Posts Tagged 'Afghanistan'

Geschichte wiederholt sich nicht

Jedenfalls nicht genauso.

Heulen und Zähneklappern

Gestern abend ist mir zufällig so ein ZDF-Reporter ins Auge gestoßen, der gramgebeugt vor einer Kamera stand, hinter ihm ein Hubschrauber, finster war die Nacht, und etwas davon in tragischer Tonlage erzählte, deutsche Soldaten wären in Afghanistan überfallen worden, furchtbar, furchtbar, und im Augenblick mußte ich an eine Kneipenschlägerei denken, wer macht denn  auch so etwas, friedlich feiernde Soldaten zu überfallen! Zufällig bin ich am Tage auch über die Tafel gestolpert, die die Mitglieder des Vereins 10. Husaren-Regiment i.  Tr.  Stendal e.V. an der Husarensäule angebracht haben und da dachte ich, na, Donnerwetter, das müssen aber mutige Leute gewesen sein, die damals beschlossen, ihre Soldaten zu ehren. Oder heute sind sie alle zu feigen Memmen verkommen, was wahrscheinlicher ist und bereits in der Staatsführung beginnt, diese Unlauterkeit und Feigheit. Unmöglich, daß  ein regierender König seinen Soldaten nicht die gebührende Achtung erwiesen hätte oder gar die Bürger selbst, aus deren Reihen doch die Soldaten kamen, aber das ist der Unterschied zur Demokratie und wir können stolz darauf sein.

Damals galt, den Wehrdienst aus Gründen zu verweigern, nämlich nicht als ehrbar und zu rufen, Hannemann, geh Du voran, deshalb gab es damals auch kein rot-lesbisches Weiber- oder Männervolk, das am Rande von Gelöbnissen trommelte und pfiff, denn wenn Krieg war, war jede Familie betroffen, die ihre Söhne und Ehemänner ins Feld schickte und bangte, kommen sie wieder. Heute aber wissen wir, Krieg ist keine Lösung, nur besoffen bei Rot über die Ampel zu fahren und von der Kanzel über verletzte Talibangefühle zu schwadronieren.

Vom Tafeltext: Das Magdeburger Husarenregiment, dem dieses Denkmal geweiht wurde, ist am 19. November 1913 in Aschersleben als Elb-National-Regiment gegründet worden. (1813 fand in Deutschland übrigens dieser schlimme Ausbruch von Fremdenfeindlichkeit statt, von Franzosophobie, würden heute die Intellektuellen schreiben und schwer dagegen anwettern, denn schlimmer als die Occupation ist immer noch franzosophob gegen die Occupanten zu sein. Weshalb es ja auch Intellektuelle sind. Also Leute mit Geist. Zumindest mit Weingeist.) Es bestand aus Freiwilligen und wurde aus Privatmitteln finanziert,  zu Ehren  seiner Waffentaten wurde ihm 1910 ein Denkmal von den Bürgern der Stadt gesetzt … . Es erübrigt sich die Frage, ob in der heutigen geistigen Verfassung der Deutschen jemals den Soldaten, die in Afghanistan auf Befehl der Demokraten kämpfen und fallen, in ähnlicher Weise gedacht werden wird, ich glaube, das können wir einstimmig verneinen. Die Bronzetafelszene zeigt einen der Kavallerieangriffe bei Vionville oder Mars la Tour, über die es früher Lieder und Gedichte gab und die Lehrer ihren Schülern auftrugen zu lernen. Was lernen sie heute? Schämen wegen des Hohlen Klaus und daß sein Blut für ÖL zu geben, verdammenswert ist, wie seinen Schweiß fürs tägliche Brot fliessen zu lassen oder für bessere Schulnoten. Statt dessen rennen sie draußen herum und fragen, ob jemand ihre Bildung gesehen hat, weil, die hat jemand geklaut.

Putzigerweise ist die Rückseite der Stele noch mit einem anderen Schild geschmückt, in dem der lokalen Opfer der Occupation gedacht wird und keine Bange, hier handelt es sich nicht um den Stein gewordenen Polizeibericht, der von den Taten der Südländer berichtet, die wir nach Ansicht Maria Böhmers (CDU) in unserem Lande herzlich willkommen heißen, weil sie ihre Kultur und Lebensfreude mitbringen, die für Überstunden in der Gerichtsmedizin sorgt und immer für  Arbeit beim Totengräber.

Über eines der Reitergefechte schreibt Fontane:

Als nun die Brigade Wedell weichen mußte, brachen die Gardedragoner mit drei Escadrons, die Standarten-Escadron zur Bedeckung zurücklassend, gegen die scharf nachdrängenden feindlichen Bataillone vor. Ein Mitbeteiligter schildert diese Attacke, die, so blutig sie auch verlief, doch nur das Vorspiel eines umfassenderen Cavallerie-Angriffs war, wie folgt: „Wenige Minuten nachdem wir die östlich von Mars la Tour aufgefahrene Corps-Artillerie unter Oberstlieutenant Schaumann erreicht hatten, traf uns der Befehl, die in raschem Tempo vordringenden feindlichen Infanteriemassen in ihrer rechten Flanke zu attackieren und zum Stehen zu bringen. Hierzu mußten in der Formation zu Dreien mehrere Hecken genommen werden; hinter der letzten, die wir schon im feindlichen Feuer übersprangen, marschierte das Regiment zugweise im Galopp auf und in schneller Reihenfolge ertönten dann die Signale „Front“, „Galopp“ und „Fanfaro“. Der Commandeur v. Auerswald jagte dem Regiment weit voraus und dicht geschlossen stürzten sich die Dragoner hinter ihm mit lautem „Hurra“ in die Reihen des Feindes. (Und der Blogbetreiber fragte sich an dieser Stelle, hätten die sich nicht gemütlich zusammensetzen können, um im Sinne Margot Käßmanns darüber zu diskutieren?) Bis zu diesem Augenblick reicht mein klares Bewußtsein. Von dem Kampfe Mann gegen Mann erinnert sich mein Gedächtnis nur, daß der Arm den Säbel  fast willenlos auf Schultern und Käppis niederfallen ließ, und mein Auge hat mir das Bild von klaffenden Wunden und unter die Hufe getretenen Franzosen bewahrt. Doch welch ein Anblick bot das Regiment, als es wieder gesammelt wurde! Der Commandeur, obwohl durch einen Schuß in den Unterleib schwer verwundet, hielt eine kurze Ansprache, in welch er uns seine Anerkennung aussprach, dem König ein donnerndes Hoch brachte und erst dann in das Lazareth zu Maria-Ville ritt wo er seitdem erlegen ist. (tot)

Von den 18 Offizieren der drei Schwadronen, welche attackiert hatten, waren 14 todt oder verwundet, von den 13 Trompetern fehlten 8, unseren braven Stabstrompeter riß eine Granate in Stücke, nachdem er dicht vor den feindlichen Bajonetten das „Marsch, marsch“ hell und rein wie auf dem Tempelhofer Felde in die Luft geschmettert hatte, auch von den Einjährigen meiner Schwadron sind zwei auf dem Felde der Ehre geblieben. Als am folgenden morgen das Regiment rangirt wurde, konnte aus den drei Schwadronen nur eine einzige formiert werden“ 

Ein Wunder, daß die Stendaler Bevölkerung, wie überall in Deutschland,  damals ihrer Soldaten, hier mit zwei Bronzetafeln und dieses Denkmals, gedachte, ein Wunder aber auch nur deshalb, weil unser Denken seit 1945 völlig pervertiert wurde und das Gute, sich für sein Land einzusetzen und dafür notfalls auch zu kämpfen und zu sterben, seit den 68ern das Böse zu sein hat, wie all die Traditionen, Ansichten und Sitten auch, nicht umsonst fährt die Kinderschänderkampagne gegen die Kirchen immer noch auf Hochtouren, währen die grünen Perversen, in ihren Kindergartenexperimentalgruppen, keines Blickes durch unsere innovativen Wahrheitsverbieger gewürdigt werden.

Und ich frage mich, welche Betroffenheitssuada hätte wohl der ZDF-Heini damals auf dem Schlachtfelde abgesondert, hätte ihn das ZDF per Zeitreise in das Jahr 1870 oder 1910 katapultiert. Und wäre er dann noch mit heilen Gliedmaßen vom Platze gekommen? Ich glaube nicht.

Deutschland erfriert Afghanistan

Jetzt wissen wir es und hier ist der Beweis, moderate Taliban entführten die zwei Tanklastzüge, die, die dann Oberst Klein zusammenschiessen liess, weil ihnen schwante, was die böse Hexe des Ostens zusammenbraut. Hinters Licht geführt, von professionellen und  professoralen Klimawandelfolgenforschungslügnern, sehen wir nun die Auswirkungen ihrer hektischen aber höchst präzisen Herumfummelei am globalen Heizkörper. Nicht nur in New York frieren sich die Leute den Arsch ab, wobei man sich fragen muß, wie die es zu Häusern mit Zentralheizung gebracht haben, seit sie halb verhungert von edlen Wilden mit Truthähnen gefüttert wurden, nein auch Afghanistan sieht so aus, als wäre Alexander der Große eben erst dort hindurchgezogen.

Keine Schuhe, tiefer Schlamm, es regnet, fast könnte man meinen, man sieht die Wochenschau und den heldenhaften Abwehrkampf der deutschen Soldaten in Shorts und T-Shirts gegen den unbarmherzigen russischen Winter. Und wie zum Hohn fahren draußen, unberührt vom merkelgemachten Wetterelend, Koalitionssoldaten in ihren aufgemotzten Geländewagen herum, eingemummelt in wärmende Kleidung, das Winterhilfswerk für die Front funktioniert zumindest in Amerika. Was will uns der Aljazeera Reporter damit sagen, wenn der hungrige moderate Taliban die Ofenklappe öffnet und uns einen Blick auf die kalte Asche werfen lässt? Ist es einerseits korrekt, zu rufen, „nie wieder Auschwitz“, den Werbeslogan, den Joseph Fischer erfand, um deutsche Fliegersoldaten in das Schlachten jugoslawischer Zivilbevölkerung zu treiben, andererseits aber nicht für Heizmaterial zu sorgen, aus Angst, das CO2 könnte uns alle töten?

Wer wird die Emsige im Bundeskanzleramt stoppen, die Tag und Nacht an den Rädchen der Klimamaschine dreht, weil sie gesagt hat, sie tut es und kann es und kann es nicht mehr lassen? Wird sie die kleinen erfrierenden Afghanen als Kerben in ihren Schreibtisch ritzen, wenn sie solche Filme sieht, während sie weitere Landstriche unter Schnee und Eis zu begraben trachtet, weil milde Frühlingstemperaturen des Teufels sind? Ich glaube nicht.

Der Ofen ist aus

Kein Blut für CO2!

Wie tief muß man eigentlich gesunken sein, um solchen Quatsch zu verzapfen und ihn dann auch noch in eine Zeitung zu setzen?

Oder es wird ein Deal daraus. Merkel hilft Obama bei seinem Kampf um mehr Klimaschutz und er ihr in der Afghanistanpolitik durch die Absprache: für jede tausend Tonnen weniger CO2 in den USA schickt Deutschland einen Soldaten mehr nach Afghanistan?

Was sagt das über die Leserverachtung dieses Blattes aus? Müssen die linken Lemuren zu Ostern jetzt ihre Plakate ergänzen? Nicht mehr nur „Alle Macht den Taliban!“ sondern auch „Kein Blut für CO2“? Kann passieren.

Sterben für das Klima

Jetzt aber ran!

Es ist zwar zu spät, gut 71 Jahre, aber wer Interesse hat dem Leben als Grundschullehrer zu entfliehen und sich aussuchen möchte, in welcher Waffengattung er das ahnungslose, wehrlose, demobilisierte Polen überfallen will, zum Beispiel bei den Fliegern oder Unterseebooten oder den Panzern, der sollte sich  schnell auf die Socken machen, vielleicht werden seine Wünsche noch berücksichtigt. Unglaublich, daß es in der neueren Geschichte Deutschlands eine Armee gab, der Leute freiwillig zuströmten. Bevor sie noch in einen Krieg geschickt wurde. Derweil, so liest man, hocken die braven uniformierten Aufbauhelfer in ihren Igelstellungen in Afghanistan und hoffen, die verbündeten Streitkräfte diskutieren mit den Taliban aus ob es politisch korrekt ist, Zivilisten zu ermorden, die den Koran etwas moderater leben als sie selbst. Aus dem Ersten Weltkrieg soll der Spruch kommen: „Im Westen kämpft das tapfere Heer, im Osten kämpft die Feuerwehr.“

Wehrmacht

In Afghanistan scheint nicht mal mehr die Feuerwehr zugange zu sein. Was gehen uns auch deren Menschenrechte an, ruft DIE LINKE, während sie sich um die gefahrlose Einreise der afghanischen Flüchtlinge nach Europa, Deutschland, aber keinesfalls in ihren Vorgarten sorgt. Wer will schon andauernd Blutlachen von Ehrenmorden auf der Straße vor dem Eßzimmerfenster, die Schreie der familiär Ermordeten hören oder sich durch  das Blaulicht der Polizei im Schlaf stören lassen, die die Überreste linker Politik einsammelt?

Wenn man sich an das vollmundige Wortgeschwalle erinnert, als der jetzige Korrumpel Karsai auf dem Petersberg inthronisiert wurde, als Musterdemokrat, und den Gutmenschentourismus nach Afghanistan, dessen TeilnehmerInnen bevorzugt die Köpfchen beburkater Frauen streicheln wollten und die rasierten Talinbanwangen, man mag gar nicht daran denken. Und heute installieren sie die Taliban in Deutschland. Klar, muß der Bundeswehrsoldat auch nicht so weit fahren, um den Dialog zu führen. Was wiederum gut für das Klima ist, sagt die Kanzlerin. Und die muß es ja wissen.

BERLINER TAGBLATT UND HANDELSZEITUNG  8.11.1938

Attentäter und Touristen

Parlamentarier an die Front

Wie diese äußerst vertrauenswürdige Quelle schon gestern flüsternd weitergab, werden die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, die im Camp „Dem Deutschen Volke“ auf ihre Friedensmission in Afghanistan vorbereitet werden, schon bald zu ihrem Einsatz aufbrechen, um konstruktive Gespräche mit den Taliban, den moderaten Taliban und der afghanischen Regierung zu suchen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen, inwieweit es vertretbar ist, Wählern Finger oder Nasen abzuschneiden, Schulen für bessere Lernergebnisse zu verbrennen oder Aufbauhelfern den Hals durchzuschneiden.

Die Möglichkeit, schwere, leichte oder Blankwaffen einzusetzen, werde dabei nicht von vornherein ausgeschlossen, auch erwarte man von der Einbettung von mindestens 6 Journalisten in jedes Gefechtsfahrzeug eine positive Resonanz in Presse, Funk und Fernsehen. Gerüchten, wonach gefesselte Abgeordnete und Abgeordnetinnen von GRÜNEN, SPD, der DIE LINKE oder der FDP bereits in Transallmaschinen nach Kunduz geflogen worden wären, mitsamt Waffen und einer Wochenration, widersprach ein Bundestagssprecher energisch, Fesseln wären nicht nötig gewesen, ein starkes Schlafmittel habe es auch getan. Vor allem wegen der Luftkrankheit.

Nach dem verheerenden Einsatz von Kampfflugzeugen durch einen gewissen Oberst Klein, habe sich der Bundestag besonnen, daß die Bundeswehr ja eine Parlamentsarmee sei, was aber leider in Vergessenheit geraten wäre. Die Amtsgeschäfte, Deutschland zu verwesen, werde bis dahin der Hausmeister im Kanzleramt übernehmen oder die Toilettenfrau, über die Gendergerechtigkeit würden zur Zeit noch heftige Debatten in den Ausbildungspausen geführt. Man erwarte aber nicht, daß Deutschland ohne Regierung und Abgeordnete untergehen werde. Im Gegenteil.

Wünschen wir unserer Parlamentsarmee mehr Erfolg als jenen gewissenlosen Obristen, die ohne Ansehen der Person einfach drauflosbomben und ohne das Wohl der Taliban im Auge zu haben. Horrido und Waidmannsheil!

Kommt zurück!

Haufen toter Körper

Was uns noch bevorsteht in der Zukunft und wovor der Bundesinnenminister Schäuble nicht müde wird zu warnen, vor der Bundestagswahl, moderate Koranschüler, die den Koran so interpretieren, wie es ihnen passt, nämlich wortwörtlich, ohne die bei Christen und deutschen Politikern beliebten Auslassungen, setzten ihre Diskussionen, ob eine Wahl im Sinne Allahs ist, in bester Koranschülertradition fort. In Afghanistan.

An den Geboten Allahs herumzudeuteln und etwa zu meinen, sie wären nur etwas für die eigenen vier Wände oder den Keller gar, ist ein schwerer Fehler. Auch der alttestamentarische Gott liess damals Feuer und Schwefel herabregnen oder geschwätzige Weiber zu Salzstangen erstarren, bei Nichtbefolgung seiner Regeln. Das, Bestrafung und Vergebung, haben in unserer heutigen Zeit die geschätzten Anhänger Allahs übernommen, die uns entweder den ganzen Tag mit lautem Wehgeschrei und Dauervorwürfen vermiesen, wie Aiman Mazyek oder Kenan Kolat, oder mit Bomben wie die moderaten Koranschüler der Sauerlandterrorgruppe. Vergebung für unseren Hochmut, uns eigene Gesetze gegeben zu haben, haben wir allerdings nicht zu erwarten. Tja, Pech gehabt.

Aber das alles ist kein Grund, in krankhafte, irrationale, durch nichts begründbare Ablehnung des Islam zu verfallen. Keinesfalls. Denn Islam hat mit bombenden und mordenden Koranschülern nichts zu tun! Das kann man gar nicht oft genug wiederholen


August 2019
M D M D F S S
« Jul    
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  

Blog Stats

  • 2.156.442 hits

Archiv