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Jennifer Teege schreibt

Schule*Großvater hätte mich erschossen*. Ja, seufzt der Blogwart bedauernd, leider hat der Opa Amon seine Enkelin aber  nie kennengelernt. *Sepp Depp* erklärt in seinem Artikel, daß es objektiv gar nicht möglich war, vom hypothetischen Balkon des Kommandantenhauses Lagerinsassen zu erschießen, es sei denn, sie hätten direkt vor seinem Haus dazu Aufstellung genommen. Nichtsdestotrotz sollen hier nicht die unfassbaren Verbrechen eines Herrn Göth angezweifelt werden, der über einen Hügel hinweg Menschen erschoß und sie dann von Bello und Pluto zerfleischen ließ, wobei noch nicht geklärt ist, wie er die Hunde dazu gebracht haben sollte, auf dem hypothetischen Balkon stehend, ist es doch von Frau Teege eine kolossale Leistung, sich mit den Schandtaten ihres Opas auseinanderzusetzen, der sie ja, leider, leider, nie persönlich treffen durfte.

Der Blogwart wird auch noch mal schauen, ob es in seiner Ahnenreihe irgendein Monster gibt, das er dann in einem Buch ausschlachten kann. Der Titel wird dann lauten „Ururururgroßmutter hätte mich ausgesaugt“ oder so ähnlich. Oder „Urururururopa hätte mir die Hände abgehackt“. Natürlich wird das nie an Frau Teeges Glanzleistung heranreichen, würden doch Quellen, Fotos und Augenzeugen fehlen aber was macht das schon. Dann muß eben die Phantasie ein wenig mehr bemüht werden. Auf die Wahrheit kommt es bekanntlich nicht an.

Bild: Von Kindheit an hatte Jennifer Teege so ein dumpfes Gefühl, irgendetwas könne nicht mit ihr stimmen. Es war aber nicht ihre gesmischtrassige Herkunft. Deshalb war sie froh, eines Tages zu erfahren, daß Amon Göth ihr Großvater ist. Fortan ließen sich sämtliche Probleme ihres Lebens auf den bisher unbekannten Opa zurückführen und ein Buch kam auch dabei heraus. So hatte die Abstammung der damals kleinen Jennifer und die Verbrechen Amon Göths dann doch noch ihr Gutes.


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