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Es war eben nicht alles schlecht

würde jetzt ein  Sozialdingsi geisseln, der mangels der Fähigkeit, Autos zu reparieren, Brot zu backen oder Wasserboiler auszutauschen Sozialdingsi werden mußte, damit er wenigstens etwas hat, worauf er stolz sein kann, wenn es schon kein Jodeldiplom ist. Draußen kapituliert im ZEITUNGSZEUGEN die französische Armee, die seit dem 1. September 1939 immer wieder hartnäckig den unfertigen Westwall mit kleinen Trupps berannte, um dem heldenhaft kämpfenden polnischen Brudervolk zu Hilfe zu eilen und drinnen übt sich der NS-Staat in der Gängelung unserer Jugend, die trotz Freikarten nicht in die Lichtspielhäuser darf, während sie andererseits zur Hatz auf Kartoffelkäfer getrieben wird, diesen kleinen, lustigen Gesellen, von denen der Volksmund meint, Amerikaner hätten sie mit Flugzeugen abgeworfen, um den Reichsnährstand, sprich die Bauern,  zu schädigen und damit die Volksernährung. Heute freilich fliegt unser Essen von auswärts ein, wenn nicht gerade ein Vulkan die Feinstaubverordnungen mißachtet.

Dieser Autor erinnert sich an ähnliche Aktionen aus seiner diktatorischen Kinder- und Jugendzeit, als ganze Schulklassen brutal unterm Vorwand von Hilfeleistungen auf die Äcker von Produktionsgenossenschaften getrieben wurden, um Kartoffeln zu „stoppeln“, die irgendwie den fleissigen Augen unserer LPG-Bauern entgangen waren oder durchs Raster der Kartoffelerntekombine fielen, was regelmäßig darin endete, daß wir uns mit fruchtbarem Ackerboden bewarfen, aber wenigstens wußten wir anschliessend, Kartoffeln wachsen weder im Supermarkt in praktischen Netzen, noch in Kühltruhen und schon gar nicht in Pfanniverpackungen, sondern sehen noch recht gut aus, so frisch aus dem Boden gekommen, während sie auf dem Weg in den sozialistischen Handel diese Eigenschaft irgendwie verlieren.

Der Krieg im Westen

Unglaublich dieses Fehlen absoluter Jammerlappig- und Wehleidigkeit in der Berichterstattung  über den Einsatz deutscher Soldaten und das ist es doch, was solches Entsetzen bei uns hervorruft. Statt die, die am 1. September 1939, aus ihren Bündnisversprechungen an Polen heraus, Deutschland den Krieg erklärten, zu Runden Tischen einzuladen oder Konferenzen oder sie wenigstens zu bekochen, wird hier erbarmungs- und hirnlos geschossen und Krieg, so Margot Käßmann, die verkannte Heilige Johanna der Autofahrer, darf nach Gottes Willen nicht sein, bis sich das zu den Taliban herumspricht, dauert es aber noch.

Zeitgleich liest man, Oberst Klein, der den moderaten Taliban den Treibstoff entzog, wird bedroht. Wir können wohl davon ausgehen, daß es nicht die moderaten Taliban sind, sondern die, die die Demokratie vor Personen wie Oberst Klein zu schützen, zu ihrer Aufgabe erkoren haben. Gut ist, was den moderaten Taliban nützt. 5. Kolonne hiess das früher einmal. Da Moskau keine Befehle mehr an diese erteilt, halten sie sich eben an Osama bin Laden, den virtuellen Anführer der Steinigerreligion.

Dieser Film ist übrigens so objektiv und wertfrei wie jede bundesdeutsche Dokumentation, die mit dem edlen Ziele produziert wird, Menschen zu bilden, um sie dem politischen Zeitgeist geneigter zu machen.


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