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Kraft durch Freude

Aufatmen in NRW. Die erste Hürde der großen bevorstehenden Reformen ist genommen. Hannelore Kraft, SPD – Ministerpräsidentin hat mit einer kleinen Geste die Wende im Lande eingeleitet, das schon lange wirtschaftlich und ideologisch darniederliegt und sozusagen die Rote Laterne der Ländergemeinschaft bilden muß, das haben sich SPD und GRÜNE fest vorgenommen, und jetzt gilt es erst einmal, dem ökologisch – industriellen Komplex für seine Wahlkampfhilfe zu danken. Künftig verschenkt die Rot – Grüne – Landesregierung nur noch Blumen aus ökologischem Anbau, statt, wie bisher, nur darauf zu schauen, ob die Blumen nicht aus Arbeit kommen, mit denen Kindern ihren hungernden Familien unter die Arme greifen könnten. Welche Kriterien genau der Blumenanbauer erfüllen muß und ob die Blumen sich eines angenehmen Äußeren erfreuen müssen, das ist noch nicht so richtig klar, auf jeden Fall müssen sie ökologisch und nachhaltig sein, unsere Kinder werden es der Hannelore danken.

Besuch bei „Sarrasani“

kraft-durch-freude1934 läuft das Programm der Nationalsozialisten an, Erholungsmöglichkeiten für die Arbeiter zu schaffen. Im Gegensatz zu den Kommunisten und der SPD von heute, oder der CDU unter Angela Merkel, sieht man das Allheilmittel nicht in der Enteignung der Reicheren oder einer neuen Reichensteuer, sondern es wird auf Volksgemeinschaft und Solidarität gesetzt. Es gibt im offiziellen Sprachgebrauch keine Intellektuellen und keine Arbeiter mehr, sondern das geistige Schaffen wird ebenso gewürdigt, wie das Stehen an der Werkzeugmaschine. Jeder trägt seinen Teil bei, damit es allen gut geht. Kein Sozialneid, wie er heute geschürt wird. Der Ingenieur macht sich Gedanken, um bessere Technologien und der Arbeiter setzt sie um. Ein völlig neues Konzept, das nicht auf Klassenkampf setzt sondern auf die Überlegung, dass der Unternehmer kein menschenfressendes Ungeheuer ist, sondern am Betrieb auch seine Existenz hängt und die seiner Arbeiter. Und geht es dem Unternehmen schlecht, geht es auch den Arbeitern schlecht. Etwas, was heute völlig verdrängt wird. Anette Schavan ist ein schönes Beispiel dafür. Dieses „Kraft durch Freude“ ermöglichte Arbeitern, die sich Reisen, Zirkusbesuche oder Dampferfahrten nicht leisten können, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, durch Spenden und Freiwilligkeit. Leute, die nie aus ihren Mietskasernen rausgekommen waren, konnten sich plötzlich Reisen aufs Land leisten. Und was ist in der heutigen Geschichtsschreibung davon haftengeblieben? Dass KdF-Dampfer als Truppentransporter fuhren. Dass das Winterhilfswerk warme Kleidung für die Soldaten sammelte, die Autobahnen für den Krieg gebaut wurden. Aber das war eben nicht ihr Ursprungszweck und das zu lesen, ist doch ganz interessant. Oder?


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