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Eine Kette aus Franzosenaugen

1914Auch der Blogwart wünscht dem Bundespräsidenten Gauck eine weitere Amtszeit, denn dann hätte er Gelegenheit, für nachfolgend geschildertes Greuelmärchen in Frankreich um Entschuldigung bittend, auf dem Bauche herumzurutschen. So wie er das weltweit zu tun pflegt.

Ein unglaubliches Schauermärchen. Schreibt die Freiburger Zeitung vom 24.09.1914. In der Handelspolitischen Korrespondenz des Handelsvertragsvereins, Verbandes zur Förderung des deutschen Außenhandels in Berlin lesen wir: Ein Musterstück von Kriegsberichterstattung im „neutralen “ Auslande in Berlin ist dem Handelsvertragsverein aus Bukarest zugesandt worden. Es findet sich in der dortigen Zeitung Dreptatea vom 18. Aug d. J. und lautet:

Ungeheuerlichkeiten der Deutschen. Die Wildheiten der teutonischen Rasse entschleiern sich in Blut. Eine dieser Tage von Deutschland zurückkommende Person bringt uns einen Fall von geradezu empörender Ungeheuerlichkeit zur Kenntnis. Die deutschen Frauen verschiedener Stadte haben begonnen, um den Hals Ketten zu tragen, welche aus  Augen gebildet sind, die deutsche Soldaten den französischen Verwundeten ausgestochen haben. Dieselbe Person versichert uns, daß sich sogar deutsche Frauen in gleich bestialischer Weise wie die deutschen Soldaten gegenüber französischen Verwundeten benehmen, die in den Kämpfen zwischen Metz und den Vogesen zu Gefangenen gemacht worden sind. Eine der vorstehend beschriebenen Halsketten ist auf dem Wege via Rumänien nach Rußland expediert worden.“

Man sollte es wirklich nicht für möglich halten, daß derartige Schauermärchen gedruckt und geglaubt werden. Der Gewährsmann des handelsvertragsvereins versichert aber, dies sei „nur eine einzige Blüte aus der Fülle der Widersinnigkeiten die in den  hiesigen Blättern erscheinen und den Haß gegen alles Deutsche nähren.“

Der Krieg ist aus

Bild 1: Wenn es um eine gute Sache geht, meint der Blogwart, da sind muß auch einmal kräftig gelogen werden. Und, fügt er hinzu, es hätte ja so sein können. Und was hätte sein können, war bekanntlich auch so. Denn den Deutschen ist alles zuzutrauen. Seit dem Holocaust. Auch wenn der später war. Zeitlich gesehen. Aber macht das einen Unterschied? Wichtig ist nur, daß sie sich schuldig fühlen, zahlen und das Maul halten. Dafür ist jede Lüge recht.

Bild 2: Überraschung! Auch 69 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges rasseln Gespenster mit ihren Ketten, rufen „Wiedergutmachung“  und erschrecken arglose Archäologen. Was will ein solcher Bericht den Deutschen  sagen, die nach dem Mai 1945 geboren wurden? Ihr seid verflucht bis ins letzte Glied und müßt uns ewiglich aushalten? Scheint so.

Der Blogwart aber sagt: Während obige Schauergeschichte reine Greuelpropaganda war, so beruht der Holocaust auf nackten Tatsachen. Das wird er vor jedem Gericht beschwören. Und auch jedwede verlangte Opferzahl. Und er ist froh, daß es Menschen reinen Herzens gibt, die ihn unablässig an seine Erbschuld erinnern und dafür liebt er sie. Tatsache!

Greuelpropaganda

Ein Protest der deutschen Heeresleitung. Hauptquartier, 28. August. (W.T.B.) Die deutsche Heeresleitung protestiert gegen die von unseren Gegnern verbreiteten Nachrichten über Grausamkeiten der deutschen Kriegführung. Wenn Härte und strengste Maßnahmen nötig geworden sind, so sind sie veranlaßt worden durch die Teilnahme der Zivilbevölkerung, einschließlich von Frauen an heimtückischen Überfällen auf unsere Truppen und durch bestialische Grausamkeiten, die an Verwundeten verübt worden sind. Die Verantwortung für die Schärfe, die in die Kriegsführung hineingebracht worden ist, tragen allein die Regierungen und die Behörden des von uns besetzten Landes die ihre Bürger mit Waffen versehen und zur Teilnahme aufgehetzt haben. Überall da, wo sich die Bevölkerung feindlicher Handlungen enthält, haben unsere Truppen weder Menschen noch Gut beschädigt. Der deutsche Soldat ist kein Mordbrenner und Plünderer, er führt nur Krieg gegen das feindliche Heer. Die in ausländischen Blättern verbreiteten Nachrichten, die Deutschen trieben die Bevölkerung des Landes im Gefecht vor sich her, ist eine Lüge, die den moralischen Tiefstand des Urhebers kennzeichnet. Jeder, der die kulturelle Entwicklung unseres Volkes kennt, wird dies als solche von vornherein bezeichnen. gez. v. Moltke *Freiburger Zeitung 29.08.1914*

Bild: Belgische Barbareien: Der gefangene „Bürgermeister“ einer eroberten belgischen Stadt auf dem Transport nach Deutschland, der durch das Aufziehen einer Flagge des Roten Kreuzes einen deutschen Stabsarzt in sein Haus lockte und dort ermordete.


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