Posts Tagged 'Biosprit'

Mehr Dreck im Brötchen

Aus Umweltschutzgründen wird das Mehl für Brot, Brötchen und Kuchen im nächsten Jahr mit noch mehr Straßenkehricht gestreckt, als in diesem Jahr. Die Bäckereien sollen den Backzusatz E10 ab Januar 2011 in Deutschland zusätzlich zu den bisherigen Backzutaten anbieten, wie die „Welt am Sonntag“ berichtete. Die dafür notwendige Konkretisierung der gesetzlichen Grundlagen will das Bundeskabinett am kommenden Mittwoch auf den Weg bringen. Bereits in diesem Jahr verzehrten die Verbraucherinnen und Verbraucher einen 5 prozentigen Zusatz an Straßendreck in ihren Backwaren, der allerdings, so die Bundesregierung, allen hygienischen Standards entspreche. Wie Verbraucherschützer erklärten, würden Nahrungsmittel, versetzt mit E10, weniger satt machen, statt wie bisher zwei, müßten dann zum Beispiel zwei und ein halbes Brötchen verzehrt werden, die Preise für Backwaren würden bedingungsgemäß steigen, da die Herstellung von E10 ein kompliziertes Verfahren erfordere. Entwicklungsländer klagten schon jetzt über einen spürbaren Müllmangel, die Nachfrage aus Deutschland wäre einfach zu groß. Bei älteren Menschen bestünde zudem die Gefahr eines Organversagens, nach dem Verzehr von E10, das sollte der Schutz der Umwelt ihnen aber wert sein. Die Verbraucherschützer warnten eindringlich davor, die Erhöhung des Anteils von Dreck in Backwaren für eine generelle Preiserhöhung bei Brot, Brötchen und Kuchen auszunutzen. Gerade die Ärmsten der Armen, die mit Vorliebe jeden Dreck in sich hineinstopften, wären dadurch unsozialen Härten ausgesetzt.

 

Geschäfte mit dem Hunger

 

Tag der Erde

Google sagt, es sei Tag der Erde, und natürlich bin ich heute ganz früh aufgestanden, habe Kaffee gekocht und Frühstück gemacht und der Erde ans Bett gebracht. Einmal im Jahr soll es die Erde im Jahr nämlich gut haben, wo sie immer so viel für uns tut, mit lustigen Tsunamis zum Beispiel, Hochwassern, Vulkanausbrüchen, Versteppungen, Vergletscherungen, Lawinenabgängen und, daß sie einfach nur so da ist und wir auf ihr weilen dürfen.

Wir haben nämlich nur die eine Erde und deshalb sind wir auch so froh, sie zu haben. Hätten wir zwei davon, dann wäre es wieder anders. Dann wüßten wir nicht, wen wir lieber hätten und sie müßten um unsere Gunst buhlen. Wenn eine dann vulkanisch mal ausbrechen würde, würden wir die andere Erde liebkosen und hätscheln und nie nimmer nicht würden wir sie mit ungewaschenen Füßen betreten, aus Ehrfurcht vor ihr und aus Ekel vor unserem Raubbau. Denn damals, noch bevor Adam grub und Eva spann, da war die Erde eine gütige Mutter und der Mensch lebte vergnügt mit schlechten Zähnen, ohne Körperhygiene und kurzer Lebenserwartung in Einklang mit ihr, auch wenn er seine Exkremente auf ihr hinterließ und seine Leichen und die Knochen seiner Beute, war die Erde doch viel zufriedener, bis auf die wenigen Perioden, in denen sie verstimmt war,  Tsunamis entfesselte, zum Beispiel, Hochwasser, Vulkanausbrüche, Versteppungen, Vergletscherungen oder Lawinenabgänge, was viele Menschen, Tiere und Pflanzen tötete, es aber noch keine Journalisten gab oder Klimawandelforschungsprofessorenlügner, sondern deren Aufgabe, den Menschen zu sagen, daß Mutti Erde sehr, sehr sauer gewesen war, wegen irgendeiner Tabuübertretung, übernahmen damals die Schamanen, weise FrauInnen und MännerInnen, die die Qualifikation zum Jagen oder Beerensammeln nicht geschafft hatten und zum Kinderhüten nichts taugten, und die damals Welterklärer wurden. Du hast Dich nicht züchtig gekleidet Frau, deshalb bebt die Erde, aber für  zwei frisch geschlachtete Hühner will ich sehen, was ich tun kann. Heute heißen die Hühner Forschungsgelder oder Subventionen. Die Ansprüche sind eben gestiegen.

Ja, so war das damals, als die Erde noch eine Mutter für uns war. Als das Reh neben dem Jäger äste und der Frau die Beeren vom Busch in den Fellüberwurf sprangen. Bessere Zeiten eben. Weshalb es auch den Tag der Erde gibt, damit sie einmal im Jahr von uns verwöhnt werden kann. Und natürlich ist das Ganze wieder ein Trick, um den Konsum anzukurbeln. Wie beim Valentinstag. Man kennt das ja.

Heucheln für  Klima und Umwelt

Alternative Energiequellen werden in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen. Am Earth Day könnte eine von Schülern erarbeitete Ausstellung zu Nutzen, Funktion und Chancen erneuerbarer Energien im Schulfoyer oder einem Klassenraum stattfinden. Manche Städte oder Gemeinden stellen Interessierten sogar Solarmobile zur Verfügung, in denen man sich von den Möglichkeiten alternativer Energie überzeugen kann.

Sich gut fühlen, darum geht es, koste es, was es wolle. Und natürlich um die Züchtung dummbatziger Idioten, die glauben, ihr Wohlstand würde irgendwoher kommen, jedenfalls nicht von der Nutzung der Natur.

Die Dokumentation

Unerschöpfliche Weisheit

Merkel„Wo ein Genosse ist, da ist die Partei“ und „arbeite mit, plane mit, regiere mit“, diese Losungen haben sich tief in das kollektive Gedächtnis unserer Grössten Kanzlerin aller Zeiten eingebrannt und so handelt sie. Eben hinderte sie noch das Weltklima daran, zu kollabieren, warf eine Sturmflut über die Taliban, übernahm  die Idee der Abrackprämie vom Grössten Feldherr aller Zeiten nicht schematisch, sondern so, wie wir sie brauchen, löste durch die Subventionen von Biosprit weltweit Hunger und Brandrodungen aus, da besteigt sie schon die nächsten Berge, um Unbill von der arbeitenden Bevölkerung abzuwenden, nimmermüde, rastlos und einfach nicht totzukriegen. Eine wahre Louise Trencker der Ökonomie. Gerade eben hat sie ein Treffen mit Sennerinnen vorgeschlagen, um ihnen zu erklären, woher die Milch kommt und die Frage zu stellen, was müssen sie tun, damit ihr Weizen blüht, da besteigt sie schon den nächsten 8000er, um Industriekapitänen zu erklären, wie der Hase läuft. Ein Universalgenie in Zeiten zunehmender Verblödung. Ein Titan, wie einst Michelangelo oder Leonardo, das sympatische Holodeckprogramm auf der Voyager. Haben wir diese grossartige Frau verdient?


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