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Bundesregierung schafft Arbeitsplätze

Mindestens 11334. Jaaaa! Heil, Dir, Klima – Kanzlerin!  … Da erscheint das Bemühen der „Klimaanpassungsakademie Kassel“ durchaus verdienstvoll, kommunale „Anpassungsbeauftragte“ auszubilden. Die soll künftig jede Gemeinde einstellen. … Das erklärt, weshalb der Anpassungseifer dort am größten ist, wo es schon heute Probleme gibt. Wie in Wuppertal. Die Menschen dort wissen, wie es ist, wenn es ausdauernd regnet. Die Atlantikwolken, die von Westen über die Kölner Bucht ziehen, entleeren sich besonders häufig über dem Bergischen Land. Fast 1200 Liter Niederschlag pro Quadratmeter fallen in Wuppertal im Jahr, doppelt so viel wie in Berlin. Weil zudem die zwei Stadtzentren eingezwängt im tiefen Tal der Wupper liegen, rauschen die Niederschläge immer wieder mit Wucht die Hänge hinab. …

Ja, hätten die Wuppertaler beim Bau von Wuppertal nicht darauf achten können? Der Autor meint schon. Wuppertal da zu bauen, wo Wuppertal gebaut wurde und heute darüber zu jammern, das ist ungefähr so intelligent, wie im Überschwemmungsgebiet der Elbe ein Häuschen zu bauen und nachher über das Hochwasser zu klagen. Schon möglich auch, daß es in Wuppertal schon immer doppelt so viel regnete als in Berlin, das ja in mitten der „märkischen Streusandbüchse“ liegen soll, wie Brandenburg auch geheissen hat, aber erst jetzt, wo Klimafolgenforschungsparasiten davon finanziell profitieren, da  fasst uns das klimatische Grauen so richtig an!

Und, ist das nicht schön, wie unermüdlich die Partei für jene sorgt, die das nicht selbst können oder wollen? Zum Beispiel eine Klimaanpassungsakademie. Ein löbliches Haus, in dem gewiss viele, für das Leben da draußen untaugliche, Personen ihr Einkommen oder Auskommen finden. Warum die immer bei der Lebenshilfe e.V. im Betreuten Wohnen unterbringen? Mit einer Klimaanpassungsakademie geht es doch auch! Oder die Frauen und Farbigen, denen Karrieren in der Industrie mangels Intelligenz verschlossen bleiben und alle Stellen im öffentlichen Sektor sind schon durch körperlich Benachteiligte, geistig Behinderte, Weibliche oder Migranten belegt, aber immer noch besteht der Wunsch, nach Vorspiegelung eines nützlichen, sinnerfüllten Lebens!

Da bieten sich „Anpassungsbeauftragte“ doch förmlich an, die der Bürger dann zusätzlich finanziert. Was? Die Polizei ist unterbesetzt? Tut uns leid, das Geld wird für den Anpassungsbeauftragten gebraucht. Es muß eben nicht immer ein Autobahnbau sein. Um die Arbeitslosen von der Straße zu holen.

Probleme mit der Temperatur hat heute schon die bayrische Stadt Regensburg. In der engen Altstadt staut sich an Sommertagen die Hitze, nachts kühlt es kaum ab. „Es ist klar, dass die Situation verbessert werden muss“, sagt Joachim Scheid. Der Geograf soll ein Konzept erarbeiten. Doch die Denkmalschützer wollten keine Veränderung am geschützten Unesco-Welterbe, die Tourismus-Verantwortlichen freuten sich über „südländisches Flair“ und die verlängerte Saison. Immerhin, fand Scheid heraus, hat die Stadt einen besonderen Vorteil. Die Gebäude und die Stadtstruktur sind während einer mittelalterlichen Warmzeit errichtet worden. Damals gab es Belüftungsschächte und Bachläufe zur Temperaturregulierung. Könnten die wieder freigelegt werden, wäre Anpassung nur ein Schritt in die Vergangenheit.

Ach Du meine Güte, eine mittelalterliche Warmzeit! Wahrscheinlich nicht mal menschengemacht und daß so etwas überhaupt an die Öffentlichkeit gelangen darf. Immerhin scheint es aber damals mit der Klimabeschwörung  richtig geklappt zu haben, denn die Warmzeit wurde bald durch eine, auch nicht menschengemachte, Eiszeit abgelöst. Die sollten doch mal richtig in den Archiven graben, ob es da noch Beschwörungsformeln gibt, mit denen Kälte und Eis herbeibeschworen werden können. Wir freuen uns doch alle wieder darauf, daß es knackig kalt wird. Oder nicht?

 


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