Posts Tagged 'Nordkorea'

Fehlende Kultur

Trotz Brandanschlags auf einen türkischen Imbiss in Leuna am Samstagabend, blieben die, im Westen so beliebten, Lichterketten aus. Da fragt sich doch der Beobachter besorgt, wenn heute schon Dönerbuden brennen, weil Kunden mit dem fetten Essen unzufrieden sind, wo soll das künftig enden? Mit der Beschwerdekultur? Und wo sind all die wackeren Leunaer Märzkämpfer, die eben noch tapfer Kapp und Lüttwitz trotzten, auf dem Rathausplatz Bunt statt Braun zelebrierten und nun ist nicht mal mehr jemand da, der ein brennendes Teelicht hält und Blowing in the Wind singt? Wo waren die grünen Vorzeigekrötengesichter, um Betroffenheit abzusondern, wie  klebrige Sekrete? Wo die ANTIFAs? Daheim bei Eisbein mit Sauerkraut?

Ist die Wahl nun gelaufen? Dürfen Antidönerfraktionen in Ostdeutschland künftig so walten, wie Berliner Anti Mac Donalds-Fraktionen? Unbehelligt, wenn auch noch nicht beklatscht? Und was heisst, ob ein fremdenfeindlicher Anschlag vorliege, werde noch geprüft? Ja, seit wann denn das? Ist das denn nicht klar? Wo ein Döner brennt, liegt doch wohl ein fremdenfeindlicher Anschlag vor. Oder? Und wo sind die, die sofort ein Lynchen wittern? Ist Herr Kramer etwa im Urlaub? Haben die anständigen Bürger jetzt, nach dem Rechtsruck in Europa, kapituliert? War das das Ergebnis der Europawahl, schweigend zusehen, wie Dönerbuden, die türkischen Hochtechnologiezentren in Deutschland zerstört werden? Ich hoffe nicht!

In Halle ist die Partei, die der Bundesinnenminister nicht verbieten will, weil seine Mitarbeiter sonst auf der Strasse sässen,  in den Stadtrat eingezogen. Damit sind es schon drei Parteien, die den Sozialismus herbeikämpfen wollen, mit SPD, LINKE und eben dieser. Ob aufgerufen wurde, nun die Sachsen-Anhaltinische Landeshauptstadt vom Tourismus abzuschnüren, wurde nicht vermeldet. Auch nicht, ob eine Aktion Zivilcourage gebildet wird, um die Hallenser vor drohender Verachtung zu bewahren und zu verhindern, dass sich Geschichte wiederholt. Jedenfalls nicht so, wie sie schon einmal abgelaufen ist.

Dass die Anfänge bereits gegessen sind, demonstrierte die hartherzige Abschiebung von 104 Ersatztürken aus Berlin, die sich alle illegal im Lande aufhielten, wo doch kein Mensch illegal ist. Ein Regierungssprecher erklärte, man habe  statt der Türken, Libanesen und Araber 104 Vietnamesen genommen, weil die nicht berüchtigt dafür wären, gleich zu rufen, sie würden vergast. Ausserdem wäre ihr Verhalten weniger geprägt durch Stammes- und Clandenken und wo sonst ein Türke, Araber oder Libanese, die wir zärtlich Südländer nennen, bis zu hundert Mann Verstärkung mobilisieren könne, so dass die Polizei mit gut zehntausend erbitterten Kämpfern hätte rechnen müssen, würden Vietnamesen diese Gewaltkultur nicht aufweisen. Die vietnamesische Regierung wäre ausserdem nicht NATO Partner, liege der US-Regierung besonders am Herzen und wäre nie dadurch aufgefallen, sich in penetranter Form in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einzumischen. Und das, mit den Roten Khmer war doch wohl berechtigt. Sollte die Aktion erfolgreich verlaufen, so der Sprecher, würden künftig bei intensivtäterischen Gewalttaten durch Südländer weitere Vietnamesen abgeschoben, schliesslich müsse der Staat hart durchgreifen. Und, so fügte er hinzu, sollten uns die Asiaten ausgehen, die wir statt der Türken abschieben können, dann nehmen wir Deutsche. Strafe muss sein!

Zeit, ein neues Jägerverbot zu diskutieren. Gerade werden die Wölfe, jetzt nicht die GRAUEN, mit denen der Kanzlerkandidat Steinmeier röhrt, sondern die echten,  wieder auf einem Truppenübungsplatz heimisch, da kommt ein Arsch im grünen Rock daher und knallt den Rüden ab. Wo wir doch wissen, seit Lt. Dunbar, Wölfe wollen im Grunde genommen nur spielen. Und Schafe reissen oder Kühe, weil die im Angebot sind. Wenn mal die Mäuse ausgehen. Wird die Politik das Thema aufnehmen oder sich weiter in Selbstmitleid suhlen?

In Selbstmitleid suhlen können sich nun auch die Spioninnen in Reporterverkleidung, die loszogen, die grossartige nordkoreanische Revolution zu diskreditieren und ihre Erfolge madig zu machen. Jetzt dürfen sie zum ersten Mal in ihrem Leben die befreiende Wirkung körperlicher Arbeit verspüren, die im Sozialismus nicht nur adelt, sondern auch den neuen Menschen erzieht. Wenn sie dann doch nicht herangezogen werden, mit der Feder für die Menschen Nordkoreas zu streiten, die nur unter Einem leiden, der unbarmherzigen Abschnürung durch die USA. Möge ihnen das eine Lehre sein und was heisst, der Grenzfluss wäre zugefroren und weder Mauer und Stacheldraht zu sehen! Ist es nicht das, was sonst immer kritisiert wird? Ich glaube ja.

Golden Eye

Raketen statt Reiskugeln

Der, der so viele Titel hat und so viele Professuren und überhaupt der, ohne den Nordkorea dem  Untergang geweiht wäre, hat eine Rakete starten lassen. Das wird der hungrigen Bevölkerung helfen, etwas zu essen zu bekommen, Wärme in die Stuben und Medizin in die Krankenhäuser. Denn Kim oder Kong oder wer auch immer, hat weniger zu verlieren, als ein Durchschnittshaushalt in den Ländern, die in Reichweite der Raketen liegen. Also werden sie sich bemühen, zu beschwichtigen und humanitäre Hilfe leisten, damit der Sohn des Unsterblichen weiter Zeit hat, Raketen bauen zu lassen, worauf die angrenzenden Staaten ihre humanitäre Hilfe weiter intensivieren. So muss man denken, als Kommunist, den Klassenfeind zwingen, einen auszuhalten. So, wie das auch schon die Linken bei uns kultiviert haben. Dass die einfache Bevölkerung dabei drauf geht, wen kümmerts, wo es für eine gute Sache ist?

Armut schaffen, auch mit Waffen!

Die LINKE, will den Kapitalismus überwinden in Europa. Herzlichen Glückwunsch, dass das mal wieder so klar ausgesprochen wurde. Soziale Marktwirtschaft ist übrigens Kapitalismus. Das heisst, die LINKE will die soziale Marktwirtschaft beseitigen. Grundlage der Wirtschaftsordnung in unserem Land. Grundlage auch für volle Regale, Abwrackprämie und die Möglichkeit, ein Auto sofort abzuholen. Und? Hat der Verfassungsschutz aufgehorcht? Ich glaube nein.  Was macht der eigentlich, ausser Broschüren herauszubringen, in denen der Unterschied zwischen Islam und Islam erklärt wird, also zwischen guten und weniger guten Bombenlegern, um uns darin mitzuteilen, Terror hat weder etwas mit dem Koran noch mit dem kommunistischen Manifest zu tun und schon gar nichts mit den darin beschriebenen Zielen, den Kapitalismus zu beseitigen oder die offene westliche Gesellschaft.

Warum die LINKE noch nicht geschlossen nach Kuba ausgewandert ist, um dort dem sozialistischen Gesellschaftsmodell zum Sieg zu verhelfen oder nach Nordkorea, das können die Genossen wohl selbst nicht erklären. Das Klima ist dort bestens, die Staatsbürger fahren mit den Autos vor und aus der  Zeit  Batistas herum und wer das Land Richtung Alternativgesellschaft verlassen will, der kann ja schwimmen gehen. Mit den Haien. Da braucht es nicht mal einen Todesstreifen. Also das ideale Land für Bodo Ramelow und Genossen. Geht nach Kuba! Lebt alternativ sozialistisch aber geht! Der Sozialismus ist eine prima Sache! Warum, Genossen, wollt Ihr Euch der Mühe unterziehen, hier im kapitalistischen Luxus schwer schuften zu müssen, damit alle Bürger gleich arm sind, ausser Euch, der Avantgarde, denn jemand muss ja führen, nicht, wenn Euch dort das Paradies zu Füssen liegt?

Fliegt, Genossen. Helft bei der Zuckerrohrernte oder prostituiert Euch! Frau Wagenknecht, wäre das nicht was? Machen Sie es den glücklichen sozialistischen Frauen auf Kuba nach, die um eines Taschengeldes wegen, ihren Körper verkaufen an die Touristen aus den kapitalistischen Ländern und nehmt die kleine Dagdalen gleich mit, Ihr Beide habt echte Chancen, richtig sozialistisch zu leben.

Ein Platz wird sich für Euch schon finden und wenn jemand krank wird, dann hilft ihm ein kubanischer Doktor sofort und wirkungsvoll durch Ansetzen von Blutegeln oder irgendeiner anderen Methode, die ohne Gerätemedizin auskommt, also völlig ursprünglich ist. Und wollen wir da nicht wieder hin, zur Ursprünglichkeit?

Doch wem es auf Kuba zu warm ist, der kann gerne zu Kim fahren oder zu Yong, ins Land der vielen Denkmäler, Mausoleen und Monumente, wo die Menschen stolz auf Traktoren und eiserne Pflüge in der Landwirtschaft verzichten, weil sie wissen, harte produktive Arbeit, die adelt und im Winter wird nicht geheizt aber die Gedanken an die grossen Führer, die erwärmen das Herz. Und wer kniet nicht gerne im Frost auf der Autobahn und hackt sie schneefrei, damit die ruhmreiche Volksarmee sie befahren kann, die die Imperialisten aus dem Süden fernhält, die das glückliche nordkoreanische Volk berauben will?

Ja, und das frage ich jetzt ohne Häme, warum geht Ihr nicht alle geschlossen nach Kuba oder Nordkorea und lebt den Sozialismus? Und wenn es erst einmal nur für 5 jahre ist. Meinetwegen dürft Ihr dann auch zurückkehren aber Urlaub gibt es keinen und Päckchen auch nicht. Warum probiert ihr also nicht erst einmal die Medizin selbst, die Ihr als Heilmittel preist, bevor Ihr das deutsche Volk zwingt, sie zu schlucken?

Hier seid Ihr Mensch, hier dürft Ihrs sein!

Oder wie wäre es , erst einmal damit anzufangen, Baumrinde und Lehm zu essen, so ein halbes Jahr lang. Hört sich das nicht lecker und nahrhaft an, statt des ewigen Hummers, Sahra? Und der Oskar wäre bestimmt auch begeistert, wo er doch das Gerechtigkeits- und Produktionsniveau Nordkoreas vor Augen hat, als Ansporn. Und für den Bodo dürfte eine Baumrindenmahlzeit am Tag auch nicht zu viel sein, um Sozialismus mal zu schmecken. Und nach dem Frühstück geht es ab, Kim-Denkmäler wienern oder ein Ballett einüben. Ja, das wär fein. Nicht?


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