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Als Gattin ist frau viel beschäftigt

Wie wir gestern lesen konnten, ist der schlimmste deutsche Diktator seit der derzeitigen Bundesregierung, fest entschlossen, das Problem Danzigs, eine ehemals zum deutschen Kaiserreich und der Weimarerer Republik gehörigen Stadt, bewohnt überwiegend von Deutschen, abgetrennt und verwaltet vom  Völkerbund, in das deutsche Reich zurückzuholen, mit friedlichen oder kriegerischen Mitteln, es liegt nur an Polen, welche gewählt werden. Die Forderung hört sich vernünftig an: Bau einer Autobahn (!) nach Danzig als Verbindung mit dem Deutschen Reich. Seit dem Eva – Skandal wissen wir aber: Autobahn, das geht ja nun gar nicht. 

Unterdessen gehen die Schilderungen von Greuel in den Zeitungen weiter, die Polen an Polen mit deutschem Hintergrund verüben und das ist mindestens so glaubhaft wie das, was die derzeitige Presse über die Barbareien der Blütenrevolutionäre in Libyen berichtet. Völlig tendenziös zitiert die Zeitung das Telegramm einer geflüchteten ostelbischen Krautjunkerin, die bis dahin geglaubt hat, auch unter Polen liesse es sich doch leben. Und wer läßt schon gerne Haus und Hof im Stich, um vor den Nebenwirkungen unerwünschter Einwanderung zu fliehen?  Na, die Deutschen doch! Die Geflüchtete schreibt an die Gattin des damaligen Premierminister Chamberlain, so von Frau zu Frau und natürlich kann diese nicht antworten, keine Zeit, keine Zeit, das tut dann aber die zitierende Zeitung für sie.

Frau Chamberlain schweigt. Keine Antwort auf den Hilferuf einer gequälten Volksdeutschen. Die angesehene ungarische Zeitung „Esti Ujsag“ veröffentlicht auf Grund einer Londoner Meldung folgendes Telegramm, das die Frau des Volksdeutschen Grafen Henkel von Donnersmarck Franziska Henckel von Donnersmarck, an Frau Chamberlain gesandt hat.

„Als Frau und Mutter von fünf Kindern, mit denen ich meine Heimat verlassen mußte, bitte ich sie dringlichst, die Schreckenstaten und Grausamkeiten beenden zu helfen, die an hilflosen deutschen Frauen und Kindern in Polnisch – Schlesien begangen werden. – Wenn ich meine Kinder und mich selbst retten konnte, so fühle ich doch um so mehr die Qual derjenigen, die ich zurücklassen mußte, und das schreckliche Schicksal der Hungernden und Mißhandelten, daß ich aus eigener Erfahrung kenne. Franziska Gräfin Henckel von Donnersmarck, Vorsitzende des Katholischen Frauenverbandes Tarnowskie Gory.“

Wie wir vernehmen, ist auf dieses Telegramm einer gequälten Mutter keinerlei Antwort erfolgt, obwohl es sich an dieselbe Frau Chamberlain richtet, die wohl hundertmal Schritte zugunsten irgendwelcher Negerkinder unternommen hat.  *Fehrbelliner Zeitung 30.08.1939*

Die Henckel von Donnersmarck sind übrigens urältester Adel und über ganz Europa mit den Herrscherhäusern versippt und verschwägert, richtige Prominenz, also nicht irgend ein Lieschen Müller aus der Fischerkate.

Bild: Die Wiener Bilder vom 3. September 1939 zeigen diese deutschen Flüchtlinge aus Polen, die nun in Flüchtlingslagern auf die Dinge harren, die da kommen werden. Bis zu 80 000 Menschen sollen vor dem polnischen Terror geflohen sein, etwas, was die westlichen Demokraten keinen Deut interessiert hat. Auch nicht Frau Chamberlain. Hätten sie sich mal schwarz angemalt, dann, vielleicht. 


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