautet die einhellige Meinung, und, daß Europa Japan etwas schulde, das die japanischen Menschen jetzt mit aller Macht einfordern würden, ob die Europäer damit einverstanden wären oder nicht. Mit der Ankunft der ersten Flüchtlingswelle in Hamburg wird in ca. 2 Wochen gerechnet.

Das Volksgericht tagt

Abgerechnet wird zum Schlußbei *Politplatschquatsch* Es ist der 14.06.2023. Der Volksgerichtshof tritt zusammen. Erster Volksrichter: Hannes Jaenicke, ihm zur Seite: Fernseh – Richterin Barbara Salesch und Volksrichterin Margret Rasfeld. Angeklagt ist der frühere Umweltminister der Regierung Merkel Peter Altmaier. Auf einen Staatsanwalt und Verteidiger wurde, im Interesse eines zügigen Verfahrensablaufes, routinemäßig verzichtet.

Der Erste Volksrichter, Hannes Jaenicke, ergreift das Wort. „Angeklagter. Ihnen wird zur Last gelegt, Innovationen bei der Energieeffizienz und die Fokussierung auf Energieeinsparpotenziale in Unternehmen und Privathaushalten behindert zu haben, damit haben Sie das Leben und das Wohlergehen zukünftiger Generationen aufs Spiel gesetzt. Sie waren gewarnt, Sie wußten, wir werden Sie haftbar machen, wenn Sie die Chancen unseres Zukunftsprojektes aufgrund parteipolitischer Machtspiele fahrlässig gefährden. Ist das so richtig?“

Angeklagter: Nuschelt zusammenhanglos und unverständlich vor sich hin.

Volksrichterin Margret Rasfeld: „Angeklagter, das Volksgericht muß Sie bitten, sich laut und verständlich auszudrücken.“

Angeklagter: Laut und deutlich: „Ja.“

Erster Volksrichter Hannes Jaenicke: „Sie bekennen sich also schuldig im Sinne der Anklage?“

Angeklagter: „Ja Herr Erster Volksrichter.“

Erster Volksrichter Hannes Jaenicke: „Werft ihm dem Pöbel vor! Der Nächste bitte.“

Bild: Mit Leuten, die seine Zukunft verspielt haben, kennt der Deutsche keine Gnade. Obwohl das Volksgericht ununterbrochen in Schichten arbeitet, erliegt immer wieder ein früherer Regierungsmitarbeiter der Erregung der aufgeputschten Menschenmenge. Es ist aber wichtig, so der Erste Volksrichter Jaenicke, daß alles rechtsstaatlich zugeht und seine Ordnung hat.

Erwischt!

Neues von der Germanophoben Flutbrigade:

germanophobe Flutbrigade

Bild: „Wenn wir hier den Sandsackwall durchstechen, könnten wir maximalen Schaden an unseren  Wählern anrichten. Völlig ohne lästige Kabinettsberatungen oder langwierige  Haushalts – oder Landtagsdebatten. Und dann fordern wir die Erhöhung des Solidaritätszuschlages. Daß den auch die Flutopfer blechen müssen, höhö, merkt sowieso keiner und wenn, ist es längst zu spät. So tragen sie doppelten Schaden davon. Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker, hihi!“

Alternativ: „Und hier, Herr Meyer stellen wir drei Iraker aus Möhlau hin, die gebannt auf das Wasser schauen, während einer die Hilfe Allahs herabfleht. Schreiben wir dazu. Und dann machen Sie schöne Aufnahmen davon. Als Beleg für den überwältigenden Einsatz unserer ausländischen Mitbürger in der Stunde der Not.“ Oder: „Wenn ich jetzt vor den Kameras über das Wasser gehe, ist unsere Wiederwahl doch gesichert?“ Auch: „Wenn noch irgendwo Noteingangsaufkleber herumliegen, lassen Sie die an den Häusern anbringen, damit das Wasser weiß, daß der Zutritt nur rassistisch, faschistisch und von Fremdenfeindlichkeit Verfolgten gestattet ist. Hoffen wir, es hilft.“  Eventuell: „Scheuchen Sie mal die Bundeswehr da hinten weg, da haust eine seltene Libellenart, nicht, daß mich die Bürgerinitiativen steinigen!“ 


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