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Dear Mr. President

Protestschrift vertriebener Elsaß – Lothringer an Wilson (Das damalige weiße Gegenstück zum heutigen edlen Präsidenten Obama.) Freiburg 11. Jan. Der Ausschuß vertriebener Elsaß – Lothringer  hat an den Präsidenten Wilson (Derselbe, der diesen Friedensplan vorlegte, worauf das Deutsche Heer den Kampf beendete und seine Stellungen verließ, im Vertrauen auf seine Lichtbringereigenschaften.) eine Protestschrift in englischer Sprache gesandt, deren deutsche Übersetzung lautet:

„Die in Elsaß – Lothringen bisher als vollberechtigte Staatsbürger eingesessenen Einwohner deutscher Abstammung, denen das Land unbestritten einen großen Teil seiner Blüte verdankt, wenden sich in höchster Not an den Vertreter des freien amerikanischen Volkes mit der Bitte um Schutz gegen grausame Maßregeln französischer Willkür, gegen mehr als 100 000 Menschen.

Während Amerikaner und Engländer im besetzten Gebiete das Völkerrecht achten, Greise, Frauen und Kinder schützen, werden von den Franzosen unter den Augen französischer Offiziere in Straßburg, Kolmar, Mülhausen und anderen Orten die Bewohner deutscher Abstammung in schmachvoller Weise zusammengetrieben, dem Straßenpöbel vorgeführt, von diesem schwer mißhandelt, beschimpft und vielfach wie Viehtransporte in offenem Automobil über die Grenze gebracht: (Was sich hier wie Genozid liest, ist auch Genozid, nur Genozid an Deutschen ist guter Genozid, müssen wir uns nur immer wieder sagen. Und am liebsten würden wir uns heute ja aus Deutschland selbst vertreiben aber wer nimmt uns denn?)  nur geringe Barmittel, 20 bis 30 Kilogramm Gepäck, das darf eine Familie mitnehmen, Haushalt und das ganze übrige Privatvermögen werden gewaltsam zurückgehalten, vielfach verschleudert oder zwecklos vernichtet, jeder fernere Verkehr gesperrt.

Vertrauend auf ihre großmütigen Friedensvorschläge, Herr Präsident, und auf die ausdrücklichen Zusicherungen seitens der interimistischen Landesregierung ist diese Bevölkerung nach dem Waffenstillstand in ihrer Heimat geblieben.

Sollten Sie, Herr Präsident nicht schleunigst Hilfe bringen, so tritt ein niemals wieder gut zu machender Notstand ein. Das Angedenken an diese Maßregel würde im deutschen Volke niemals erlöschen. (Da ahnten die die Bildungserfolge der 68er noch nicht.) Ihre Absicht des Völkerfriedens für alle Zeiten vereitelt sein.

Der Unterzeichnete Ausschuß der in Freiburg (Baden) in verzweifelter Lage, meist ohne  Unterhaltsmittel angesammelten Vertriebenen bittet sie in schwerer Not, Schritte zu tun, daß diese Maßregeln eingestellt und den Vertriebenen wenigstens ihr Privateigentum zurückerstattet wird.“ (Wie wir heute wissen, begann dann gleich mit dem Ruf „Nie wieder Auschwitz“ und unter Verweisung auf einen französischen „Hufeisenplan“ die sofortige Bombardierung von Paris, bis die Massenvertreibungen der deutschstämmigen Elsaß – Lothringer durch französische Soldaten aufhörte. So ein Mann war der Wilson damals, der sich des Obamas heute nicht zu schämen braucht.) *Freiburger Zeitung 12.01.1919*

Bild: Der Adressat dieser damaligen Bittschrift Woodrow Wilson. *Wiener Bilder 05.01.1919*

 

Verbrecher unter sich

Die Regierung Sudans und eine der führenden Rebellenorganisationen in Darfur haben ein Waffenstillstandsabkommen formell unterzeichnet…Das Waffenstillstandsabkommen sieht direkte Friedensgespräche und eine Beteiligung der JEM an der Macht in Darfur vor. Außerdem ist die Rückkehr von Flüchtlingen, die Eingliederung bisheriger Rebellen in Armee und Polizei, die Freilassung von Kriegsgefangenen und die Entschädigung von Bürgerkriegsopfern vorgesehen. In Darfur kämpfen seit 2003 Rebellenorganisationen gegen regierungstreue Milizen und Streitkräfte. Dabei kamen nach Angaben internationaler Organisationen 300.000 Menschen ums Leben…. Weiterlesen ‚Verbrecher unter sich‘

Die Kinder der Flucht – Wolfskinder

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