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Attentat auf den Großherzog von Baden

Großherzog Friedrich der Zweite von BadenAm 11.05.1913 schreiben die *Wiener Bilder*: Wieder hat ein Geistesgestörter gegen seinen Herrscher einen Mordversuch begangen, der glücklicherweise erfolglos blieb. Als nämlich der Großherzog von Baden am 4. d. M. von Karlsruhe kommend, am Hauptbahnhofe in Mannheim einen Wagen bestieg, um zum Rennen zu fahren, sprang ein unbekannter Mann, der ein kleines offenes Messer in der Hand hielt, auf das Trittbrett des Wagens. Der Großherzog stieß den Mann zurück, der rücklings vom Wagen fiel. Das Publikum stürzte sich auf den Angreifer und wollte an ihm sofort Justiz üben, was die Polizei durch die Verhaftung des Täters verhinderte. Der Attentäter Jung ist ein schwerer Alkoholiker. Er stand unter Aufsicht des Vereins für Trinkerfürsorge in Heidelberg. Dort wurde er lange Zeit auf der Universitätsklinik in der Abteilung für Deliriumkranke behandelt. Im verflossenen Jahre versuchte er in Mannheim in einem Anfalle von Trinkerwahnsinn seine Frau und seine Kinder aus dem Fenster zu werfen. Jung wurde dem Landgericht übergeben.

Bild: Das Attentatsopfer. Was sollte dem Leser auffallen? Fragt der Blogwart. Verhasste Monarchen bewegten sich offenbar völlig ungezwungen unter ihrem von ihnen versklavten  Volk, während heute Volldemokraten sich mit einem Kordon von Geheimdienst – und Sicherheitsleuten umgeben müssen, so sehr werden sie geschätzt und verehrt. Ist das nicht seltsam?

Straßenbahnsprengwagen in Hannover 1913

Ein Straßenbahnwagen als Sprengwagen. Die Straßenbahn in Hannover hat einen elektrischen Sprengwagen eingeführt, der sich als überaus praktisch bewähren soll. Der Wagen faßt die sechsfache Wassermenge als ein gewöhnlicher Sprengwagen und hat auf jeder Seite eine Sprengvorrichtung. Ein Elektromotor hält das Wasser unter Druck und ist es dadurch möglich, eine Strahlmenge bis zu 15 Metern zu erzielen. Die breitesten und längsten Straßen können somit in kürzester Zeit besprengt werden. Es würde sich sehr empfehlen, wenn sich die Wiener Straßenbahn diese neue Einrichtung näher ansehen und eventuell auch bei uns einführen würde. Man muß das Gute nehmen, wo man es findet. Seufzen die *Wiener Bilder* vom 4. Mai 1913.

Bild: Bedingt durch die geringe Multi – Kulti – Rate, war die Stadt Hannover 1913 in der Lage, Maßnahmen zu ergreifen, um den eigenen Bürgern das Leben angenehmer zu machen. Straßen im Sommer mit Wasser zu besprühen und sie gleichzeitig zu säubern, war eine feine Sache für den hitzegeplagten Fußgänger. Den Sprengwagen, wie auch den Elektromotor, haben übrigens kongolesische schwarze Ingenieure erfunden. Und wer das nicht glaubt, ist ein schlimmer, schlimmer Rassist.


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