Archive for the 'sozialistische Rechtspflege' Category

Die bayerische Justizministerin Merk entschuldigt sich

nein, nein, nicht bei Herrn Mollath, den Frau Merks Untergebene jahrelang psychatrierten und noch psychatrieren, also als unbequemen Zeitgenossen in die Klapse verfrachtet haben, so was muß man aushalten, in einer Volldemokratie! Nein, entschuldigt hat sie sich bei den eingebildeten Opfern einer eingebildeten NSU, die nur deshalb existiert, weil es a) die Bundeskanzlerin erklärt hat, ohne überhaupt Untersuchungen dazu abzuwarten, b) weil die Bundeskanzlerin Merkel sich bei den vorgeblichen Opfern der vorgeblichen NSU entschuldigt hat, und mit ihr der volldemokratische Reichstag, und nicht zuletzt weil dieselbe Bundeskanzlerin den vorgeblichen Opfern einer herbeiphantasierten NSU Entschädigungsgelder zusagte und das wird ja wohl kein Mensch tun, wenn nicht doch etwas dran wäre an der Sache. Würde der normale Mensch denken und der hält ja auch Frau Merkel für ehrenwert, wenn auch manchmal schlecht kostümiert.

Und weil die bayrische Justizministerin so viel damit zu tun hat, sich bei den vorgeblichen Opfern einer von Bundeskanzlerin und Presse herbeiphantasierten NSU zu entschuldigen, findet sie auch keine Zeit, Anweisungen zu geben, den Herrn Mollath auf freien Fuß zu setzen. Der ist weder Raubmörder, noch Vergewaltiger, ja nicht einmal ein Kinderschänder, damit hat er wirklich Pech, denn sonst hätten sich zahlreiche Psychologen schon darum bemüht, die Gutherzigkeit seines Wesens nachzuweisen, um ihn als rehabilitiert auf die Gesellschaft loszulassen. Von uns, sagt der Blogwart, können China, Rußland und der Iran lernen, wie das geht, Rechtsstaatlichkeit und wie Richter nur ihrem Gewissen folgen. Aber wo keines ist, wie im Falle der bayrischen Justizministerin …. Nun ja. Und darauf können wir stolz sein.

Keine Insel für Straftäter

Wie der Staat seine Bürger verachtet, kriminalisiert und unter den Generalverdacht stellt, Gewalttäter, Lynchmob und jemand zu sein, der doch tatsächlich glaubt, das Demonstrationsrecht gelte auch gegen Frauenschänder, und nicht nur gegen Atomkraftwerke, Managerbonuszahlungen, Rassismus, patriarchalische Männergewalt oder greise SS – Männer, kann derzeit gut bei den Vorgängen um verurteilte Vergewaltiger und Totschläger beobachtet werden, die klammheimlich den Bewohnern des Dorfes Insel von einem Freiburger Wohltäter ins Dorf gesetzt wurden. Und nicht etwa in Freiburg untergebracht, wie man meinen sollte.

Seit gut einem Jahr gibt es eine Bürgerinitiative von Menschen, die sagen, ihre Kinder und Frauen sollen nicht in der Nähe von entlassenen Triebtätern aufwachsen, wo doch jedem bekannt ist, erfolgte eine Rückfalltat, werden Psychologen oder Richter nicht zur Rechenschaft gezogen, die dürfen weiterhin ihr Handwerk zum Schaden des deutschen Volkes ausüben. Die Geschändeten bleiben allerdings weiterhin geschändet, die Erschlagenen weiterhin tot. Na und? Was geht das die Verantwortlichen an? Gar nichts. Die handeln nur nach dem nicht vorhandenen Gewissen.

Von Anfang an, wurden die Angehörigen der Bürgerinitiative von Medien und Politik in die NAZI – Ecke gezerrt, wer dagegen ist, daß Frauenschänder und -mörder, die ja nur wegen einer Entscheidung der EU auf freien Fuß kamen, im eigenen Dorf hausen, der will die Freiheitlich Demokratische Grundordnung aushebeln und gehört bekämpft. Seit Monaten belagert die Polizei das Dorf und die Dörfler werden mit Argusaugen überwacht, daß den Straftätern auch kein Leides geschehe oder sie vielleicht erfahren, daß sie im Dorf ungelitten sind. Die Polizei ist nicht dazu da, die Dorfbevölkerung vor Vergewaltigung oder Mord zu schützen. Wie man vielleicht glauben könnte.

Natürlich gibt es auch die andere Seite der Inseler. „Nu lasst die armen  Menschen doch in Ruhe“, „Vergewaltiger und Mörder sind auch nur Menschen und haben ein Recht auf freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit und ihrer Triebe“ und die Angst, in die Nazi – Ecke gestellt zu werden, ach herrjeh, lieber noch 50 solcher Krimineller im Dorf, als solch einen Schatten über dem Ort. Weshalb man sich auch immer kräftig distanziert, sobald Leute mit zur Demonstration antreten, die deutlich etwas gegen Schänder haben.

Aber, sagt der Blogwart hier. Als guter Bürgerinitiativler sollte man es nicht bei der bloßen Distanzierung belassen oder beim Abmelden einer weiteren Protestdemo. Vielmehr sollte den Nazis offensiv entgegengetreten werden. Eventuell mit Schildern: „Meine Frau gehört Euch!“, „Totschlag ist ein Kavaliersdelikt“, „Willkommen in Insel!“ oder „Wir verzeihen Euch!“ und eine Lichterkette sollte natürlich auch gebildet werden.

Überhaupt sollte sich das ganze Dorf nun aber doch geschlossen zu den beiden Straftätern bekennen, vielleicht Patenschaften übernehmen und sie reihum und wechselseitig zum Sonntagsnachmittagskaffee einladen, denn daß ihre Anwesenheit im Dorf alternativlos ist und auch gegen den Widerstand der Bevölkerung durchgesetzt wird, notfalls mit aller staatsanwaltlichen Härte und Polizeigewalt, das sollte auch der letzte der Dorftrottel inzwischen mitbekommen haben. Und, daß die ganze Distanziererei von den „Rechten“ die Lügen, die von Medien und Politikern über das Dorf verbreitet werden, diese nicht auslöschen wird. Insel wird immer ein „rechtes“ Nest bleiben. Jedenfalls in den Medien. Weshalb er das Sprichwort in Erinnerung bringt: „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich weiter – ungeniert.“

Natürlich, schätzt er auch ein, wird das Verhalten der Staatsmacht keine Konsequenzen für die nächsten Wahlen haben. DIE DA OBEN machen eben nur ihren Job, der darin besteht, die Dorfbevölkerung in die unmittelbare Gefahr zu bringen, vergewaltigt oder ermordet zu werden. Denn das Risiko wird mit Gewalt im Dorf gehalten, wie ein Blindgänger einer Zwei – Zentner – Bombe, von der man weiß, der Zünder rostet vor sich hin aber – wo soll sie denn hin? Nicht wahr. Entschärfen oder Abtransport, das geht ja nun gar nicht. Das Dorf wird eben mit der Gefahr leben MÜSSEN. Daß irgendwann mal jemand in Fetzen gesprengt wird. Das ist alternativlos. Wenn das nicht ein Grund ist, die demokratischen Parteien 2013 tapfer wiederzuwählen, dann fällt dem Blogwart kein besserer ein.

Bild: Frauenschänder wurden in der Regierungszeit des Adolf Hitler vom NS – Regime verfolgt, weshalb sie heute zu den Verfolgten des Nazi – Regimes zählen. Jeder, der damals eine Frau vergewaltigte und dafür ins Gefängnis kam oder unter das Fallbeil, beging eine Widerstandstat gegen die Regierung Hitler. Weshalb heute, unter dem Regime Merkel, Vergewaltiger unter dem besonderen Schutze des Grundgesetzes und seiner Vollstrecker stehen. Jede Meinungsäußerung gegen Vergewaltiger ist ein nationalsozialistisches Propagandadelikt, weshalb ganz klar ist, Demonstrationen gegen die beiden wackeren Antifaschisten im Ort Insel gehören verboten. 

Deine Stimme zur Wahl

für den Mülleimer oder in den Ofen. Ganz wie es dem Wahlleiter beliebt. Lorenz Marold beklagt im TAGESSPIEGEL  demokratische Zustände, die in Deutschland herrschen, bei den Wahlen ginge es schon fast so korrekt zu wie in Afghanistan, ja, na und? Wie der Herre so das Gescherre, das sagt schon eine Volksweisheit und wer immer noch nicht begriffen hat, daß Wahlen nur ein Kasperletheater sind, um dem Steuerzahler vorzuspielen, er hätte irgendwie mitzubestimmen, während ihm das Ersparte aus der Tasche gezogen wird, um es Griechen, Zigeunern, Afrikanern, arbeitsscheuen Mohammedanern oder abgehalfterten EU-Bürokratten zu geben, der ist wirklich ein armer Tor oder er hat zu lange vorm Fernseher gesessen und das Öffentlich Rechtliche Verbildungsprogramm konsumiert.

Irgendeine Politikertusse beklagt, Deutsche säßen im Schnitt vier Stunden lang vor dem Internet, gegen Internetsucht müsse dringend etzwas unternommen werden. Genau! In diesen vier Stunden, die der Deutsche ins Weltnetz starrt, wie die Kollegen von der deutschen Heimatfront sagen würden, kann er nicht ARD und ZDF gucken und all die Propaganda und die Lügen, die die Demokraten ausstrahlen, gehen unkonsumiert an ihm vorüber, eventuell tummelt er sich sogar auf Seiten, die meinen, CO2 sei gar nicht böse, die EU bestünde mitnichten aus unseren Freunden und daß die Politik Merkel alternativlos wäre, sei ebenso wahr wie der Ausspruch Erich Honeckers, kurz vorm Zusammenbruch der DDR: „Den Sozialismus in seinem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf.“ Etwas später fand er dann Kirchenasyl bei einem Pfarrer. Da sollte doch Frau Margot Käßmann für die amtierende Bundeskanzlerin schon einmal das Gästezimmer herrichten lassen. Der Zukunft zugewandt. Sozusagen.

Bild: Es war alles schon einmal da. Drei Jahre, bevor Deutschland von England, Frankreich und Rußland in den Ersten Krieg getrieben wird, den man dann Weltkrieg nannte, präsentiert ein amerikanischer Erfinder das Handy, das Zylindri genannt werden würde, wenn es sich denn durchgesetzt hätte. Da das Empfangsteil im Zylinder sitzt und das Sendeteil unter der Oberbekleidung getragen wird, wird die Damenwelt schwer durch diese Erfindung benachteiligt.

Heilung für die Medien

Vor 43 Jahren errichteten, würde man heute sagen, die sozialistischen Bruderländer, allen voran die Sowjetunion, eine Flugverbotszone über der Tschechoslowakei. Natürlich ging es  um die Beseitigung einer unliebsamen Regierung. Heute heißt das Regimewechsel. Regimewechsel, das ist, wenn edlen Männern und Frauen, die sich im Vollbesitz der Wahrheit dünken, eine Regierung nicht gefällt, die daher beseitigt werden muß. Wegen höherer Ziele. Wegen Humanität, Menschenrechten, westlichen Freiheiten oder weil die Regierung die vorgeschriebenen Pfade der Erleuchtung verlassen hat oder sie nicht beschreiten will. Dann nennen das die Medien wahlweise Revolution, Konterrevolution, arabischer Frühling oder „Nie wieder Auschwitz“.

Wenn heute aber die NATO ähnliches tut, oder wie damals im Krieg gegen Serbien, dann müssen wir uns immer sagen, das ist etwas anderes, das sind Demokraten, die sind vom Volke gewählt  und haben das Vertrauen der Menschen, deshalb sind die Toten, die sie produzieren, auch nicht richtig tot, die Verstümmelten nicht wirklich verstümmelt und die Trümmer, die sie hinterlassen, die heilen sich über Nacht selbst.

TASS – Mitteilung. … In Ausführung dieses Beschlusses marschierten Truppen der verbündeten sozialistischen Länder am 21. August in die Tschechoslowakei – in alle Gebiete und Städte einschließlich Prags und Bratislawas – ein. Der Vormarsch der Truppen der Bruderländer verlief ungehindert. Die Einheiten der tschechoslowakischen Volksarmee bleiben an ihren Standorten. Die Bevölkerung bewahrt Ruhe. Viele tschechoslowakische Staatsbürger äußern gegenüber den Soldaten der Verbündeten Armeen ihren Dank für die rechtzeitige Ankunft in der Tschechoslowakei, um im Kampf gegen diekonterrevolutionären Elemente zu helfen.

Gleichzeitig versuchen rechtsstehende, antisozialistische Elemente in Prag und in einigen anderen Ortschaften feindliche Ausfälle gegen die gesunden Kräfte der CSSR und die diese zu Hilfe gekommenen verbündeten Truppen zu organisieren. … Es gab hetzerische Äußerungen in Radio, Fernsehen und Presse. … *Neues Deutschland 22. August 1968*

Dieser Schritt dient dem Frieden in Europa. Meister Gerhard Kast, VEB Funkwerk Berlin – Köpenik: Mit Elan die DDR stärken. Viele meiner Arbeitskollegen und ich persönlich können und wollen uns nicht gleichgültig verhalten, wenn sich der Sache des Marxismus – Leninismus treu ergebene Persönlichkeiten der CSSR an die Völker der sozialistischen Länder wenden, um dringende Hilfe gegen konterrevolutionäre Elemente zu erhalten. Am Mittwoch haben viele Funkwerker auf Kurzversammlungten ihre Entschlossenheit bekundet, durch noch größeren persönlichen Einsatz an jedem Arbeitsplatz die sozialistische DDR zu stärken und damit den Bruderbund sozialistischer Staaten zu einem noch festeren Bollwerk zum Schutze der europäischen Sicherheit gegen die friedensgefährdenden Kräfte des westdeutschen Militarismus und Revanchismus zu machen.

Vor allem möchte ich den Genossen des ZK der KPdSU und unserer Parteiführung, mit Genossen Walter Ulbricht an der Spitze, für die leninistische Wachsamkeit gegenüber den Ränken der Konterrevolution und die schnelle Organisierung der brüderlichen Hilfe für unsere Genossen und Freunde in der CSSR von ganzem Herzen danken.  *Neues Deutschland 22. August 1968*

Jeder politische Schritt der Partei – und Staatsführung der DDR diente damals dem Frieden oder irgend einer anderen glückseligmachenden Sache, so wie jeder Schritt der Regierung Merkel heute ja auch dem Frieden dient oder der Rettung des Klimas vor dem Tode. Wer sich über solche Zustimmungsbriefe wundert sollte bedenken, daß die Betriebe sich fest in der Hand der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands und ihrer in der Nationalen Front der DDR vereinigten verbündeten Blockparteien befanden und natürlich fütterten sie, die Betriebe, ihre Parteisekretäre und Funktionäre für Agitation und Propaganda durch, so, wie sie heute ihre Beauftragten für irgendwelchen Hirnschiss durchfüttern. Regelmäßig wurden zu Anlässen, Jahrestagen oder Äußerungen aus dem ZK, Grußadressen, Meinungs – und Stimmungsbilder gefordert, die schon lange nichts mehr mit den Meinungen und Stimmungen der Werktätigen zu tun hatten.

So bediente man sich, um die unverbrüchliche Einheit des Volkes mit der Sozialistischen Einheitspartei der Deutschen Demokratischen Republik zu bekräftigen, einer Funktionärssprache, die mit der Sprache in Betrieben und im Alltag keine Gemeinsamkeiten mehr aufwies, es gab Worte  fürs Protokoll und Worte für den Hausgebrauch und beides hatte der DDR – Bürger verinnerlicht. Man wußte, wann man was man sagen durfte, mit welchen Worten und wann nicht. 

Im Nachhinein fragt sich der Autor, wenn er das so liest, wie da die Entschlossenheit bekräftigt wird, noch härter, genauer und länger zu arbeiten, aus Anlass des Einmarsches der verbündeten Truppen in die CSSR, wie groß müssen die Reserven in der Arbeitsproduktivität gewesen sein, denn zu jedem Ereignis, zum Sputnikflug, zum Weltraumflug des Genossen Gagarin, zum Weltraumflug des Genossen  Titow, zur Errichtung des Antifaschistischen Schutzwalles, aus Anlass der Weltfestspiele der Jugend und Studenten, zum Jahrestag der Oktoberrevolution, aus Anlass einer Sitzung der Volkskammer der DDR oder des Zentralkommitees der SED oder dem neuen Wirtschaftsplan und so weiter und so weiter, andauernd versicherten die Kollektive in Betrieben, Instituten oder in den Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften in solchen Zustimmungsadressen, jetzt werde noch mehr rangeklotzt, als vor dem Anlass, dem Ereignis davor und vor dem Jahrestag der dieser Initiative vorausging.  Daß da nie jemand von den mit Zustimmungsschreiben Überhäuften gefragt hat, „nun, Genossen, und wann fangt ihr an, richtig zu arbeiten?“

Freude allerorten

Kinder an die Macht!

Wie die Welt aussieht, wenn sie in Kinderhände übergegangen ist, wie Jammerbarde Grönemayer so schön klampft, das demonstriert der englische Frühling, er zeigt aber auch, welchen Segen es einem Land bringt, wenn 68 er Ideologen schalten und walten lässt, wie es ihnen passt und der Autor fragt sich ganz besorgt, hat Herbert Grönemayer  hier den ideologischen Boden bereitet, zur Verwahrlosung ganzer Generationen? Mit Sicherheit. 15jähriger vergewaltigt während des Freiheitskampfes des englischen Volkes 13jährige.  Nun, das kann in der Freude über die Revolution schon einmal passieren, wie deutsche Sozialpädagogen und Kaffeehausschwätzer unzweifelhaft entschuldigen werden.

Ganz im Gegensatz zu diesem Sozialmüll, der größtenteils davon lebt, die Jugend nach englischem Vorbild zu deformieren, stehen tapfere deutsche Schäferhunde auf Wacht für den Frieden, aber leider auf der Seiten der Reaktion, wenn sie von der Cameron – Clique auf Kinder gehetzt werden, die nur die Macht übernehmen wollen, wie es ihnen Barde Grönemayer singend tief in die brennenden Herzen einpflanzte. 5 verwundete Polizeihunde sind in Folge der englischen Blütenrevolution zu beklagen, falls sie jemals nach Deutschland kommen, dann besser nur unter falschem Namen.

Bild: Obi, deutscher Schäferhund und Beamter der Polizei, wurde während friedlicher Diskussionen um die Zukunft Englands von einem Stein getroffen und schwer verwundet. Wenn uns auch das Schicksal von Polizisten egal ist, die dasselbe erlitten und erleiden, auch in Deutschland, sollte sich die Diskussionkultur wegen solcher armer Kreaturen nicht ändern? Was sagt der Tierschutz zu gelebtem Antifaschismus?

Was wir wieder brauchen

Komitees zur Verhinderung der Anonymität im Internet. Hoppla hopp, gleich jährt sich der 13. August 1961, Tag der Errichtung des Antifaschistischen Schutzwalles in der DDR, und so klare Bekenntnisse wie damals, die benötigen wir heute unbedingt wieder, zum Beispiel gegen die ungeheuerliche Feigheit, anonym im Internet zu hetzen, eventuell sogar gegen den geschätzten Innenminister oder gegen die Zustände, die schwarze, vom Sozialamt ausgebeutete Menschen dazu bringen, Geschäfte zu plündern oder Weiße zu zwingen, sich auf der Straße auszuziehen, um sie ihrer Kleidung zu berauben. Natürlich nur aus Not und zum Schutz vor Kälte, versteht sich.

Muldensteiner Kumpel an die Volkskammer der DDR. Aktiver Kampf dem Menschenhandel. Werte Abgeordnete. Wir, die Brigade vom Bagger 617 im Tagebau Muldenstein des Braunkohlenwerkes „Einheit“ in Bitterfeld, haben uns in zahlreichen Aussprachen über den Abschluß eines Friedensvertrages noch im Jahre 1961 auseinandergesetzt. Es gab zwar am Anfang unterschiedliche Meinungen, aber jetzt haben wir Klarheit über die Notwendigkeit geschaffen. Jawohl, unsere Regierung handelt richtig, wenn sie dem Menschenhandel, der den Imperialisten für ihre Störmaßnahmen dient, Einhalt gebietet. Die Maßnahmen des Magistrats des demokratischen Berlins finden gleichfalls unsere volle Zustimmung.

Wir sehen der verbrecherischen Bonner Politik ebenfalls nicht tatenlos zu. Auf unsere Forderung hin wurde auch im Tagebau ein Komitee zur Verhinderung des Menschenhandels gebildet und es arbeitet bereits. Seien Sie versichert, daß wir alle Maßnahmen die durch die Volkskammer und unsere Regierung zur Durchsetzung unserer Friedenspolitik beschlossen werden, unterstützen. … Glück  auf! Besatzung des Baggers 617 W. Pacyna, Brigadier, H. Köppe, Gewerkschaftsvertrauensmann *Neues Deutschland 10. August 1961*

Für eine lebendige, gesalzene Demokratie. … Nach Feierabend verwandelte sich der Angepasste zum anonymen, rechtsradikalen Blogger „Fjordman“, der im Netz aufs Übelste gegen Muslime wetterte. Äußerungen wie „Der Islam und alle, die ihn praktizieren, müssen total und physisch aus der gesamten westlichen Welt entfernt werden“ fanden auch Zustimmung beim norwegischen Massenmörder Anders Breivik.  …   Was sind das nur für charakterlose Gesellen, die sich in anonymen Blogs austoben? Das Internet war angetreten, die gesellschaftliche, repressionsfreie Debatte durch den Schutz der Anonymität zu befördern. Leider hat es auch dazu geführt, dass nun Typen mit Persönlichkeits-Defiziten sowie einer Blockwart- und Heckenschützen-Mentalität für allerlei Krudes und Menschenverachtendes eine Bühne haben. …  Beherzte, mutige, kontroverse Diskussionsbeiträge von couragierten Bürgern sind das Salz für eine lebendige Demokratie.   Wilhelm Klümper *DER WESTEN 07.08.2011 *

Ärzte des Bezirkes Frankfurt (Oder): Meidet Westdeutschland und Westberlin! Wir sind der Überzeugung, daß der Abschluß eines Friedensvertrages noch in diesem Jahr die reale Möglichkeit bietet, die barbarischen Absichten der westdeutschen Militaristen rechtzeitig zu durchkreuzen. Wir haben den festen Willen, zu dieser Lösung mit bestem Vermögen beizutragen.  … Wir begrüßen darum die Erklärungen der Regierung der DDR und des demokratischen Blocks, in denen alle Bürger der DDR im Interesse ihrer eigenen Sicherheit, im Interesse ihrer Familien und im Interesse der Sache des Friedens vor den Gefahren des Menschenhandels gewarnt und gemahnt werden, Reisen nach Westdeutschland und insbesondere Besuche in Westberlin zu meiden.

In Anbetracht der Gefährdung, der Ärzte und Angehörige des mittleren medizinischen Personals durch die konzentrierte Abwerbung der Menschenhändler ausgesetzt sind, appellieren wir an alle Berufskollegen diese Mahnung ernst zu nehmen. Der Appell ist u. a. unterzeichnet von Dr. Großer, Beeskow: Dr. Berthold, Beeskow; Dr. v. Wachsmann, Wriezen: Fiedler, Bezirksarzt: Dr. Heyse. Bezirks – Tbc-Arzt; Dr. Löwe, Ärztlicher Direktor des bezirkskrankenhauses Frankfurt (Oder); Dr. Freytag, Kreisarzt Bernau; Dr. Lappe, Ärztlicher Direktor, Krankenhaus Stalinstadt; Hartmann, Oberschwester, Krankenhaus Eberswalde; Fiebelkorn Hebamme, Kreiskrankenhaus und Eberswalde; Dr. Krüger, Kreisarzt und Leiter des Landambulatoriums Maschnow.  *Neues Deutschland 10. August 1961*

Der Autor ist entzückt von soviel beherzten, mutigen und controversen, also zustimmenden Diskussionsbeiträgen, die unsere Demokratie würziger machen. Der Regierung immer wieder zu sagen, wie weise sie ist und wie gut sie vorausschaut und das Beste für uns will, wenn die Maßnahmen manchmal auch etwas lahm daherkommen, das macht doch eine gesellschaflich repressionsfreie Debatte aus. Daß es zwar am Anfang unterschiedliche Meinungen geben darf, der Form halber, dann aber muß Klarheit herrschen. 

Bild: Friedliche Muslime demonstrieren für repressionsfreie Debatten, aber gegen Anonymität im Internet. Das Plakat zeigt den enthaupteten dänischen Karikaturisten Westergaard mit dem Körper eines Hundes, der allerlei   Krudes und Menschenverachtendes zeichnete,  dabei aber vergaß, zuvor in die Anonymität des Internets abzutauchen, das bescherte ihm freundlichen Besuch eines Somaliers, der sich mit einer Axt Zugang zum Haus des Westergaard verschaffte, sicher wollte er nur Holz hacken.

Bild 2: Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker. Ein junger englischer Proletarier aus Birmingham teilt, wie St. Martin, bereitwillig Hemd und Hosen mit einem jener Zuwanderer, deren Herzlichkeit und Lebensfreude auch Deutschland so ungemein bunter machen. Trotz vollständiger Bekleidung friert der Sonnensohn Afrikas. Das war dem jungen Manne gleich aufgefallen und enthusiastisch entledigte er sich aller Bekleidung, da er ja das Klima gewohnt ist. Der Autor ruft: Eifert ihm nach! 

Kindesentführer

Weitere wundervolle Beispiele objektiver Berichterstattung in der Zeitung vom 08. August 1961, und in Vorbereitung auf den 50. Jahrestag der Errichtung des Antifaschistischen Schutzwalls, wie sie in sprachlicher Schönheit und Eleganz Fakten und Meinung vermischen und Ekel und Abscheu in das Herz jedes Lesers einpflanzen, der sich dann schnell noch einmal vergewissert ob das Klopfen an der Tür bedeutet, er bekommt Besuch eines Vertreters der Organisation gewissenloser Menschenhändler, und ob das Kind richtig festgebunden ist, nachher taucht es, entführt  von der arbeitsscheuen Oma, im Westen auf, und man sieht es nie wieder.

Kopfjäger in Riesa abgeblitzt. Junge Stahlwerker verzichten auf Reisen nach Westdeutschland. Riesa (ADN/ND). Bei seinen früheren Arbeitskollegen im technischen Büro des Stahlwerkes Riesa ist der kürzlich den Bonner Menschenhändlern in die Hände gefallene Ingenieur Zimmermann gehörig abgeblitzt. In einem von Beleidigungen strotzenden Brief versuchte der Verräter Zimmermann besondes die Ingenieure Köhler und Ekhard den Menschenhändlern zuzutreiben, um dann die ausgesetzten Kopfprämien zu kassieren. Die Gewerkschaftsgruppe des technischen Büros distanzierte sich von Zimmermann und erteilte ihm die richtige Antwort. Ekard und Köhler ließen ihn wissen, daß er Verrat begangen hat und daß ihm in der  kapitalistische Gesellschaft, zu der er sich jetzt bekennt, niemals möglich gewesen wäre, Ingenieur zu werden. Sie teilten Zimmermann mit, daß der Brief seinen Zweck nicht erreichen wird; im Gegenteil, die beiden Ingenieure werden die Arbeit des Betriebskomitees zum Kampf gegen Menschenhandel nach besten Kräften unterstützen. Viele Jugendliche des Stahlwerkes entschlossen sich, beabsichtigte Reisen nach Westdeutschland nicht zu unternehmen.

Eltern klagen die Kindesräuber in der Frontstadt Westberlin an: Geben Sie unsere Kinder zurück!  … Am Donnerstag wurde der Familie des Genossenschaftsbauern Heintz aus der LPG Quadenschönfeld im Auftrage der in Westberlin stationierten Organisation gewissenloser Menschenhändler das jüngste Kind, die drei Monate alte Sylvia geraubt. Die Kindsräuberin ist eine gewisse Ruth Görgens aus Gladbach in Westfalen, die unter dem scheinheiligen Vorwand eines Familienbesuches bei dem Ehepaar Heintz auftauchte. Die Mutter hat Strafantrag wegen Kindesraub gestellt und in einem Telegramm kategorisch die Rückgabe des Kindes gefordert.

Vor fast drei Wochen wurde der Familie des Angehörigen der Nationalen Volksarmee Blume aus Dissen bei Cottbus im Auftrage der in Westberlin stationierten Organisation gewissenloser Menschenhändler das dreijährige Kind Peter geraubt. Die Kindesräuberin ist die arbeitsscheue Anna Kawa, die Großmutter des Jungen. Die Menschenhändler haben dieses kriminelle Weibsstück gedungen, um die verzweifelten Eltern zur Fahrt nach Westberlin zu bewegen. …

Leser zu Maßnahmen des Magistrats. Die Zeit war überreif. Aus vollem Herzen begrüße ich als Vater von vier Kindern die vom Magistrat am 4. August beschlossenen Maßnahmen gegen die Grenzgänger. Lange genug haben wir mit diesen Menschen über ihre unmoralische Haltung diskutiert. Die Zeit war überreif, um zur Tat zu schreiten. Jetzt müssen wir die Tatsachen mit großer Aktivität durchsetzen, damit sich keiner mehr auf Kosten der Allgemeinheit bereichern kann.  Herbert Meißler, Berlin – Pankow.

Wie jeder vernünftige Mensch in der DDR begrüße ich  die durch unseren Magistrat beschlossenen Maßnahmen gegen die  Grenzgänger. Menschen, die wissend schmarotzen, muß man auch als Schmarotzer behandeln, sie so anfassen, wie sie es verdienen. Sie haben unsere Langmut sowieso seit Jahren nur als Schwäche ausgelegt. Laßt doch die Westberliner Gazetten und den Rias plärren und zetern, das tut uns doch nicht weh, sondern bestätigt nur, daß unsere Maßnahmen sie ins Auge treffen. Gisela Narr, Berlin – Weißensee.

Wir Kolleginnen im Waschstützpunkt des Dienstleistungskombinats Prenzlauer Berg, Gleimstraße 21, begrüßen die Maßnahmen des Magistrats gegen die Grenzgänger. Die Kundinnen, die bei uns waschen, gaben ebenfalls ihre Zustimmung. Wir hoffen, daß die Grenzgänger jetzt einsehen, daß sie bei uns ihren Lebensunterhalt ehrlich verdienen können. Sie sollen endlich begreifen, daß sie mit ihrer Arbeit das Lager des Krieges unterstützen. Ehrliche und saubere Menschen müssen wissen, wohin sie gehören.  Inge Weituschat, Inge Schulze, Hanni Pretolat, Hedwig Moritz, DLK Prenzlauer Berg, Gleimstraße 21

Zuchthaus für Abwerber Killat. Zu zweieinhalb Jahren Zuchthaus wegen Verleitens zum Verlassen der DDR hat der Strafsenat 1 c des Stadtgerichts Berlin am Montagnachmittag den 24 jährigen Abwerber in Sachen Aufrüstung, Bruno Killat, verurteilt. Die Untersuchungshaft wird angerechnet. Killat hatte im Interesse des Braunschweiger Schmalbach – Konzerns versucht, den Expidenten Trapp vom Volkseigenen Betrieb Feinblechverpackungen Lichtenberg in dem Moment abzuwerben, als der Konzernzweigbetrieb in Westberlin, Gebrüder Koppe, in dem Killat als Produktionsleiter arbeitete, einen Rüstungsauftrag für die Bonner Bundeswehr erhielt.

Menschenhandel auch mit Ausländern.  Düsseldorf (ND). über die Methoden der westzonalen Kopfjäger … berichtet die  „Neue – Ruhr – Zeitung“ … „Vor allem mit spanischen und griechischen Arbeitern ist ein reger Menschenhandel aufgeblüht. Vieles geht bei diesem Treck der Arbeitsuchenden nach Deutschland durcheinander. … Bevorzugte Masche der schlepper: Sie tarnen die Ausländer als Touristen und pauken ihnen Sätze ein wie: Ich bin bei einem Freund in Belgien und möchte mir gern das Rheinland ansehen. Die Ausländerämter reagieren recht unterschiedlich auf den Menschenhandel. In Nordrhein – Westphalen sind die Behörden recht großzügig. „Die Firmen liegen uns täglich in den Ohren“, klagen die Ausländerämter. „Sie brauchen dringend Arbeitskräfte, und da machen wir eben Ausnahmen.“  *Neues Deutschland 8. August 1961*

Bild: Erich Heintz und Frau Elisabeth aus Quadenschönfeld, Kreis Neustrelitz, klagen die Kopfjäger an: Gebt uns endlich unsere kleine Sylvia zurück! Hier das Ehepaar Heintz mit seinen beiden ältesten Kindern.


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