Posts Tagged 'Organhandel'

Neuerlicher Fall von Islamophobie

Nigeria kann so viel von Deutschland lernen. Zum Beispiel, dass Islam ganz, ganz friedlich ist, auch so heisst und es nichts fortschrittlicheres und besseres gibt, als ihm überall Moscheen zu bauen, damit er aus den Hinterhöfen kommen kann, wo er unverstanden und ein wenig schmollend vor sich hindämmert, um dann aus Enttäuschung Polizeistationen anzugreifen. Dem beugt der kluge Bundesinnenminister vor, in dem er sogenannte Islamkonferenzen veranstaltet, um die Anführer der deutschen Taliban(Koranschüler) so mit Keksen und Kaffee zu mästen, dass sie zu faul und zu träge sind, selbiges zu veranstalten. Also Polizeiwachen anzugreifen. Und ausserdem können das unsere Linkssozialisten auch alleine.

Vor lauter Enttäuschung, was man ja verstehen kann, über den fehlgeschlagenen Sturm auf eine Polizeiwache, berichtet Aljazeera, durch  eine muslimische Gruppe,  70 Mann, bewaffnet mit Gewehren und  Handgranaten, machten sich die aufgebrachten Verlierer daran, einen hübschen Aufstand anzuzetteln, in dessen Ergebnis es 42 Tote gab. Die 70 Demonstranten, die nach Berichten deutscher gleichgeschalteter Medien friedlich protestiert hätten, hätten sie berichtet, wollen die Scharia für Nigeria durchsetzen, dieses wunderbare Rechtssystem, das auch in Deutschland schon zu Teilen etabliert ist und völlig ohne bewaffnete Aufstände.

Aber was so wunderbar zu unserer Rechtsordnung passt, wie die Scharia, sollte das nicht auch für Nigeria taugen? Nigeria wehrt sich dagegen aus unerfindliche Gründen. Wohl, weil ihm die klugen deutschen Köpfe fehlen, die erklären, wie die rechtliche Ungleichbehandlung der Frau in der Scharia zum Artikel 3 des Grundgesetzes passt. Zum Beispiel. Aber solche begründeten ausgelassenen Demonstrationen brauchen nicht sein. Man muss den berechtigten Forderungen der Muslime  einfach nur nachgeben.

So wie das Praxis bei uns ist. Und was sind schon 40 Peitschenhiebe für eine Frau wegen des Tragens von Hosen? Ein Klacks. Das sitzen die doch mit der halben Pobacke ab, sobald die wieder verheilt ist. Oder Steinigung des Vergewaltigungsopfers. Das sieht sich beim nächsten Mal garantiert besser vor und zieht sich züchtiger an. Und, mit Burka würde so etwas nicht passiert sein. Ausserdem wissen wir ja, wir haben gelehrte Professoren, die würden es nie, niemals so weit kommen lassen. Also mit Steinigen und Handabhacken. Ja, ja, das würden die tun, das zu verhindern. Wirklich. Und falls nicht, dann können wir uns bei ihnen beschweren. „Also Herr Professor, Sie haben uns doch versprochen, in Deutschland würde es so etwas nicht geben.“ Ja, das könnten wir dann und es würde uns helfen. Sicher.

Aber nicht nur Afrika kann von Deutschland lernen. Nein, auch umgekehrt. Albinos helfen in Afrika nämlich gegen allerlei Krankheiten und das Schöne daran ist, man muss sie nicht erst lange in Laboratorien entwickeln. Was die Medikamentenkosten extrem senken würde, die sowieso nur von den Pharmakonzernen produziert werden, um Profite zu machen. Auch ein Grund, warum die EU mindestens 50 Millionen Afrikaner nach Europa holen will. Sie hofft, darunter sind Mediziner, wie der nun verhaftete, der im Dienste der Gesundheit, Albinos fing, sie tötete und pillengerecht an die Hausärzte verkaufte. Eine alternative Heilmethode, die wir unbedingt übernehmen sollten. Wo wir Deutschen ja begeistert sind, von alternativen Heilmethoden und von der Schulmedizin nichts mehr halten, da müssen es Masernpartys sein, Bachblüten, warum nicht auch getrocknete Albinoohren? Je barbarischer, desto besser.

Wenn Ulla Schmidt die Trauerzeit über ihren verschwundenen Dienstwagen hinter sich gebracht hat, wird sie sich sicherlich auch mit den Vorteilen beschäftigen, die der Einsatz von Albinos im Kampf gegen die Schweinegrippe bringen wird. Bestimmt.

Albinos auf Rezept

Das Tal der Wölfe

Hat der Film „Das Tal der Wölfe* doch Recht? Wo ein geldgieriger, schmieriger Jude mit Organen handelt? Der wohl bizarrste Vorwurf trifft einen Mann aus Brooklyn namens Levy Izhak Rosenbaum, der über diverse Ecken mit dem Rabbi-Network verbandelt sein soll. Die Staatsanwaltschaft bezeichnete ihn als einen „Organhändler“: Er habe versucht, einem Undercover-Agenten für 10.000 Dollar eine Niere abzukaufen und diese dann unwissentlich einem anderen FBI-Spion angedient – für erst 150.000, später 160.000 Dollar. Rosenbaum habe sich gerühmt, schon „recht viele“ Nieren vermittelt zu haben. „Ich bin ein Matchmaker“, zitiert die Anklage ihn. Ist das eine Bestätigung der antisemitischen Propagandafilme der arabischen Fimstudios, wo einem kleinen Mädchen die Augen ausgestochen werden, damit ein reicher Jude sich ungehindert weiter an seinen Reichtümern erfreuen kann, an denen das Blut Unschuldiger klebt?

Nun, erst einmal sollte man relativierend eingestehen, auch Juden und Rabbis sind keine Engel, im Gegensatz zu den Uiguren, um die sich Deutschland so reisst. Aber das wissen wir ja schon. Wenn wir uns unsere eigenen Juden so anschauen, jedenfalls die, die vorgeben, für die deutschen Juden zu sprechen, wer möchte sich nicht andauernd übergeben? Um ein wenig Körpergewicht zu verlieren? Trotzdem sollte man aus dem Organhandel nicht so ein Drama machen und aus der Korruption.  Schliesslich unterstützt Deutschland einen ganzen Staat, dessen Entstehung mit Organhandel finanziert wurde. Carla Del Ponte, die Haager Chefanklägerin hat mehrmals darauf hingewiesen.

In «La caccia» (Die Jagd) bringt sie Hashim Thaçi (39), den Regierungschef der Republik Kosovo, mit einem fürchterlichen Verbrechen in Verbindung. Thaçi, der den Kosovo eben erst in die Unabhängigkeit geführt hat, soll an Mord und Organhandel beteiligt gewesen sein. Es liest sich wie ein Horror-Roman, was Del Ponte über die Entführung von 300 Serben 1999 schreibt: Im albanischen Ort Burrel seien die Menschen von der Kosovo-Befreiungsarmee UCK ermordet und ausgeweidet worden. Ihre Organe habe man nach Westeuropa verkauft. Das Haager Kriegsverbrechertribunal erhielt zahlreiche Hinweise auf das Massaker. In den Dokumenten und Berichten verschiedener Quellen steht: «Vorgesetzte der UCK haben von dem Organhandel gewusst und waren sogar daran beteiligt.» Namentlich genannt wird der damalige politische UCK-Führer und heutige Premier Thaçi. Zur Anklage kam es nie. Die Beweise hätten nicht ausgereicht, schreibt Del Ponte.

Und, hat es Deutschland  irritiert, Leuten einen Staat anzuerkennen, die sich solcher Scheußlichkeiten befleissigten? Ach was, vergeben und vergessen. Immerhin sind wir das der Organ-Mafia schuldig, wir, die wir in der Welt herumwuseln und unsere dreckigen Regierungspfoten auf jede Menschenrechtsverletzung legen, wenn es uns passt. Aber nur dann. Und wer wäre nicht froh, über eine neue Leber, jetzt, wo die Bierpreise so purzeln?

Verhaftung von Leute mit Bärten

* Filmtip: Komischer türkischer Film mit einem absurden Pathos.


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