Posts Tagged 'Pakistan'

Bravo Kamerad Aiman

Das Beispiel der göttlichen Margot Käßmann, die zu Fuß an den Hindukusch eilte, um dort, unterm Sternenzelt, mit denen zu beten, die voller Xenophobie Ärzten, Helfern und ganz normalen Leuten die Kehle durchschneiden, zieht immer weitere Kreise.  Jetzt hat solcherart Großmut auch den bescheidenen Aiman A. Mazyek ergriffen, der zu Recht meint, Taliban hin, Taliban her, es sind auch nur Koranschüler, denen sollte man die Hand reichen, damit sie sie besser abhacken können.  Mazyek selbst will in den nächsten Tagen mit seiner Organisation „Grünhelme“ nach Pakistan aufbrechen und dort beim Aufbau eines Flüchtlingscamps mithelfen. Er betont die Bedeutung solcher „Hilfsbrücken“: „Sie werden später auch die menschlichen Brücken sein, die wir in dieser Region dringend benötigen und die schließlich die Situation dort nachhaltig verbessern helfen. Das ist übrigens die erfolgreichste Form, den Boden für Extremismus, Krieg und Terrorismus auszutrocknen, denn Brücken schaffen Perspektiven, die die Menschen dort neben der Nothilfe am dringendsten benötigen. Wenn wir als Teil der Weltbevölkerung den Pakistanern heute zur Seite stehen, dann werden sie uns das morgen nicht vergessen und mehrfach zurückgeben, davon bin ich überzeugt.“ Und da steht tatsächlich seine Organisation! Das hätte Rupert Neudeck nicht gedacht. Ob die Organisation Grünhelme nach dem berühmten, inzwischen verblichenen Green Helmet benannt wurde, darüber streiten die Experten noch.

Übrigens, gut gelogen: Das ist übrigens die erfolgreichste Form, den Boden für Extremismus, Krieg und Terrorismus auszutrocknen, Geld zu geben. Da fällt mir auch dieses Märchen zu ein:

Es war einmal ein Volk, das hatte einen erfolgreichen Karawanenräuber und Warlord, nennen wir ihn Klaus, wegen der Mediencharta, zu seinem Anführer gemacht und Klaus erzählte seinen begeisterten Anhängern und Likedeelern, die moralische Grundlage für seine Raubzüge hätte ihm ein Gott gesandt, den wir mal Christian nennen wollen, wegen der Sensibilität und wegen Frau Quotenministerin, demzufolge es höchst gewinnbringend und gottgefällig sei, alle die, die nicht an Christian glaubten oder Schutzgeld zahlten, umzubringen. Die Beute daraus würde seeräuberehrlich geteilt, auch die weibliche. Nun vergingen einige hundert Jahre und die erbeuteten Gelehrten und ihre Nachfolger vergaßen langsam ihre Kunst und entwickelten sie auch nicht weiter, während in fernen Landen, die nicht unterm Einfluß von Christian standen, der Weizen blühte, weil kein Christian und seine Dolmetscher bereitstanden und mit den Pfoten drohten, wenn doch mal jemand erkennen wollte, was die Welt im Innersten zusammenhält, das hatte Christian nämlich alles schon festgelegt und Klaus hatte es verkündet, alles war fein säuberlich in die Gegenwarts – und Zukunftsanleitung aufgeschrieben worden, in ein Buch mit Namen „Bauanleitung für einen Esszimmertisch“, wegen des kulturellen Einfühlungsvermögens, kurz BafüEssz genannt.

Auch die Räuberei brachte nun kam noch etwas ein, die, die nicht an Christian glaubten, hatten es inzwischen wegen der völligen Ignoranz von Christian und Klaus nicht nur in der Kriegführung und Militärtechnik zu großen Fortschritten gebracht und Stehlen war deshalb  mit tödlichem Risiko verbunden. Das verbitterte die Anhänger von Klaus und Christian zutiefst. Sie selbst pflügten und arbeiteten wie zu der Zeit als Adam grub und Eva spann, während die nicht von Christian gesegneten in Saus und Braus lebten, im Vergleich zu ihnen selbst. Jetzt könnte der geneigte Leser ja auf den Gedanken kommen, die Anhänger des Christian könnten ihre klugen jungen Leute, die auf Anhieb ein Pferd von einem Kamel unterscheiden können, auf die Schulen der Nichtchristiananhänger  schicken, auf daß die Kunst erlernt werde, Brunnen zu bohren und Getreide anzubauen, auch all die geheimen Künste, wie Autos zu montieren oder die Ursachen von Krankheiten zu erkennen, doch vergebliche Hoffnung. Die jungen Leute wurden nur losgeschickt, um Mittel und Wege zu ersinnen, die verfluchten Gottlosen zu töten. Und weil sie das heute immer noch tun und auch noch in 50, 100 oder 300 Jahren, weil in der BafüEssz schon alles steht, was der brave Anhänger von Christian wissen muss, da wird sich seine Lage auch in Zukunft nicht ändern, da können wir Schutzgeld, die heute Spenden heißen, zahlen bis wir schwarz werden.

Green Helmet in Aktion

Kann Islamophobie auslösen!

also unbegründete Angst und irrationale, krankhafte Abwehr. Wer dazu neigt, beim Anblick solcher Bilder, sollte zum Arzt gehen. Also zu unbegründeter Abneigung gegenüber den knüppelnden Burkaweibern.

Der Feind in unserem Bett

Wo in Deutschland,  die moderaten Koranschüler und Schülerinnen, unter der Führung Kenan Kolats, noch um Feiertage feilschen, damit es mit unserer Integration in den Islam auch klappt, und wo sie zu Recht sehr ungehalten sind, daß ein Thilo Sarrazin harsche aber wahre Worte über ihr Treiben verlor, wo es ihnen doch zusteht, von den einheimischen Ungläubigen mit Essen, Trinken, Wohnung und Geld versorgt zu werden, sind sie im schönen Pakistan bedeutend weiter. Pakistan, das zu den blühendsten Staaten zählt, weil gerade die Gruppe der Muslime einen sehr hohen Anteil aufweist, hat seit geraumer Zeit ein Problem mit eifrigen Schülern und Studenten des Koran, die Bomben, Sprengen und Schießen.

Doch halt, keine voreiligen Schlüsse! Wenn Schüler des Koran losziehen, um Menschen umzubringen, dann hat das nichts mit dem Koran, Allah, dem Islam oder damit zu tun, daß wir einen Haufen verblödeter, schlafmütziger Politiker haben, die uns das einreden wollen, nein, jetzt zu schlußfolgern, irgendwas muß im Islam angelegt sein, der diese armen aber bedauernswerten Menschen zwingt, andere Leute auf eigene Faust zu töten, um dann die Handvoll Jungfrauen im islamischen Paradies zu ernten, ist völlig unbegründete, irrationale, krankhafte und durch nichts zu rechtfertigende Abneigung dagegen, daß Menschen losziehen, sich auf Allah berufen und andere Menschen aus dem Leben befördern. Auch Islamophobie genannt.

Das sollte sich jeder noch mal richtig hinter die Ohren schreiben.

Bomben für mehr Feiertage

Liebe macht aggressiv

Während hochgeschätzte Hamburger Töpfchenpsychologen sich um die zarten Seelen von DDR-Kindern sorgten, die  gruppenweise von ihren Kindergartenerzieherinnen zum Koten gezwungen wurden, damit die sich in der quengelfreien „ich muss mal“-Zeit ungestört dem Studium der „Für Dich“ oder der Beschlüsse des letzten Parteitages der SED widmen konnten, bleibt das Phänomen derer, die das Buch der Liebe studieren und dabei zu extremen Gewalthandlungen, wie hier in Pakistan, neigen, völlig ausgeklammert.

So, wie wir einerseits wissen, geregelte Töpfchenzeiten führen zum Tragen von Thor Steinar Jacken,  Reichskriegsflaggen und einer völlig unbegründeten Angst vor andersfarbigen und gewandeten Menschen, so weigern sich unsere Gehirnanalytiker zu vergleichbaren Ergebnissen bei denen zu kommen, die das Buch der Liebe, den Koran, studieren. Längst wäre alles Andere in Deutschland im Giftschrank gelandet, was weltweit dafür sorgt, dass aus liebesbedürftigen Jungen und Männern Bestien werden. Und auch immer mehr Frauen.

Eben noch Dein freundlicher Gemüsehändler, der Allah für das gelungene übers Ohr hauen preist, tritt im nächsten Moment Dr. Hyde zutage und begeht die scheusslichsten Verbrechen, die wir dann entschuldigen müssen, weil wir nicht begreifen, wie etwas, das die pure klebrige Liebe ist, wie unser geliebter Bundesinnenminister beteuert, so furchtbar sein kann.

Jeder von uns würde hohnlachend mit dem Finger zeigen, käme jemand daher und behauptete, die furchtbare Mordtat an Alois Mannichl mit einem Stück Lebkuchen wäre geschehen, weil der in Nazikreisen hochgeschätzte Reichskanzler Hitler, der Hampelmann, als Hampelmann bezeichnet worden wäre, eine Frage der Ehre quasi. Oder wegen des verlorenen Weltkrieges etwa, dem Wettlauf der Armeen der befreundeten europäischen Staaten. Und das zu Recht! Denn nichts rechtfertigt, Leuten den Schädel zu traktieren, ausser der Anstrengung, den internationalen Sozialismus unter der weisen kollektiven Führung der DIE LINKE, in enger Verbundenheit mit den JUSOs, weltweit und beginnend in Deutschland, erneut zu errichten.

Nicht so bei unseren bärtigen Freunden, die ihr Leben ganz der Bildung verschrieben haben und Tag und Nacht  den Inhalt des Buches des Wissens aufsaugen, mitsamt der darin enthaltenen Liebe und der Anleitung, Frieden zu schaffen, mit Kaffee und Kuchen und Worten, süss wie Honigseim. Dann versagen all unsere herangezüchteten Pädagogen, Psychologen, Wahrsager und Gastinder, die in deutschen Parlamenten die grösste Demokratie vertreten, und erklären, wir würden uns alles nur einbilden. Sitzen wir kollektiv Halluzinationen auf?

Studenten von Liebe und Frieden in Aktion

Durstlöscher

Fast entgangen wäre mir dieser absolut volksaufklärerische Artikel, mit dem das Erste Deutsche Fernsehen den Beginn der grossen Kampagne, „Suche das Wasser, lösche Deinen Durst“, in Pakistan feiert. ard-schariaZwar gingen auch zuvor schon etliche Einwohner Pakistans auf Wassersuche, was sich darin äusserte, dass sie  Mädchen und Frauen mit Säure übergossen und auch Journalistenkollegen der ARD das Leben nahmen, also töteten, doch nun ist es offiziell. Ein grosser Teil Pakistans darf  jetzt auf dem Pfad in der Wüste wandeln, der zum Wasser führt. Und wenn der mit Leichen gepflastert wird, damit die pakistanischen Wassersucher besser vorankommen, fürchtet Euch nicht, denn die ARD erklärt Euch die Welt. Denn, leider wird die Scharia bei uns mit Auspeitschung und Steinigung assoziiert, was sehr bedauerlich ist, wenn sie damit assoziiert wird, und etliche europäische Menschen nicht ganz so aufgeschlossen gegenüber der Scharia macht, wie es die Bundesregierung und ihre Sender gerne hätten. Denn, schreibt die vortreffliche ARD, sie ist kein vorgeschriebenes Regelwerk, die Scharia, kann also durchaus auch darauf verzichten, auf Steinigung und Auspeitschung. Na, wenn uns das nicht geneigter macht? Da freuen wir uns doch gleich viel mehr, dass wir bald alle zusehen können, wie unsere heimischen Moslembiotope auf dem Pfad wandeln, der in der Wüste zum Wasser führt. Freilich muss die Wüste erst noch geschaffen werden. Aber sie arbeiten bereits daran, mit Hilfe unserer Politik und sind besonders erfolgreich in Grossstädten wie Köln, Berlin, Bremen oder München. Und haben sie nicht schon grossartige Erfolge erzielt, zum Beispiel in Fragen der Vielweiberei? Ich denke ja.


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