Posts Tagged 'DDR'

Heil Dir mein Brandenburger Land

Brandenburg hat eine Diktaturbeauftragte. Haben sie das gewußt? Und nein, sie hat, entgegen des spontanen Gedankens, der aufkommen will, wenn man Diktaturbeauftragte liest, nicht die Aufgabe, die Diktatur des Proletariats unter Führung der DIE LINKE, der SPD und den GRÜNEN, planmäßig in Brandenburg weiter voranzubringen, denn das machen die Vertreter der genannten Parteien immer noch ganz spontan, wenn auch ihre Initiative zur Abschaffung der faulenden, parasitären und sterbenden parlamentarischen Demokratie  begeisterten Widerhall in allen Amtsstuben  gefunden hat. Wer erinnert sich nicht an die beispielhaften Schulungen, in denen kommunale Behördenmitarbeiter damit vertraut gemacht wurden, wie man Antragstellern, die keine mindestens sozialdemokratische Gesinnung nachweisen können, verweigert, zum Beispiel, eine Immobilie zu mieten? Aber darum geht es gar nicht.

Brandenburger Schüler wissen zu wenig über die DDR – wieder einmal und immer noch –  und wenn sie etwas wissen, dann das, daß sie der bessere deutsche Staat war, denn jeder hatte seine Arbeit, seinen persönlichen Spitzel, der auch ein Ehepartner sein konnte, und keine zeternden Moslems weit und breit, weshalb die DDR heute das ideale Deutschland hätte sein können, man müßte nur 95 Prozent aller Waren aus den Kaufhausregalen verschwinden lassen, umfangreiche Abrißarbeiten in den Unternehmen und Innenstädten durchführen, die Maschinenparks gegen die in Tansania eintauschen, und ja, eine Mauer müßte gebaut werden, ein Schutzwall, auf daß keine begehrte Arbeitskraft für den sozialistischen Aufbau entkomme.

… Die DDR stand bisher bei vielen Schülern erst am Ende ihrer Schullaufbahn auf dem Stundenplan. Oft genug ist sie nur im Schnelldurchlauf oder eben überhaupt nicht mehr behandelt worden. Rupprecht sagte, es sei unerlässlich, „dass sich die Schülerinnen und Schüler schon frühzeitig und bei geeigneten Themen auch über die Schullaufbahn verteilt mit unserer jüngeren Geschichte auseinandersetzen“. Die DDR soll nun ab der siebten Klasse „in unterschiedlichen thematischen Kontexten“ vermittelt werden. Themenfelder seien etwa „Schule in der Diktatur und in der Demokratie“ oder „Plan- und Marktwirtschaft“. In Politischer Bildung stehen „Menschenrechte“ oder „Jugend und Politik“ mit DDR-Bezügen auf dem Plan. So sollen Schüler zu eigenständigen und kritischen Urteilen zur DDR gelangen. Außerdem sind Besuche von Gedenkstätten oder Museen künftig Pflichtprogramm. MÄRKISCHE ALLGEMEINE.

Ob dann die derzeitigen Amtsinhaber  eingeladen werden, um über ihre Erfolge bei der Verfolgung Andersdenkender zu berichten und über die feinen Unterschiede zwischen damals und heute , als der Staat noch die Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit hat den Terror ausüben lassen müssen, während es heute die jungen Garden von DIE LINKE, SPD und GRÜNEN unaufgefordert tun, zu verprügeln und zu terrorisieren, zum Beispiel, wer das falsche Kleidungsstück trägt, das bleibt allerdings offen. Unklar ist auch, wie die Genossen vermitteln wollen, welchen Unterschied es in der Schule in der Diktatur der DDR und dem derzeitigen undemokratischen Sozialismus in Brandenburg geben soll. Nun ja. In der DDR mußten die Kinder noch lernen. Mathematik, Physik und Chemie und wie all die unnützen Sachen heißen, auf die man heute verzichten kann, hat man nur genug interkulturelle Kompetenz und das passende Gefühl für soziale und Umverteilungsgerechtigkeit. An der hat es auch der DDR nicht gemangelt, weshalb sie schon im 40. Lebensjahr von ihren begeisterten Menschen gegen den Kapitalismus eingetauscht wurde.

Wofür wir gerne Geld geben

Natürlich gibt es keine entsprechenden Spot(t)s zur DIE LINKE.  Ist doch die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands, die sich aus taktischen und finanziellen Gründen mehrmals umbenannt hat, damit beschäftigt, das Experiment DDR jetzt aber zum gewünschten Ergebnis zu bringen. Erst einmal in Brandenburg. Und dazu kann ihr nur jeder Glück und Erfolg wünschen.

Deutsche Wertarbeit

Vor 21 Jahren. Das ideale Land für Faulenzer und Tagediebe. Unsere Zukunft.

Wir waren das Volk

Der Sozialismus siegt

Auch in Amerika. Trotz Roter Flut und Reagan und Bush, erobert jetzt auch das Liedgut der Jung- und Thälmannpioniere der Deutschen Demokratischen Republik die Ohren und Herzen der Amerikaner. Hier wird von der Vergesellschaftung der Naturressourcen gesungen und dass das Feld, der schöne Wald, sowie die saftigen Wiesen nicht mehr dem Grafen oder reichen Rancher gehören, sondern dem ganzen Volke, das sie dann herunterwirtschaften wird, wie in der DDR, wo der Kampf für das Wohl des Menschen erst einmal die Zerstörung der Natur erforderte,  das Auftürmen von Abraumhalden, stinkende Flüsse und putzige Silberseen aus Queck.  Unsre Heimat, ein  wunderschönes, verlogenes Lied, das unsere Seelen berührt und und seufzen lässt, „es war nicht alles schlecht in der DDR“, vor allem nicht, dass ein ganzes Volk zu Hausarrest verdammt war und nicht wusste, weshalb.

Weil sie unserem Volke gehört

Au Backe

Wie mir meine Erzeugerin gestern nebenbei erzählte, sie, die sie sozialistische Arbeiterin in einem Volkseigenen Betrieb war, in einem Land, in dem die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen dankenswerterweise durch DIE PARTEI abgeschafft worden war, also in der grossartigen DDR, die DIE LINKE und alle gutwollenden Menschen Deutschlands wiederhaben wollen, nun aber in den heutigen Grenzen, war es gar nicht so unüblich vor dem Jahresende auch mal 13 Stunden am Stück zu arbeiten.

Grund für dieses klassenbewusste Verhalten war die hinterherhinkende Planerfüllung. Zuerst wurde geplant und dann kam die Produktion. „13 Stunden Arbeiten, kurz nach Hause, 4 Stunden schlafen und dann raus zur nächsten Schicht.“ Logisch, dass sich da niemand verweigert hat, es ging ja um ihren Betrieb. Sagte sie. Nur, als sie zusätzlich am Sonntag noch zum Ernteinsatz auf den Acker sollte, um die sozialistische Landwirtschaft zu unterstützen, im 6. Monat schwanger, da hat sie sich geweigert. Woran der Sozialismus dann wahrscheinlich auch gescheitert ist. Aber scheitert der nicht immer am egoistischen Denken Weniger? Ich glaube schon.

Im Wettlauf mit der Zeit

Sehnsucht nach der Diktatur

LPGEine Umfrage hat ergeben, immer mehr Westdeutsche sind der Meinung, dass 1989 das falsche Gesellschaftssystem aufgegeben hat. Wovon einst Walter Ulbricht, Horst Sindermann und Ulla Jelpke träumten, immer mehr Bürger aus den wirtschaftlich und gesellschaftlich  erfolgreicheren Bundesländern äussern, die Bundesrepublik Deutschland hätte sich damals der DDR ergeben sollen, statt umgekehrt. Leider waren damals die Bedürfnisse der besseren Deutschen nach Bananen, Kiwis und D-Mark befriedigt und nichts im Arbeiter- und Bauernstaat hätte sie tatsächlich gereizt, um vor das Bundeskanzleramt zu ziehen und „Reagan, Reagan“ zu skandieren. Vielleicht noch die Aussicht, sozialistisches Recht und Gerechtigkeit erfahren zu dürfen.

Nun aber, nach immer neuen Fällen, exhumierter Babys, die kinderliebe ostdeutsche Mütter in Blumenkästen und Eisschränken für die Nachwelt aufbewahrten, sehnen sich bereits 44 Prozent der Bürger aus den demokratischeren Bundesländern nach dieser Art von Kinderfreundlichkeit. Insbesondere, der Kinderfreundlichkeit, die die kleinen Erdenbürger vertrauensvoll der Obhut des Staates übergibt, um sie darin zu glühenden Sozialistinnen und Sozialisten und zum Hass auf den Klassenfeind zu erziehen, der derzeit von Thor Steinar repräsentiert wird, jederzeit aber von den zionistischen Blutsäufern abgelöst werden kann.

Schon 52 Prozent von ihnen glauben, Mangel an den „Tausend kleinen Dingen“, wie in der DDR, befördere den Gemeinschaftssinn, was sie als nacheifernswerte Tugend ansehen, den Mangel. Durch den Ausfall der Gewerbesteuer wird dieser aber weitere Fortschritte machen. Vor allem in Städten und Gemeinden, die ein übermässiges Einwandererklientel auszuhalten haben. In jeder Beziehung.

Hilfsbereitschaft hat mit 42 Prozent noch erheblichen Nachholebedarf, allerdings wurde in der Umfrage nicht geklärt, ob  42 Prozent der Bürger in den demokratischeren Bundesländern bereits  Hilfe vom Staat annehmen, sie erwarten, oder sich einfach nur wünschen, der Staat wäre bereit, ihnen mit einem bedingungslosen Grundeinkommen von mindestens 2000 € zu helfen, ihren Hobbys sorgenfrei nachzugehen.

Was es in der DDR nie gab, wie auch kein Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe, weil in der DDR jedermann zu arbeiten hatte. Was den neuen Asozialen, die mit Ströbele durch die Gegend ziehen, um Unternehmen zu zerstören, nicht ganz klar zu sein scheint.  Diese ARBEITSPFLICHT. Unklar ist auch, ob sie bereit sind, selber Hilfe zu leisten, zum Beispiel die Rentnerin über die Strasse zu geleiten oder nach Art von Timur und seinem Trupp Holz zu hacken und Wasser zu holen. Gefragte Fertigkeiten in einer Kohle- und atomstromfreien Zukunft.

43,7 Prozent der jungen Menschen in den Bundesländern, die die Demokratie erfunden haben, halten das niedrigere Lebens- und Lohnniveau in den Bundesländern jenseits des ehemaligen eisernen Vorhangs für attraktiver und wünschten sich, sie würden eher in Klein-Machnow leben oder Teterow als in München oder Frankfurt. Am Main. Gehindert würden sie nur daran, in Klein-Machnow oder Teterow zu leben, durch die hohen Umzugskosten und die gestiegenen Bahnpreise. Sonst hielte sie nichts davon ab, ostdeutscher Bescheidenheit nachzueifern.

Bestürzend ist allerdings die Tatsache, dass sich ein Grossteil der jetzt 55jährigen immer noch an die Bananen greifenden Ostdeutschen erinnern kann, die genau das Gesellschaftssystem um eine Handvoll D-Mark  zerstörten, das heute, in der verordneten Erinnerung der jungen westdeutschen Demokraten, immer attraktiver wird. Hier ist die gleichgeschaltete Presse besonders gefragt.

Alles in Allem muss man jedoch sagen, die westdeutschen Genossen sind Dank unserer Partei und Staatsführung auf dem richtigen Wege. Weiter so.

Arm aber Sexy

„Hineinwursteln in den Tag ohne politische und ökonomische Konzeption, was die Zukunft des Landes betrifft…“

4 x Hitler und nie Honecker

Wieder einmal. Brandenburgs Schüler wissen zu wenig über die DDR. Das hat jetzt eine Gymnasiastin beklagt. Die deshalb extra im Westen Deutschlands geboren werden musste. Von einem CDU-Kommunalpolitiker, der Schweres erlitten hat, unter dem DDR-Regime, und zum Ausgleich in Brandenburg wohnt, wo seine Tochter lernt, aber zu wenig über die DDR, um sie beim nächsten Male zu verhindern. Ganz im Gegensatz zu Hitlerdeutschland. Das nur Dank unser Zivilcouragierten nicht jeden Tag wieder neu ersteht.

«Den Nationalsozialismus hatten wir jetzt vier Mal dran, die DDR noch nie.» Was sie von der Diktatur östlich des Eisernen Vorhangs wisse, habe die in Hessen geborene Frau ausschließlich von ihrem Vater, einem überzeugten Systemgegner der DDR, erfahren. «In der Schule wird das Unrecht nicht thematisiert. So, als gäbe es keine Stasi und Unterdrückung.» Schuld daran ist aus der Sicht von Amei Stock der Brandenburger Lehrplan. Anstatt das Thema der DDR und seiner Unrechtsgeschichte stärker zu berücksichtigen, überlasse man «die politische Bildung lieber dem Kino mit Spaßfilmen wie ‚Good Bye Lenin‘ und ‚Sonnenallee‘, moniert Stock. »Damit fängt eine Geschichtsverklärung an. Und die ist besonders gefährlich bei denen, die kein Abitur machen.«

Mal abgesehen davon, dass Abiturienten auch nicht klüger sind, nur wollen die eben die soziale Gerechtigkeit, so wie Hugo Chavez, Fidel Castro, Pol Pot, Mao oder Stalin, später, wenn sie studieren, manche auch schon vorher, also internationalen Sozialismus, während Haupt- und Realschüler eher zum nationalen Sozialismus neigen, sich also nicht gleich so viel vornehmen, wie Abiturienten(bescheiden, bescheiden), hast Du natürlich Recht, liebe Amei, gleichbehandelt sollte schon werden.

So könnte zum Beispiel statt der ermüdenden Lektüre von „Anne Frank“ „Der grosse Diktator“ gezeigt werden“ oder „das Leben ist schön“, wo die Diktatoren auch brutal dargestellt werden aber zugleich lächerlich erscheinen, so dass sie schon bald wieder liebenswürdig sind und nicht mehr ganz so gefährlich. Vielleicht hört dann auch die Indoktrination von Kommunalbediensteten auf, die geschult werden, rechtsextreme oder rechte Antragsteller zu erkennen und ihre Ersuchen, zum Beispiel um Anmietung von Gebäuden oder Grundstücken, listenreich, aber in den Grenzen der Gesetze Brandenburgs, abzuschmettern.

Denn Filme, liebe Amei, wie „Schindlers Liste“ oder „Die Weisse Rose“, die gibt es über die DDR nicht. Also Filme, wo einem beim Zusehen das Blut gefriert.  Darauf kannst Du lange warten. Das wäre zu schmerzhaft für die Genossen der SED, die ja noch immer unter uns weilen und deren Zulauf jährlich zunimmt, und in Brandenburg, also da, wo Du lebst, Bündnispartner Nummer Eins für die SPD darstellen. Weil, die Schnittmengen mit der CDU, die sind nicht so gross. Von der SPD aus gesehen. Und ausserdem würde das die Gefühle verletzen. Der Genossen der SED, die nun ganz anders heisst, sich aber als antifaschistisch begreift, weil der Faschismus eine konkurrierende Veranstaltung ist.  Zum internationalen Sozialismus. Und wer, so frage ich Dich, ist schon gegen Antifaschisten, auch wenn die dieselben Methoden verwenden und sich auch sonst nicht gross unterscheiden in Programm und Handlung? Du etwa? Na also.

Und dass ist auch der Grund, warum man gar nicht genug über Hitler hören kann und über Honecker gar nichts. Schliesslich soll es doch für die Leute eine Überraschung werden. Der demokratische Sozialismus. Oder?

Eine Partei, die ihr Volk niederschiessen lassen muss, weil es seine Ausbeuter wiederhaben will, sollte eigentlich keine neue Chance bekommen, das noch einmal zu tun.


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