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Goldrausch in Niedersachsen

Niedersachsen kann sich freuen, ihm geht es besser. Sie ist jung, Frau, Migrantin und auch an ansonsten auf den Kopf gefallen, Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan hat den richtigen Riecher, wenn es darum geht, das Land in eine strahlende Zukunft zu führen. Und wer sagt, es würde in Niedersachsen keine Bodenschätze geben, die nicht der Ausbeutung würdig wären?

Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan (CDU) hat Vorurteile von Arbeitgebern gegenüber Migranten beklagt. … Manche Arbeitgeber haben leider Vorurteile. Die müssen wir abbauen.

Ob das mit herkömmlichen Mitteln, mit dem Presslufthammer oder Dynamit,  geht, was die Bevölkerung dazu sagt, wie lange die Genehmigungsverfahren dauern und was die besten und umweltverträglichsten Abbaumethoden sind, dazu hat die Sozial- und Bergbauministerin noch keine Stellung genommen, sie weiss nur eines, schnell muß es gehen. Denn Klagen hat noch niemandem geholfen, höchstens vor Gericht.

Getroffene Aygül bellt

Es gibt unendlich viele fleißige Zuwanderer – diese verdienen Respekt, nicht Häme“, sagte Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan (CDU) der „Bild am Sonntag“. „Alle jene, die sich einbringen, die ihre Kinder motivieren, die Deutsch lernen, die als Arbeitnehmer Steuern zahlen, die als Unternehmer Arbeitsplätze schaffen – sie alle verdienen Respekt.“ Womit diese ehrenwerte Frau erneut Herrn Sarrazins Thesen unter Beweis gestellt hat, denn es geht ihm nicht um die unendlich fleißigen Zuwanderer, sondern um die anderen. Aber das war anscheinend intellektuell zu hoch für die Frau Ministerin. Zum Glück ist sie da keine Ausnahme. Es liegt auch an den Personen in Regierungsämtern, daß Deutschland im Durchschnitt immer dümmer wird. Die wissen schon, warum sie Quoten und all den Dreck einführen, der vor 40 Jahren nicht benötigt wurde als nur eines zählte: Intelligenz, Wissen und Können. Na, wenigstens kann sie Deutsch auch wenn sie die Bedeutung der Worte nicht begreift.

Und anscheinend ist es für diese Frau eine Heldentat, sich mit eigener Hände Arbeit in Deutschland selbst zu ernähren, früher, vorm Sozialstaat, war das normal. Und auch in der Türkei ist das normal. Da kommt keine Pflaume daher und ruft: „Respekt, daß Du arbeitest, mein Freund, Respekt!“ Ja, was soll er auch sonst machen? Verhungern?

Unendlich fleißige Zuwanderer

Niemand muss „Mediencharta“ unterschreiben

Jetzt sind wir alle beruhigt. Unser Integrationstalent, Sozialministerin Aygül Özkan hat klargestellt: Niemand von der Presse oder den Sendern muß eine Mediencharta unterschreiben, bei der sich die Unterzeichner darauf einigen, türkische oder libanesische Tottreter, die Ali oder Serkan heißen,  nur noch Fritz und Witja zu nennen und so extra sensibel mit den Problemen umzugehen, die die ARD nur ganz, ganz spät nach Mitternacht ausstrahlt, wenn sowieso alles schläft.  „Bei dem Runden Tisch geht es um eine Diskussion auf Augenhöhe. Eine Unterschrift wird selbstverständlich von niemandem verlangt„, sagte eine Ministeriumssprecherin der in Hannover erscheinenden „Neuen Presse“. Natürlich muß niemand unterschreiben, künftig jeden, mit özkanschem Hintergrund, der halbwegs Deutsch radebrechen kann und nicht vom Sozialstaat lebt als zu bewundernden Integrationserfolg zu bejubeln, an der Straße der besten Integrierten, sozusagen. Wo auch der Stachanowflugunternehmer Öger dauerhängt. Niemand muß. Es kann auch jeder der tapferen Eingeladenen mit fester zittriger Stimme sagen, nein, Genossin Gleichschaltungsministerin, ich sehe es als die Aufgabe meiner Zeitung oder meines Senders an, kritisch die Realität abzubilden und Probleme und Gefahren zu benennen, ich mache diese freiwillige Kastration nicht mit. Kann jeder tun, in der illustren Runde der Anwesenden. Der wird sich dann aber die Frage gefallen lassen, die auch jetzt schon immer Leser stellen, weil sie völlig von der Rolle sind, wenn Zeitungen mal ausnahmsweise kritische Artikel die sich mit dem Volke Özkan befassen, ob diese widerliche Hetze gegen Muslime sein muß, die hier ja auch nur vom Sozialstaat leben wollen und von Geldwäsche oder der Straßenraub und immerhin gibt es sogar Gemüsehändler, die schlagen ihre Frau erst zuhause! Ja, das sollte man doch mal bedenken. Nicht?

Bild: Isch schör: Wir wollen uns nur darüber am Runden Tisch unterhalten, was Zeitungen schreiben und was sie nicht schreiben. Das ist keine Zensur. Isch schwör. Alles ist freiwillig. Wie in der Türkei. Da muß auch niemand fürchten, ermordet zu werden, wenn er unsensibel über das schreibt, was meine Heimat mit den Armeniern gemacht hat. Oder mit den Kurden tut. Auch denen, die keine Bomben werfen.

Unser Dauerbester

Seit 40 Jahren muß Vural Öger als Erfolgsmodell herhalten. Weil die Medien niemand anderen finden. Oder nicht suchen. Aber nicht jeder Türke kann Bundestagsabgeordneter oder Flugunternehmer werden. Das demotiviert große Teile, die deswegen eine Laufbahn als Türsteher, Gemüsehändler, Geldwäscher oder HARTZ IV anstreben. Zum Glück haben wir jetzt auch  Aygül Özkan. Denen immer wieder von Feinden der Integration Fallen gestellt wird.

Im Hitlerschen Geist

Eigentlich hasse ich diese Nazivergleiche aber hier paßt er wie die Faust aufs Auge. Aygül Özkan, unsere weibliche Vorzeigeötzil in Regierungsverantwortung, in Niedersachsen, plant die Ordnung der Medienlandschaft wie zu des großen Volksschauspielers Zeiten.

Das Ministerium verlangt, dass die Medien schriftlich erklären sollen, dass sie künftig über Sachverhalte und Herausforderungen beim Thema Integration verstärkt berichten und informieren; dabei eine kultursensible Sprache anwenden; die interkulturelle Öffnung fördern; ihre interkulturelle Kompetenz verstärken und Projekte hierfür initiieren und künftig journalistisch begleiten. Es dürfte in Deutschland bislang einzigartig sein, dass eine Landesregierung die Medien auf gemeinsame Inhalte verpflichten will und sogar die dabei zu wählende Sprache vorschreiben möchte.

Das ist so nicht richtig, daß es in Deutschland bisher einzigartig sein würde , der Presse vorzuschreiben, worüber sie schreibt und welche Vokabeln sie dabei benutzt. Die Deutsche Demokratische Republik und das deutsche nationalsozialistische Reich haben dabei gute Erfahrungen gesammelt. Frau Özkan führt die Tradition lediglich fort.

Urteilsbegründung eines nationalsozialistischen Gerichtes um den Vorwurf, in Deutschland würde es keine Pressefreiheit geben. Das Gericht bestätigt das. Es gibt in Deutschland keine Pressefreiheit. Die ist nämlich nicht im Sinne der Regierung.

Es sei selbstverständlich, daß durch die Ordnung der Presse auch die Wahlergebnisse beeinflußt wurden; diese sollten ja der Ausdruck dafür sein, wieweit es der Staatsführung gelungen sei, die Volksgenossen durch die ihr zur Verfügung stehenden Erziehungsmittel, zu denen auch die g e o r d n e t e Presse gehöre, für ihre Ideen oder für eine bestimmte Maßnahme zu gewinnen, die den Anlaß zur Wahl bilde.

Es sei auch selbstverständlich, daß die Wahlergebnisse zuungunsten der Staatsführung beeinträchtigt würden, wenn ein erheblicher Teil der Volksgenossen, „die alles glauben, was sie lesen“ unter den Einfluß einer Presse gerieten, die an den Ideen und Maßnahmen der Staatsführung ständig abfällige Kritik üben würde.“

„Im Volk werde unter Pressefreiheit weithin jene nahezu unbeschränkte Pressefreiheit verstanden, die ein Merkmal liberalistisch regierter Staaten sei. Es liege die Annahme nahe, daß dies auch auf die Äußerung des Angeklagten, es bestehe keine Pressefreiheit, zutreffe. Wenn aber dies der Sinn jener Äußerung gewesen sei, dann sei in ihr weder eine unwahre Behauptung tatsächlicher Art noch ein unrichtiges Werturteil enthalten.

Das sind die verborgenen Talente, die dann, quotenmäßig auf den richtigen Platz gesetzt, zum Vorschein kommen und die die Demokratie planmässig bis zum Endsieg voranbringen werden.

Bild: Frau Ministerin Özkan wörtlich: „Niemand hat die Absicht, Zeitungen vorzuschreiben, was und in welcher Form sie zu berichten haben. Isch schwör! Es sei, sie tun das freiwillig. „

Tapferes Schneiderlein

Von der Änderungsschneiderei zur Sozialministerin, das kommt ja fast dem amerikanischen Traum nahe, den es so nicht gibt, weil kein Mensch seines Glückes Schmied ist, wie DIE LINKE weiß.  Aygül Özkan mußte weder 7 auf einen Streich erlegen,  zwei Riesen erschlagen, das Einhorn fangen, es reichte, daß ihre Eltern von irgendwoher in die Bundesrepublik einwanderten und sie selbst deutsch spricht, liest und schreibt und große Pläne hat, sollte die CDU in ihrem Bundesland die Landtagswahl gewinnen, deshalb ist es gut, daß diese mutige Frau, die sagt, Migranten müssten an den Früchten der Arbeit der Deutschen teilhaben, was auch der Räuber vom Opfer fordert – her mit dem Geld – , gleich ihre Reformpläne auf den Tisch legt – und das ist auch gut so.

Hinterher soll nämlich keiner sagen, er habe  von nichts gewußt! Schlimm ist auch, daß dieses Musterbeispiel an Integration von rechtsradikalen Deutschen bedroht wird, die durch ihre Äusserungen zur Einführung eines parallelen Justizwesens, in dem Türken von türkischen Richtern freigesprochen werden und die Kreuze von der Wand müssen,  etwas irritiert scheinen. Mit Recht können wir davon ausgehen, daß diesen Drohungen keine Taten folgen werden, im Gegensatz zu den Ankündigungen der Anhänger der Religion der tapferen  Aygül Özkan, die sich überall auf der Welt durch Meuchelmorde um den Islam verdient gemacht haben. Zuletzt mit der Warnung an die Macher von Southpark, wie der ermordete van Gogh zu enden, was natürlich nichts mit Aygül Özkan persönlich zu tun hat. Dennoch ist das natürlich zu verurteilen. Die Drohungen. Der Rechtsradikalen.

Wie aus ihren Ankündigungen und Ehrenämtern ersichtlich ist, wird sie sich als Sozialministerin für das Wohl aller deutscher Staatsbürger einsetzen, ungeachtet deren Herkunft und Religion, und das erfüllt uns doch mit einiger Zuversicht. Und natürlich ist ein Verbot von Kruzifixen durchzusetzen, die dringlichste Aufgabe, die sie als Sozialministerin hat. Türken lernen in staatlichen deutschen Schulen nämlich in ihrer Gesamtheit nicht wegen der Kreuze an der Wand. Und wo keine Kreuze hängen, da aus anderen Gründen. Aber auch die wird Frau Aygül Özkan zügig und erfolgreich angehen. Freuen wir uns darauf. Falls die CDU die Regierung stellen wird. Was wir hoffen wollen und dann werden wir NRW nach zehn Jahren nicht wiedererkennen. So viel steht fest.

Schwarze Witwen preisen Allah


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